Marktnachrichten zu Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
26.06.2020

Weizen: Licht in zweifelhafte Prognosen am Schwarzmeer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten einige Verunsicherung durch widersprüchliche Ernteprognosen am Schwarzmeer. In Russland klaffen Unterschiede von gut 1,5 bis 4,0 Mio. mt bei den Schätzungen zur Weizenernte. Moskaus Regierung ging von 77 Mio. mt Weizen aus, der Analyst Ikar von 79,5 Mio. mt, SovEcon sogar von 81,0 Mio. mt und Frankreichs Handel von 79,5 Mio. mt aus. Ähnlich in der Ukraine....
Getreide
25.06.2020

Mais: Schwäche am Markt setzt sich wieder durch

PARIS. In den USA gaben die Maiskurse nach. Preisrückgang beim Rohöl und Regenmeldungen im US-Corn Belt sind Gründe. In Frankreich erwartet der Handel eher sinkende Preise. Für Überraschung sorgt Indien. Mehr dazu im Beitrag.
Getreide
25.06.2020

Weizen: In der Ukraine steigen die Prognosen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt geriet durch höhere Ernteprognosen am Schwarzmeer ins Wanken. Ukrainischer Weizen gab deutlich nach, auch Russlands Weizenpreise bröckeln spürbar. In Frankreich bestätigen sich bisher befürchtete Trockenschäden bei der Wintergerste weniger als erwartet.
Getreide
24.06.2020

Mais: Verunsicherung am deutschen Markt

PARIS. In den USA konnte Mais wetterbedingt etwas zulegen, die US-Fleischindustrie fährt ihre Auslastung wieder hoch. In Deutschland blieb die Marktlage eher gespannt, sorgt der Schlachtviehmarkt für Verunsicherung auch im Futtermittelsektor.
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24.06.2020

Weizen: Mehr Weizen aus dem Baltikum

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gerät durch bessere Wachstumsbedingungen in Westeuropa und am Schwarzmeer unter Druck. Der Kassamarkt erhielt einen Preisdämpfer durch Weizenkäufe im Baltikum, wo Weizen vergleichsweise günstiger angeboten wird als in Frankreich, Deutschland und Polen. Überraschungen winken aus Russland.
Getreide
23.06.2020

Märkte am Morgen: Zweifel an Russlands niedriger Weizenprognose

FRANKFURT. Die Märkte für Weizen und Mais legten den Rückwärtsgang ein. Im Fokus stand Russlands Weizenernte, die nach Meinung des Handels offiziell viel zu niedrig veranschlagt wäre, exportseitig daher vielmehr Druck erzeugen sollte, als bisher zugegeben wird. Bei Mais treiben neue Ernteprognosen und der gefallene Real den Markt.
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22.06.2020

Märkte am Morgen - neue Weizenernten im Visier

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gerieten wegen guter Erträge und Qualitäten in den USA unter Druck. In Frankreich, Deutschland und Polen hat die Gerstenernte am Wochenende teilweise begonnen, wenn nicht Regen den Drusch verhinderte. Spannend bleibt die Frage, wie hat sich die Trockenheit auf die Gerstenernte ausgewirkt. Dies könnte Rückschlüsse auch für die Weizenernte geben.
Getreide
19.06.2020

Mais: Auf der Suche nach preiswerten Offerten

PARIS. Die Maismärkte zeigten am Nachmittag wenig Preisbewegung. In den USA spekuliert man auf mögliche Maisexporte nach China. Durch die Realabwertung sollen brasilianische Ursprünge günstiger werden. In Westeuropa besteht etwas Nachfragebedarf, jedoch zu Preisen unter derzeitigem Niveau. Mehr dazu im Beitrag.
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19.06.2020

Weizen: Mittagsmärkte laden zum Nachdenken ein

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten am Mittag kaum Veränderungen. Daher ist es an der Zeit, einen Blick auf die kommende Entwicklung in Westeuropa zu werfen. Die Erntedaten können noch abweichen, die Entwicklung der Covid19-Pandemie ist schwer zu greifen, wie Corona-Hotspots bei Schlachthöfen aktuell zeigen. Doch gibt es ein paar wichtige Erkenntnisse.
Getreide
19.06.2020

Getreide: Märkte am Morgen zeigen Kursschwäche

FRANKFURT. Die Weizen- und Maismärkte zeigten leichte Kursschwächen in den USA. Nach längerer Pause sprang der Exportmarkt für Weizen wieder an, insbesondere nach Ägypten. Mühlen- und Backindustrie stellt sich auf die neue Ernte ein, mit entsprechendem Preisabstand zu Juni. Die Maispreise sind in Deutschland zu hoch, monieren Futtermittelhersteller.
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18.06.2020

Mais: Märkte am Mittag stoßen auf mehr Widerstand

PARIS. Die Maismärkte konnten sich Handelsverlauf etwas befestigen. Dabei ist die Nachfrage bei derzeit hohem Preisniveau aus der alten Ernte nicht sehr ausgeprägt, zumal die Futtermittelindustrie noch gute Bestände halten soll. Das Augenmerk liegt vielmehr auf der neuen Ernte, die um bis zu 20 EUR/mt günstiger angeboten wird.
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18.06.2020

Weizen: Mittagsmärkte wieder etwas fester

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten am Mittag leicht steigende Tendenzen. Gute Erntefortschritte in den USA, aber rekordhohe Neuinfektionen mit dem Coronavirus belasten die Marktszene. Am Schwarzmeer bleiben die Ernteerwartungen höher, die Exportaussichten der Ukraine sind besser als befürchtet. Der Exportmarkt meldet sich zurück und die neue Ernte zeigt Preis-Konturen.
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18.06.2020

Getreide: Märkte am Morgen setzten Kursrückgang fort

In den USA schreitet die Weizenernte deutlich voran und die Erträge im südlichen Teil des US-Bundesstaates Kansas fallen besser aus als erwartet. Die neue Ernte ist mit Preisabstand im Gespräch. Die Schließung des Schlachthofs in Rheda-Wiedenbrück zeigt ein weiteres Mal auf, dass die Coronakrise in Deutschland noch nicht ausgestanden ist.
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17.06.2020

Mais: Rekordhohe Corona-Virus-Infektionen in den USA

PARIS. Die Maismärkte schwächten sich in den USA spürbar ab. In Westeuropa hielt das Preisniveau erstaunlich stabil. Weniger die Bewertung beim Crop-Rating für US-Mais, sondern vielmehr neue rekordhohe Coronavirus-Neuinfektion in sechs US-Bundesstaaten trieben die Maiskurse weiter in den Keller. US-Broker warnen davor, dass die Covid19-Pandemie noch lange nicht beendet ist. Leider hat es nun auch Neuinfektion bei Mitarbeitern des Schlachtunternehmens Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gegeben.
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17.06.2020

Weizen: Roadmap zur neuen Einkaufskampagne

FRANKFURT. Die neuen Weizenernten rücken näher. Durch Hochdruckeinfluss sollen die Temperaturen in Westeuropa und Russland steigen, wodurch sich die Erntetermine verfrühen könnten. Die anlaufende Futtergerstenernte ab nächstem Wochenende liefert den ersten Vorgeschmack dafür, wie sich die neue Ernte entwickeln könnte. Dabei gibt es gravierende Unterschiede zum Vorjahr, die Einkäufer im Auge behalten sollten.
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17.06.2020

Getreide: Märkte am Morgen starten schwächer

Gute Wetterbedingungen und weniger Export lassen die Kurse für Weizen und Mais leicht sinken. Die neue Futtergerstenernte dürfte am Wochenende in Frankreich und Süddeutschland beginnen.
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16.06.2020

Mais: Trump pumpt gigantische Liquidität in den US-Markt

PARIS. Die Maismärkte zeigten sich in den USA fester und in Westeuropa schwächer, was zumindest den Kassamarkt betraf. Unterstützung kam vom Rohöl, will die US-Regierung ein gigantisches Infrastruktur-Maßnahmenpaket von fast einer Milliarde US-Dollar per Oktober in den Markt pumpen, was auch Rohöl nach oben zog. Den EU-Maismarkt ließ dies kalt.
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16.06.2020

Weizen: Liquidität bleibt das Hauptthema bei Bäckereien

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten sich in den USA fester und in Westeuropa schwächer. Es wird eine andere Einkaufstrategie der Mühlen- und Backindustrie geben als im Vorjahr, dass gilt als sicher. Ausreichende Liquidität ist das wesentliche Thema. Der Spotmarkt wird an Bedeutung hinzugewinnen.
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15.06.2020

Mais: EU steuert auf noch höhere Mais-Importe zu

PARIS. Mais notierte in den USA leicht, in Westeuropa deutlich preiswerter. In den USA sorgten die Ausläufer vom Tropensturm Cristobal für gute Bodenfeuchten in den US-Mais-Hochburgen Missouri, Iowa und Wisconsins. In Westeuropa dürften die Unwetter mit Regen den Jungpflanzen nur bei extremem Starkregen geschadet haben. Auch in Westeuropa und am Schwarzmeer wachsen deutlich höhere Maisernten heran. Vom Futtermittelsektor gab es wenig neue Impulse, Schweinefleisch tendierte leicht fester.
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15.06.2020

Weizen: Unwetter tobten am Wochenende

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen mit Ausnahme in den USA, wo es in den Great Plains trockenheiß werden soll, vermehrt unter Druck. In Westeuropa wüteten am Wochenende Unwetter mit Starkregen, Sturm und Hagel, besonders über der Osthälfte Deutschlands. Dabei gab es in einigen Regionen den gewünschten Niederschlag, in anderen fiel Regen im Übermaß, was, abgesehen von schlimmen Überschwemmungen, zu Lagergetreide geführt haben dürfte und damit die Frage über Weizenqualitäten aufwirft. Die Bäckereien klagen weiter über zu geringe Umsätze und gestiegene Kosten.
Getreide
12.06.2020

Mais: WASDE-Report blieb eher neutral

PARIS. Im Gegensatz zum Weizen brachte der WASDE-Report neutrale bis gute Nachrichten für den Maismarkt, in Chicago legte Mais leicht zu. In Paris blieb der Kurs eher stehen. Die globalen Welt-Maisbestände werden beim Juni-WASDE-Report etwas niedriger gesehen, mit Bestandsabbau in Argentinien und Bestandaufbau in Brasilien gegenüber April. Der Anstieg der US-Maisvorräte um 31 Mio. mt gegenüber dem Vorjahr bleibt natürlich bestehen und dürfte den Maismarkt deutlich in Schach halten. In der EU wird trotz höherer Maisernte ein Anstieg der Maisimporte um 1,5 auf 23,0 Mio. mt erwartet.
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12.06.2020

Weizen: Globale Bestände auf Rekordniveau

FRANKFURT. Die Weizenmärkte reagierten auf den neuen WASDE-Report mit deutlichen Kursverlusten in Chicago und Paris. Die globalen Welt-Weizenbestände legen danach auf neuen Rekordstand zu, was vom Handel so nicht erwartet wurde. Das USDA sah auch die Verbrauchsentwicklung pessimistisch. Der globale Weizenverbrauch gerät wegen der Covid19-Pandemie unter die Räder. Kritisch wird dabei die Pandemie-Entwicklung in Südamerika und auch in Australien gesehen. Mühlen und Backindustrie erwarten Preiskorrekturen mit Blick auf die neue Ernte.
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10.06.2020

Mais: Brasiliens Fleischverarbeiter in heftiger Kritik

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris schwächer, auch am Schwarzmeer gab Mais nach. In den USA werden mit Blick auf den morgigen WASDE-Report höhere US-Maisbestände erwartet, wodurch die Kurse in Chicago unter Druck gerieten. Brasiliens Fleischverarbeitung steht in der Kritik wegen zunehmend höherer bestätigter Covid19-Fälle in den Betrieben. Die Ernteerwartungen für EU-Mais sind gestiegen. Der ukrainische Handel senkte die Maispreise zur kommenden Ernte.
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10.06.2020

Weizen: Wettermärkte bestimmen das Preisbild

FRANKFURT. Die Weizenmärkte stehen im Einfluss der bevorstehenden Ernten Westeuropas, am Schwarzmeer sowie der laufenden in den USA, damit verbunden mit Wettereinflüssen auf Qualität und Ertrag. In den USA, Westeuropa und in der Ukraine werden schwächere Weizenernten erwartet, während Kanadas und Russlands steigen dürften. Der Regen in Westeuropa könnte noch für Ertragszuwächse bei Weizen führen. In Frankreich und in Polen gab der Markt nach.
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09.06.2020

Mais: Coceral erwartet in Frankreich hohes Ergebnis

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris leicht schwächer, auch am Schwarzmeer gab Mais etwas nach. In den USA sorgte ein gutes Crop-Rating für Mais für etwas Kursdruck in Chicago, die Exportkontrolle für US-Mais lag im Rahmen der Handelserwartungen. Ob sich mit Tropensturm „Cristobal“ in den USA die Lage ändert, bleibt abzuwarten. In der EU erwartet Coceral eine 2,9 % höhere Maisernte. Frankreich soll 2,6 Mio. mt mehr Mais ernten. Der ukrainische Handel ruderte beim Maispreis zurück.
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09.06.2020

Weizen: „Cristobal“ wütet in den USA

FRANKFURT. Die Weizenmärkte setzten den Abwärtstrend in den USA und in Westeuropa fort, am Schwarzmeer legte der Kurs zu. In den USA drückten eine schwache Exportkontrolle und zügige US-Weizenernte die Kurse. Ob sich mit Tropensturm „Cristobal“ in den USA die Ernte verzögert, bleibt abzuwarten. Coceral erwartet in der EU eine um 11,7 % geringere EU-Weizenernte. Mühlen und Backindustrie hoffen, dass durch Regenwetter die Weizenpreise noch etwas zurückgehen. Das Weizen- und Mehlgeschäft ist ziemlich zum Erliegen gekommen.
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08.06.2020

Mais: Steigende Rohölpreise und Regen bewegen den Markt

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris fester. In den USA hatte das trockenere Wetter wenig Einfluss auf die Kursentwicklung. Etwas Unterstützung lieferten gestiegene Rohöl- und Ethanolpreise, geht die Nachfrage nach Benzin und anderen Treibstoffen in den USA wieder langsam hoch. Regen verbesserte in Westeuropa die Wachstumsbedingungen für Mais. Die FAO geht in ihrer Juni-Prognose von einer 5,6 % höheren Welt-Maisernte aus.
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08.06.2020

Weizen: Mit "Corona-Cent" versuchen Bäckereien Zusatzkosten aufzufangen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte starteten leicht schwächer in die neue Woche. Gewinnmitnahmen an den Terminbörsen und Regenwetter am Schwarzmeer und Teilen Westeuropas waren Gründe hierfür. Die US-Weizenernte dürfte wegen gutem Erntewetter deutlich weiter fortgeschritten sein. Mit Blick auf neue Ernte finden Verkäufer und Käufer preislich noch nicht zueinander. Über einen „Corona-Cent“ beteiligt die Kaiserslauterner Bäckerei Barbarossa in Rheinland-Pfalz die Verbraucher an gestiegene Zusatzkosten zum Schutz der Verbraucher.
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05.06.2020

Mais: FAO rechnet mit 5,6 % höherer Welternte

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris fester. Dabei war Weizen der Preistreiber für Mais. Die von Meteorologen angekündigte Hitzewelle im Süden des Mittleren Westens der USA, in Süd-Russlands und Teilen der Ukraine hatte für Mais nicht so viel Bedeutung, ist bis zur Ernte noch weit hin. Schwer wiegen die Mais-Prognosen für die USA, Kanada und der Ukraine wegen starker Flächenausdehnung. Die FAO geht in ihrer Juni-Prognose von einer 5,6 % höheren Welt-Maisernte aus.
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05.06.2020

Weizen: Meteorologen erwarten neue Hitzewelle

FRANKFURT. Die Weizenmärkte schossen deutlich nach oben. Von Meteorologen vorhergesagte Hitzewellen im Süden der USA, in der Zentral-Ukraine und in Süd-Russland treiben die Weizenkurse nach oben. Handelseinschätzungen gehen davon aus, dass die Weizenernten in Westeuropa und am Schwarzmeer nochmals nach unten korrigiert werden, weil auch die Niederschläge im Mai zu niedrig blieben und die vorhergesagte Hitzewelle zu weiteren Ernteeinbußen führe wird. Der gestiegene Eurokurs kann den Preisanstieg am Schwarzmeer nur wenig kompensieren.
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04.06.2020

Weizen: Neue Ernte im Visier

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten international nach gestrigem Einbruch wieder zu. In den USA trieb die Kursschwäche beim US-Dollar die Exporterwartungen hoch. In der Ukraine blieben die Ernteerwartungen für Weizen widersprüchlich, ging das Wirtschaftsministerium von niedrigen Ernten aus als der ukrainische Getreideverband. Auch könnte der Regen dort die Qualität inzwischen beeinträchtigen. In Westeuropa liegt der Fokus auf der neuen Ernte mit niedrigerem Preisniveau. Der monatliche Ifo-Geschäftsklimaindex, ein Indikator für die Ernährungsindustrie, liegt den dritten Monat in Folge im negativen Bereich.
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03.06.2020

Mais: Gesunkener Fleischverbrauch auf Erholungskurs

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago und in Paris deutlich schwächer. Höhere kommende Maisernten in den USA, Kanada und in der Ukraine schwächen den Markt. Vom Rohölpreis-Anstieg profitierte der US-Ethanolsektor nur bedingt, blieben die Konsumaussichten in den USA nach Lockerung des Lockdowns schwächer als in Westeuropa. Das HDE-Konsumbarometer zeigt jedoch leichte Aufwärtstendenzen.
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03.06.2020

Weizen: HDE-Konsum-Barometer zeigt Aufwärtstrend

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben international erneut nach, was in den USA auf den Beginn der Weizenernte und schwacher Konsumstimmung nach dem Lockdown zurückzuführen ist. In der Ukraine zeichnen sich für Weizen nach dem Regen etwas bessere Ernteerwartungen ab. In Nordwesteuropa dürfte die Getreideernte wegen eher zu trockener Witterung um 10 bis 12 Tage früher starten. Das HDE-Konsum-Barometer zeigt nur leichten Aufwärtstrend in Deutschland.
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02.06.2020

Mais: Branche hofft auf Erholung im Gastro-Bereich

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago schwächer, in Paris dagegen fester. In den USA erholt sich die Fleischnachfrage, was den Futtermittelsektor unterstützte. Auch die Ethanolnachfrage sprang wieder leicht an. Aber das Gesprächsklima zwischen USA und China im Konflikt über die Sonderverwaltungszone Hongkong hat sich verschärft. Peking stornierte zuletzt US-Fleischimporte. In Nordwesteuropa dürfte trockenheitsbedingt weniger Grünernte verfügbar sein, was die Nachfrage nach Mais stärker antreiben könnte. Die nahende Sommer-Urlaubssaison dürfte die Umsätze im Gastro-Bereich langsam steigern. GVO-Mais muss bei uns vernichtet werden.
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02.06.2020

Weizen: Frankreich startete mit niedrigem Preis in die Woche

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben international etwas nach. In den USA hat die Weizenernte bei optimalem Wetter begonnen. Das Gesprächsklima zwischen Washington und Peking hat sich durch den Konflikt über die Sonderverwaltungszone Hongkong verschärft. SovEcon rechnet mit realistisch höheren Weizenexporten Russland. Ägypten veröffentlicht neue Weizenausschreibung. Bäckereien hoffen auf Umsatzbelebung mit beginnender Urlaubssaison, wollen mehr Deutsche Urlaub im eigenen Land und benachbarten EU-Ländern machen.
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29.05.2020

Mais: IGC sieht Schwarzmeer-Maisernte nicht so rekordhoch

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago und Paris fester. In USA stützten Prognosen über trockenwarmes Wetter und eine höhere US-Ethanol-Nachfrage den Markt. In Brasilien sorgte der gestiegene Real für höhere Preisforderungen bei Mais. Der Internationale Getreiderrat hob seine Schätzung zur Welt-Maisernte um knapp 1% an. Für die EU blieb die Prognose mit 68,4 Mio. mt stabil. Aufgrund des günstigen Preisniveaus läuft in Deutschland vermehrt Mais in die Futtermischungen. Festere Tendenz kommt auch vom Schweinefleischmarkt.
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29.05.2020

Weizen: Kontroverse Marktlage

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten international an den Terminbörsen zu. Die Kassamärkte taten genau das Gegenteil. In Brüssel hat die EU-Kommission die kommende EU-Weizenernte gegenüber April um 3,5 % gesenkt, damit bliebe das Ergebnis um 7,2 % unter dem Vorjahr. Der IGC erhöhte seine Prognose zur Welt-Weizenernte um 2 auf 766 Mio. mt, die Bestände nehmen bei Hauptexportländern um 6,2 % zu. Die Preispolitik Russlands und auch der Ukraine geriet wegen unklarer Fakten in Kritik. Immer mehr Bäckereien geraten wegen Corona in wirtschaftliche Schieflage. Auch die renommierte Osnabrücker Bäckereikette Brinkhege musste leider Insolvenz anmelden.
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28.05.2020

Mais: Brasiliens währungsbedingte Exportvorteile schmelzen ab

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago und Paris leicht fester. Die Exporterwartungen für Mais und Ethanol aus den USA nach China haben sich nach Handelseinschätzungen wegen des Hongkong-Konfliktes wieder verschlechtert. Keine Preisunterstützung kam vom Rohöl. In Brasilien wird der Maisexport durch steigenden Real erschwert. Die Ukraine hält den Maispreis hoch. Bei uns legt Mais etwas zu.
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28.05.2020

Weizen: Einzelhandelsumsätze weiter in Gefahr

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben regenbedingt nach, nachdem in Teilen Westeuropas zumindest kleinere Niederschläge gefallen sind und die Ernteaussichten etwas aufhellen dürften. Ergiebige Niederschläge werden für den Schwarzmeerraum vorhergesagt, gab es bereits Regenfälle in den kritischen „Trockenzonen“ im Osten der Ukraine und in Südrussland. Sorge bereiten weiterhin rückläufige Umsätze beim Handel, die auf Jahressicht 10 bis 15 % des gesamten Einzelhandelsumsatzes erreichen könnten, warnte der HDE.
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27.05.2020

Mais: Indien wird von Heuschreckenplage erfasst

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago seitwärts und in Paris leichtfallend. In den USA verliert das Handelsabkommen mit China offenbar an Stellenwert. Angeblich unterstützt die US-Regierung den Rückzug US-amerikanischer Unternehmen in Hongkong und China zurück in die USA. In Indien haben die Farmer mit den Folgen des Zyklons "Amphan" und einer beginnenden Heuschreckenplage zu kämpfen. Im Süden Frankreichs und Deutschlands, in Polen, Rumänien und am Schwarzmeer, profitierte der Maisanbau von Niederschlägen, was vorerst auf gute Maisernten in West- und Osteuropa schließen lässt.
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27.05.2020

Weizen: Taras Vysotskiy verwässert Exportbeschränkungen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten fester. In den USA holte die Sommerweizenaussaat etwas auf. US-Präsident Donald Trump sei über die Verbreitung des Coronavirus und anderen Angelegenheiten so verärgert über Peking, dass das Handelsabkommen zwischen USA und China für ihn an Stellenwert verloren hätte, hieß es aus Washington. Die US-Regierung unterstütze den Rückzug US-amerikanischer Unternehmen in Hongkong und China zurück in die USA. Der Handel ist entsetzt über die laxe Handhabung staatlich angeordneten Exportbeschränkungen in der Ukraine, die zu Preissteigerungen führten, dann nicht eingehalten wurden. Bei uns ist der Preisabstand zwischen alter und neuer Weizenernte weiter geschrumpft. Diese dürfte sich auf die Mehlpreiskalkulation auswirken.
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26.05.2020

Mais: Höhere Schweinefleischnachfrage stützt Markt

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen unterschiedlich, in Chicago fester, in Paris dagegen schwächer. Im Fokus standen die Entwicklungen beim Rohöl und Wetterentwicklung am Schwarzmeer. Rohöl steigt, erwartet Russlands Energieminister Nowak eine schnellere Erholung bei Rohöl als erwartet. Die hohe Anbauausdehnung bei Mais in der Ukraine bestätigt sich. Brasiliens Safrinha-Maisernte, die in Mato Grosso Anfang Juni beginnt, dürfte an den Märkten für Preisdruck sorgen. Am Fleischmarkt waren in Deutschland über das Wochenende alle Fleischartikel gesucht und die Preise zogen an. Im Fokus bleiben die Corona-Fälle in Schlachtbetrieben, wie jetzt in Holland.
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26.05.2020

Weizen: Belebung der Mehlnachfrage erwartet

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen heute zunächst unter Druck, bedingt durch weitere Regenfälle in Teilen West- und vor allem Osteuropas. US-Anleger rechneten wegen ergiebigeren Regenfällen und Kälteeinbrüchen am Schwarzmeer mit sinkenden Weizenkurse. Trotzdem legten ukrainische Exportpreise bei Weizen zu. APK-Inform senkte seine Prognose zur ukrainischen Weizenernte. Nach guten Handelsumsätzen in Holland und Belgien im Gastrobereich keimen auch in Deutschland Hoffnungen auf eine baldige Erholung bei hiesigen Bäckereien. Mit Bestürzung wurde die wirtschaftliche Schieflage der traditionsreichen Großbäckerei Sternenbäck in Hechingen aufgenommen.
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25.05.2020

Mais: Schatten und Licht bei Weltpolitik

PARIS. Mais legte an den Terminbörsen zu, nach dem Rohöl sich weiter befestigen konnte und Mais sehr konkurrenzfähig gegenüber Futterweizen blieb. Dabei trieben Produktionskürzungen der OPEC Plus Gruppe bei der Rohöl-Fördermenge, die Lage in Hongkong, nachdem Peking stark in die Gesetzgebung dort eingreifen will, sowie Zweifel über eine rasche konjunkturellen Erholung Chinas, den Maismarkt. In Holland sorgt der Corona-Ausbruch von 147 Infizierten im niederländischen Schlachthof in Groenlo für Schlagzeilen.
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25.05.2020

Weizen: Lockerungen bei Lockdown beleben Gastrobereich in Holland

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen heute unter Druck, bedingt durch verbreiteten Regen von Nord-Frankreich bis Rumänien. Niederschläge haben auch die Dürresituation in der Ukraine etwas entspannt, nur im Süden Russlands blieb die Lage kritisch, hieß es beim Handel. Die Lockerungen beim Lockdown zeigen bei unseren Nachbarn Holland und Belgien deutliche Belebungen im Gastro-Bereich. Mit Spannung erwartet der Handel die nahenden Pfingsttage und hofft auf weitere Umsatzbelebung. Aber das Ansteckungsrisiko mit Covid19 ist noch lange nicht gebannt.
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22.05.2020

Mais: Schwache Vorgaben aus den USA und China

PARIS. Mais gab an den Terminbörsen nach, legte in Frankreich am Kassamarkt jedoch zu. Die Vorgaben für Mais aus den USA blieben schwach. Schlechte Arbeitsmarktdaten und wenig Hoffnung auf schnelle wirtschaftliche Erholung drückten die Kurse ebenso wie Chinas Ankündigung, auf eine zweite Konjunkturprognose für das zweite Halbjahr zu verzichten. In Deutschland soll laut DRV die Maisernte um 707.000 mt auf 4,372 Mio. mt ansteigen. Spaniens Futtergerstenernte naht.
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22.05.2020

Weizen: In Frankreich steigt der Preis

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen im Kreuzfeuer hochkochender Befürchtungen über trockenheitsbedingte Ernteausfälle in der Ukraine und Teilen Russlands und andererseits ungewisser Nachfrageentwicklung angesichts weltweiter Lockerungen beim Lockdown wegen der Covid19-Pandemie. Die Meteorologen erwarten Regen an diesem Wochenende in Westeuropa, wobei die Regengebiete bis Wochenmitte in den Schwarzmeerraum abziehen sollen. Bei uns schrumpfte der Preisabstand zur neuen Ernte, was Weizen- und Mehleinkäufe wenig profitabel machte.
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20.05.2020

Mais: Trump gibt neue Hilfen für US-Farmer bekannt

PARIS. Die Maismärkte gerieten in den USA weiter unter Druck, gab es keine neuen Exportmeldungen vom USDA. Die Trump-Regierung gab jedoch zusätzliche Finanzhilfen für US-Farmer bekannt. US-Präsident Donald Trump erwäge zudem, Handelsabkommen über Viehimporte in die USA zu beenden, um die US-Agrarwirtschaft zu stärken. Brasiliens Agentur AgRural hat ihre Maisschätzung um 2,3 auf 97,7 Mio. mt gesenkt. Noch blieben die Erwartungen zur ukrainische Maisernte hoch.