Weizen: Mehr Weizen aus dem Baltikum
24. Juni 2020 um 08:17 ,
Der AUDITOR
Die Weizenmärkte gaben am Morgen weiter nach und steuern auf niedrigere Erntepreise zu. Der Kassamarkt tendierte in Frankreich schwächer, in Deutschland stabil. Neue Ernte wird bei B-Weizen (12,5 % RP) mit 185 EUR/mt Franko Niederrhein, in Hamburg um 180 EUR/mt und am Oberrhein mit 175 EUR/mt bewertet. Auf nahezu ähnlichem Niveau liegt Futterweizen. In Westeuropa ist das Thema Trockenheit stark in den Hintergrund getreten. Für die laufende Woche sind neben hohen sommerlichen Temperaturen erneut Regenfälle vorhergesagt. Die jüngsten Preisrückgänge haben das Geschäft am Kassamarkt abbremst, da Backindustrie und Mühlen andere Preisvorstellungen haben als die Erzeuger. Insofern sollen bereits neue Weizenkontrakte mit dem litauischen Handel abgeschlossen sein, im Markt kursierten Gerüchte über 1 Mio. mt Weizen aus dem Baltikum.
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Terminkurse -Weizen (Fronttermine) |
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CBoT (USD/bu) |
485,75 |
0,7 % |
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Matif (EUR/mt) |
177,00 |
-0,9 % |
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Black Sea (USD/mt) |
196,75 |
-0,3 % |
Weizen-Kassamarkt
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B-Weizen (12/220/76) |
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Parität |
EUR/mt |
Veränd. |
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Rouen FOB |
180,00 |
-1,00 |
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Creil FOB |
171,00 |
0,00 |
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Hamburg DDP |
196,00 |
0,00 |
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Rheinland DDP |
198,00 |
0,00 |
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Neuss DDP |
193,00 |
0,00 |
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Oberrhein FOB |
190,00 |
0,00 |
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Futterweizen (72/73) |
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Holland CIF |
200,00 |
0,00 |
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Süd-Oldenburg DDP |
200,00 |
0,00 |
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Westfalen DDP |
198,00 |
0,00 |
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Oberrhein FOB |
190,00 |
0,00 |
Quelle: Handel
Russlands Weizenprognosen steigen
In den USA war die Winterweizenernte zu 30 % geborgen, was 4 Prozentpunkte Vorsprung zum Mittel darstellte. Die Bonitierung für Sommerweizen nahm das USDA um 6 Prozentpunkte auf 75 % zurück. Die Exportinspektion übertraf mit 613.052 mt US-Weizen das Vorwochenergebnis um 8,86 %. Für Druck am Weizenmarkt sorgten neue Prognosen Russlands. Das Consulting-Unternehmen SovEcon ging von einer russischen Weizenernte von 81 Mio. mt aus, im Vergleich zu offiziellen Schätzungen Moskauer Regierung von 77 Mio. mt. Regenfälle in Russland und Teilen der Ukraine haben die Ertragsaussichten offenbar massiv nach oben getrieben, so dass der Handel von gewachsenem Exportdruck gleich zum Start in die neue Saison ausging und kaum mehr jemand die Exportquoten Russlands ernst nimmt.
Weizenkleie-Kassamarkt
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Weizenkleie (lose) |
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Parität |
EUR/mt |
Veränd. |
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EXW Rheinland |
155,00 |
- |
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DDP Süd-Oldenburg |
160,00 |
- |
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EXW Hildesheim |
155,50 |
- |
Quelle: Handel