Marktnachrichten zu Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
20.05.2020

Weizen: Ukraine setzt Preis nach oben

FRANKFURT. Der US-Weizenmarkt startete fester in den neuen Handelstag. Im Fokus stand die Hammernachricht aus China über Strafzölle von 80,5 % für australische Gerste, die seit Dienstag in Kraft getreten sind. Die Wettermärkte in Westeuropa und Schwarzmeer haben den Weizenmarkt voll im Griff. In der Ukraine sollen 385.000 ha Winterfeldfrüchte, davon 150.000 mt Weizen, von irreversiblen Trockenschäden betroffen sein. Ob sich der bei uns um 10 EUR/mt niedriger erwartete neue Erntepreis für Weizen bestätigen wird, bleibt abzuwarten.
Getreide
19.05.2020

Mais: Chinas Einfuhrlizenzen im Fokus

PARIS. Der Maismarkt ruderte in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer eher seitwärts. Die US-Maisaussaat war zu 80 % abgeschlossen. Die Exportinspektion für US-Mais lag 1,7 % unter der Vorwoche. Chinas Importlizenzen für Mais könnten etwas steigen. Frankreichs Maisaussaat war zu 90 % abgeschlossen. In der Ukraine wird eine Maisernte von 38 bis 40 Mio. mt erwartet.
Getreide
19.05.2020

Weizen: Preise geben nach

FRANKFURT. Der US-Weizenmarkt entwickelte sich schwach, fehlt weiterhin der Impuls von Nachfrage. China erhebt Antidumping- und Antisubventionszölle auf australische Gerste für die Dauer von fünf Jahren. Die EU-Weizenexporte entwickelten sich gut. Der EU-Prognosedienst MARS ermittelte einen Ertragsrückgang um 4,7 % zum Vorjahr. Kiew geht von irreversiblen Schäden bei Getreide aus. SovEcon schätzte Russlands Weizenernte um 8,9 % höher als im Vorjahr.
Getreide
18.05.2020

Mais: USA bremsen wohl Maisanbau ein

PARIS. Der Maismarkt zeigte in den USA leichte Erholungstendenz. Der US-Handel rechnet mit Anbauverschiebungen zugunsten von Sojabohnen. In Westeuropa blieb Mais in Paris stabil. Frankreichs Kassamarkt legte hingegen bei Mais etwas zu. Frankreichs Maisaussaat war zu 90 % abgeschlossen. In der Ukraine wird eine Maisernte von 38 bis 40 Mio. mt erwartet. In Deutschland sind am Wochenende erneut Mitarbeiter eines Fleischverarbeiters positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Getreide
18.05.2020

Weizen: Ukraine lockert Exportbegrenzung

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen in den USA unter Druck, tendierten in Westeuropa fester und am Schwarzmeer stabil. Der US-Handel erwartet starken Wettbewerbsdruck beim Export wegen steigender Weizenvorräte weltweit. In Westeuropa unterstützt trockenwarmes Wetter die Befürchtungen über Ernteausfälle in Nordfrankreich, Norddeutschland und dem Baltic-Raum. Am Wochenende soll es aber Regen geben. Kiew lockert die Exportbeschränkungen für Getreide.
Getreide
14.05.2020

Mais: Hohe US-Maisbestände lähmen Markt

PARIS. Der Maismarkt tendierte deutlich abwärts. Kursrückgänge von erneut 1,6 % in Chicago brachten auch die Maispreise in Westeuropa unter Druck. Jedoch hält der EU-Importzoll von 10,40 EUR/mt Billigangebote aus Brasilien vom EU-Markt fern, hieß es. Agreste hob seine Prognose für Frankreichs Maisanbau um100.000 Hektar an. In Deutschland belastet das Corona-Szenario bei Schlachthöfen die Absatzmärkte für Schweinefleisch und Futtermittelsektor. Aber beim Marktführer Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gab es bislang keine Corona-Fälle.
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14.05.2020

Weizen: Tiefrote Spuren in Chicago

FRANKFURT. Der WASDE-Report und die fehlende Nachfrage des Gastrobereich hinterließen in Chicago tiefrote Spuren im Kursverlauf. Der US-Weizenkurs sank unter die psychologisch wichtige 5-Dollar-Marke. Laut USDA steigen die Weizenvorräte um 5,0 % an. Absatzrisiken beim Weizen- und Mehlgeschäft wegen Quarantänen und Absatzeinbruch im Gastrobereich sind derzeit kaum am Markt zu kompensieren. Der Handel befürchtet bei Bäckereien eine steigende Zahl von Insolvenzen, wenn der Gastrobereich weiter ausfällt. Algerien kaufte gestern 600.000 mt Weizen.
Getreide
13.05.2020

Mais: Angebot wächst im Überfluss

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA angesichts des bearishen WASDE-Reports erstaunlich fest. Laut USDA soll die Welt-Maisernte 2020-21 um 6,5 % zunehmen. Maßgebend ist eine deutlich höher veranlagte US-Maisernte zur neuen Saison. US-Broker erwarten aber einen Nachfrageschub aus China, will Peking angeblich die Ethanolproduktion wieder hochfahren. In Deutschland belastet das Corona-Szenario bei Schlachthöfen die Absatzmärkte für Schweinefleisch und den Futtermittelsektor.
Getreide
13.05.2020

WASDE-Report: Weizen, Mais, Soja – alle Ernten steigen

WASHINGTON. Das USDA gab im WASDE-Report gestern die neuen Prognosen zur alten und kommenden Welternte bei Weizen, Mais und Sojabohnen bekannt. Das Zahlenmaterial ist in drei Tabellen zusammengefasst.
Getreide
13.05.2020

Weizen: Bäckereien beklagen massive Umsatzeinbrüche

FRANKFURT. Westeuropas Weizenmärkte reagierten auf den WASDE-Report mit Preisabschlägen, obwohl die EU-Weizenernte um über 7 % zurückgehen soll. Am Schwarzmeer bleibt rein rechnerisch ein um 1 Mio. mt höherer Exportüberschuss bei Weizen, durch höhere Exportziele Russlands und Kasachstans zur neuen Kampagne. In der EU wird der Weizenexport um über 19 % zurückgehen. Dabei ist die Versorgungslage angesichts um 3 Mio. mt nach oben angepassten EU-Weizenlagerbeständen keineswegs knapper als zu letzten Saison. Die Mehlnachfrage stagniert. Zwar öffnen Cafés und Bistros bei Bäckereien wieder, aber niemand geht hin, hieß es. Von einer Gemütlichkeit wie auf einer Intensivstation war die Rede.
Getreide
12.05.2020

Mais: Westfleisch in Coesfeld bleibt wegen Covid19 geschlossen

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA und auch in Westeuropa schwächer. Höher erwartete Maisbestände weltweit, besonders in den USA, sind die Gründe. In Westeuropa geraten die Schlachtunternehmen wegen der Covid19-Pandemie in Bedrängnis. Nachdem die Westfleisch den Standort Coesfeld wegen 205 Mitarbeitern, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten, schließen musste, gerät Schweinefleisch weiter unter Druck. Dies belastet auch den Futtermittelsektor.
Bio-Getreideerzeugnisse / Mehle
12.05.2020

Weizen: Frankreichs Handel warnt vor zweiter Infektionswelle

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legen langsam den Schalter zur neuen Kampagne um. Geringe Weizenernten in den USA, Westeuropas und der Ukraine dürften sich im WASDE-Report heute Abend niederschlagen. Der Weizentender nach Algerien hat wegen geringer Kontraktgröße weniger Einfluss auf den Markt und läuft heute Abend aus. Frankreichs Handel warnt vor möglichen Folgen einer zweiten Covid19-Infektionswelle. Hintergrund sind beunruhigende Nachrichten aus China, Südkorea und Deutschland, wo die Zahl der Covid19-Infektionen wieder aufloderte. Die Niederschläge der vergangenen Tage haben die Trockenheit in großen Teilen Europas gelindert, mehr aber nicht.
Getreide
11.05.2020

Mais: China kauft endlich Mais in den USA

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA leicht fester, blieb in Westeuropa und am Schwarzmeer nahezu stehen. Neue Maiskäufe Chinas stimulierten den Markt. Der WASDE-Report dürfte höhere US-Maisbestände zeigen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, die USA würden Milchprodukte, Fleisch und Produkte im Wert von 3 Milliarden US-Dollar kaufen, um US-Farmer zu stützen. Auch die Einigung mit China über eine Zwischenlösung im Phase-1-Deal bis 7. August stützte den Maismarkt. Regen verbessert in Westeuropa die Wuchsbedingen für Mais. Aber Fröste könnten die Jungpflanzen gefährden.
Getreide
11.05.2020

Weizen: Experten erwarten eher bullishen WASDE-Report

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konzentrieren sich auf die neue Ernte, die aus globaler Sicht in Westeuropa und am Schwarzmeer spürbar kleiner ausfallen könnte. Dies dürfte Niederschlag im morgigen WASDE-Report finden, der sicher eine kleine Weltweizenernte präsentieren wird, auch wenn Indien eine Rekordernte einfahren dürfte. Für die Mühlen- und Backindustrie stehen die Mehlkontrakte zur neuen Saison an. Nicht alles auf eine Karte setzten, heißt die Devise auch in diesem Jahr. Denn die Nachfrage-Perspektiven bei Weizen und Mehl bleiben wegen der zweiten Infektionswelle Covid19-Pandemie schwer vorhersehbar.
Getreide
08.05.2020

Mais: Vorübergehender Beschluss beim Phase-1-Deal

PARIS. Der Maismarkt erhielt in den USA etwas Auftrieb durch Frostwarnungen im Mid West sowie durch eine Einigung mit China über eine Zwischenlösung im Phase-1-Deal bis 7. August. Darauf folgte ein Exportverkauf von 686.000 mt US-Mais nach China. Brüssel hob die Importsteuer auf Drittlandmais von 5,27 auf 10,40 EUR/mt an. Am Wochenende könnte ein Kälteeinbruch die junge Maisaussaat in Nordwesteuropa gefährden.
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08.05.2020

Weizen: Wetter-Kapriolen dürften den Markt herunterkühlen

FRANKFURT. Die Weizenterminmärkte legten nochmals zu. Doch am Wochenende soll Regen und teils Schnee die Märkte abkühlen. Dies könnte den Trockenstress von Frankreich bis zum Baltikum zu beenden. Für die Mühlen- und Backindustrie bedeutet dies, mit Dispositionen beim Einkauf bis zur nächsten Woche abzuwarten, da die Weizenpreise zur neuen Ernte bereits hochgelaufen sind. Neue Zahlen zum Anbau und zur Bestandsentwicklung gab es aus Kanada. Dort soll der Weizenanbau um 3 % zugelegt haben.
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07.05.2020

Mais: EU-Mais-Importsteuer verdoppelt sich fast

PARIS. Der Maismarkt dümpelte ohne nennenswerte Preisausbrüche dahin. In den USA konnte zwar die Ethanolproduktion wieder zulegen, jedoch auf 42 % niedrigerem Niveau als im Vorjahr. Das gigantische Schlachtunternehmen von Tyson in Waterloo (Iowa) nahm die Produktion wieder auf, was den Futtermittel- und Maismarkt stützte. Die Rohölpreise kommen nur leicht in Fahrt, die Aussichten bleiben laut Analysten eher trübe. Brüssel hob die Importsteuer auf Drittlandmais von 5,27 auf 10,40 EUR/mt an.
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07.05.2020

Weizen: Handelsverband fordert Corona-Schecks

FRANKFURT. Die Weizenterminmärkte hielten an der steigenden Kursentwicklung fest, während der Kassamarkt die Kursgewinne weitestgehend ignorierte. Regen könnte für Abkühlung der Märkte am Wochenende sorgen, sicher ist das aber noch nicht. Westeuropa steuert auf eine kleinere Weizenernte zu. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert Corona-Schecks vom Staat, um die Binnenkonjunktur wieder anzukurbeln.
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06.05.2020

Mais: Erholung der Fleischnachfrage und Rohölpreise in Sicht

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA leicht fester, in Westeuropa und am Schwarzmeer seitwärts. In den USA treiben Hoffnungen über eine Erholung der Fleischnachfrage, auch wieder ansteigende Rohölpreise, nicht zuletzt wegen Lockerungen beim Lockdown, den Maismarkt. Noch im Mai dürfte die stark eingebrochene Ethanolverarbeitung und kaum Exportchancen nach China den Markt niedrighalten. Ab Juni könnte sich das Blatt mit steigenden Rohölpreisen wenden.
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06.05.2020

Weizen: Relax beim Lockdown bringt Markt in Fahrt

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in den USA leicht stabiler, in Westeuropa deutlich fester, auch am Schwarzmeer zog Weizen nach oben. Die Branche macht Lockerungen beim Shutdown für die gute Stimmung am Markt verantwortlich, stehen Öffnungen des Gastrobereichs, von Hotels, damit auch die Möglichkeit, bald wieder in Deutschland verreisen zu können, unmittelbar bevor. Die Prognosen französischer Wetterdienste über die Rückkehr von trockenwarmem Wetter über Nordfrankreich und Nordeuropa für die nächsten Tage kochte die Befürchtungen über Trockenschäden wieder hoch.
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05.05.2020

Mais: Frankreich, Deutschland und Polen geben Gas beim Anbau

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA fester, in Westeuropa schwächer und am Schwarzmeer seitwärts. In den USA herrscht Unsicherheit über die Futtermittelnachfrage angesichts der schweren Folgen der Covid19-Pandemie. Die US-Schweineschlachtkapazität fiel um 50 % zurück. In Westeuropa standen die Maisaussaat und damit Ernteerwartungen zur neuen Kampagne im Fokus. Frankreich, Deutschland und Polen steigern den Maisanbau.
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05.05.2020

Weizen: Alle Augen richten sich auf neue Ernte

FRANKFURT. Der Markt schaut auf die Entwicklungen zur neuen Ernte. In Westeuropa zeichnen sich kleinere Ernten vor allem in Frankreich ab. Am Schwarzmeer stieg die Besorgnis über Trockenschäden in südöstlichen Landesteilen der Ukraine. Während Regenvorhersagen für den Schwarzmeerraum die Lage etwas entschärfen könnte, soll laut französischen Meteorologen das Trockenheitsrisiko in Nordeuropa wieder steigen. Insofern sollte das Weizen- und Mehlneugeschäft nicht zu weit nach hinten herausgezögert werden.
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04.05.2020

Mais: IGC-Prognose mit vielen Unsicherheiten

PARIS. Der Maismarkt setzt die Kursschwäche fort. Frankreichs Maisaussaat war zu 70 % abgeschlossen. Die EU erhebt seit 27. April Zölle in Höhe von 5,27 EUR/mt auf die Einfuhr von Roggen, Mais und Sorghum. Am US-Maismarkt herrscht große Unsicherheit darüber, wie stark sich die Corona-Krise auf die Futtermittelnachfrage auswirken wird. Der IGC rechnet in den USA mit einer Maisernte von 388,8 Mio. mt.
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04.05.2020

Weizen: IGC geht von niedrigerer EU-Weizenernte aus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in den USA und am Schwarzmeer schwächer, in Westeuropa an der Matif etwas fester, am französischen Kassamarkt dagegen deutlich schwächer. US-Präsident Donald Trump beschuldigte Chinas Regierung, für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich zu sein, was Befürchtungen über eine Wiederaufnahme des Handelskrieges hochkochen ließ. Die EU-Weizenernte sieht der IGC deutlich niedriger als im Vorjahr. Bleibt abzuwarten, inwieweit höher erwartete Mai-Niederschläge befürchtete Ertragsausfälle kompensieren werden. Die Baltic-Länder starten jedenfalls mit niedrigeren Preisangeboten in die neue Kampagne.
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01.05.2020

Weizen: Regenfälle senken Preiserwartungen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben nach den Regenfällen in Westeuropa und am Schwarzmeer etwas nach. US-Präsident Donald Trump behauptete, Beweise für die Herkunft des Corona-Virus aus einem chinesischen Labor zu haben und plane daher Vergeltung. Der Internationale Getreiderat (IGC) senkt seine Prognose zur Welt-Weizenernte, aber auch zum Verbrauch, wodurch die Lagerbestände sinken könnten. Die Baltic-Länder starten mit niedrigeren Preisangeboten in die neue Kampagne.
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30.04.2020

Mais: Rohöl, Ethanol und Argentiniens Regen pushen Markt

PARIS. Der Maismarkt konnte sich in den USA durch wieder gestiegenen Rohölpreis, seit geraumer Zeit wieder etwas gefallene Ethanolbestände und zudem durch eine von US-Präsident Donald Trump verhängte Produktions-Anordnung für US-Schlachtunternehmen befestigen. Argentiniens Maisernte wurde durch massiven Regen gestoppt. In Deutschland könnte zur kommenden Ernte deutlich mehr Körnermais produzieren.
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30.04.2020

Weizen: Wettermärkte und Touristikbranche

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten in Westeuropa zum langen Wochenende eher schwächere Kursverläufe. Niederschläge von Frankreich bis nach Polen setzten die Wetterprämien etwas unter Druck. Auch rechnete der Handel mit zunehmendem Abflauen der globalen Nachfrage, was die auslaufende Exportverfügbarkeit in Russland und der Ukraine relativieren dürfte. In Deutschland und Österreich bereitet sich die Touristikbranche auf den Re-Start vor. In Deutschland steht ein Drei-Phasen-Szenario zur Debatte.
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29.04.2020

Mais: Trump-Regierung fordert US-Schlachthöfe zum Weiterbetrieb auf

PARIS. Der Maismarkt trieb in den USA weiter abwärts, wuchs der Druck vom Rohöl und durch rückläufige Schlachtzahlen in den USA, was im letzteren Fall zu einer Welle von Einschläferungen bei schachtreifen Tieren in Millionenhöhe geführt hat. US-Präsident Donald Trump forderte daher die US-Schlachtunternehmen auf, die Fleischverarbeitungsbetriebe geöffnet zu lassen. Die Ukraine sieht vorerst von Exportbeschränkungen bei Mais ab. In der EU tendierte Mais wegen wenig veränderter Weizenpreise eher stabil. Das DMK präsentiert neue Einschätzungen zur Mais-Aussaat in Deutschland.
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29.04.2020

Weizen: Bäckereien hoffen auf baldige Öffnung des Gastrobereichs

FRANKFURT. Die Weizenmärkte reagierten auf die Regenfälle in Frankreich und Teilen Deutschlands eher gelassen, dürften die Folgen der sechswöchigen Trockenheit in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern abgemildert werden. Nach dem Wochenende soll es auch mehr Niederschläge am Schwarzmeer geben. Der Prognosedienst MARS senkte die Ertragsaussichten bei Weizen vorerst um 2,3 % EU-weit. Die fehlende Nachfrage des Gastrobereichs und kaum mehr Hamsterkäufe der Verbraucher haben die Mehlnachfrage zum Monatsende stark eingebremst. Bäckereien hoffen auf baldige Öffnung des Gastrobereichs mit Sicherheitsvorkehrungen für die Konsumenten.
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28.04.2020

Mais: Markt ertrinkt im Öl

PARIS. Der Maismarkt kennt seit geraumer Zeit nur noch einen Trend, der geht nach unten. Die Rohölschwemme führt die Ethanolproduktion in den USA in zunehmende Schieflage. US-Ölförderer und Ethanolwerke müssen zwangsweise abschalten. Schwer getroffen hat die Corona-Pandemie die US-Schlachtunternehmen. Der US-Futtermittelverbrauch ging zurück. Die Ukraine sieht wohl vorerst von Exportbeschränkungen bei Mais ab. In der EU tendiert Mais wegen gefallener Weizenpreise leicht schwächer.
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28.04.2020

Weizen: Nach Regen Cool-down am Markt

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigen deutliche Schwächetendenzen. Die Mehlnachfrage ist laut Handel weiter zurückgegangen. Die Sorge über steigende Insolvenzen von Bäckereien vor allem in Städten geht um, weil die Betriebe wegen des Shutdowns hohe Umsatzeinbußen erleiden. Dabei fehlt schlicht die Laufkundschaft, weil viele Arbeitnehmer in Kurzarbeit stehen oder vom Homeoffice ausarbeiten. Landbäckereien können die Verluste über Bringdienste etwas besser ausgleichen. Die Wetterprognosen bleiben bis Sonntag in West- und Osteuropa regnerisch. Dies dürfte die Wetterprämie bei Weizen etwas herunterfahren.
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27.04.2020

Mais: Beim Rohöl droht Zwangsabschaltung

PARIS. Der Maismarkt zeigte in den USA erneut deutlichen Abwärtstrend, nur am Schwarzmeer leichte Preisbefestigungstendenzen. Schlechte Nachrichten kamen vom US-Ethanol- und Schlachtsektor, müssen ADM einige Ethanolwerke und Tyson Foods den Schlachtbetrieb Parco schließen. Wenn die OPEC nicht die Rohöl-Fördermenge kürzt, droht die Zwangsabschaltung von zusätzlich 20 % der globalen Ölförderung. Die Ukraine hat angekündigt, den Maisexport zu begrenzen.
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27.04.2020

Weizen: Protektionismus am Schwarzmeer wächst

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA und auch Westeuropa spürbar nach. Regenwetter und eine etwas abflauende Exportnachfrage sind Gründe. Am Schwarzmeer reglementieren Exportquoten und Exportbeschränkungen den Markt, von freien Märkten sind wir dort meilenweit entfernt. Insofern müssen sich Mühlen- und Backindustrie auf stärkere Importhemmnisse auch zur neuen Saison einstellen. Denn sollte die Trockenheit am Schwarzmeer anhalten, konnten weitere Exportquoten die Märkte auf den Kopf stellen. Ob dies Covid19-bedingt ist oder eher protektionistischen Hintergrund hat, sei dahingestellt.
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24.04.2020

Mais: Ukraine wird Exporttempo herunterfahren

PARIS. Der Maismarkt zeigte in den USA spürbaren Abwärtstrend, in Westeuropa und am Schwarzmeer leichte Preisbefestigungstendenzen. Schlechte Nachrichten kamen vom Ethanol- und Schlachtsektor in den USA, müssen ADM einige Ethanolwerke und Tyson Foods den Schlachtbetrieb Parco vorläufig schließen. In der Ukraine sind die Lagerbestände bei Mais auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Frankreichs Maisaussaat war zu 25 % fortgeschritten.
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24.04.2020

Weizen: Preisabkühlung in Frankreich

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in Westeuropa schwächer, am Schwarzmeer etwas fester, in den USA seitwärts. Trockenheit in Südrussland und Osthälfte der Ukraine treiben den Markt derzeit. In Westeuropa kühlte der Markt herunter, nachdem Meteorologen ergiebige Regenfälle fürs Wochenende oder kurz danach rundherum um Deutschland prognostizierten. Beim Export gab es gestern eine Weizenausschreibung für 655.000 mt nach Saudi-Arabien. Neue Erntepreise kommen zum Vorschein.
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23.04.2020

Mais: Monopoly an den Ölhäfen

PARIS. Der Maismarkt zeigte spürbaren Preisauftrieb, nachdem sich die Rohölpreise etwas erholt haben. Die US-Ethanolbestände liegen um 22 % über dem Vorjahr. In Brasilien setzt anhaltend trockenes Wetter der zweiten Mais-Safrinha-Ernte zu. Laut französischem Handel war Mais gegenüber im Preis deutlich gestiegenem Weizen sehr wettbewerbsfähig und profitierte von höherer Nachfrage spanischer und bretonischer Futtermittelhersteller. Das USDA erwartet die ukrainische Maisernte im kommenden Wirtschaftsjahr bei 35,2 Mio. mt, rund 2 % unter dem Vorjahr.
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23.04.2020

Weizen: Kaufkraftverlust droht in wichtigen Importländern

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in Westeuropa und am Schwarzmeer seitwärts, erhielten in den USA spürbaren Auftrieb, gestützt durch festere Maiskurse und Kurserholung beim Rohöl. In Europa gewann der Wettermarkt weiterhin an Dynamik, andererseits steigt das Absatzrisiko, da die Kaufkraft in vielen Importländern sinkt, hieß es beim Handel. Die Mehlnachfrage hat sich wegen der unsicheren Marktlage spürbar verringert. Auch fehlt der Kaufanreiz zur neuen Ernte.
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22.04.2020

Mais: Schweinepreisentwicklung drückt Maisnachfrage

PARIS. Der Maismarkt setzte den Abwärtstrend in Westeuropa und am Schwarzmeer fort. Nicht so krass wie in Nord- und Südamerika, entwickelt sich der Schlachtschweinemarkt auch in Westeuropa leicht abwärts, nachdem der Gastrobereich stark eingebrochen ist, wegen der Covid19-Pandemie viele Großveranstaltungen abgesagt wurden und vielerorts keine Reisen in Deutschland gebucht werden können. In den USA erholte sich Mais auf niedrigem Niveau leicht, nachdem der Rohölpreis in den USA schwach zulegen konnte und China höhere Importe für US-Mais in Aussicht stellte. Die Trump-Regierung will der US-Ölindustrie massiv unter die Arme greifen.
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22.04.2020

Weizen: Wettermärkte im Fokus – Preise steigen

FRANKFURT. Der Weizenmärkte verzeichneten Kursverluste in den USA, Kanada und in Argentinien. Gedämpfte Exporterwartungen wegen der weltweiten Covid19-Pandemie waren Gründe, geht der Absatz auch wegen des starken Konsumeinbruch bei Fleisch um 30 % in Nordamerika in die Knie. In West- und Osteuropa gewinnen die Wettermärkte an Einfluss, zeichnen sich in Nordeuropa und am Schwarzmeer Anzeichen über erste Trockenschäden ab. Exportquoten Russlands und Exportbegrenzungen der Ukraine treiben zusätzlich den Markt. Am Rhein legte Weizen spürbar zu.
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21.04.2020

Mais: Waterloo am Rohölmarkt

PARIS. Der Maismarkt rutscht in Chicago immer tiefer in rote Zahlen ab. Der Rohölmarkt erlebte gestern bei der Sorte WTI ein Waterloo. Negativ-Rohölpreise am Markt waren die unmittelbare Folge der Rohölschwemme weltweit, schwimmen 20 Supertanker, randvoll mit unverkauftem Rohöl, auf den Weltmeeren herum. Man kann langsam nur erahnen, was auf die Weltwirtschaft in den nächsten Monaten zukommt, hieß es beim Handel. Druck kommt vom US-Fleischmarkt, kündigte nach Smithfield Foods und Cargill nun auch JBS weitere Schließungen von Produktionsstandorten an. Auch am westeuropäischen Fleischmarkt ziehen dunkle Wolken auf.
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21.04.2020

Weizen: Knappere Import-Ressourcen ab Mitte Mai

FRANKFURT. Der Weizenmarkt setzte den festeren Kursverlauf in Chicago, Paris und am Schwarzmeer fort. Zentrale Themen blieben die Exportquotenpolitik Russlands und Exportbegrenzung in der Ukraine sowie Befürchtungen über die anhaltende Trockenheit am Schwarzmeer und besonders in Nordwesteuropa. Fehlende Niederschläge in Frankreich, außer im Süden, in Deutschland, Polen und in den Baltic-Staaten, bringen Wetterprämien mit ins Spiel. Dies könnte Weizenlieferungen aus dem Balkan zu einem interessanten Thema machen.
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20.04.2020

Mais: Saudis Supertanker riskieren Löschungs-Blockaden

PARIS. Der Maismarkt schreibt in Chicago erneute rote Zahlen. Dies, nachdem die Rohölsorte WTI auf ein Tief von 21 Jahren abrutschte, Schieferöl und Ethanol mit in den Abgrund riss. Saudischen Öl-Tankern drohen Löschungsblockaden in den Destinationen aufgrund randvoller Rohöllagervorräte. Trump-Regierung legt Hilfsprogramm in Höhe von 19 Mrd. US-Dollar auf. Gute Fortschritte gab es bei der Maisaussaat in Frankreich. Russische Exportquoten bei Weizen und Exportziele der Ukraine stützten europäischen Maismarkt.
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20.04.2020

Weizen: Mit Exportquoten den Markt hochtreiben

FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte in den USA und in Westeuropa spürbar zu. Maßgebend waren Äußerungen Russlands und der Ukraine, Exporte auszusetzten, sobald Exportquoten oder Exportziele ausgeschöpft wären. Dies stimulierte höhere Weizen-Exporterwartungen in den USA. Fehlende Niederschläge in Frankreich, außer im Süden, in Deutschland, Polen und in den Baltic-Staaten bringen Wetterprämien mit ins Spiel.
Getreide
17.04.2020

Mais: Vom normalen Alltag weit entfernt

PARIS. Die Maismärkte bleiben auf Tauchstation. Die Erkenntnis, dass die Rohölschwemme wegen der Beschränkungen durch die Covid-Pandemie weiterwächst, verstärkt den Druck auf die Rohölpreise. Dies hat unmittelbare Auswirkung auf den Maismarkt über den Kraftstoff Ethanol. Auch über den Futtermittelsektor schnürt sich die Lage weiter zu. Gut 30 % Konsumeinbruch beim Fleisch in Nordamerika ist kein Pappenstiel. Auch hier kann höherer Verbrauch beim LEH den Einbruch im Gastrobereich keineswegs aufwiegen. Deshalb hat die Trump-Regierung ein Dreiphasen-Lockerungsprogramm auf den Weg gebracht. China schweigt zu diesem Thema.
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17.04.2020

Weizen: LEH kann Verluste im Gastrobereich nicht aufwiegen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten in den USA starken Abwärtstrend, weil der um 30 % eingesprochene Fleischkonsums in Nordamerika die Futtergetreidenachfrage spürbar einbremst. Der neue Ägyptentender in Höhe von 240.000 mt ging an Frankreich und Russland. Neue Verbrauchszahlen in der EU zeigen deutlich, dass Hamsterkäufe beim Lebensmitteleinzelhandel die Verluste im Gastobereich keineswegs ausgleichen konnten. Damit wird sich die Covid19-Pandemie unter dem Strich negativ auf den Weizen- und Mehlabsatz auswirken.
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16.04.2020

Mais: Der Markt tendiert deutlich abwärts

PARIS. Die Maismärkte gehen weltweit auf Tauchstation. Billiges Rohöl macht die Maisverwertung über Ethanol komplett unrentabel. Immer mehr Ethanolwerke machen daher in den USA und Brasilien den Betrieb dicht. Für weiteren Preisdruck sorgt die Misere an den Fleischmärkten. In den USA und Brasilien können schlachtreife Tiere nicht abgenommen werden, da der Fleischkonsum im Inland stark eingebrochen ist und auch die Nachfrage Chinas infolge der Corona-Virus-Pandemie wieder zurückging.
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16.04.2020

Weizen: 10 Euro Preisabstand zwischen alter und neuer Ernte

FRANKFURT. Die Weizenmärkte bewegen sich in Westeuropa und am Schwarzmeer zunehmend auf die neue Ernte zu, die angesichts niedriger Niederschläge früher als im Vorjahr verfügbar sein könnte. Derzeit ist Weizen aus alter Ernte um 10 EUR/mt teurer als zur neuen, was sich aus dem aktuellen Kursvergleich für Mai und September an der Matif ergibt. Die Exportbeschränkungen auf Weizen in einigen Ländern der Schwarzmeerregion haben den Hintergrund, den Preisanstieg wegen der Corona-Krise dort abzudämpfen. Spätestens zur neuen Ernte dürften diese wieder fallen. Ägypten gibt neue Weizenausschreibung bekannt.
Getreide
15.04.2020

Mais: Zwischen den Flanken vom Rohöl- und Fleischmarkt

PARIS. Der Maismarkt erlebt gerade eine Zerreißprobe, geriet der Markt in die Flanken eines noch so erlebten Preisverfalls beim Rohöl und zusätzlich einen Einbruch beim Fleischverzehr in Nordamerika und China durch die Covid19-Pandemie, wodurch die Futtermittelnachfrage sinkt. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie scheinen weltweit viel schlimmer auszufallen als befürchtet wurde. Keiner kennt die Dunkelziffer der tatsächlich infizierten Menschen. Weiteres Thema ist der Aussaatfortschritt bei Mais in diesem Jahr.