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Zucker
28.05.2020

Nordzucker rechnet auch im Krisenjahr mit stabilen Zuckerpreisen

BRAUNSCHWEIG. Wie die Nordzucker AG in ihrer aktuellen Pressemeldung mitteilte, konnte der Konzern das Geschäftsjahr 2019/20 mit einem leichten Umsatzanstieg und einem operativen Verlust abschließen, der deutlich geringer als der Vorjahresverlust und als erwartet war.
Getreide
28.05.2020

Mais: Brasiliens währungsbedingte Exportvorteile schmelzen ab

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago und Paris leicht fester. Die Exporterwartungen für Mais und Ethanol aus den USA nach China haben sich nach Handelseinschätzungen wegen des Hongkong-Konfliktes wieder verschlechtert. Keine Preisunterstützung kam vom Rohöl. In Brasilien wird der Maisexport durch steigenden Real erschwert. Die Ukraine hält den Maispreis hoch. Bei uns legt Mais etwas zu.
Ölsaaten
28.05.2020

Leinsaat: Drastische Korrektur der Produktionsschätzung

NUR-SULTAN/OTTAWA. Die Preise für osteuropäische Leinsaat folgen dem Trend der letzten Wochen. Derweil nahm Agriculture and Agri-Food Canada merkliche Anpassungen bei den Prognosen für die kommende Saison vor.
Getreide
28.05.2020

Weizen: Einzelhandelsumsätze weiter in Gefahr

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben regenbedingt nach, nachdem in Teilen Westeuropas zumindest kleinere Niederschläge gefallen sind und die Ernteaussichten etwas aufhellen dürften. Ergiebige Niederschläge werden für den Schwarzmeerraum vorhergesagt, gab es bereits Regenfälle in den kritischen „Trockenzonen“ im Osten der Ukraine und in Südrussland. Sorge bereiten weiterhin rückläufige Umsätze beim Handel, die auf Jahressicht 10 bis 15 % des gesamten Einzelhandelsumsatzes erreichen könnten, warnte der HDE.
Ölsaaten
28.05.2020

Sonnenblumenkerne: Handel wird von subjektiver Wahrnehmung geprägt

SOFIA. Hagelschauer zu Beginn dieser Woche könnten leichte Schäden auf den bulgarischen Anbauflächen verursacht haben, immerhin versorgten die Niederschläge der letzten Tage die Felder mit ausreichend Feuchtigkeit.
Öle
27.05.2020

Raps: EU kauft wieder mehr Palmöl

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich erneut konträr, diesmal mit Kursgewinnen in Winnipeg und Verlusten in Paris. Für Kursunterstützung in Winnipeg sorgten festere Kursverläufe bei Sojabohnen in Chicago. Auch Palmöl befestigte sich beim August-Kontrakt. Die Biodiesel-Nachfrage ist wieder angesprungen, überwiegend westeuropäische Ölmühlen und Biodiesel-Verarbeiter kauften Palmöl. Aus der kommenden EU-Rapsernte werden weniger Vorkontrakte abgeschlossen als im Vorjahr.
Öle
27.05.2020

Sojabohnen: Brasilien steuert auf Rekordergebnis beim Sojaexport im Mai zu

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt legte erneut zu. Brasilien dürfte im Mai die Exportmenge von fast 10 Mio. mt erreichen. Das USDA meldete einen Sojaschrotexport in das Krisengebiet auf den Philippinen, wo die Bevölkerung aktuell mit den Auswirkungen von Taifun „Ambo“ zurechtkommen muss. In Indien müssen sich die Farmer mit dem Zyklon Amphan und einer beginnenden Heuschreckenplage auseinandersetzten. Ukrainische Exporteure erhalten beim Verkauf von Soja, Raps und Sonnenblumen, unabhängig davon, ob sie als Farmer, Händler oder Verarbeiter diese Ölsaaten exportieren, die Mehrwertsteuer zurück.
Getreide
27.05.2020

Sorghum: Importzölle aufgrund niedriger Maispreise

BUDAPEST/BONN. Das Deutsche Maiskomitee e. V. (DMK) gibt in seinem Junibericht einen Überblick über den europäischen Sorghummarkt. Derweil sorgten niedrige Maispreise im Weltmarkt dafür, dass Importzölle auf Sorghum erhoben wurden.
Getreide
27.05.2020

Mais: Indien wird von Heuschreckenplage erfasst

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago seitwärts und in Paris leichtfallend. In den USA verliert das Handelsabkommen mit China offenbar an Stellenwert. Angeblich unterstützt die US-Regierung den Rückzug US-amerikanischer Unternehmen in Hongkong und China zurück in die USA. In Indien haben die Farmer mit den Folgen des Zyklons "Amphan" und einer beginnenden Heuschreckenplage zu kämpfen. Im Süden Frankreichs und Deutschlands, in Polen, Rumänien und am Schwarzmeer, profitierte der Maisanbau von Niederschlägen, was vorerst auf gute Maisernten in West- und Osteuropa schließen lässt.
Ölsaaten
27.05.2020

Blaumohn: Alle schauen auf das Wetter

CHRUDIM. Die tschechische Mohnaussaat profitiert weiter von den günstigen Wetterverhältnissen. Bauern und Händler sind mit spekulativen Preisen für die Ernte 2020 dennoch vorsichtig.
Getreide
27.05.2020

Weizen: Taras Vysotskiy verwässert Exportbeschränkungen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten fester. In den USA holte die Sommerweizenaussaat etwas auf. US-Präsident Donald Trump sei über die Verbreitung des Coronavirus und anderen Angelegenheiten so verärgert über Peking, dass das Handelsabkommen zwischen USA und China für ihn an Stellenwert verloren hätte, hieß es aus Washington. Die US-Regierung unterstütze den Rückzug US-amerikanischer Unternehmen in Hongkong und China zurück in die USA. Der Handel ist entsetzt über die laxe Handhabung staatlich angeordneten Exportbeschränkungen in der Ukraine, die zu Preissteigerungen führten, dann nicht eingehalten wurden. Bei uns ist der Preisabstand zwischen alter und neuer Weizenernte weiter geschrumpft. Diese dürfte sich auf die Mehlpreiskalkulation auswirken.
Trockenfrüchte
27.05.2020

Rosinen: Unhaltbar niedrige Preise

TEHERAN. Die Coronavirus-Krise hat nicht nur die Exporte zum Erliegen gebracht, sondern auch zu einer bizarren Marktsituation mit fast unglaublich niedrigen Preisen für Rosinen im Iran geführt. Ein weiteres Problem ist die Qualität. Die Händler im Land sind davon überzeugt, dass drastische Veränderungen notwendig sind.
Öle
26.05.2020

Raps: Wettermärkte drehen an der Preisschraube

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich leicht konträr, mit Kursverlusten in Winnipeg und Kursgewinnen in Paris. In Kanada blieb die Aufholjagd der verspäteten Canola-Saat spannend. Kanadas Handel äußert Zweifel darüber, dass die Aussaatfläche von 20,6 Mio. Acres noch umzusetzen wäre. In Westeuropa dürfte der Regen die Rapserträge stabilisiert haben. Die Ukraine bleibt wegen Mehrwertsteuer-Regelung und kleinerer Anbaufläche im Fokus.
Öle
26.05.2020

Sojabohnen: Brasiliens Exportboom hält an

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt legte spürbar zu. China kam mit Sojaimporten aus den USA zurück, was den Kursverlauf in Chicago leicht nach oben katapultierte. Chinas Sojabohnenimporte aus Brasilien stiegen laut Zolldaten dagegen im April kräftig an. Ukrainische Exporteure erhalten beim Verkauf von Soja, Raps und Sonnenblumen, unabhängig davon, ob sie als Farmer, Händler oder Verarbeiter diese Ölsaaten exportieren, die Mehrwertsteuer zurück. Sojaschrot zog am Kassamarkt leicht nach.
Ölsaaten
26.05.2020

Ölsaaten aktuell: Anbauplus fördert Preissturz

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Trockenfrüchte
26.05.2020

Getrocknete Feigen: Preisanpassungen für den Exportmarkt

AYDIN. Trotz der Feiertagsbedingen schwachen Handelswoche erlebte der türkische Trockenfeigenmarkt merkliche Preiskorrekturen. Gegenüber der Vorwoche…
Nüsse
26.05.2020

Pinienkerne: Schleppende Zollabfertigung erschwert Rohwarenimport

PEKING. Chinesische Pinienkernhändler haben nach wie vor Probleme bei der Rohwarenbeschaffung aus Russland. An der Russisch-Chinesischen-Grenze werden…
Getreide
26.05.2020

Mais: Höhere Schweinefleischnachfrage stützt Markt

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen unterschiedlich, in Chicago fester, in Paris dagegen schwächer. Im Fokus standen die Entwicklungen beim Rohöl und Wetterentwicklung am Schwarzmeer. Rohöl steigt, erwartet Russlands Energieminister Nowak eine schnellere Erholung bei Rohöl als erwartet. Die hohe Anbauausdehnung bei Mais in der Ukraine bestätigt sich. Brasiliens Safrinha-Maisernte, die in Mato Grosso Anfang Juni beginnt, dürfte an den Märkten für Preisdruck sorgen. Am Fleischmarkt waren in Deutschland über das Wochenende alle Fleischartikel gesucht und die Preise zogen an. Im Fokus bleiben die Corona-Fälle in Schlachtbetrieben, wie jetzt in Holland.
Ölsaaten
26.05.2020

Kürbiskerne: Aussaat 2020 befeuert Preiskorrekturen

PEKING. Berichten zufolge wurde die Aussaat für die chinesische Shine-Skin-Ernte 2020 sowohl in Xinjiang auch in der Inneren Mongolei abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr sollen rund…
Getreide
26.05.2020

Weizen: Belebung der Mehlnachfrage erwartet

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen heute zunächst unter Druck, bedingt durch weitere Regenfälle in Teilen West- und vor allem Osteuropas. US-Anleger rechneten wegen ergiebigeren Regenfällen und Kälteeinbrüchen am Schwarzmeer mit sinkenden Weizenkurse. Trotzdem legten ukrainische Exportpreise bei Weizen zu. APK-Inform senkte seine Prognose zur ukrainischen Weizenernte. Nach guten Handelsumsätzen in Holland und Belgien im Gastrobereich keimen auch in Deutschland Hoffnungen auf eine baldige Erholung bei hiesigen Bäckereien. Mit Bestürzung wurde die wirtschaftliche Schieflage der traditionsreichen Großbäckerei Sternenbäck in Hechingen aufgenommen.
Trockenfrüchte
26.05.2020

Kokosraspel: Philippinen kämpfen mit Doppelbelastung

MANILA. Neben den Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie müssen die Produzenten auf den Philippinen aktuell mit den Auswirkungen von Taifun „Ambo“ zurechtkommen. Diese Doppelbelastung wirft einige Probleme auf.
Trockenfrüchte
26.05.2020

Getrocknete Aprikosen: Neue Ernte rückt in den Fokus

MALATYA. Der Temperatursturz in weiten Teilen der Türkei von über 40 °C auf rund 20 °C wurden in den höheren Lagen von Schneefällen begleitet. Auch in Malatya, der Hauptanbauregion für Trockenaprikosen, hat es geschneit.
Trockenfrüchte
26.05.2020

Sultaninen: Besorgniserregende Wetterumschwünge

MANISA. Vergangene Woche wurden in der Türkei noch Hitzerekorde für diese Jahreszeit geknackt, jetzt kam es in weiten Teilen des Landes in den Höhenlagen zu Schneefällen. Die Erzeuger beobachten diese Entwicklungen mit wachsender Sorge.
Öle
25.05.2020

Raps: AAFC rechnet mit niedrigeren Canola-Beständen

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps tendierten schwächer. Druck kam vom Soja- und Palmölmarkt. Aber Agriculture and Agri-Food Canada (AAFC) senkte seine Bestandsprognosen für die alte und neue Saison. Jedoch verzeichnete Kanada sehr günstige Aussaatbedingungen in den östlichen Prärien. Die Regierung in Kiew geht von nur 966.000 ha Rapsfläche aus, weil 125.000 ha der Trockenheit zum Opfer fielen. In Westeuropa sorgte der Regen für etwas Entspannung an Rapsmärkten.
Öle
25.05.2020

Sojabohnen: Brasilien baut Nordbogen aus

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt stand unter dem Einfluss politischer Spannungen zwischen den USA und China, wobei es um die Autonomie Honkongs ging, was den Dollar- und Rohölkurs antrieb. In den USA bleiben die Börsen heute wegen des Memorial-Day-Feiertages geschlossen. Der Itaipu-Staudamm wurde geöffnet, um den Niedrig-Wasserspiegel am Parana-Flusslauf zu erhöhen. In Brasilien läuft der Ausbau des sogenannten Nordbogens an.
Nüsse
25.05.2020

Mandeln: Produktion 2019 rückwirkend korrigiert

MADRID/SACRAMENTO. Zwei große spanische Vereinigungen im Mandelmarkt haben einen gemeinsame Ernteschätzung für die kommende Saison veröffentlicht. Im gleichen Zug haben sie auch das Produktionsergebnis 2019 angepasst.
Getreide
25.05.2020

Mais: Schatten und Licht bei Weltpolitik

PARIS. Mais legte an den Terminbörsen zu, nach dem Rohöl sich weiter befestigen konnte und Mais sehr konkurrenzfähig gegenüber Futterweizen blieb. Dabei trieben Produktionskürzungen der OPEC Plus Gruppe bei der Rohöl-Fördermenge, die Lage in Hongkong, nachdem Peking stark in die Gesetzgebung dort eingreifen will, sowie Zweifel über eine rasche konjunkturellen Erholung Chinas, den Maismarkt. In Holland sorgt der Corona-Ausbruch von 147 Infizierten im niederländischen Schlachthof in Groenlo für Schlagzeilen.
Nüsse
25.05.2020

Haselnüsse: Mai-Schnee in den Anbauregionen

ORDU. Die niedrigen Temperaturen in den Anbauregionen, begleitet von Schneefällen, spalteten den türkische Haselnussmarkt in zwei Lager. Wurde die Ernte beschädigt oder nicht?
Getreide
25.05.2020

Weizen: Lockerungen bei Lockdown beleben Gastrobereich in Holland

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen heute unter Druck, bedingt durch verbreiteten Regen von Nord-Frankreich bis Rumänien. Niederschläge haben auch die Dürresituation in der Ukraine etwas entspannt, nur im Süden Russlands blieb die Lage kritisch, hieß es beim Handel. Die Lockerungen beim Lockdown zeigen bei unseren Nachbarn Holland und Belgien deutliche Belebungen im Gastro-Bereich. Mit Spannung erwartet der Handel die nahenden Pfingsttage und hofft auf weitere Umsatzbelebung. Aber das Ansteckungsrisiko mit Covid19 ist noch lange nicht gebannt.
Trockenfrüchte
25.05.2020

Getrocknete Feigen: Händler stellen den Verkauf ein

TEHERAN. Die Schließung der Grenzen aufgrund von Covid-19 und die Unsicherheit auf dem Markt haben dazu geführt, dass die Handelsaktivitäten im Iran zum Erliegen gekommen sind. Die Trockenfeigenexporte nach China gingen im März um 10% zurück. Viele Lieferungen stecken hinter den Grenzen fest.
Trockenfrüchte
25.05.2020

Datteln: Exporte gehen um 30% zurück

TEHERAN. Während die iranische Regierung im vergangenen Jahr ein vorübergehendes Verbot für Dattelexporte verhängte, um weitere Preissteigerungen zu verhindern, stellt sich die Situation in diesem Jahr völlig anders dar. Aufgrund von Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Jahr 2020/2021 sind die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 30% zurückgegangen.
Ölsaaten
25.05.2020

Sesam: Bauern liefern unreifen Sesam

NEU-DELHI. Wie indische Marktteilnehmer berichten, waren einige Farmer wohl etwas voreilig mit der Sommerernte. So soll rund ein Drittel des Sesams aus Saurashtra nicht den Qualitätsstandards entsprechen.
Öle
22.05.2020

Raps: Ukraine bleibt im Fokus

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zeigten etwas uneinheitliches Bild. In Winnipeg machten die Spekulanten ordentlich Kasse, was die ICE mit Kursverlusten quittierte. Die Canola-Aussaat kam etwas besser voran. Wieder mehr Nachfrage nach Palmöl erlebt offenbar Malaysia. Nach Angaben chinesischer Behörden war China letzte Woche wieder am Markt und kaufte für Liefertermine Juni bis Oktober. Die Regierung in Kiew geht von nur 966.000 ha Rapsfläche aus, weil 125.000 ha der Trockenheit zum Opfer fielen. Präsident Selenskyj lässt MwSt.-Erstattung für Erzeuger bei Raps wieder zu.
Milchprodukte
22.05.2020

Butter: Dauerhafte Veränderungen auf dem Markt

FRANKFURT/BRÜSSEL. Obwohl in ganz Europa berichtet wird, dass die Milchpreise mit der Lockerung der Beschränkungen ihren Tiefpunkt durchschritten haben, sind die Händler alles andere als optimistisch. Die Essgewohnheiten haben sich nachhaltig verändert, und billigere Angebote werden daran vermutlich nichts ändern. Die Marktteilnehmer geben sich nicht mehr der Illusion hin, dass die Verkaufsmengen wieder das Niveau vor der Pandemie erreichen werden.
Öle
22.05.2020

Sojabohnen: US-Markt bricht deutlich ein

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt setzte spürbar nach unten, obwohl der Wochenexport recht hoch ausfiel und Importe Chinas enthielt. Schlechte Arbeitsmarktdaten und wenig Hoffnung auf schnelle wirtschaftliche Erholung in den USA drückten die Kurse ebenso, wie Chinas Ankündigung, auf eine zweite Konjunkturprognose für das zweite Halbjahr zu verzichten. Die Trump-Regierung will Handelsabkommen über Vieh-Importe einschränken. Sojaschrot tendierte etwas schwächer.
AUDITOR-Ausgaben
22.05.2020

Der AUDITOR Ausgabe 20/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.
Getreide
22.05.2020

Mais: Schwache Vorgaben aus den USA und China

PARIS. Mais gab an den Terminbörsen nach, legte in Frankreich am Kassamarkt jedoch zu. Die Vorgaben für Mais aus den USA blieben schwach. Schlechte Arbeitsmarktdaten und wenig Hoffnung auf schnelle wirtschaftliche Erholung drückten die Kurse ebenso wie Chinas Ankündigung, auf eine zweite Konjunkturprognose für das zweite Halbjahr zu verzichten. In Deutschland soll laut DRV die Maisernte um 707.000 mt auf 4,372 Mio. mt ansteigen. Spaniens Futtergerstenernte naht.
Getreide
22.05.2020

Weizen: In Frankreich steigt der Preis

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen im Kreuzfeuer hochkochender Befürchtungen über trockenheitsbedingte Ernteausfälle in der Ukraine und Teilen Russlands und andererseits ungewisser Nachfrageentwicklung angesichts weltweiter Lockerungen beim Lockdown wegen der Covid19-Pandemie. Die Meteorologen erwarten Regen an diesem Wochenende in Westeuropa, wobei die Regengebiete bis Wochenmitte in den Schwarzmeerraum abziehen sollen. Bei uns schrumpfte der Preisabstand zur neuen Ernte, was Weizen- und Mehleinkäufe wenig profitabel machte.
Öle
20.05.2020

Raps: Ukraine wird 25 % weniger ernten

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps konnten sich leicht stabilisieren. In Kanada unterstützten bessere Wetterbedingungen den Saat-Fortgang bei Canola. Für leichten Auftrieb sorgte auch Palmöl. Kursunterstützung kam nur bedingt vom Rohölmarkt. Laut Voraus-Kalkulation von Bloomberg dürfte die Corona-Pandemie weltweit ein Loch von 1,7 Mrd. Barrel oder 800 Supertanker bei der Ölnachfrage erzeugen. Die Regierung in Kiew geht von nur 966.000 ha Rapsfläche aus, weil 125.000 ha wegen Trockenheit umgepflügt werden mussten.
Öle
20.05.2020

Sojabohnen: Schwache Nachfrage Chinas verärgert US-Handel

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt tendierte zuletzt schwächer, als sich weitere Importkäufe Chinas in den USA nicht bestätigten und Enttäuschung darüber beim US-Handel auslösten. Der Exportboom Brasiliens, nach 32 % Kurseinbruch des Real gegenüber dem US-Dollar, hinterlässt tiefe Spuren. Unklar bleibt, ob China nicht schon längst genügend Deckung bei Soja bis zum Spätsommer hat, überhaupt das Importtempo für US-Sojabohnen bis dahin aufrechterhalten kann. Die Trump-Regierung gab zusätzliche Finanzhilfen für US-Farmer bekannt. In Deutschland kochte das Thema Werksverträge bei Schlachtstätten hoch.
Gewürze
20.05.2020

Gewürze aktuell: Schwache Nachfrage trifft alle Märkte

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Pfeffer, Chilischoten und Kardamom sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Ölsaaten
20.05.2020

Sonnenblumenkerne: Lange erwartete Niederschläge

SOFIA. Gute Nachfrage im Ölmarkt stützt die Rohwarenpreise in Bulgarien, während das Interesse an Spotkäufen von bei Bakery-Kernen eher gering ist.
Getreide
20.05.2020

Mais: Trump gibt neue Hilfen für US-Farmer bekannt

PARIS. Die Maismärkte gerieten in den USA weiter unter Druck, gab es keine neuen Exportmeldungen vom USDA. Die Trump-Regierung gab jedoch zusätzliche Finanzhilfen für US-Farmer bekannt. US-Präsident Donald Trump erwäge zudem, Handelsabkommen über Viehimporte in die USA zu beenden, um die US-Agrarwirtschaft zu stärken. Brasiliens Agentur AgRural hat ihre Maisschätzung um 2,3 auf 97,7 Mio. mt gesenkt. Noch blieben die Erwartungen zur ukrainische Maisernte hoch.
Ölsaaten
20.05.2020

Blaumohn: Kommt doch noch die Rekordernte?

CHRUDIM. Während sich die Spotpreise im tschechischen Blaumohnmarkt wieder etwas entspannen, scheuen sich Farmer und Händler weiterhin Angebote für die neue Ernte abzugeben.
Nüsse
20.05.2020

Pistazien: Käufer in der EU bevorzugen US-Pistazien

TEHERAN/SACRAMENTO. Eine gedämpfte Nachfrage, schwierige Bedingungen und finanzielle Probleme haben dazu geführt, dass die Exporte im Iran zwischen September 2019 und März 2020 um 22% zurückgegangen sind. Die Pistazienexporte liegen bei nur 85.000 mt. Auch die Lieferungen aus den USA sind in dieser Saison stark zurückgegangen.
Getreide
20.05.2020

Weizen: Ukraine setzt Preis nach oben

FRANKFURT. Der US-Weizenmarkt startete fester in den neuen Handelstag. Im Fokus stand die Hammernachricht aus China über Strafzölle von 80,5 % für australische Gerste, die seit Dienstag in Kraft getreten sind. Die Wettermärkte in Westeuropa und Schwarzmeer haben den Weizenmarkt voll im Griff. In der Ukraine sollen 385.000 ha Winterfeldfrüchte, davon 150.000 mt Weizen, von irreversiblen Trockenschäden betroffen sein. Ob sich der bei uns um 10 EUR/mt niedriger erwartete neue Erntepreis für Weizen bestätigen wird, bleibt abzuwarten.
Ölsaaten
20.05.2020

Leinsaat: Russland hat Exporte nach China verdoppelt

MOSKAU/OTTAWA. Die Expertenschätzungen für die russische Aussaat 2020 decken sich nicht mit den bisherigen Erwartungen. Derweil ist im internationalen Leinsaatmarkt ein steigender Preistrend zu erkennen.
Ölsaaten
20.05.2020

Kürbiskerne: Preise sinken unter Vorjahresniveau

PEKING. Die Preise für chinesische Kürbiskerne in Grade A und Grade AA Qualität waren sich selten so nah wie in dieser Saison. In Folge dessen haben die Preisanpassungen der Exporteure ganz unterschiedliche Auswirkungen auf das Preisniveau.