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Getreide
27.04.2020

Weizen: Protektionismus am Schwarzmeer wächst

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA und auch Westeuropa spürbar nach. Regenwetter und eine etwas abflauende Exportnachfrage sind Gründe. Am Schwarzmeer reglementieren Exportquoten und Exportbeschränkungen den Markt, von freien Märkten sind wir dort meilenweit entfernt. Insofern müssen sich Mühlen- und Backindustrie auf stärkere Importhemmnisse auch zur neuen Saison einstellen. Denn sollte die Trockenheit am Schwarzmeer anhalten, konnten weitere Exportquoten die Märkte auf den Kopf stellen. Ob dies Covid19-bedingt ist oder eher protektionistischen Hintergrund hat, sei dahingestellt.
Trockenfrüchte
27.04.2020

Getrocknete Feigen: Schäden von bis zu 60% verzeichnet

TEHERAN. Starke Regenfälle und Hagel haben in den Feigenplantagen der Provinz Fars im Iran schwere Schäden verursacht. Darüber hinaus hat der Beginn des Ramadan nicht die üblichen Auswirkungen auf den Markt.
Nüsse
27.04.2020

Kokosraspel: Produktion fast überall stark zurückgegangen

MANILA. Fast alle Anbauländer haben mit den verschärften Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie zu kämpfen, lediglich in Indonesien ist die Produktion aufgrund schwächerer weitestgehend unbeeinträchtigt. Auf den Philippinen stellen Transportprobleme nach wie vor eine große Schwierigkeit dar.
Nüsse
27.04.2020

Haselnüsse: Schneefall friert Handel ein

ORDU. Berichten zufolge gab es in der vergangenen Woche an der östlichen Schwarzmeerküste der Türkei leichten Schneefall, ein bisher nie dagewesenes Phänomen zu dieser Zeit. Geschneit hat es…
Öle
24.04.2020

Raps: Australischer Canola in Frankreich eingetroffen

HAMBURG. An den Märkten für Canola und Raps blieb die Entwicklung eher flau. Sojaöl wurde billiger und auch gefallene Palmölpreise in Malaysia setzten die Kurse für Canola und Raps unter Druck. Der Rohölmarkt liegt infolge der Rohölschwemme völlig am Boden. In Kanada könnten Wetterrisiken in den Prärien die restliche Ernte und neue Aussaat von Canola etwas behindern. In Frankreich ist australischer Canola an den Exporthäfen eingetroffen. Trockene Witterung, sowie Frostschäden vor einigen Wochen, halten Erzeuger davon ab, schon Raps aus der neuen Ernte anzubieten.
Öle
24.04.2020

Sojabohnen: Brasiliens Exporte laufen zur Hochform auf

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt konnte die Vortagsgewinne nicht halten. Die Gerüchteküche über deutliche Sojakäufe Chinas, um seinen Verpflichtungen im Phase1-Deal nachzukommen, bestätigten sich nicht. Brasilien wertete innerhalb von 90 Tagen den Real gegenüber dem US-Dollar um fast 24 % ab. Brasilien dürfte im April einen Sojabohnenexport von 12 Mio. mt erreichen. China tätigt
Ölsaaten
24.04.2020

Ölsaaten aktuell: Exporteure korrigieren Sesampreise erneut

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Getreide
24.04.2020

Mais: Ukraine wird Exporttempo herunterfahren

PARIS. Der Maismarkt zeigte in den USA spürbaren Abwärtstrend, in Westeuropa und am Schwarzmeer leichte Preisbefestigungstendenzen. Schlechte Nachrichten kamen vom Ethanol- und Schlachtsektor in den USA, müssen ADM einige Ethanolwerke und Tyson Foods den Schlachtbetrieb Parco vorläufig schließen. In der Ukraine sind die Lagerbestände bei Mais auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Frankreichs Maisaussaat war zu 25 % fortgeschritten.
AUDITOR-Ausgaben
24.04.2020

Der AUDITOR Ausgabe 16/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.
Milchprodukte
24.04.2020

Butter: EU sollte US-Konkurrenz im Auge behalten

FRANKFURT/BRÜSSEL. Da US-amerikanische Butter günstiger gehandelt wird EU-Ware, sind die Marktteilnehmer aufgefordert, dem internationalen Wettbewerb große Aufmerksamkeit zu schenken. Berichten zufolge sind in Deutschland keine Panikkäufe mehr getätigt worden. Die Molkereien sehen sich jedoch mit einer Verschiebung der Nachfrage konfrontiert.
Getreide
24.04.2020

Weizen: Preisabkühlung in Frankreich

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in Westeuropa schwächer, am Schwarzmeer etwas fester, in den USA seitwärts. Trockenheit in Südrussland und Osthälfte der Ukraine treiben den Markt derzeit. In Westeuropa kühlte der Markt herunter, nachdem Meteorologen ergiebige Regenfälle fürs Wochenende oder kurz danach rundherum um Deutschland prognostizierten. Beim Export gab es gestern eine Weizenausschreibung für 655.000 mt nach Saudi-Arabien. Neue Erntepreise kommen zum Vorschein.
Öle
23.04.2020

Raps: Die Preislage zur neuen Ernte

HAMBURG. An den Märkten für Canola und Raps ging es weiter aufwärts. In Kanada profitierte Canola von leichter Erholung der Sojabohnen- und Rohölkurse. Die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump der US-Marine befohlen hat, im Fall gezielter Störungen im Persischen Golf, iranische Patrouillenboote zu versenken, befeuerte gleichfalls den Rohölkurs. In Kanada berichtete der Handel über Wetterverschlechterungen in kanadischen Prärien, stellte die zögerliche Schneeschmelze aber noch kein Problem dar. In Frankreich teilte der Handel mit, dass australischer Canola an den Exporthäfen eingetroffen ist. Doch sind die Preise zur neuen Ernte für Erzeuger noch nicht attraktiv genug.
Öle
23.04.2020

Sojabohnen: Brasiliens Farmer vergolden ihre Sojabohnen

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt überraschte erneut mit gestiegenen Notierungen für Bohnen, Schrot und Öl. Präsident Donald Trump will der US-Ölindustrie mit Milliarden Staatshilfen unter die Arme greifen. China kaufte erneut Sojabohnen in den USA. Die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump der US-Marine befohlen hat, im Fall gezielter Störungen im Persischen Golf, iranische Patrouillenboote zu versenken, stützte den Rohölkurs. Brasiliens Farmer vergolden ihre Sojabohnen.
Ölsaaten
23.04.2020

Ölsaaten aktuell: Äthiopischer Sesam wird teurer

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Gewürze
23.04.2020

Gewürze aktuell: Kurkuma-Markt erholt sich langsam

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Pfeffer und Chilischoten sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Nüsse
23.04.2020

Mandeln: Spanien steigert Export auf 82.000 mt

MADRID/SACRAMENTO. Wachsende Nachfrage und gute Ernten sorgen dafür, dass Mandellieferungen aus Spanien in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind.
Getreide
23.04.2020

Mais: Monopoly an den Ölhäfen

PARIS. Der Maismarkt zeigte spürbaren Preisauftrieb, nachdem sich die Rohölpreise etwas erholt haben. Die US-Ethanolbestände liegen um 22 % über dem Vorjahr. In Brasilien setzt anhaltend trockenes Wetter der zweiten Mais-Safrinha-Ernte zu. Laut französischem Handel war Mais gegenüber im Preis deutlich gestiegenem Weizen sehr wettbewerbsfähig und profitierte von höherer Nachfrage spanischer und bretonischer Futtermittelhersteller. Das USDA erwartet die ukrainische Maisernte im kommenden Wirtschaftsjahr bei 35,2 Mio. mt, rund 2 % unter dem Vorjahr.
Getreide
23.04.2020

Weizen: Kaufkraftverlust droht in wichtigen Importländern

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in Westeuropa und am Schwarzmeer seitwärts, erhielten in den USA spürbaren Auftrieb, gestützt durch festere Maiskurse und Kurserholung beim Rohöl. In Europa gewann der Wettermarkt weiterhin an Dynamik, andererseits steigt das Absatzrisiko, da die Kaufkraft in vielen Importländern sinkt, hieß es beim Handel. Die Mehlnachfrage hat sich wegen der unsicheren Marktlage spürbar verringert. Auch fehlt der Kaufanreiz zur neuen Ernte.
Ölsaaten
23.04.2020

Kürbiskerne: Exporteure halten Angebote zurück

PEKING. Trotz massiver Preisunterschiede zwischen den Anbietern scheinen die Kürbiskernpreise in China einem klaren Trend zu folgen.
Nüsse
23.04.2020

Cashews: Massive Exporteinbrüche

HANOI/ACCRA. Wichtige Exportländer für Cashewkerne wie Vietnam, Ghana und Indien haben mit großen Problemen aufgrund der Covid-19-Pandemie zu kämpfen. In Vietnam könnte der Exportwert um ein Viertel zurückgehen.
Ölsaaten
23.04.2020

Sonnenblumenkerne: Niederschlag ist relevant für die Entwicklung

SOFIA. In Bulgarien bleibt es weitgehend trocken, im Nordwesten des Landes kann es örtlich zu leichten Schauern kommen. Erleichterung für die Sonnenblumenkernbauern bringt in diesem Fall nur, dass nicht mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zu rechnen ist.
Interviews
23.04.2020

Ukraine: Wachstumschancen in Zeiten der Not

KIEW/SEEHEIM. Die Ukraine möchte die aktuelle Situation nutzen, um Handelsbeziehungen weiter auszubauen, wenn es an anderer Stelle in der Lieferkette mal klemmt. Mundus Agri hat sich mit Sergey Zhaburovskyi, Leiter des Export-Helpdesks der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer, über dieses Thema unterhalten.
Öle
22.04.2020

Raps: Wieder geöffnete Restaurants in Nordamerika und Geschäfte bei uns stützen Markt

HAMBURG. An den Märkten für Canola und Raps ging es wieder aufwärts. Leicht steigende Rohölpreise und nach Wiederöffnung von Geschäften kommt die Fleischnachfrage in Nordamerika wieder etwas in Schwung, was Raps und Canola über die Schrotkomponente etwas stützte. Auch der Palmölmarkt erhielt etwas Auftrieb. US-Präsident Donald Trump will der US-Ölindustrie mit Staatshilfen in Milliardenhöhe unter die Arme greifen. Das zeigt offenbar Wirkung am Markt, wie lange, das steht auf einem anderen Blatt. Die Öffnung von Restaurants in den USA und Geschäften bei uns erhöht das Infektionsrisiko mit dem Corona-Virus allerdings wieder.
Öle
22.04.2020

Sojabohnen: Leichte Preisimpulse nach oben

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt überraschte mit gestiegenen Notierungen für Bohnen, Schrot und Öl. Präsident Donald Trump will der US-Ölindustrie mit Milliarden Staatshilfen unter die Arme greifen. China kaufte endlich Sojabohnen in den USA. Erste Schlachtbetriebe öffnen wieder seit der Schließung vor zwei Wochen. In Westeuropa könnten nachgebende Schweinepreise den Sojamarkt belasten.
Ölsaaten
22.04.2020

Sesam: Liefertermine aktuell nicht in Gefahr

NEU-DELHI. Die indische Agrarwirtschaft und der Exporthandel mit Lebensmittel gehören zu den wenigen Bereichen, die von der Ausgangssperre in Indien ausgenommen sind. Nennenswerte Lieferverzögerungen sollten daher vorerst ausbleiben.
Getreide
22.04.2020

Mais: Schweinepreisentwicklung drückt Maisnachfrage

PARIS. Der Maismarkt setzte den Abwärtstrend in Westeuropa und am Schwarzmeer fort. Nicht so krass wie in Nord- und Südamerika, entwickelt sich der Schlachtschweinemarkt auch in Westeuropa leicht abwärts, nachdem der Gastrobereich stark eingebrochen ist, wegen der Covid19-Pandemie viele Großveranstaltungen abgesagt wurden und vielerorts keine Reisen in Deutschland gebucht werden können. In den USA erholte sich Mais auf niedrigem Niveau leicht, nachdem der Rohölpreis in den USA schwach zulegen konnte und China höhere Importe für US-Mais in Aussicht stellte. Die Trump-Regierung will der US-Ölindustrie massiv unter die Arme greifen.
Ölsaaten
22.04.2020

Leinsaat: Gegensätzliche Tendenzen

NUR-SULTAN/FRANKFURT. Während die Rohwarenpreise in den Anbauländern weiter steigen, entwickelt sich die Angebote im europäischen Spotmarkt in eine andere Richtung.
Getreide
22.04.2020

Weizen: Wettermärkte im Fokus – Preise steigen

FRANKFURT. Der Weizenmärkte verzeichneten Kursverluste in den USA, Kanada und in Argentinien. Gedämpfte Exporterwartungen wegen der weltweiten Covid19-Pandemie waren Gründe, geht der Absatz auch wegen des starken Konsumeinbruch bei Fleisch um 30 % in Nordamerika in die Knie. In West- und Osteuropa gewinnen die Wettermärkte an Einfluss, zeichnen sich in Nordeuropa und am Schwarzmeer Anzeichen über erste Trockenschäden ab. Exportquoten Russlands und Exportbegrenzungen der Ukraine treiben zusätzlich den Markt. Am Rhein legte Weizen spürbar zu.
Zucker
22.04.2020

Südzucker: Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie nicht abschätzbar

MANNHEIM. In den vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019/2020, das am 29. Februar endete, weist die Südzucker AG einen Rückgang des Konzernumsatzes auf 6,7 Milliarden Euro aus. Dagegen ist ein drastischer Anstieg des operativen Konzernergebnisses auf 116 Millionen Euro zu verzeichnen.
Interviews
22.04.2020

Jammern füllt keine Kammern

SEEHEIM-JUGENHEIM. Michael Gütlich, Geschäftsführer der Dedere Deutschland GmbH, stellt sich die Frage: In welchem Maße ist Jammern in der aktuellen Situation angebracht? Oder sollte nicht lieber jeder, der die Möglichkeit hat, die Ärmel hochkrempeln und mit anpacken?
Öle
21.04.2020

Raps: Der Markt geht in Warteposition

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps gerieten wegen der Eskalation am Rohölmarkt unter Druck. Dabei erlebte der Rohölmarkt ein Waterloo, erzielte WTI erstmals einen Negativ-Preis in der Geschichte der Öl-Futures. Aus Kanada wurde nur bekannt, dass die Ergebnisse der Flächenerhebung zur Canolaernte wegen der Covid19-Pandemie nur verspätet bekanntgegeben werden können. Auch die Nachricht Malaysias, das angekündigte B20-Programm auf unbestimmte Zeit zu verschieben, brachte den Markt unter Druck.
Ölsaaten
21.04.2020

Blaumohn: Prognose für Aussaat 2020

CHRUDIM. Schätzungen zufolge haben tschechische Mohnbauern die Aussaat in diesem Jahr vergrößert. Wie hoch das Ertragspotential tatsächlich ist, hängt wie üblich jedoch vom Wetter ab.
Öle
21.04.2020

Sojabohnen: US-Schlachtunternehmen machen dicht

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt setzte den massiven Abwärtstrend fort. Preissenkend wirkte sich die Eskalation am Rohölmarkt und die Schließungen vieler Schlachtunternehmen in den USA auf den Sojakomplex aus. China bleibt mit Sojaimporten weit zurück, weil entsprechende Tierbestände nach der Afrikanischen Schweinepest im Vorjahr und der Covid19-Pandemie in diesem Jahr nicht aufgebaut werden konnten. Die Lage bei US-Schlachtunternehmen spitzt sich zu, kündigte nach Smithfield Foods und Cargill nun auch JBS Schließungen an. Auch am westeuropäischen Fleischmarkt ziehen dunkle Wolken auf.
Getreide
21.04.2020

Mais: Waterloo am Rohölmarkt

PARIS. Der Maismarkt rutscht in Chicago immer tiefer in rote Zahlen ab. Der Rohölmarkt erlebte gestern bei der Sorte WTI ein Waterloo. Negativ-Rohölpreise am Markt waren die unmittelbare Folge der Rohölschwemme weltweit, schwimmen 20 Supertanker, randvoll mit unverkauftem Rohöl, auf den Weltmeeren herum. Man kann langsam nur erahnen, was auf die Weltwirtschaft in den nächsten Monaten zukommt, hieß es beim Handel. Druck kommt vom US-Fleischmarkt, kündigte nach Smithfield Foods und Cargill nun auch JBS weitere Schließungen von Produktionsstandorten an. Auch am westeuropäischen Fleischmarkt ziehen dunkle Wolken auf.
Getreide
21.04.2020

Weizen: Knappere Import-Ressourcen ab Mitte Mai

FRANKFURT. Der Weizenmarkt setzte den festeren Kursverlauf in Chicago, Paris und am Schwarzmeer fort. Zentrale Themen blieben die Exportquotenpolitik Russlands und Exportbegrenzung in der Ukraine sowie Befürchtungen über die anhaltende Trockenheit am Schwarzmeer und besonders in Nordwesteuropa. Fehlende Niederschläge in Frankreich, außer im Süden, in Deutschland, Polen und in den Baltic-Staaten, bringen Wetterprämien mit ins Spiel. Dies könnte Weizenlieferungen aus dem Balkan zu einem interessanten Thema machen.
Nüsse
21.04.2020

Pistazien: Starke Frostschäden

TEHERAN/SACRAMENTO. Frost, Regen und Hagelstürme haben die Pistazienplantagen im Iran Mitte April schwer getroffen. In den letzten Tagen kam es zudem zu Überschwemmungen. Erste Schätzungen zeigen, dass die Schäden in den Hauptanbauprovinzen beträchtlich sind, das genaue Ausmaß muss noch abgeschätzt werden.
Trockenfrüchte
21.04.2020

Getrocknete Aprikosen: Verhaltener Optimismus für die Ernte 2020

MALATYA. Obwohl es inzwischen durchaus Punkte gibt, die gegen eine überdurchschnittlich große Aprikosenernte sprechen, sind viele Marktteilnehmer weiterhin optimistisch bezüglich der Produktionsschätzungen für die Saison 2020/2021.
Trockenfrüchte
21.04.2020

Getrocknete Feigen: Preise nach Vorabkorrektur stabil

AYDIN. Die türkischen Trockenfeigenexporteure erleben die aktuelle Marktlage sehr unterschiedlich. Auf der einen Seite soll es keine Exportprobleme geben, während andere von schleppender Nachfrage berichten.
Trockenfrüchte
21.04.2020

Sultaninen: Überfällige Preiskorrekturen

MANISA. Dieses Jahr wird der Fastenmonat Ramadan mit einer viertätigen Ausgangsperre eingeläutet. Beginnend vom 23. April bis einschließlich Sonntag (26. April) gilt in 31 türkischen Großstädten eine altersübergreifende Ausgangssperre.
Interviews
21.04.2020

China: Zwischenstopp im „Quarantäne-Hotel“

PEKING. Nach Wochen der auferlegten Quarantäne werden die Ausgangsbeschränkungen in chinesischen Städten schrittweise gelockert. Weiter als bis vor die eigene Haustür oder den Garten möchten aber die wenigsten. Mundus Agri hat sich mit Handelspartnern über den Alltag vor Ort unterhalten.
Öle
20.04.2020

Raps: Rohölpreis fällt auf 16-Jahrestief

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich etwas uneinheitlich, mit Kursverlusten in Winnipeg, schwachen Kursgewinnen in Paris. Laut Canadian Grain Commission (CGC) lieferten Kanadas Farmer fast 19 % mehr Canola ab, die Exporte sanken jedoch. Problem ist der starke Rohölpreisverfall. Saudische Öltanker müssen sich auf verspätete Löschungen oder sogar spätere Abnahmen in den Zielhäfen einstellen. Die Anbau- und Ernteprognosen für Raps bleiben für die EU weniger, für Kanada, Australien und Ukraine jedoch sehr optimistisch. Die Erzeuger halten sich mit Kontraktabschlüssen über die kommende Ernte sehr zurück.
Öle
20.04.2020

Sojabohnen: US-Hilfsprogramm über 19 Mrd. US-Dollar

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt geriet stark unter Druck. Laut National Bureau of Statistics ist Chinas Schweinefleischprodukton im ersten Quartal 2020 um 29 % gesunken. Die Rohölpreise schmieren weiter ab. Insofern kündigte US-Präsident Donald Trump ein Hilfsprogramm über 19 Mrd. US-Dollar an, um Farmern bei Bewältigung der Auswirkungen des Coronavirus zu helfen.
Getreide
20.04.2020

Mais: Saudis Supertanker riskieren Löschungs-Blockaden

PARIS. Der Maismarkt schreibt in Chicago erneute rote Zahlen. Dies, nachdem die Rohölsorte WTI auf ein Tief von 21 Jahren abrutschte, Schieferöl und Ethanol mit in den Abgrund riss. Saudischen Öl-Tankern drohen Löschungsblockaden in den Destinationen aufgrund randvoller Rohöllagervorräte. Trump-Regierung legt Hilfsprogramm in Höhe von 19 Mrd. US-Dollar auf. Gute Fortschritte gab es bei der Maisaussaat in Frankreich. Russische Exportquoten bei Weizen und Exportziele der Ukraine stützten europäischen Maismarkt.
Getreide
20.04.2020

Weizen: Mit Exportquoten den Markt hochtreiben

FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte in den USA und in Westeuropa spürbar zu. Maßgebend waren Äußerungen Russlands und der Ukraine, Exporte auszusetzten, sobald Exportquoten oder Exportziele ausgeschöpft wären. Dies stimulierte höhere Weizen-Exporterwartungen in den USA. Fehlende Niederschläge in Frankreich, außer im Süden, in Deutschland, Polen und in den Baltic-Staaten bringen Wetterprämien mit ins Spiel.
Gewürze
20.04.2020

Safran: Drastischer Rückgang der Exporte in die EU

TEHERAN. Obwohl die Safranproduktion im Iran im vergangenen Jahr 450 mt überstieg, haben die US-Sanktionen und die durch das Coronavirus ausgelöste Wirtschaftskrise die Exporte hart getroffen. Die Lieferungen in die EU sind das dritte Jahr in Folge zurückgegangen.
Nüsse
20.04.2020

Haselnüsse: Exporteurshandel treibt Preise nach oben

ORDU. Rohwarenhandel unter den türkischen Exporteuren sorgte dafür, dass die Exportpreise trotz der erneut schwächeren Lira angepasst werden mussten.
Öle
17.04.2020

Raps: Optimistische Ernteerwartungen bei ukrainischem Raps

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zeigten nach Kursverlusten wieder leichten Auftrieb. Dabei spielten Währungseinflüsse in Kanada und in der EU eine Rolle. Frankreichs Handel sprach von leicht verbesserten Margen der Ölmühlen. Die Perspektiven bei Palmöl in Malaysia blieben trübe, könnten die Palmölexporte im April um 6 bis 12 % weiter einbrechen. Indien fällt weiterhin als wichtigster Abnehmer von Palmöl aus. Die Anbau- und Ernteprognosen bleiben für die EU weniger, für Kanada, Australien und Ukraine jedoch sehr optimistisch.
Öle
17.04.2020

Sojabohnen: Drei-Phasen-Programm soll US-Wirtschaft wieder in Schwung bringen

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt zeigte wenig Erholungstendenzen. Schließungen und Produktionseinschränkungen von US-Schlachtunternehmen beherrschen in den USA nebst steigenden Arbeitslosenzahlen und schlechten Industriezahlen thematisch die Szene. Gut 30 % Konsumeinbruch beim Fleisch in Nordamerika sind kein Pappenstiel. Deshalb hat die Trump-Regierung ein Dreiphasen-Lockerungsprogramm auf den Weg gebracht.