Kürbiskerne: Exporteure halten Angebote zurück

23. April 2020 um 12:07 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

PEKING. Trotz massiver Preisunterschiede zwischen den Anbietern scheinen die Kürbiskernpreise in China einem klaren Trend zu folgen.

Vieles ist ungewiss

Die Corona-Pandemie erschwert Prognosen für die weitere Marktentwicklung in vielen Bereich, das gilt ach für den chinesischen Kürbiskernmarkt. Mehrere chinesische Exporteure berichten, dass sich Spotkäufe und Abrufe im Februar häuften, wohingegen aktuell kaum noch Nachfrage besteht.

Besonders verkaufswillig sind die Exporteure dennoch nicht. Zu groß ist die Sorge, dass Container in den Häfen nicht angenommen werden oder Käufer schlichtweg nicht mehr zahlungsfähig sind, wenn die Ware bei ihnen eingetroffen ist. Angebote gibt es kaum noch, Verkäufe fast nur gegen Vorkasse.

Mit 3.300-3.590 USD/mt CFR unterscheiden sich die Exportpreise der verschiedenen Lieferanten deutlich für Kürbiskerne, Shine Skin, Grade AA – Tendenz allerdings sinkend. Die ersten Händler haben ihre Preise gegenüber der Vorwoche reduziert und bei den höherpreisigen Angeboten ist bei konkretem Interesse durchaus Verhandlungsspielraum gegeben. 

Kürbiskerne, China

Typ

USD/mt

Shine Skin, Grade A

3,00-3,17

Shine Skin, Grade AA

3,30-3,59

CFR Hamburg

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
- Preischart für Kürbiskerne, GWS, Grade AA
- Preischart für Kürbiskerne, Shine Skin, Grade AA
weitere Preischarts

Angehängte Dateien

Dateisymbol
Preischart Kürbiskerne, Shine Skin, Grade AA

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Bio-Rohstoffe
16.07.2026
ASUNCIÓN. Verzögerungen bei der Ernte bergen Risiken für die Qualität der diesjährigen Ernte. Dramatische Frostereignisse wie im Vorjahr sollen aber ausbleiben. Erzeuger haben Rekordflächen besät.
Ölsaaten
16.07.2026
NEU-DELHI/ISLAMABAD. Im indischen Sesammarkt gehen die Anlieferungen aus der Sommerernte zurück. Die Aussaat für die Herbsternte bleibt weit hinter dem Vorjahr. Auch in anderen Ländern geben die Erzeuger anderen Feldfrüchten den Vorzug.
Ölsaaten
15.07.2026
WASHINGTON, D.C./SOFIA. Zum Drittem Mal in Folge wurde die weltweite Sonnenblumenkernproduktion 2026 nach oben korrigiert. Das Juli-Wetter ist entscheidend für die Entwicklung der Ernten in Europa.
Nüsse
13.07.2026
NEU-DELHI/BUENOS AIRES. Die Preise für indische Erdnüsse steigen weiter und werden durch eine geringere Aussaat und staatliche Käufe gestützt. In Argentinien kämpfen die Produzenten mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt, dennoch bleibt das Land der wichtigste Lieferant für die EU.