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Chiasaat: Wetterrisiken bleiben bestehen

16. Juli 2026 um 11:51 , Der AUDITOR
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ASUNCIÓN. Verzögerungen bei der Ernte bergen Risiken für die Qualität der diesjährigen Ernte. Dramatische Frostereignisse wie im Vorjahr sollen aber ausbleiben. Erzeuger haben Rekordflächen besät.

Feuchtigkeit und Ernteverzögerungen

In Südamerika ist die Chiaernte in vollem Gange. Sorgen bereiten Marktteilnehmern allerdings die Wetterverhältnisse, welche die Erträge auch jetzt noch beeinträchtigen könnten. Der starke El Niño birgt Risiken von zu hoher Feuchtigkeit, welche Ertrags- und Qualitätsverluste sowie die erhöhte Gefahr von Aflatoxinbildung mit sich bringen können und gleichzeitig auch im erhöhten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln resultieren. Wie die Experten von Ponto International berichten, verzögert sich die Ernte zudem, weshalb die Pflanzen überdurchschnittlich lang den widrigen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sind.

Die Frostereignisse Ende Juni blieben zudem ohne größere Folgen, aber während zwar keine Ertragseinbußen wie im Vorjahr erwartet werden, sind weitere Frostschäden zu erwarten.

Ponto International schätzt, dass die Aussaat in Paraguay dieses Jahr auf eine Rekordfläche von 240.000-260.000 ha angewachsen ist; eine durchschnittliche bis gute Ernte könnte in diesem Fall ein Ergebnis von 120.000-130.000 mt erzielen – das wäre ein Plus gegenüber dem Vorjahr von rund 50%. 

Preise für neue Ernte

Die Preisindikationen für neue Ernte liegen für konventionelle, schwarze Chiasaaat bei 2.400-2.500 FOB Asunción. Bio-Chia aus der neuen Ernte notiert bei 2.730-2.800 USD/mt FOB. 

Chiasaat, Paraguay

Sorte, Ernte 2026

USD/mt

schwarz, konventionell

2.400-2.500

schwarz, bio

2.730-2.800

FOB Asunción, Verladung August 2026

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