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AUDITOR-Ausgaben
17.04.2020

Der AUDITOR Ausgabe 15/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.
Getreide
17.04.2020

Mais: Vom normalen Alltag weit entfernt

PARIS. Die Maismärkte bleiben auf Tauchstation. Die Erkenntnis, dass die Rohölschwemme wegen der Beschränkungen durch die Covid-Pandemie weiterwächst, verstärkt den Druck auf die Rohölpreise. Dies hat unmittelbare Auswirkung auf den Maismarkt über den Kraftstoff Ethanol. Auch über den Futtermittelsektor schnürt sich die Lage weiter zu. Gut 30 % Konsumeinbruch beim Fleisch in Nordamerika ist kein Pappenstiel. Auch hier kann höherer Verbrauch beim LEH den Einbruch im Gastrobereich keineswegs aufwiegen. Deshalb hat die Trump-Regierung ein Dreiphasen-Lockerungsprogramm auf den Weg gebracht. China schweigt zu diesem Thema.
Getreide
17.04.2020

Weizen: LEH kann Verluste im Gastrobereich nicht aufwiegen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten in den USA starken Abwärtstrend, weil der um 30 % eingesprochene Fleischkonsums in Nordamerika die Futtergetreidenachfrage spürbar einbremst. Der neue Ägyptentender in Höhe von 240.000 mt ging an Frankreich und Russland. Neue Verbrauchszahlen in der EU zeigen deutlich, dass Hamsterkäufe beim Lebensmitteleinzelhandel die Verluste im Gastobereich keineswegs ausgleichen konnten. Damit wird sich die Covid19-Pandemie unter dem Strich negativ auf den Weizen- und Mehlabsatz auswirken.
Öle
16.04.2020

Raps: Frost- und erste Trockenschäden in Westeuropa

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zeigten nach Kursverlusten wieder leichten Auftrieb. Dabei belastete in Kanada der schwache Sojakomplex und ein gestiegener Loonie die Canola-Kurse. Die Perspektiven bei Palmöl in Malaysia blieben trübe, könnten die Palmölexporte im April um 6 bis 12 % weiter einbrechen. In Frankreich berichtete der Handel über Frostschäden im Osten des Landes. Auch von ersten Trockenschäden bei Raps ist die Rede.
Öle
16.04.2020

Sojabohnen: Brasilien bedient Chinas eingebrochene Nachfrage

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte zeigen klare Trends: Erstens geht die Nachfrage nach Sojabohnen in China deutlich zurück. Zweitens kauft China preiswerter Bohnen in Brasilien als in den USA. Drittens bricht gerade die Sojanachfrage auch in den USA durch geringeren Fleischkonsum erheblich ein. Viertens verbessert Argentinien gerade die Logistik, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Die Covid19-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren auf den US-amerikanischen und brasilianischen Fleischexportmärkten. Der Nachfragerückgang in China lässt nur vermuten, dass die Covid19-Pandemie dort viel schlimmer ist, als dort zugegeben wird.
Ölsaaten
16.04.2020

Ölsaaten aktuell: Indien entscheidet Sesam-Tender für sich

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Gewürze
16.04.2020

Gewürze aktuell: Handel in Indien wieder aufgenommen

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Pfeffer und Chilischoten sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Getreide
16.04.2020

Mais: Der Markt tendiert deutlich abwärts

PARIS. Die Maismärkte gehen weltweit auf Tauchstation. Billiges Rohöl macht die Maisverwertung über Ethanol komplett unrentabel. Immer mehr Ethanolwerke machen daher in den USA und Brasilien den Betrieb dicht. Für weiteren Preisdruck sorgt die Misere an den Fleischmärkten. In den USA und Brasilien können schlachtreife Tiere nicht abgenommen werden, da der Fleischkonsum im Inland stark eingebrochen ist und auch die Nachfrage Chinas infolge der Corona-Virus-Pandemie wieder zurückging.
Trockenfrüchte
16.04.2020

Rosinen: Kunden zögern Käufe hinaus

TEHERAN. Rosinen sind nach Teppichen und Pistazien das wichtigste Exportprodukt im Iran, abgesehen von Öl. Dennoch ist der Markt alles andere als kosteneffizient. Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch die Exporte hart getroffen.
Nüsse
16.04.2020

Walnüsse: Attraktive Spotpreise

PEKING/SANTIAGO. Die chinesische Walnussernte 2019 hat mit schätzungsweise 1 Mio. mt in der Schale einen neuen Rekord erzielt und zeigt in dieser Saison deutlich mehr Präsenz im Exportmarkt. Im europäischen…
Trockenfrüchte
16.04.2020

Datteln: Exporteure erleiden schwere Verluste

TEHERAN. Bis zu 500.000 mt Datteln befinden sich derzeit in iranischen Lagerhäusern. Wenn diese Mengen nicht bald verkauft werden, wird der Markt in Schwierigkeiten geraten. Das Problem ist, dass die Regierung Exportzölle in Erwägung zieht.
Getreide
16.04.2020

Weizen: 10 Euro Preisabstand zwischen alter und neuer Ernte

FRANKFURT. Die Weizenmärkte bewegen sich in Westeuropa und am Schwarzmeer zunehmend auf die neue Ernte zu, die angesichts niedriger Niederschläge früher als im Vorjahr verfügbar sein könnte. Derzeit ist Weizen aus alter Ernte um 10 EUR/mt teurer als zur neuen, was sich aus dem aktuellen Kursvergleich für Mai und September an der Matif ergibt. Die Exportbeschränkungen auf Weizen in einigen Ländern der Schwarzmeerregion haben den Hintergrund, den Preisanstieg wegen der Corona-Krise dort abzudämpfen. Spätestens zur neuen Ernte dürften diese wieder fallen. Ägypten gibt neue Weizenausschreibung bekannt.
Ölsaaten
16.04.2020

Leinsaat: Gute Nachfrage verleiht Preisen Auftrieb

NUR-SULTAN. Europäische Leinsaathändler machen derzeit ganz unterschiedliche Erfahrungen mit ihren Kunden. Die einen berichten…
Interviews
16.04.2020

Iran: Shutdown würde dem Land den Rest geben

TEHERAN/SEEHEIM-JUGENHEIM. Donald Trump, US-Sanktionen der Abschuss eines ukrainischen Flugzeugs. Seit die USA den Atom-Deal mit dem Iran gekündigt haben gleicht das Land einem Pulverfass im Nahen Osten. In einem Interview mit Mundus Agri erläutert der Iran Wirtschafts- und Kulturexperte Dawood Nazirizadeh seine Einschätzungen zu Covid-19 im täglichen Leben, dem Gesundheitswesen, dem wirtschaftlichen Handel und der Stimmung im Land.
Öle
15.04.2020

Raps: Markt stemmt sich gegen Indiens Nachfrage-Einbruch

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps tendierten seitwärts. In Kanada stützte ein schwächerer Loonie den Markt. Die Restmengen der alten Conalernte werden derzeit geborgen. Indiens Regierung verlängerte die Quarantäne bis zum 3. Mai, wodurch die Nachfrage nach Pflanzenölen weiter zurückfallen dürfte. In Westeuropa ist der Bedarf von Raps der Ölmühlen aufgrund der nachlassenden Nachfrage nach Biodiesel kleiner geworden. Die neue Rapsernte wird noch nicht besprochen.
Ölsaaten
15.04.2020

Sonnenblumenkerne: Rohwarenpreise legen zu

SOFIA. Die bulgarische Sonnenblumenkernernte könnte von den für kommende Woche prognostizierten Niederschlägen profitieren. Derweil bewegen sich die Notierungen für Rohware weiter nach oben.
Öle
15.04.2020

Sojabohnen: USA stehen massiv unter Druck

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte zeigen sich derzeit stark anfällig gegenüber dem Preisverfall beim Rohöl und komplexer Absatzeinbrüche auf dem US-amerikanischen Fleischsektor. Viele US-Schlachtunternehmen müssen wegen mangelndem Fleischabsatz und Quarantänen ihrer Belegschaft ihren Betrieb einstellen. Der Preisdruck bei Sojaöl ist eine Folge des Rohölpreisverfalls. Chinas Importerwartungen bleiben gedämpft.
Ölsaaten
15.04.2020

Blaumohn: Preiskorrektur trotz geringer Nachfrage

CHRUDIM. Im tschechischen Blaumohnmarkt erfolgen wechselkursbedingte Preisanpassungen. Trotz geringer Handelsaktivität ist ein deutliches Exportplus zu verzeichnen.
Getreide
15.04.2020

Mais: Zwischen den Flanken vom Rohöl- und Fleischmarkt

PARIS. Der Maismarkt erlebt gerade eine Zerreißprobe, geriet der Markt in die Flanken eines noch so erlebten Preisverfalls beim Rohöl und zusätzlich einen Einbruch beim Fleischverzehr in Nordamerika und China durch die Covid19-Pandemie, wodurch die Futtermittelnachfrage sinkt. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie scheinen weltweit viel schlimmer auszufallen als befürchtet wurde. Keiner kennt die Dunkelziffer der tatsächlich infizierten Menschen. Weiteres Thema ist der Aussaatfortschritt bei Mais in diesem Jahr.
Ölsaaten
15.04.2020

Kürbiskerne: Angst vor Verlustgeschäften

PEKING. Wer sich in China nach einem neuen Kürbiskernlieferanten umsieht, wird derzeit überdurchschnittlich oft mit einer Vorkassenrechnung konfrontiert.
Getreide
15.04.2020

Weizen: Regenmacher am Schwarzmeer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA spürbar, in Westeuropa eher moderat nach, während am Schwarzmeer die Kurse nach oben zogen. In den USA schockierte der starke Einbruch bei der Fleischnachfrage den Markt, was auch Futtermittelmärkte unter Druck setzte. Den Zuschlag für den Ägyptentender erhielt Russland, was den französischen Markt belastete. Mehr in den Fokus gerieten die Wettermärkte, kündigten Meteorologen eine zweite Regenwelle für den zu trockenen Schwarzmeerraum an. Dies könnte für leichten Abwärtstrend bei Weizen sorgen. Der Eurokurs legte gegenüber den US-Dollar etwas zu.
Nüsse
15.04.2020

Mandeln: US-Lieferungen verzeichnen neuen Monatsrekord

MADRID/SACRAMENTO. Im März erzielten die US-Mandellieferungen einen neuen Monatsrekord von rund 94.449 mt, ein Plus…
Interviews
15.04.2020

Wir brauchen Macher, keine Sonntagsredner!

SEEHEIM. Eins wird in Zeiten der Corona-Krise mehr als deutlich: In der deutschen Politik trennt sich die Spreu vom Weizen. Michael Gütlich, Geschäftsführer der Dedere Deutschland GmbH, hat dazu eine ganz klare Meinung.
Öle
14.04.2020

Raps: Palmöl und US-Fleischnachfrage brechen ein

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps legten am Nachmittag den Rückwärtsgang ein. Wesentlicher Preisfaktor blieb Rohöl. Die von der OPEC-Plus-Gruppe beschlossene Senkung der Rohöl-Fördermenge wird nach Ansicht des Handels nicht ausreichen, um den Nachfrageinbruch durch die Covid19-Pandemie von 30 bis 35 Mio. Barrel/Tag auszugleichen. Druck kam auch vom Palmöl, wobei die MPOB-Daten für März überraschend einen Anstieg der malaysischen Palmölproduktion um 8,44 % zeigten. Auch die Ölschrotpreise gerieten unter Druck. Laut Rabobank ist der Fleischkonsum in den USA und Kanada im März um 30 % eingebrochen.
Öle
14.04.2020

Sojabohnen: US-Schweinefleischmarkt unter Druck

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte legten wieder den Rückwärtsgang ein. Druck kam vom Rohöl und eingebrochener Schweinefleischnachfrage in den USA. Die von der OPEC-Plus-Gruppe beschlossene Senkung der Rohöl-Fördermenge um 9,7 Mio. Barrel wird nicht ausreichen, um den Covid19-bedingten Nachfrage-Einbruch auszugleichen. Die Einführung der Quarantäne, zuerst in China, dann in den USA, verringert die Nachfrage nach Schweinefleisch in beiden Ländern, was sich nachteilig auf die Soja-Nachfrage auswirken wird.
Ölsaaten
14.04.2020

Ölsaaten aktuell: Einzelne Preiskorrekturen

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Ölsaaten
14.04.2020

Sesam: Indien nimmt Exportgeschäft teilweise wieder auf

NEU-DELHI. Die indische Lebensmittelindustrie, darunter auch Rohstoffexporteure, sind inzwischen berechtigt, ihre Arbeit wieder in vollem Umfang durchzuführen. Lediglich begrenzte Kapazitäten an den Häfen führen zu Exportverzögerungen.
Getreide
14.04.2020

Mais: Smithfields macht erste Standorte dicht

PARIS. Am Maismarkt setzt sich der Preisdruck fort. Die von der OPEC-Plus-Gruppe am Karfreitag beschlossene Senkung der Rohöl-Fördermenge um 9,7 Mio. Barrel wird nicht ausreichen, um den Nachfrageinbruch durch die Covid19-Pandemie auszugleichen. Marktrisiken für Mais drohen auch von anderer Seite. Die US-Fleischindustrie verzeichnet heftige Umsatzrückgänge bei Restaurantfleisch wie Steaks und Hühnerflügeln. Weltgrößter Schweinefleischproduzent Smithfields schließt erste Standorte.
Trockenfrüchte
14.04.2020

Getrocknete Feigen: Große Schäden durch Frost und Schnee

TEHERAN. Die Temperaturen sind in den letzten Tagen in einigen Teilen des Iran stark gesunken, teilweise gab es sogar starken Schneefall. In einigen Feigenplantagen, vor allem in der nördlichen Chorasan-Provinz, wurden Frostschäden gemeldet.
Getreide
14.04.2020

Weizen: Ägypten und Saudi-Arabien präsentieren neue Ausschreibungen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte starteten fest in die neue Woche. Maßgebend war der Exportmarkt, konnten die USA Exporte nach China realisieren und meldeten sich wichtige Getreide-Importländer wie Saudi-Arabien und Ägypten mit Kaufbedarf zurück. Auch Kälte in Teilen der USA und Kanada sowie Trockenheits-Sorgen am Schwarzmeer unterstützten höhere Preisforderungen. Die starke Exportnachfrage nach Weizen in Norddeutschland, Polen und im Baltikum lässt die Verfügbarkeit von Weizen weiter sinken. Aber die Hamsterkäufe der westeuropäischen Bevölkerung nehmen ab.
Nüsse
14.04.2020

Haselnüsse: Markt wartet auf offizielle Produktionsschätzungen

ORDU. Mit Nachtfrösten ist zwar aktuell nicht mehr zu rechnen, dennoch gibt es vorerst keine Entwarnung bezüglich des Ertragspotenzials für die türkische Haselnussernte 2020.
Trockenfrüchte
14.04.2020

Getrocknete Feigen: Exporttempo hält an

AYDIN. Die Feigenexporte der Türkei können ihr hohes Tempo weiter beibehalten. Die Nachfrage ist aufgrund des Ramadans gestiegen.
Trockenfrüchte
14.04.2020

Getrocknete Aprikosen: Ramadan kurbelt Verkäufe an

MALATYA. Da Exporteure zurzeit viel Ware kaufen, ist Bewegung auf den Aprikosenmarkt gekommen. Die Nachfrage aus Europa bleibt allerdings weiterhin gering.
Trockenfrüchte
14.04.2020

Sultaninen: Ernteprognose 2020/2021 lässt auf sich warten

MANISA. Während die TMO-Preise für gefragte Sultaninentypen eher unattraktiv sind, berichten Marktteilnehmer, dass dagegen insgesamt 600 mt…
Milchprodukte
13.04.2020

Butter: Verrückte Marktsituation in der EU

FRANKFURT/BRÜSSEL. Die Covid-19-Pandemie hat zu einer drastischen Verschiebung der Nachfrage innerhalb der EU geführt. Bauernverbände in Deutschland und in Irland berichten von einer doppelten Dynamik auf dem Milchmarkt. Obwohl die Panikkäufe etwas nachgelassen haben, ist es schwierig, sich auf die Marktsituation einzustellen.
Getreide
12.04.2020

Weizen: Stay-at-Home-Bestellungen treiben die Märkte

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten sich vor Ostern erneut fester. Die Stay-at-Home-Bestellungen haben in Nordamerika und in Westeuropa ohnehin zu weiter anhaltenden Nachfrage nach Mehl und Teigwaren geführt. Viele Mühlen werden nachdecken müssen, hieß es aus Deutschland und Frankreich. Der Export in Norddeutschland hält die Preisforderungen deutlich oben. Der WASDE-Report war leicht bearish, konnte dem Markt derzeit aber nichts anhaben.
Nüsse
10.04.2020

Walnüsse: Chile ist bald wieder im Rennen

SACRAMENTO/KIEW. Aufgrund der hohen Preise zu Saisonstart liegen die US-Walnussexporte noch immer deutlich hinter dem Vorjahresergebnis. Vereinzelt zeichnete sich im März allerdings wieder höheres Kaufinteresse ab.
Öle
09.04.2020

Raps: Der Marktausblick für Pflanzenöle ist alles andere als rosig

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zeigten am Nachmittag leichten Auftrieb. Wesentlicher Preisfaktor blieb Rohöl. Obwohl die gigantische Rohölschwemme kaum über Regulierungen der Fördermenge eingedämmt werden kann, blieb der Handel optimistisch, dass sich der Rohölpreis zumindest graduell nach oben entwickeln wird. Unterstützung kam zeitweilig vom Palmöl, wuchsen die Befürchtungen über Quarantäne-Ausweitungen bei Palmöl-Plantagen in Malaysia.
Öle
09.04.2020

Sojabohnen: WASDE-Report könnte Pandemie-Korrekturen enthalten

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte präsentierten sich vor Veröffentlichung des WASDE-Reports am Abend eher zurückhaltend und vorsichtig. Wegen der starken Verbreitung des Corona-Virus könnte der Bericht wesentliche Bestandskorrekturen enthalten. Der Wochenexport blieb eher unter den Erwartungen des Handels.
AUDITOR-Ausgaben
09.04.2020

Der AUDITOR Ausgabe 14/2020

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Getreide
09.04.2020

Mais: OPEC-Plus-Cut-Deal im Fokus

PARIS. Der Maismarkt dümpelt unter dem Preisdruck von Rohöl auf niedrigem Niveau. Heute soll die OPEC-Plus-Gruppe per Videokonferenz über eine Drosselung der Rohöl-Fördermenge entscheiden. Große Erfolge erwartet der Handel nicht, ist die Menge, die zurückgeführt werden müsste, einfach zu hoch für die Förderländer von Rohöl. Französischer Mais wird nach derzeitigem Stand konkurrenzlos preiswert in Westeuropa angeboten. Ob Brasilen und die Ukraine die Preise senken werden, bleibt abzuwarten. Die kommende ukrainische Maisernte dürfte höher ausfallen als im Vorjahr.
Getreide
09.04.2020

Weizen: Maghreb-Länder wälzen höhere Transportversicherung an Exporteure ab

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten kurz vor Ostern leichte Schwächetendenz in den USA und Kanada, jedoch steigende Preise in Westeuropa sowie einen Preisstillstand am Schwarzmeer. Die eingeführten Exportquoten in Russland, der Ukraine und in Kasachstan haben offenbar die Importeure doch etwas irritiert. Wegen zunehmender Covid19-Quarantänen wälzen die Maghreb-Länder gestiegene Kosten für Transportversicherungen an die Exporteure ab. Während die EU-Weizenexporte in die nächste Runde gingen, flaute das Mehlgeschäft in Frankreich und Deutschland etwas ab.
Interviews
09.04.2020

Almond Board of California: Hohe Nachfrage und kaum Exportprobleme

SEEHEIM-JUGENHEIM/SACRAMENTO. Mundus Agri hatte die Gelegenheit, mit Richard Waycott, Präsident und CEO des Almond Board of California, über die aktuelle Situation und die Auswirkungen des Coronavirus auf den US-Mandelmarkt zu sprechen.
Gewürze
09.04.2020

Gewürze aktuell: Indische Märkte bleiben geschlossen

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Chilischoten sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Öle
08.04.2020

Raps: OPEC-Plus-Gruppe hat wenig Spielraum

HAMBURG. Bei den Märkten für Canola und Raps blieb die Entwicklung uneinheitlich. Leichte Unterstützung kam vom Palmöl, wuchsen die Befürchtungen über Quarantäne-Ausweitungen bei Palmöl-Plantagen in Malaysia. Der Rohölmarkt setzte den Raps- und Canola-Markt eher unter Druck, erwartet der Handel kaum, dass die OPEC-Plus-Gruppe noch entscheidenden Einfluss auf den Preisverfall beim Rohöl nehmen kann.
Öle
08.04.2020

Sojabohnen: Chinas Lagerbestände schrumpfen stark

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte zeigten einen regelrechten Schlingerkurs, der auf unterschiedliche Einflussfaktoren wie die Entwicklung der US-Sojabohnenendbestände, dem Stand am Rohölmarkt und der südamerikanischen Sojaernten zurückzuführen war. Nach Meinung des Handels versucht China als wesentlicher Hauptimporteur für Sojabohnen das Preisniveau niedrig zu halten. Doch die Sojavorräte Pekings schrumpfen, die Regierung muss auf nationale Lagerbestände zurückgreifen.
Getreide
08.04.2020

Mais: Brasiliens Farmer reiben sich wegen rekordhoher Preise die Hände

PARIS. Der Maismarkt konnte in den USA und in Westeuropa nur leicht zulegen. Dabei belastet die gigantische Rohölschwemme in Folge des extremen Lieferausfalls durch die Covid19-Pandemie den Ethanol-Sektor arg, was die Maispreise in den USA seit Wochen auf den Boden drückt. In Brasilien können sich Mais-Farmer wegen der Realabwertung von 12 % die Hände über rekordhohe Maispreise im Inland reiben, bereits kauft der Handel im Nachbarland Argentinien deutlich billiger.
Getreide
08.04.2020

Weizen: Neue Ernten am Schwarzmeer und Nahen Osten im Blick

FRANKFURT. Die Weizenmärkte setzten den Aufwärtstrend fort, nachdem der Handel am Schwarzmeer mit niedrigeren Erträgen wegen fehlender Niederschläge in Teilen Russlands und der Ukraine rechnet. Ob diese Befürchtungen in diesem frühen Stadium Bestand haben, muss sich jedoch noch zeigen. Auf einem anderen Blatt steht der Anbaurückgang bei Weizen in Frankreich. Vielfach haben kleinere Weizenernten Frankreichs auch zu höheren Preisniveaus in Westdeutschland geführt.