Sesam: Indien nimmt Exportgeschäft teilweise wieder auf

14. April 2020 um 14:59 , Der AUDITOR
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NEU-DELHI. Die indische Lebensmittelindustrie, darunter auch Rohstoffexporteure, sind inzwischen berechtigt, ihre Arbeit wieder in vollem Umfang durchzuführen. Lediglich begrenzte Kapazitäten an den Häfen führen zu Exportverzögerungen.

Es läuft, aber langsam

Während die Ausgangssperre in Indien vorläufig bis zum 03. Mai verlängert wurde, durfte die Lebensmittelindustrie bereits vergangene Woche wieder mit der Produktion und den Exporten beginnen. Da derzeit keine sonstigen Waren verladen werden dürfen, sind insgesamt weniger Schiffe unterwegs. Zum einen sind Kapazitäten daher begrenzt, zum anderen kann sich die Verschiffung aber auch dadurch verzögern, dass Schiffe länger stehen, bis sie voll beladen sind – ähnlich wie es in China vor Wochen der Fall war.

Im landwirtschaftlichen Sektor gab es an sich zwar kaum Einschränkungen, Aussaat, Ernte und Pflanzenpflege konnten betrieben werden. Allerdings hatten die Bauern keine Möglichkeit, ihr Ware zu verkaufen, da die Märkte geschlossen sind. Das ist auch nach wie vor der Fall. 

Preise wie vor dem Lockdown

Sesamexporteure sind guter Dinge und die meisten sollten über ausreichend Lagerware verfügen, um den Lieferengpass im Inland zu überbrücken. Statt des erhofften Preisanstiegs liegen die Angebote für indischen Sesam aktuell noch auf einem ähnlichen Niveau wie vor dem Lockdown. In wenigen Wochen kann zudem die Sommerernte eingefahren werden und idealerweise können die Bauern spätestens dann wieder Ware anliefern.

Geschälter Sesam wird für 1,75 USD/kg CIF Hamburg gehandelt, ungeschälter Sesam ist ab 1,56 USD/kg zu bekommen. Der südkoreanische Tender läuft, das Ergebnis wird am 16. April bekanntgegeben. 

Sesampreise, Indien

Sorte

USD/mt

Geschält, 99,95%

1.750

Natur

1.560

CIF Hamburg

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
- Preischart für Sesam, geschält, mechanisch getrocknet, 99.95% Reinheit
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