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Getreide
04.05.2020

Mais: IGC-Prognose mit vielen Unsicherheiten

PARIS. Der Maismarkt setzt die Kursschwäche fort. Frankreichs Maisaussaat war zu 70 % abgeschlossen. Die EU erhebt seit 27. April Zölle in Höhe von 5,27 EUR/mt auf die Einfuhr von Roggen, Mais und Sorghum. Am US-Maismarkt herrscht große Unsicherheit darüber, wie stark sich die Corona-Krise auf die Futtermittelnachfrage auswirken wird. Der IGC rechnet in den USA mit einer Maisernte von 388,8 Mio. mt.
Nüsse
04.05.2020

Haselnüsse: TMO-Preis sorgt für Überraschung

ORDU. Die TMO hat die nächste Verkaufsrunde im Mai mit einem unerwartet hohen Verkaufspreis angekündigt. Marktteilnehmer rechnen damit, dass die Haselnussproduktion in der Türkei in diesem Jahr um 20% zurückgehen wird.
Gewürze
04.05.2020

Safran: Coronavirus lässt illegale Handelsaktivitäten steigen

TEHERAN. Händler berichten, dass der Schmuggel auf dem Safranmarkt auf dem Vormarsch ist. Das Problem ist, dass den Landwirten nur wenig andere Alternativen bleiben, als sich angesichts des verlangsamten Wirtschaftswachstums an die Schmuggler zu wenden. Der Handel mit traditionellen Exportzielen, wie Europa, ist ebenfalls unterbrochen.
Ölsaaten
04.05.2020

Sesam: Exporte sind möglich

NEU-DELHI. Indien hat den Lockdown zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus um zwei Wochen verlängert. Das Land ist in drei Risikozonen unterteilt. Dabei werden jedoch Ausnahmen gewährt, um den Handel zu fördern. Die Ausfuhr von Sesam ist möglich.
Getreide
04.05.2020

Weizen: IGC geht von niedrigerer EU-Weizenernte aus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in den USA und am Schwarzmeer schwächer, in Westeuropa an der Matif etwas fester, am französischen Kassamarkt dagegen deutlich schwächer. US-Präsident Donald Trump beschuldigte Chinas Regierung, für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich zu sein, was Befürchtungen über eine Wiederaufnahme des Handelskrieges hochkochen ließ. Die EU-Weizenernte sieht der IGC deutlich niedriger als im Vorjahr. Bleibt abzuwarten, inwieweit höher erwartete Mai-Niederschläge befürchtete Ertragsausfälle kompensieren werden. Die Baltic-Länder starten jedenfalls mit niedrigeren Preisangeboten in die neue Kampagne.
Ankündigungen und Verordnungen
04.05.2020

Corona-Krise: Finanzielle Unterstützung wird erweitert

BERLIN. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bekanntgab, steht das Maßnahmenpaket für Start-ups, das insgesamt 2 Milliarden Euro umfassen soll.
Getreide
01.05.2020

Weizen: Regenfälle senken Preiserwartungen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben nach den Regenfällen in Westeuropa und am Schwarzmeer etwas nach. US-Präsident Donald Trump behauptete, Beweise für die Herkunft des Corona-Virus aus einem chinesischen Labor zu haben und plane daher Vergeltung. Der Internationale Getreiderat (IGC) senkt seine Prognose zur Welt-Weizenernte, aber auch zum Verbrauch, wodurch die Lagerbestände sinken könnten. Die Baltic-Länder starten mit niedrigeren Preisangeboten in die neue Kampagne.
Milchprodukte
01.05.2020

Butter: Heftige Kritik an EU-Hilfsregelung

FRANKFURT/BRÜSSEL. Die Entscheidung der EU, zur Stabilisierung des Marktes die private Lagerung von Magermilchpulver, Butter und Käse einzuführen, wurde von Marktteilnehmern heftig kritisiert. Zudem ist nach wie vor deutlich zu viel Milch auf dem Markt.
Ölsaaten
01.05.2020

Sesam: Überangebot in Indien

NEU-DELHI. Aus Indien wird von einem großen Überangebot berichtet, da 375 Sesam-Container in Afrika bestellt wurden, bevor der Lockdown verhängt wurde. Weitere 25.000 mt wurden im Februar und März aus Afrika importiert.
AUDITOR-Ausgaben
30.04.2020

Der AUDITOR Ausgabe 17/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.
Öle
30.04.2020

Raps: Australien und Kanada legen bei EU-Importen kräftig nach

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zogen unterstützt vom Sojakomplex und Rohölmarkt leicht an. Brasiliens hoher Sojaexport im April, sowie nachdem Argentiniens Sojaernte durch ungewöhnlich heftige Stürme im Getreidegürtel der Pampa zum Stillstand kam, stützten ebenso den Raps- und Canola-Markt. Dass Australien mit weit über 500.000 mt Canola-Exporten in die EU in den letzten drei Monaten nachlegte, war wegen der Dürrernte Australiens nicht erwartet worden.
Öle
30.04.2020

Sojabohnen: Rohöl, Argentiniens Regen, Brasiliens Exporttempo stützen Markt

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt zeigte leichte Aufwärtstendenz, nachdem sich die Rohölpreise schwach erholten, Brasilien im April einen Rekordexport hinlegen dürfte und Argentiniens Sojaernte durch ungewöhnlich heftige Stürme im Getreidegürtel der Pampa zum Stillstand kam.
Getreide
30.04.2020

Mais: Rohöl, Ethanol und Argentiniens Regen pushen Markt

PARIS. Der Maismarkt konnte sich in den USA durch wieder gestiegenen Rohölpreis, seit geraumer Zeit wieder etwas gefallene Ethanolbestände und zudem durch eine von US-Präsident Donald Trump verhängte Produktions-Anordnung für US-Schlachtunternehmen befestigen. Argentiniens Maisernte wurde durch massiven Regen gestoppt. In Deutschland könnte zur kommenden Ernte deutlich mehr Körnermais produzieren.
Getreide
30.04.2020

Weizen: Wettermärkte und Touristikbranche

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten in Westeuropa zum langen Wochenende eher schwächere Kursverläufe. Niederschläge von Frankreich bis nach Polen setzten die Wetterprämien etwas unter Druck. Auch rechnete der Handel mit zunehmendem Abflauen der globalen Nachfrage, was die auslaufende Exportverfügbarkeit in Russland und der Ukraine relativieren dürfte. In Deutschland und Österreich bereitet sich die Touristikbranche auf den Re-Start vor. In Deutschland steht ein Drei-Phasen-Szenario zur Debatte.
Öle
29.04.2020

Raps: Ernte in der Ukraine im Fokus

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps tendierten gegenläufig. In Winnipeg sank der Kurs, in Paris stieg dieser leicht. Am Diensttag hatten Broker mitgeteilt, dass China die Wiederaufnahme der kanadischen Rapsimporte zugelassen hat, in welchem Umfang blieb aber unklar. Gleichzeitig gab es Bedenken, dass in Westkanada die Aussaat von Canola wetterbedingt verzögert werden könnte. Im Fokus stand die Ernteentwicklung bei Raps in der Ukraine. In Westeuropa gab es verbreitet erste Niederschläge, wodurch sich die Wachstumsbedingungen für Raps verbessern sollten.
Gewürze
29.04.2020

Gewürze aktuell: Pfefferernte steht still

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Pfeffer, Chilischoten und Kardamom sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Ölsaaten
29.04.2020

Ölsaaten aktuell: Indische Exporteure greifen zu drastischen Mitteln

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Öle
29.04.2020

Sojabohnen: US-Präsident Trump zwingt Schlachtbetriebe per Executive-Order zum Weiterbetrieb

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt legte weiter den Rückwärtsgang ein. Schwache Exporterwartungen und die eskalierende Lage bei der US-Schlachtviehbetriebe trieben den Sojapreis weiter nach unten. US-Präsident Donald Trump forderte die US-Schlachtunternehmen auf, die Fleischverarbeitungsbetriebe geöffnet zu lassen, um die Lebensmittelversorgung zu gewährleisten. Dabei beklagten die US-Schlachtunternehmen aber auch Absatzeinbrüche beim Fleischverbrauch durch die Covid19-Pandemie.
Ölsaaten
29.04.2020

Sonnenblumenkerne: Auf den Ansturm folgt die Flaute

SOFIA. Marktteilnehmer beobachten das Wetter in den bulgarischen Anbaugebieten mit wachsender Besorgnis. Die kommenden Tage sollen weitestgehend niederschlagsfrei sein und übers Wochenende werden Temperaturen über 30 °C erwartet.
Getreide
29.04.2020

Mais: Trump-Regierung fordert US-Schlachthöfe zum Weiterbetrieb auf

PARIS. Der Maismarkt trieb in den USA weiter abwärts, wuchs der Druck vom Rohöl und durch rückläufige Schlachtzahlen in den USA, was im letzteren Fall zu einer Welle von Einschläferungen bei schachtreifen Tieren in Millionenhöhe geführt hat. US-Präsident Donald Trump forderte daher die US-Schlachtunternehmen auf, die Fleischverarbeitungsbetriebe geöffnet zu lassen. Die Ukraine sieht vorerst von Exportbeschränkungen bei Mais ab. In der EU tendierte Mais wegen wenig veränderter Weizenpreise eher stabil. Das DMK präsentiert neue Einschätzungen zur Mais-Aussaat in Deutschland.
Ölsaaten
29.04.2020

Blaumohn: Niederschläge werden dringend benötigt

CHRUDIM. Unsicherheiten und fehlende Nachfrage prägen den tschechischen Blaumohnmarkt. Hinzu kommen fehlende Niederschläge und die Hoffnung auf Regen im Mai.
Getreide
29.04.2020

Weizen: Bäckereien hoffen auf baldige Öffnung des Gastrobereichs

FRANKFURT. Die Weizenmärkte reagierten auf die Regenfälle in Frankreich und Teilen Deutschlands eher gelassen, dürften die Folgen der sechswöchigen Trockenheit in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern abgemildert werden. Nach dem Wochenende soll es auch mehr Niederschläge am Schwarzmeer geben. Der Prognosedienst MARS senkte die Ertragsaussichten bei Weizen vorerst um 2,3 % EU-weit. Die fehlende Nachfrage des Gastrobereichs und kaum mehr Hamsterkäufe der Verbraucher haben die Mehlnachfrage zum Monatsende stark eingebremst. Bäckereien hoffen auf baldige Öffnung des Gastrobereichs mit Sicherheitsvorkehrungen für die Konsumenten.
Interviews
29.04.2020

Leinsaat: China macht der EU zunehmend Konkurrenz

NUR-SULTAN/SEEHEIM. Der AUDITOR hatte Gelegenheit zu einem Gespräch mit Evgenij Karabanow, dem Gründer der Unternehmensgruppe Northern Grain und Ölsaatenexperte der Getreide-Union von Kasachstan. Das Ergebnis ist eine ausführliche Analyse des weltweiten Leinsaatmarktes mit Fokus auf den Handel zwischen Kasachstan und der EU.
Öle
28.04.2020

Raps: Comeback für Canola nach China

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps konnten sich nach dem Niedergang wieder etwas erholen. Der Druck vom Rohöl blieb zwar. Aber China hat die Wiederaufnahme von kanadischen Canola-Importen zugelassen, hieß es im Handel. In Westeuropa gab es verbreitet erste Niederschläge, wodurch sich die Wachstumsbedingungen für Raps verbessern sollten.
Öle
28.04.2020

Sojabohnen: Das Schweigen der Lämmer

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt zeigt nur schwache Aufwärtstendenz. Die Realitäten bei den US-Schlachthöfen sind brutal und grauenvoll, müssen wegen der pandemiebedingten Schlachthofschließungen Millionen von Schweinen, Hühnern und Rindern eingeschläfert werden, weil es dafür keine Fleischnachfrage gibt. Der Fleischabsatz zeigt bisher keine Erholungstendenz. Entsprechend werden weniger Jungtiere bei US-Farmern eingestallt. Dies bedeutet weniger Sojaverbrauch. Die Branche fordert Lockerungen beim Shutdown in den USA.
Nüsse
28.04.2020

Mandeln: Kommt die nächste Rekordernte?

MADRID/SACRAMENTO. Basierend auf dem aktuellen Bericht des California Department of Food and Agriculture (cdfa), könnte die kalifornische Mandelernte 2020/2021 einen neuen Rekord erzielen.
Trockenfrüchte
28.04.2020

Getrocknete Feigen: Stabile Nachfrage

AYDIN. Obwohl in der Türkei mit dem „Feiertag der Nationalen Souveränität und des Kindes“ am 23. April ein Feiertag begangen wurde und die Handelswoche somit kürzer ausfiel, sind die Feigenexporte weiter gestiegen.
Getreide
28.04.2020

Mais: Markt ertrinkt im Öl

PARIS. Der Maismarkt kennt seit geraumer Zeit nur noch einen Trend, der geht nach unten. Die Rohölschwemme führt die Ethanolproduktion in den USA in zunehmende Schieflage. US-Ölförderer und Ethanolwerke müssen zwangsweise abschalten. Schwer getroffen hat die Corona-Pandemie die US-Schlachtunternehmen. Der US-Futtermittelverbrauch ging zurück. Die Ukraine sieht wohl vorerst von Exportbeschränkungen bei Mais ab. In der EU tendiert Mais wegen gefallener Weizenpreise leicht schwächer.
Getreide
28.04.2020

Weizen: Nach Regen Cool-down am Markt

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigen deutliche Schwächetendenzen. Die Mehlnachfrage ist laut Handel weiter zurückgegangen. Die Sorge über steigende Insolvenzen von Bäckereien vor allem in Städten geht um, weil die Betriebe wegen des Shutdowns hohe Umsatzeinbußen erleiden. Dabei fehlt schlicht die Laufkundschaft, weil viele Arbeitnehmer in Kurzarbeit stehen oder vom Homeoffice ausarbeiten. Landbäckereien können die Verluste über Bringdienste etwas besser ausgleichen. Die Wetterprognosen bleiben bis Sonntag in West- und Osteuropa regnerisch. Dies dürfte die Wetterprämie bei Weizen etwas herunterfahren.
Ölsaaten
28.04.2020

Leinsaat: Aussaatbeginn in Nord-Kasachstan

NUR-SULTAN. Im Norden Kasachstans haben die Leinsaatbauern bereits mit der Aussaat für Ernte 2020 begonnen. Trotz des positiven Trends der vergangenen Jahre halten Experten einen Produktionsrückgang in dieser Saison nicht für ausgeschlossen.
Ölsaaten
28.04.2020

Kürbiskerne: Chinesische Exporteure verlangen Vorkasse

PEKING. Aus ihrer finanziellen Notlage heraus nehmen viele chinesische Exporteure nur noch Verkäufe gegen Vorabkasse vor, was die Käufer zögern lässt. Auch auf dem Inlandsmarkt ist die Nachfrage nach Kürbiskernen eingebrochen.
Ölsaaten
28.04.2020

Sesam: Fehlende Nachfrage belastet die Preise

NEU-DEHLI. Im internationalen Sesammarkt halten sich hartnäckig die Berichte über die geschlossenen Märkte in Indien und geringes Angebot. Tatsächlich ist es allerdings so, dass sich die indischen Exporteure über fehlende Anfragen aus Übersee beklagen.
Trockenfrüchte
28.04.2020

Getrocknete Aprikosen: Spekulationen zur neuen Ernte

MALATYA. Trotz leichter Frostschäden und der anhaltend kühlen Temperatuten in einigen Regionen gehen einige Marktteilnehmer weiterhin von einer guten Aprikosenernte aus. Andere wiederum…
Trockenfrüchte
28.04.2020

Sultaninen: Statt Frost soll Hagel kommen

MANISA. Die türkischen Weinfelder blieben von Frostschäden zwar weitestgehend verschont, allerdings wurden für Mai Hagelschauer angekündigt. Ersten Schätzungen zufolge…
Öle
27.04.2020

Raps: Höhere Nachfrage durch Ramadan könnte Pflanzenöl stützen

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps gerieten leicht unter Druck. Schwache Vorgaben bei Sojabohnen und Sojaöl, sowie beim Rohöl, waren der Hauptgrund. Auch Palmöl gab in Malaysia nach, obwohl die Nachfrage wegen des Ramadans saisonbedingt nach Bangladesch und Pakistan, sowie auch nach Indien, kräftig zulegte. In Westeuropa hält trockene Witterung die Erzeuger davon ab, schon Raps aus der neuen Ernte zu verkaufen.
Öle
27.04.2020

Sojabohnen: USA lockert Covid19-Beschränkungen

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt steht zwischen zwei Flanken, dem starken Preisverfall bei Rohöl, der Sojaöl mit nach unten zieht, sowie Exporthoffnungen nach China, wobei Peking seiner Verpflichtung von Agrarimporten im Zuge des Phase1-Abkommens jetzt stärker nachkommen könnte. In den USA sind immer mehr Bundesstaaten bereit, die Beschränkungen wegen der Covid19-Pandemie wieder zu lockern, obwohl Gesundheitsexperten warnen, dass es immer noch zu wenig diagnostische Tests gibt.
Getreide
27.04.2020

Mais: Beim Rohöl droht Zwangsabschaltung

PARIS. Der Maismarkt zeigte in den USA erneut deutlichen Abwärtstrend, nur am Schwarzmeer leichte Preisbefestigungstendenzen. Schlechte Nachrichten kamen vom US-Ethanol- und Schlachtsektor, müssen ADM einige Ethanolwerke und Tyson Foods den Schlachtbetrieb Parco schließen. Wenn die OPEC nicht die Rohöl-Fördermenge kürzt, droht die Zwangsabschaltung von zusätzlich 20 % der globalen Ölförderung. Die Ukraine hat angekündigt, den Maisexport zu begrenzen.
Trockenfrüchte
27.04.2020

Datteln: Wenig Vertrauen in die iranische Wirtschaftspolitik

TEHERAN. Der Ramadan löst normalerweise einen Nachfrageschub aus und treibt die Preise in die Höhe. In diesem Jahr liegen die Preise jedoch um 40-50% unter denen des Vorjahres, wie Meydad Takallouzadeh von der National Association of Iranian Dates betont. Problematisch sind die Covid-19-bezogenen Ausfuhrbeschränkungen, die verheerende Auswirkungen auf den Markt und die Wirtschaft haben.
Trockenfrüchte
27.04.2020

Rosinen: Schaden hält sich in Grenzen

TEHRAN. Frost, Hagelstürme und Überschwemmungen haben dem Iran in diesem Frühjahr schwer zugesetzt. Berichten zufolge sind die Schäden auf dem Rosinenmarkt aber begrenzt.
Getreide
27.04.2020

Weizen: Protektionismus am Schwarzmeer wächst

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA und auch Westeuropa spürbar nach. Regenwetter und eine etwas abflauende Exportnachfrage sind Gründe. Am Schwarzmeer reglementieren Exportquoten und Exportbeschränkungen den Markt, von freien Märkten sind wir dort meilenweit entfernt. Insofern müssen sich Mühlen- und Backindustrie auf stärkere Importhemmnisse auch zur neuen Saison einstellen. Denn sollte die Trockenheit am Schwarzmeer anhalten, konnten weitere Exportquoten die Märkte auf den Kopf stellen. Ob dies Covid19-bedingt ist oder eher protektionistischen Hintergrund hat, sei dahingestellt.
Trockenfrüchte
27.04.2020

Getrocknete Feigen: Schäden von bis zu 60% verzeichnet

TEHERAN. Starke Regenfälle und Hagel haben in den Feigenplantagen der Provinz Fars im Iran schwere Schäden verursacht. Darüber hinaus hat der Beginn des Ramadan nicht die üblichen Auswirkungen auf den Markt.
Nüsse
27.04.2020

Kokosraspel: Produktion fast überall stark zurückgegangen

MANILA. Fast alle Anbauländer haben mit den verschärften Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie zu kämpfen, lediglich in Indonesien ist die Produktion aufgrund schwächerer weitestgehend unbeeinträchtigt. Auf den Philippinen stellen Transportprobleme nach wie vor eine große Schwierigkeit dar.
Nüsse
27.04.2020

Haselnüsse: Schneefall friert Handel ein

ORDU. Berichten zufolge gab es in der vergangenen Woche an der östlichen Schwarzmeerküste der Türkei leichten Schneefall, ein bisher nie dagewesenes Phänomen zu dieser Zeit. Geschneit hat es…
Öle
24.04.2020

Raps: Australischer Canola in Frankreich eingetroffen

HAMBURG. An den Märkten für Canola und Raps blieb die Entwicklung eher flau. Sojaöl wurde billiger und auch gefallene Palmölpreise in Malaysia setzten die Kurse für Canola und Raps unter Druck. Der Rohölmarkt liegt infolge der Rohölschwemme völlig am Boden. In Kanada könnten Wetterrisiken in den Prärien die restliche Ernte und neue Aussaat von Canola etwas behindern. In Frankreich ist australischer Canola an den Exporthäfen eingetroffen. Trockene Witterung, sowie Frostschäden vor einigen Wochen, halten Erzeuger davon ab, schon Raps aus der neuen Ernte anzubieten.
Öle
24.04.2020

Sojabohnen: Brasiliens Exporte laufen zur Hochform auf

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt konnte die Vortagsgewinne nicht halten. Die Gerüchteküche über deutliche Sojakäufe Chinas, um seinen Verpflichtungen im Phase1-Deal nachzukommen, bestätigten sich nicht. Brasilien wertete innerhalb von 90 Tagen den Real gegenüber dem US-Dollar um fast 24 % ab. Brasilien dürfte im April einen Sojabohnenexport von 12 Mio. mt erreichen. China tätigt
Ölsaaten
24.04.2020

Ölsaaten aktuell: Exporteure korrigieren Sesampreise erneut

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Getreide
24.04.2020

Mais: Ukraine wird Exporttempo herunterfahren

PARIS. Der Maismarkt zeigte in den USA spürbaren Abwärtstrend, in Westeuropa und am Schwarzmeer leichte Preisbefestigungstendenzen. Schlechte Nachrichten kamen vom Ethanol- und Schlachtsektor in den USA, müssen ADM einige Ethanolwerke und Tyson Foods den Schlachtbetrieb Parco vorläufig schließen. In der Ukraine sind die Lagerbestände bei Mais auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Frankreichs Maisaussaat war zu 25 % fortgeschritten.
AUDITOR-Ausgaben
24.04.2020

Der AUDITOR Ausgabe 16/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.