Südzucker: Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie nicht abschätzbar
22. April 2020 um 11:42 ,
Der AUDITOR
Auswirkungen der Pandemie nicht vorhersehbar
Wie Südzucker in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung mitteilte, ist der Anstieg vor allem auf die Segmente CropEnergies und Spezialitäten zurückzuführen. Unter der Voraussetzung, dass der Aufsichtsrat zustimmt, wird der Vorstand der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro je Aktie für 2019/2020 vorschlagen. Die Sitzung soll am 16. Juli virtuell stattfinden. Der europäische Zuckerriese erklärt weiter, dass die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im Ausblick für das Geschäftsjahr 2020/2021 nicht berücksichtigt werden können, da die Auswirkungen derzeit einfach nicht vorhersehbar sind. Der Konzernumsatz wird derzeit in einer Spanne von 6,9-7,2 Millionen EUR und das operative Konzernergebnis bei 300-400 Millionen EUR erwartet, ein Anstieg, der auf verbesserte Ergebnisse im Zuckersegment zurückzuführen sein sollte. Ein detaillierter Bericht für das Geschäftsjahr 2019/2020 soll am 14. Mai veröffentlicht werden.
19.200 Mitarbeiter stark
Die Südzucker-Gruppe ist der führende Anbieter von Zuckerprodukten in Europa. Bis zu 23 Fabriken und zwei Raffinerien waren in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Ungarn, Bosnien und Moldawien in Betrieb. Das Segment Spezialprodukte umfasst die Bereiche funktionelle Lebensmittelzutaten für Lebens- und Futtermittel sowie gekühlte und tiefgekühlte Produkte, Stärke und Portionspackungen. Die Bioethanolaktivitäten werden im Segment CropEnergies in Deutschland, Belgien und Frankreich sowie in Großbritannien umgesetzt. Das Segment Frucht ist international tätig und Weltmarktführer bei Fruchtzubereitungen und wichtigster Anbieter von Fruchtsaftkonzentraten in Europa. Südzucker beschäftigt rund 19.200 Mitarbeiter.
Südzucker-Pressemitteilung 22. April 2020