Haselnüsse: Exporteure unterbieten sich gegenseitig
22. Juni 2020 um 11:30 ,
Der AUDITOR
Druck aus den eigenen Reihen
Anfang vergangener Woche waren die Rohwarenpreise im türkischen Haselnussmarkt auf 41 TRY/kg gesunken, seitdem halten sie dieses Niveau. Infolgedessen sind auch die Exportpreise noch einmal etwas günstiger geworden, hinzu kommt der Druck, den sich die Exporteure nun gegenseitig machen, um in dieser Saison noch ein paar Spotverkäufe realisieren zu können.
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Haselnusspreise, Türkei |
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Größe |
EUR/kg |
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Natur, 11-13 mm |
6,50 |
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Gehackt, 2-4 mm |
7,00 |
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Grieß, 0-2 mm |
6,50 |
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Haselnusspaste |
5,80 |
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DDP Deutschland |
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Neue Ernte steht ebenfalls unter Druck
Von Käuferseite besteht allerdings nur geringes Interesse an zusätzlichen Lieferungen, hier beobachtet man vor allem die Entwicklungen bezüglich der neuen Ernte. Die aktuellen Ernteschätzungen und der Preistrend der letzten zwei Wochen bestärken die Abnehmer darin, dass sie in der kommenden Saison 2020/2021 mit sinkenden Preisen rechnen können. Zusätzlicher Druck auf die Preise kommt zudem von attraktiven Angeboten für italienische Haselnüsse.
Berichten zufolge sind für das 4. Quartal 2020 allerdings verhältnismäßig wenige Lieferungen gebucht. Zum einen wollen Käufer nicht zu früh kaufen, um den bestmöglichen Preis zu erhalten. Zum anderen warten vor allem einige große Exporteure auf die Veröffentlichung der TMO-Preise, die allerdings erst im Juli erfolgen soll. Vereinzelt gibt es dennoch vergleichsweise günstige Angebote für die neue Ernte, insbesondere von kleinen Exporteuren, die sicher gehen wollen, genug Aufträge in den Büchern zu haben.
Für mehr Informationen gehen Sie zu:
- Preischart für Haselnusskerne, natur, 11/13 mm
- Haselnussgrieß, natur
- weitere Preischarts