Das führende Nachrichtenportal für den Lebensmittel- und Futtermittelrohstoffmarkt
Tagesaktuell, Unabhängig und direkt am Markt
Öle
18.06.2020

Sojabohnen: Zwischen Preistreiberei und Eskalation der Covid-Pandemie

CHICAGO. In den USA stiegen Sojabohnenkurs im Handelsverlauf leicht an. Dabei kursierten Gerüchte über weitere Sojakäufe Pekings in den USA, was auf höhere Schweinebestände in China bekräftigt wurde. Jedoch Brasilien kann wegen Leitzinssenkung beim Real im Export wieder zulegen. Die Gefahr einer zweiten Covod19-Pandemiewelle in China stößt die Alarmglocken an.
Getreide
18.06.2020

Mais: Märkte am Mittag stoßen auf mehr Widerstand

PARIS. Die Maismärkte konnten sich Handelsverlauf etwas befestigen. Dabei ist die Nachfrage bei derzeit hohem Preisniveau aus der alten Ernte nicht sehr ausgeprägt, zumal die Futtermittelindustrie noch gute Bestände halten soll. Das Augenmerk liegt vielmehr auf der neuen Ernte, die um bis zu 20 EUR/mt günstiger angeboten wird.
Getreide
18.06.2020

Weizen: Mittagsmärkte wieder etwas fester

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten am Mittag leicht steigende Tendenzen. Gute Erntefortschritte in den USA, aber rekordhohe Neuinfektionen mit dem Coronavirus belasten die Marktszene. Am Schwarzmeer bleiben die Ernteerwartungen höher, die Exportaussichten der Ukraine sind besser als befürchtet. Der Exportmarkt meldet sich zurück und die neue Ernte zeigt Preis-Konturen.
Ölsaaten
18.06.2020

Sonnenblumenkerne: EU-Importe haben sich verdoppelt

SOFIA/MOSKAU. Nach dem eher trockenen Mai bringt der Juni für die bulgarischen Anbaugebiete eine deutlich höhere Niederschlagsrate mit sich. Das ist zum einen…
Öle
18.06.2020

Ölsaaten: Märkte am Morgen haben zweite Corona-Welle Asiens im Blick

Der Sojamarkt konnte in den USA leicht zulegen. Jedoch wirkt sich die Leitzinsabsenkung der Notenbank in Brasilien preisdrückend auf brasilianische Sojabohnen aus. Wenn China eine mögliche zweite Covid19-Pandemiewelle drohen sollte, könnte das zu verstärkter Bevorratung und höherer Nachfrage führen.
Getreide
18.06.2020

Getreide: Märkte am Morgen setzten Kursrückgang fort

In den USA schreitet die Weizenernte deutlich voran und die Erträge im südlichen Teil des US-Bundesstaates Kansas fallen besser aus als erwartet. Die neue Ernte ist mit Preisabstand im Gespräch. Die Schließung des Schlachthofs in Rheda-Wiedenbrück zeigt ein weiteres Mal auf, dass die Coronakrise in Deutschland noch nicht ausgestanden ist.
Interviews
18.06.2020

Kasachstan: Wie Export- und Inlandsnachfrage im Bio-Markt gefördert werden sollen

SEEHEIM/NUR-SULTAN. Im vergangenen Jahr gingen 90% der kasachischen Bio-Erzeugnisse in den Export und der Markt hat enormes Wachstumspotential. Die AUDITOR-Redaktion hat sich mit Herrn Arsen Kerimbekov von der Qazaqstan Organic Producers Union über die Herausforderungen des internationalen Bio-Handels unterhalten.
Unternehmensnachrichten
17.06.2020

Die ungewisse Zukunft des Zuckerrübenanbaus

FRANKFURT/BERLIN. In einem gemeinsamen Pressegespräch erläutern die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e. V. (WVZ) und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die Zukunft des Zuckerrübenanbaus aufgrund strengerer Auflagen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln.
Öle
17.06.2020

Raps: Angst vor zweiter Corona-Welle in Asien

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps gingen in Warteposition. In Asien spekuliert der Handel darauf, dass die zweite Pandemie-Welle durch Covid19 erneut zu Lockdowns führen wird, sich Indien und China stärker mit Pflanzenölen bevorraten wird. In Westeuropa geistern Erwartungen herum, wie sich der Raps- und Rapsölmarkt in der neuen Saison entwickeln wird.
Ölsaaten
17.06.2020

Ölsaaten aktuell: Günstigere Preise setzen sich durch

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Nüsse
17.06.2020

Pinienkerne: Es kommt Leben in den Markt

PEKING. Nach und nach kommt wieder Bewegung in chinesischen Pinienkernhandel.
Öle
17.06.2020

Sojabohnen: Covid19-Pandemie straft Lockdown-Lockerungen massiv ab

CHICAGO. In den USA verbuchten die Sojabohnen spürbare Kursverluste, als sich Gerüchte über höhere Sojakäufe Chinas am Dienstag nicht bestätigten. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. US-Broker warnen vor rekordhohen Neuinfektionen beim Coronavirus, was auch die Schlachtbranche erneut treffen könnte. Für Schlagzeilen sorgt das Schlachtunternehmen Tönnies mit Neuinfektionen bei Mitarbeitern.
Ölsaaten
17.06.2020

Blaumohn: Spekulative Preisindikationen für neue Ernte

CHRUDIM/ANKARA. Im tschechischen Blaumohnmarkt verlieren die Spotpreise an Halt und die ersten Händler wagen sich an spekulative Angebote für die neue Ernte.
Getreide
17.06.2020

Mais: Rekordhohe Corona-Virus-Infektionen in den USA

PARIS. Die Maismärkte schwächten sich in den USA spürbar ab. In Westeuropa hielt das Preisniveau erstaunlich stabil. Weniger die Bewertung beim Crop-Rating für US-Mais, sondern vielmehr neue rekordhohe Coronavirus-Neuinfektion in sechs US-Bundesstaaten trieben die Maiskurse weiter in den Keller. US-Broker warnen davor, dass die Covid19-Pandemie noch lange nicht beendet ist. Leider hat es nun auch Neuinfektion bei Mitarbeitern des Schlachtunternehmens Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gegeben.
Getreide
17.06.2020

Weizen: Roadmap zur neuen Einkaufskampagne

FRANKFURT. Die neuen Weizenernten rücken näher. Durch Hochdruckeinfluss sollen die Temperaturen in Westeuropa und Russland steigen, wodurch sich die Erntetermine verfrühen könnten. Die anlaufende Futtergerstenernte ab nächstem Wochenende liefert den ersten Vorgeschmack dafür, wie sich die neue Ernte entwickeln könnte. Dabei gibt es gravierende Unterschiede zum Vorjahr, die Einkäufer im Auge behalten sollten.
Öle
17.06.2020

Ölsaaten: Märkte am Morgen zeigen Kursverluste

Bessere Wetterbedingungen mit ausreichend Niederschlägen im Mittleren Westen der USA sorgen für leichten Kursdruck bei Sojabohnen in Chicago. In Westeuropa gab Raps trotz gesunkenem Eurokurs gegenüber dem US-Dollar nach. Russland plant eine drastische Erhöhung der Exportsteuer auf Sonnenblumenkerne.
Getreide
17.06.2020

Getreide: Märkte am Morgen starten schwächer

Gute Wetterbedingungen und weniger Export lassen die Kurse für Weizen und Mais leicht sinken. Die neue Futtergerstenernte dürfte am Wochenende in Frankreich und Süddeutschland beginnen.
Ölsaaten
16.06.2020

Leinsaat: Erntestart verschiebt sich nach vorne

NUR-SULTAN. Marktteilnehmer zeigen sich weiterhin zuversichtlich bezüglich der kommenden Leinsaaternte. Neben Kasachstan gibt es jetzt auch die ersten Preisindikationen für die neue Ernte aus Russland.
Öle
16.06.2020

Raps: Rapsöl folgt vorerst den Vorjahresspuren

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten leicht fester. Unterstützung kam vom Rohöl, soll die Trump-Regierung ein gewaltiges Infrastruktur-Maßnahmenpaket von fast einer Milliarde US-Dollar per Oktober für den US-Markt auf den Weg bringen, was auch Rohöl nach oben zog. Interessant ist der Vergleich der Rapsölpreise mit dem Vorjahr.
Ölsaaten
16.06.2020

Sesam: Wie hoch ist der Schaden?

NEU-DELHI. Im Sesammarkt kursieren widersprüchliche Aussagen bezüglich der neuen Ernte. Unter anderem wird berichtet, dass unerwartet heftige Regenschauer einen Teil der Pflanzen beschädigt haben sollen.
Öle
16.06.2020

Sojabohnen: Milliardenschweres US-Konjunkturpaket befeuert den Markt

CHICAGO. In den USA legten die Sojabohnen und besonders Sojaöl spürbar zu. Unterstützung kam vom Rohöl, will die Trump-Regierung doch ein gewaltiges Infrastruktur-Maßnahmenpaket von fast einer Milliarde US-Dollar per Oktober in den US-Markt pumpen, was auch Rohöl nach oben zog.
Getreide
16.06.2020

Mais: Trump pumpt gigantische Liquidität in den US-Markt

PARIS. Die Maismärkte zeigten sich in den USA fester und in Westeuropa schwächer, was zumindest den Kassamarkt betraf. Unterstützung kam vom Rohöl, will die US-Regierung ein gigantisches Infrastruktur-Maßnahmenpaket von fast einer Milliarde US-Dollar per Oktober in den Markt pumpen, was auch Rohöl nach oben zog. Den EU-Maismarkt ließ dies kalt.
Trockenfrüchte
16.06.2020

Sultaninen: Wettersorgen und Preiskorrekturen

MANISA. Die TMO will sich von weiteren Beständen trennen und hat Sultaninenpreise mit Gültigkeit bis Ende Juni bekanntgegeben. Diese liegen…
Trockenfrüchte
16.06.2020

Getrocknete Aprikosen: Schätzungen für die neue Ernte

MALATYA. Die Provinz Malatya und das Landwirtschaftsdirektorat veröffentlichten erste Schätzungen für die Aprikosenernte 2020. Unterdessen laufen die Exporte gut und die Preise steigen aufgrund mangelnder Verfügbarkeit.
Getreide
16.06.2020

Weizen: Liquidität bleibt das Hauptthema bei Bäckereien

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten sich in den USA fester und in Westeuropa schwächer. Es wird eine andere Einkaufstrategie der Mühlen- und Backindustrie geben als im Vorjahr, dass gilt als sicher. Ausreichende Liquidität ist das wesentliche Thema. Der Spotmarkt wird an Bedeutung hinzugewinnen.
Trockenfrüchte
16.06.2020

Getrocknete Feigen: Wetter beeinträchtigt Befruchtung

AYDIN. Aufgrund von Niederschlägen war der erste Befruchtungsprozess in den türkischen Feigenregionen nur mäßig erfolgreich. In den kommenden Tagen…
Gewürze
16.06.2020

Safran: Markt stürzt in die Rezession

TEHERAN. Flugverkehrsbeschränkungen, Marktschließungen und schleppende Nachfrage - das Coronavirus hat den Safranhandel im Iran in eine tiefe Rezession gestürzt. Der Markt hängt hauptsächlich von Exporten ab, die erschreckend niedrige Zahlen erreicht haben.
Nüsse
16.06.2020

Pistazien: Exporte brechen drastisch ein

TEHERAN. Die iranischen Pistazienexporte sind zwischen dem 20. März und dem 20. April um bis zu 82% gegenüber dem Zeitraum von Februar bis März gesunken. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die Nowruz-Feiertage, den Beginn des iranischen Neujahrs, und die mit dem Coronavirus verbundenen Transportbeschränkungen zurückzuführen.
Öle
15.06.2020

Raps: Regen kappt höhere Preisforderungen zur neuen Ernte

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich leicht konträr, mit steigenden Notierungen in Winnipeg, allenfalls marginalen Kursbefestigungen in Paris. Der Palmöl- und Rohölmarkt setzte jedoch den Kassamarkt unter Druck. Auch verstärken sich die Befürchtungen hinsichtlich einer zweiten Corona-Welle, nachdem China beim jüngsten Aufflammen von Neuinfektionen in Peking der Stadt sofort in einen strikten Lockdown verordnete. Starkregen, Hagel und Sturm wüteten seit Freitag über weiten Teilen Frankreichs, Deutschlands und Polens.
Öle
15.06.2020

Sojabohnen: Export-Euphorie lässt nach

CHICAGO. In den USA konnte der US-Handel recht passable Exportergebnisse nach China in den letzten beiden Wochen erzielen. Auch heute legte Peking mit US-Sojaimporten nach. Aber Brasiliens Real zeigte bereits wieder Schwächetendenzen, was die Wettbewerbsfähigkeit von US-Sojabohnen belasten könnte. Brasiliens Wirtschaft leidet unter extrem hohen Covid19-Neuinfektionen. Das Wiederaufleben neuer Corona-Fälle in China und eine schwächere Erholung der chinesischen Industrieproduktion im Mai haben die Exportaussichten für Sojabohnen wieder etwas verschlechtert.
Ölsaaten
15.06.2020

Kürbiskerne: Geringes Kaufinteresse belastet den Markt

PEKING. Das fehlende Kaufinteresse ist im chinesischen Kürbiskernmarkt nach wie vor spürbar, vorläufig scheinen sich die Preise…
Nüsse
15.06.2020

Walnüsse: Verschiebung der Exportnachfrage

SACRAMENTO/SANTIAGO. Die Aussichten auf eine US-Ernte 2020/2021 von 650.000-655.000 mt veranlassen einige Händler dazu, sich zeitnah von ihren Beständen zu trennen, deren Lagerung…
Getreide
15.06.2020

Mais: EU steuert auf noch höhere Mais-Importe zu

PARIS. Mais notierte in den USA leicht, in Westeuropa deutlich preiswerter. In den USA sorgten die Ausläufer vom Tropensturm Cristobal für gute Bodenfeuchten in den US-Mais-Hochburgen Missouri, Iowa und Wisconsins. In Westeuropa dürften die Unwetter mit Regen den Jungpflanzen nur bei extremem Starkregen geschadet haben. Auch in Westeuropa und am Schwarzmeer wachsen deutlich höhere Maisernten heran. Vom Futtermittelsektor gab es wenig neue Impulse, Schweinefleisch tendierte leicht fester.
Nüsse
15.06.2020

Pekannüsse: Farmer und Produzenten zeigen sich zufrieden

ATLANTA. Für Pekannuss-Produzenten in den USA ist die aktuelle Saison sehr zufriedenstellend. Sowohl Käufer als auch Verkäufer zeigen sich aktuell sehr aktiv und bereiten sich auf eine steigende Nachfrage auf dem Pekannussmarkt vor.
Getreide
15.06.2020

Weizen: Unwetter tobten am Wochenende

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen mit Ausnahme in den USA, wo es in den Great Plains trockenheiß werden soll, vermehrt unter Druck. In Westeuropa wüteten am Wochenende Unwetter mit Starkregen, Sturm und Hagel, besonders über der Osthälfte Deutschlands. Dabei gab es in einigen Regionen den gewünschten Niederschlag, in anderen fiel Regen im Übermaß, was, abgesehen von schlimmen Überschwemmungen, zu Lagergetreide geführt haben dürfte und damit die Frage über Weizenqualitäten aufwirft. Die Bäckereien klagen weiter über zu geringe Umsätze und gestiegene Kosten.
Nüsse
15.06.2020

Mandeln: Export um 14% eingebrochen

SACRAMENTO/MADRID. Offiziellen Angaben zufolge hat sich die Menge der US-Mandeln, die bereits in Lieferungen für die kommende Saison gebunden sind, gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Gleichzeitig lässt das Interesse im Spotmarkt merklich nach.
Nüsse
15.06.2020

Haselnüsse: INC-Schätzung führt zu weiteren Preisanpassungen

ORDU. Vergangene Woche veranstaltete das International Dried Fruit and Nuts Council ein Webinar, während dem unter anderem die weltweiten Ernteschätzungen für die Haselnusssaison 2020/2021 veröffentlich wurden. Türkische Händler reagierten daraufhin mit Preiskorrekturen.
Öle
12.06.2020

Raps: April-Kontrakte noch nicht aufgebraucht

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich abwärts, bedingt durch die Schwäche am Rohölmarkt und auch nachgebende Sojaölpreise. Befürchtungen über eine zweite Covid19-Welle sorgen für eher pessimistischen Konjunkturausblick der US-Notenbank. Überhaupt steht der Markt unter Druck, weil Industrie und Handel vor zu großen Wareneindeckungen zurückschrecken. Zudem sind die Lagervorräte wegen höherer Kontrakte im April noch hoch, die erst abgebaut werden müssten.
AUDITOR-Ausgaben
12.06.2020

Der AUDITOR Ausgabe 23/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.
Öle
12.06.2020

Sojabohnen: WASDE-Report – Lagerbestände in Südamerika im Fokus

CHICAGO. In den USA zeigte sich der WASDE-Report für den Sojamarkt weitestgehend neutral. Aber die Bestandskorrekturen für Südamerika und gestiegene Sojabestände in China machten den Handel neugierig. Es scheint auch so, dass die US-Farmer dem Sojaanbau gegenüber Mais derzeit nicht den Vorzug geben würden. Überraschend hoch fiel der wöchentliche US-Sojabohnenexport aus. Spannend blieben die Entwicklung um den Sojaproduzenten Vicentin in Argentinien, wo auch die Folgen der Covid19-Pandemie extrem belastend sind.
Getreide
12.06.2020

Mais: WASDE-Report blieb eher neutral

PARIS. Im Gegensatz zum Weizen brachte der WASDE-Report neutrale bis gute Nachrichten für den Maismarkt, in Chicago legte Mais leicht zu. In Paris blieb der Kurs eher stehen. Die globalen Welt-Maisbestände werden beim Juni-WASDE-Report etwas niedriger gesehen, mit Bestandsabbau in Argentinien und Bestandaufbau in Brasilien gegenüber April. Der Anstieg der US-Maisvorräte um 31 Mio. mt gegenüber dem Vorjahr bleibt natürlich bestehen und dürfte den Maismarkt deutlich in Schach halten. In der EU wird trotz höherer Maisernte ein Anstieg der Maisimporte um 1,5 auf 23,0 Mio. mt erwartet.
Getreide
12.06.2020

Weizen: Globale Bestände auf Rekordniveau

FRANKFURT. Die Weizenmärkte reagierten auf den neuen WASDE-Report mit deutlichen Kursverlusten in Chicago und Paris. Die globalen Welt-Weizenbestände legen danach auf neuen Rekordstand zu, was vom Handel so nicht erwartet wurde. Das USDA sah auch die Verbrauchsentwicklung pessimistisch. Der globale Weizenverbrauch gerät wegen der Covid19-Pandemie unter die Räder. Kritisch wird dabei die Pandemie-Entwicklung in Südamerika und auch in Australien gesehen. Mühlen und Backindustrie erwarten Preiskorrekturen mit Blick auf die neue Ernte.
Öle
10.06.2020

Raps: Ernteaussichten in Westeuropa gar nicht so schlecht

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich konträr, mit Kursgewinnen in Winnipeg und Kursverlusten in Paris. In Kanada dürfte wegen Regen der geplante Anbau sprichwörtlich ins Wasser fallen. Aber Kanadas Farmer rudern offenbar auch wegen mangelnder Exportaussichten nach China beim Anbau zurück. In Westeuropa wird Raps gar nicht so knapp wie befürchtet.
Ölsaaten
10.06.2020

Sonnenblumenkerne: Aktuelle Ernteprognosen weichen ab

SOFIA. Coceral hat in dieser Woche neue Schätzungen für die Anbauflächen veröffentlicht. Diese decken sich allerdings nicht mit den Angaben des bulgarischen Agrarministeriums.
Öle
10.06.2020

Sojabohnen: Sinograin kauft am Nord-Pazifik US-Bohnen

CHICAGO. In den USA wird mit Blick auf den morgigen WASDE-Report eine Anhebung der Sojabohnenernte und Sojabohnenbestände in den USA erwartet. Auch Korrekturen für Südamerika liegen nahe. Chinas Einkäufer Sinograin kaufte gestern US-Sojabohnen am Nord-Pazifik, die COFCO erkundigte sich über die Preiskonditionen weiterer Sojalieferungen nach China. Brasiliens Fleischverarbeitung steht in der Kritik wegen zunehmend höherer bestätigter Covid19-Fälle in den Betrieben.
Gewürze
10.06.2020

Gewürze aktuell: Kurkuma-Markt erholt sich

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Pfeffer, Chilischoten und Kardamom sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Getreide
10.06.2020

Mais: Brasiliens Fleischverarbeiter in heftiger Kritik

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris schwächer, auch am Schwarzmeer gab Mais nach. In den USA werden mit Blick auf den morgigen WASDE-Report höhere US-Maisbestände erwartet, wodurch die Kurse in Chicago unter Druck gerieten. Brasiliens Fleischverarbeitung steht in der Kritik wegen zunehmend höherer bestätigter Covid19-Fälle in den Betrieben. Die Ernteerwartungen für EU-Mais sind gestiegen. Der ukrainische Handel senkte die Maispreise zur kommenden Ernte.
Unternehmensnachrichten
10.06.2020

BMEL: Neuregelung für Saisonarbeitskräfte schafft Planungssicherheit für die Landwirte

BERLIN. Bundeslandwirtschaftsministerin stellt neues Konzept im Kabinett vor – Regelungen gelten ab dem 16. Juni bis Jahresende