Ölsaaten aktuell: Erntedruck lässt Preise sinken

9. Juli 2020 um 14:22 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.

Die Preise für indischen Sesam schwanken minimal, halten aber grundsätzlich das niedrige Niveau der letzten Wochen. Gleichzeitig heben bulgarische Händler ihre Preise für Bakery-Kerne zur promptem Verladung aufgrund der geringeren Verarbeitungskapazitäten in den Sommermonaten an, neue Ernte tendiert bei 0,65-0,68 EUR/kg DDP Deutschland. Tschechischer Blaumohn steht aufgrund der guten Ernteaussichten unter Druck, weshalb Spotangebote auf 2,44 EUR/kg DDP Deutschland zurückgehen. Test-Angebote für Einzelpartien aus der neuen Ernte liegen bei 2,05 EUR/kg DDP Deutschland.   

Ölsaaten, 09.07.2020

Sesam, Indien

EUR/kg

+/-

Parität

Sesam, natur

1,174

1,53%

CIF Hamburg

Sesam, geschält, mechanisch getrocknet

1,412

0,63%

CIF Hamburg

Sonnenblumenkerne, Osteuropa

 

 

 

Sonnenblumenkerne, geschält, bakery, Bulgarien

0,730

2,82%

DDP Deutschland

Sonnenblumenkerne, Rohware, Bulgarien

0,345

0,00%

CPT Varna

Kürbiskerne, China

 

 

 

Kürbiskerne, GWS, Grade A

2,277

0,00%

CFR Hamburg

Kürbiskerne, GWS, Grade AA

2,339

0,00%

CFR Hamburg

Kürbiskerne, Shine Skin, Grade A

2,330

0,00%

CFR Hamburg

Kürbiskerne, Shine Skin, Grade AA

2,802

0,00%

CFR Hamburg

Leinsaat, Osteuropa

 

 

 

Leinsaat, braun, Reinheit 99,9%

0,570

-5,00%

DDP Deutschland

Blaumohn

 

 

 

Blaumohn, < 25 ppm, Tschechien

2,440

-7,58%

DDP Deutschland

Blaumohn, < 25 ppm, Türkei

2,895

-2,09%

CFR Hamburg

Die obenstehenden Preise sind keine Angebote, sondern Indikationen 

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
18.08.2026
WASHINGTON, D.C./KYJIW. Mit dem aktuellen WASDE-Report hält das USDA an seinen positiven Ernteprognosen für die Saison 2026/2027 fest. Marktteilnehmern zufolge könnte es im Sonnenblumenölmarkt zu Verschiebungen kommen. EU-Länder verzeichneten zwischen Juli und Mitte August wieder hohe Importe aus Argentinien.
Nüsse
17.08.2026
NEU-DELHI/REUS. Der indische Erdnussmarkt steht nach den jüngsten Preisrückgängen und angesichts höherer Ernteerwartungen unter Druck. Der INC hat neue Schätzungen für die globale Erdnussproduktion 2026/27 bekanntgegeben.
Ölsaaten
13.08.2026
NEU-DELHI/SEOUL. Die Sesampreise sind zuletzt deutlich gefallen, während die Importe nach China und Südkorea sanken. In Indien verlagert sich der Anbau zwischen den Regionen.
Nüsse
10.08.2026
NEU-DELHI. Der indische Erdnussmarkt bleibt schwach, die chinesische Nachfrage verhalten. Eine deutliche Belebung wird vorerst nicht erwartet. Die Nachfrage nach Erdnussöl im indischen Einzelhandel sorgt jedoch für gewisse Unterstützung.