Marktnachrichten zu Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
15.04.2020

Weizen: Regenmacher am Schwarzmeer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA spürbar, in Westeuropa eher moderat nach, während am Schwarzmeer die Kurse nach oben zogen. In den USA schockierte der starke Einbruch bei der Fleischnachfrage den Markt, was auch Futtermittelmärkte unter Druck setzte. Den Zuschlag für den Ägyptentender erhielt Russland, was den französischen Markt belastete. Mehr in den Fokus gerieten die Wettermärkte, kündigten Meteorologen eine zweite Regenwelle für den zu trockenen Schwarzmeerraum an. Dies könnte für leichten Abwärtstrend bei Weizen sorgen. Der Eurokurs legte gegenüber den US-Dollar etwas zu.
Getreide
14.04.2020

Mais: Smithfields macht erste Standorte dicht

PARIS. Am Maismarkt setzt sich der Preisdruck fort. Die von der OPEC-Plus-Gruppe am Karfreitag beschlossene Senkung der Rohöl-Fördermenge um 9,7 Mio. Barrel wird nicht ausreichen, um den Nachfrageinbruch durch die Covid19-Pandemie auszugleichen. Marktrisiken für Mais drohen auch von anderer Seite. Die US-Fleischindustrie verzeichnet heftige Umsatzrückgänge bei Restaurantfleisch wie Steaks und Hühnerflügeln. Weltgrößter Schweinefleischproduzent Smithfields schließt erste Standorte.
Getreide
14.04.2020

Weizen: Ägypten und Saudi-Arabien präsentieren neue Ausschreibungen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte starteten fest in die neue Woche. Maßgebend war der Exportmarkt, konnten die USA Exporte nach China realisieren und meldeten sich wichtige Getreide-Importländer wie Saudi-Arabien und Ägypten mit Kaufbedarf zurück. Auch Kälte in Teilen der USA und Kanada sowie Trockenheits-Sorgen am Schwarzmeer unterstützten höhere Preisforderungen. Die starke Exportnachfrage nach Weizen in Norddeutschland, Polen und im Baltikum lässt die Verfügbarkeit von Weizen weiter sinken. Aber die Hamsterkäufe der westeuropäischen Bevölkerung nehmen ab.
Getreide
12.04.2020

Weizen: Stay-at-Home-Bestellungen treiben die Märkte

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten sich vor Ostern erneut fester. Die Stay-at-Home-Bestellungen haben in Nordamerika und in Westeuropa ohnehin zu weiter anhaltenden Nachfrage nach Mehl und Teigwaren geführt. Viele Mühlen werden nachdecken müssen, hieß es aus Deutschland und Frankreich. Der Export in Norddeutschland hält die Preisforderungen deutlich oben. Der WASDE-Report war leicht bearish, konnte dem Markt derzeit aber nichts anhaben.
Getreide
09.04.2020

Mais: OPEC-Plus-Cut-Deal im Fokus

PARIS. Der Maismarkt dümpelt unter dem Preisdruck von Rohöl auf niedrigem Niveau. Heute soll die OPEC-Plus-Gruppe per Videokonferenz über eine Drosselung der Rohöl-Fördermenge entscheiden. Große Erfolge erwartet der Handel nicht, ist die Menge, die zurückgeführt werden müsste, einfach zu hoch für die Förderländer von Rohöl. Französischer Mais wird nach derzeitigem Stand konkurrenzlos preiswert in Westeuropa angeboten. Ob Brasilen und die Ukraine die Preise senken werden, bleibt abzuwarten. Die kommende ukrainische Maisernte dürfte höher ausfallen als im Vorjahr.
Getreide
09.04.2020

Weizen: Maghreb-Länder wälzen höhere Transportversicherung an Exporteure ab

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten kurz vor Ostern leichte Schwächetendenz in den USA und Kanada, jedoch steigende Preise in Westeuropa sowie einen Preisstillstand am Schwarzmeer. Die eingeführten Exportquoten in Russland, der Ukraine und in Kasachstan haben offenbar die Importeure doch etwas irritiert. Wegen zunehmender Covid19-Quarantänen wälzen die Maghreb-Länder gestiegene Kosten für Transportversicherungen an die Exporteure ab. Während die EU-Weizenexporte in die nächste Runde gingen, flaute das Mehlgeschäft in Frankreich und Deutschland etwas ab.
Getreide
08.04.2020

Mais: Brasiliens Farmer reiben sich wegen rekordhoher Preise die Hände

PARIS. Der Maismarkt konnte in den USA und in Westeuropa nur leicht zulegen. Dabei belastet die gigantische Rohölschwemme in Folge des extremen Lieferausfalls durch die Covid19-Pandemie den Ethanol-Sektor arg, was die Maispreise in den USA seit Wochen auf den Boden drückt. In Brasilien können sich Mais-Farmer wegen der Realabwertung von 12 % die Hände über rekordhohe Maispreise im Inland reiben, bereits kauft der Handel im Nachbarland Argentinien deutlich billiger.
Getreide
08.04.2020

Weizen: Neue Ernten am Schwarzmeer und Nahen Osten im Blick

FRANKFURT. Die Weizenmärkte setzten den Aufwärtstrend fort, nachdem der Handel am Schwarzmeer mit niedrigeren Erträgen wegen fehlender Niederschläge in Teilen Russlands und der Ukraine rechnet. Ob diese Befürchtungen in diesem frühen Stadium Bestand haben, muss sich jedoch noch zeigen. Auf einem anderen Blatt steht der Anbaurückgang bei Weizen in Frankreich. Vielfach haben kleinere Weizenernten Frankreichs auch zu höheren Preisniveaus in Westdeutschland geführt.
Getreide
07.04.2020

Mais: Klauseln für Quarantäne

PARIS. Der US-Maismarkt stemmt sich gegen den vehementen Preisdrück vom Rohöl. Doch auch die US-Maisendbestände dürften steigen. In Westeuropa blieb die Nachfrage sehr stabil, was gestiegene Maispreise in Frankreich bestätigten. Am Niederrhein fielen die Maispreise temporär, was Mischfutterhersteller für Käufe nutzen dürften, meinte der Handel. Auch Maisimporteure dürften die Kontraktbedingungen durch Klauseln über Ersatzlieferung ergänzen, um mehr Liefersicherheit bei Quarantänen durch den Corona-Virus erwirken.
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07.04.2020

Weizen: Die Welt baut strategische Lagerreserven auf

FRANKFURT. Die Weizenmärkte blieben bis auf die USA sehr stabil. Nach veränderten Kontrakt-Spezifikationen dürfte Ägypten bald mit neuen Ausschreibungen an den Markt kommen. Algerien zog seine Ausschreibung zurück, weil es zum Gebotsniveau keine Verkäufer gab. Viele Länder wollen in den nächsten Wochen ihre Reserven wegen der Covid19-Pandemie weiter aufbauen. Das Schwarzmeer beklagt mangelnde Niederschläge in den Anbaugebieten.
Getreide
06.04.2020

Mais: Markt für Grillfleisch könnte von Pandemie profitieren

PARIS. Der US-Maismarkt steht über den Ethanolsektor mit dem Preisverfall bei Rohöl kräftig unter Druck. China kauft zwar Mais aus den USA, aber erst für nächste Saison. Der westeuropäische Maismarkt sucht Preisorientierung eher in den Verfügbarkeiten am Binnenmarkt und der zu erwarteten Absatzentwicklung. Dabei könnte die Corina-Krise der kommenden Grillsaison vielversprechende Absatzchancen bescheren, mutmaßte der Handel.
Getreide
06.04.2020

Weizen: Brasiliens Mühlen gehen auf Importkurs

FRANKFURT. Die Weizenmärkte starteten in den USA in die Karwoche mit deutlichen Kursaufschlägen, während sich das Preisniveau in Westeuropa und am Schwarzmeer auf dem Vorwochenstand hielt. Brasilien kann seinen Importbedarf von Argentinien aus logistischen Gründen nicht decken, sucht daher in anderen Ländern nach Ware. In Westeuropa flacht der Weizenexport etwas ab. Aber die Unsicherheit über den weiteren Marktverlauf bleibt groß. Die Nachfrage nach Nudeln und Teigwaren bleibt hoch. Die Branche muss sich auf längere Beschränkungen wegen der Covid19-Pandemie einstellen.
Getreide
03.04.2020

Mais: Gerüchte über Förderbegrenzungen bei Rohöl bestätigen sich nicht

PARIS. Die Hoffnung der Ölindustrie auf ein rasches Ende des Ölpreis-Kriegs zwischen Saudi-Arabien und Russland hatte am Morgen ein Kursfeuerwerk bei Rohöl ausgelöst. US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben zwischen Saudi-Arabien und Russland vermittelt. Später dementierte ein Kremlsprecher Trumps die Darstellung, was die Kurse wieder fallen ließ. Der Wochenexport für US-Mais fiel wegen der lebhaften Nachfrage Asiens recht hoch aus. In Westeuropa meldete der Handel eher zurückgehendes Geschäft bei Mais.
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03.04.2020

Weizen: Exportmärkte brechen ein – Rezession-Ängste gewinnen Oberhand

FRANKFURT. Die Weizenmärkte brechen weg, nachdem die Corona-Pandemie zunächst für eine breite Aufkaufwelle gesorgt hatte. Dabei gewinnen die Sorgen über eine globale Rezession die Oberhand. Die USA entwickeln sich gerade zum Zentrum der Covid19-Pandemie, verloren im März landesweit mehr als zehn Millionen US-Bürger ihre Jobs. In Frankreich gab Weizen nach, auch die Rheinschiene dürfte nachziehen.
Getreide
02.04.2020

Mais: Rohölmarkt und Corona-Lockdowns belasten Markt

PARIS. Der Maismarkt geriet in den Kurstrudel von Rohöl. Saudi-Arabien und Russland liefern sich einen erbitterten Verdrängungswettbewerb beim Rohöl. Während sie das Angebot krass in die Höhe treiben, ist die Nachfrage wegen des Corona-Lockdowns global stark geschrumpft. Das drückt die Ölpreise auf extrem niedrige Niveaus. Rund ein Drittel der Mais-Inlandsnachfrage in den USA entfällt auf Ethanol, welches dem Rohölpreis unterliegt.
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02.04.2020

Weizen: Verschärfte Corona-Krise in den USA schickt Kurse in den Keller

FRANKFURT. Die Weizenmärkte brachen international ein. Düstere Corona-Prognosen des US-Präsidenten Donald Trump und dadurch befürchtete Exporteinschränkungen in den USA trieben die Kurse in Chicago nach unten. Die Stornierung einer Weizenausschreibung Ägyptens, zunehmende Pandemie-Quarantänen in Europa, im Nahen Osten und den Maghreb-Ländern, lässt auch Exporthindernisse in Westeuropa befürchten.
Getreide
01.04.2020

Mais: Rohölmarkt und Corona-Krise erschüttern den Markt

PARIS. Der Maismarkt erhält weiteren Druck vom Ethanol- und Rohölmarkt. Saudi-Arabien will den Rohölmarkt im April mit 27 % höherer Fördermenge in die Knie zwingen. Ob ein Gegensteuern Russlands und der USA erfolgreich ist, hängt von den Verhandlungen beider Weltmächte ab. In den USA wollen die Farmer den Maisanbau um 8 % erhöhen, was angesichts der Ethanol-Krise den Preisrückgang nur verstärken kann. Wegen der Covid19-Pandemie vermindern jedoch Südamerika und die Ukraine die Ausfuhren von Mais.
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01.04.2020

Weizen: Märkte gehen in den Krisenmodus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten spürbare Schwächetendenzen in den USA, nachdem die US-Farmer den Maisanbau trotz Ethanolkrise gewaltig hochfahren wollen, weil Anbaualternativen fehlen. Dies brachte auch US-Weizen unter Druck, obwohl die US-Weizenanbaufläche auf historisch tiefen Stand zurückfiel. In Westeuropa konnte sich Weizen nur knapp halten. Frankreichs Handel sah die Exportentwicklung etwas abgebremster als in den Vorwochen. Russland und Ukraine wollen den Weizen- und Mehlexport begrenzen.
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31.03.2020

Mais: Trump will Moskau zu 20 % Rohölfördermengenbegrenzung bewegen

PARIS. Die Covid19-Pandemie lässt den Rohölmarkt weiter erschüttern. Dies treibt die US-Ethanolpreise mit in den Keller. Auf den US-Ethanolabsatz entfällt immerhin etwa ein Drittel der Mais-Inlandsnachfrage in den USA. Die Trump-Regierung will Moskau zu 20 % Rohölfördermengenbegrenzung bewegen, um die drohende US-Pleitewelle für Schieferölproduzenten abzuwenden. Im Gegenzug verlangt Moskau die Aussetzung von Sanktionen und Handelskrieg für die Zeit der Coronavirus-Krise.
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31.03.2020

Weizen: Weizen- und Mehl-Exportbeschränkungen am Schwarzmeer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA und am Schwarzmeer leicht nach, konnten sich in Westeuropa leicht befestigen. Wichtige Importländer kaufen wegen der gestiegenen Weizenpreise eher portionsweise ihren Bedarf nach, hieß es im Handel. Russland, Ukraine und Kasachstan wollen Weizen- und Mehlexport wegen Covid19-Pandemie begrenzen. Aber die hiesige Lebensmittelindustrie baut bei wichtigen Produkten wie Mehl und Konserven höhere Lagerbestände auf. Der Markt sucht daher nach Wegen, um auch im Krisenmodus essentielle Versorgung zu gewährleisten.
Getreide
30.03.2020

Mais: Saudi-Arabien macht heftig Druck am Rohölmarkt

PARIS. Der US-Maismarkt steht heftig unter Druck, weil Saudi-Arabien die Rohöl-Fördermenge nach oben aufgedreht hat, um sich gegenüber den Russen dafür zu rächen, dass Moskau nicht auf die Forderung einer Rohöldrosselung einging. Die US-Ethanolindustrie schreibt roten Zahlen, die US-Farmer sitzen auf unverkauften Maismengen. In der EU verbessert ein gestiegener Eurokurs die Importchancen für Mais.
Getreide
30.03.2020

Weizen: Märkte schalten in den Krisenmodus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten erneut zu. In den USA treiben ebenso wie in Westeuropa Hamsterkäufe die Mehl- und Weizenpreise nach oben. Aber es gibt auch Stimmungen im Handel, die Kaufkraftverlust in wichtigen Importländern für Weizen befürchten. Doch davon ist der Markt derzeit noch ein Stück weit entfernt, bevorraten sich Länder mit Weizen und Mehl, so gut sie können. Keiner kann einschätzen, bis wann die Pandemie überwunden werden kann. Der Markt sucht daher nach Wegen, um auch im Krisenmodus essentielle Versorgung zu gewährleisten.
Getreide
27.03.2020

Mais: China und EU schwenken auf US-Mais um

PARIS. Der Maismarkt drehte in den USA leicht nach oben, gab in der EU etwas nach, was mit dem festeren Kursverlauf beim Euro zusammenhing. Die Liefersicherheit von Mais in die EU aus Argentinien und vermehrt aus Brasilien stellt der Handel in Frage, weil die Lieferketten in Südamerika durchzunehmende Quarantänen wegen der Covid19-Pandemie unterbrochen werden und Hafenarbeiter sich sträuben, wegen geeigneter Schutzmaßnahmen Verladungen vorzunehmen. Der Handel rät, mehr Mais aus den USA zu importieren.
Getreide
27.03.2020

Weizen: Der große Ansturm flaut etwas ab

FRANKFURT. Die Weizenmärkte drehten nach kräftigen Preiserhöhungen der letzten Wochen wieder leicht ins Minus. Gewinnmitnahmen an den Terminbörsen und ein gestiegener Eurokurs waren wesentliche Gründe. Aber auch der Kassamarkt reagierte mit Preisrücknahmen, nachdem sich der mächtige Ansturm auf die Lebensmittelgeschäfte nach intensiver Bevorratung der Kunden etwas beruhigte. Von Entspannung der Lage kann aber keine Rede sein, hieß es beim Handel.
Getreide
26.03.2020

Mais: Mehr Mais aus den USA und Kanada importieren

PARIS. Der Maismarkt zeigt weiterhin stark gegenläufige Preisentwicklungen zwischen den USA und Westeuropa. Während in den USA der Maismarkt unter der desolaten Verarbeitungskrise der US-Ethanolindustrie leidet, läuft die EU zunehmend Gefahr, nicht mehr genügend Importmais aus Brasilien und Argentinien zu bekommen. Der Rohölmarkt steuert auf eine noch nie zuvor dagewesene Rohölschwemme hin, rechnen Analysten mit einem Preissturz auf unter 20 USD/Barrel.
Getreide
26.03.2020

Weizen: Hamsterkäufe weltweit nicht zu stoppen!

FRANKFURT. Die Weizenmärkte drehen in Folge der schweren Covid19-Pandemie immer weiter nach oben. Die Hamsterkäufe dehnen sich weltweit aus, zuletzt wurden die USA von massenhaften Einkäufen in den Supermärkten betroffen. Dies führt weltweit zu steigenden Weizen- und Mehlpreisen. Logistik und Speditionen stehen permanent unter Druck, um leergefegte Regale des Lebensmitteleinzelhandels wieder zu füllen. Billionenschwere Konjunkturprogramme führen zu massiver Staatsverschuldung in den USA.
Getreide
25.03.2020

Mais: Weniger Importe aus Südamerika durch Covid19-Pandemie

PARIS. Der EU-Maismarkt legte zwar eine Verschnaufpause ein. Aber eingeschränkte Importmöglichkeiten aus Südamerika und höhere Nachfrage Chinas am Schwarzmeer lassen kaum Zweifel darüber aufkommen, dass auch der Maismarkt angesichts der Pandemie-Entwicklung weiter nach oben zieht. Bei vergleichsweise geringen physischen Beständen ist die Mischfutterindustrie anfällig für Lieferunterbrechungen, hieß es aus der Branche.
Getreide
25.03.2020

Weizen: Mehlpreise werden steigen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten international eine Verschnaufpause ein. In den USA soll ein 2 Billionen US-Dollar schweres Konjunkturprogramm die US-Wirtschaft bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützen, ist die Zahl der Infizierten dort bedrohlich angestiegen. Trotzdem legte der Eurokurs in der EU zu, was Importpreise für Weizen, soweit verfügbar, verbilligte. In Deutschland dürfte der Mehlpreis wegen angezogener Weizenpreise und höherer Logistikkosten steigen, darauf muss sich der Lebensmitteleinzelhandel und auch die Backwarenindustrie einstellen, hieß es aus der Branche.
Getreide
24.03.2020

Mais: Hamsterkäufe jetzt auch bei der Mischfutterindustrie

PARIS. Der EU-Maismarkt holt den Preisabstand zu Weizen langsam auf. Wegen der Zuspitzung der Covid19-Epidemie in den USA und Südamerika hat auch die Futtermittelindustrie damit begonnen, höhere Lagervorräte für Stärke- und Proteinträger aufzubauen. Die hiesige Futtermittelindustrie steht vor ähnlichen Problemen wie der Lebensmittelindustrie, für möglichst uneingeschränkte Liefersicherheit zu sorgen. Deshalb fordern COCERAL und FEDIOL die EU-Kommission auf, Tierfutter in die Liste der wesentlichen Güter aufzunehmen. Dies betrifft auch die Versorgung mit Industriemais.
Getreide
24.03.2020

Weizen: Irrationale Hamsterkäufe bei Toastbrot und Pasta

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer erneut um 2,5 % zu. In den USA und in Westeuropa nehmen die Hamsterkäufe weiter zu, obwohl Landwirtschaftsministerien keine Engpässe bei Nahrungsmitteln sehen. In Deutschland bringen irrationale Hamsterkäufe die Logistik an die Grenzen der Kapazitäten, hieß es beim Handel. Mehr dazu im Beitrag.
Getreide
23.03.2020

Mais: Fake-News über Exportstopp in der Ukraine

PARIS. Der EU-Maismarkt zieht unter dem Sog von Weizen mit nach oben. Futtermittelwerke erhöhen Lagerbestände, um Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Die Ukraine schränkt Export-Agrargüter auf keinen Fall ein. In den USA wurde die Weizen- und Maiskäufe Chinas als Comeback ihrer Handelbeziehungen gewertet. Der niedrige Rohölpreis belastet den US-Ethanolmarkt so stark, das Ethanol-Werke schließen müssen.
Getreide
23.03.2020

Weizen: Mehr Lagerkapazität muss Logistik entlasten

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konnten international weiter zulegen, in den Chicago um über 4 %, in Paris um knapp 3 % und am Schwarzmeer um 1 %. In den USA wurde die Weizen- und Maiskäufe Chinas als Comeback gewertet. Sorge bereitet die Logistik, die wegen personeller Engpässe in den USA und besonders in Westeuropa an Grenzen gerät. Der Shutdown führt zu geringerer Personalverfügbarkeit. Freie Lagerkapazitäten stehen hoch im Kurs, um die Lieferketten aufrechtzuerhalten.
Getreide
20.03.2020

Mais: Rebound wegen Rohölpreiserholung

PARIS. Der Maismarkt erhielt durch starke Nachfrage aus den Benelux-Ländern und auch Nordwestdeutschland festere Preissignale. Vor allem die leichte Kurserholung beim Rohöl und der weiter gefallene Eurokurs stützten die Maispreise. Der Handel sprach von leichtem Rebound, die Logistikprobleme nehmen jedoch zu. Wie geht es aber jetzt weiter?
Getreide
20.03.2020

Weizen: Die Logistik wird das Problem

FRANKFURT. Die Weizenmärkte liegen weiter im Aufwärtstrend. Übermäßiger Konsum von Mehl und Teigwaren im Zusammenhang mit der Covid19-Pandemie leeren die Läger. Der Nachschub wird durch Grenzkontrollen behindert und von massiven logistischen Problemen im LKW- und Schienenverkehr eingebremst. Viele Einkäufer halten Ausschau auf mögliche Lieferungen. Der Shutdown führt zu geringerer Personalverfügbarkeit.
Getreide
19.03.2020

Mais: China ist für Mais in der Ukraine wieder am Markt

PARIS. Der Maismarkt leidet unter der Covid 19-Pandemie am stärksten, weil historische Kursabstürze beim Rohöl die Etanolverarbeitung in den USA lahmlegen. Der Shutdown in Nordamerika und in Westeuropa senkt den Rohölverbrauch dramatisch. Eine Rohölschwemme im März und April ist die Folge. In der EU befürchten Handel und Industrie zunehmende Logistikprobleme, was zu höherer Bevorratung der Lebens- und Futterindustrie führen dürfte. China kommt nach angeblich günstigerem Pandemieverlauf im eigenen Land wieder verstärkt mit Importnachfrage in der Ukraine an den Markt. Dabei droht China längst eine zweite Pandemiewelle, die durch Rückkehrer aus dem Ausland dort ausgelöst werden könnte.
Bio-Gewürze / Kräuter
19.03.2020

Weizen: Shutdown bringt Logistik in die Bredouille

FRANKFURT. Die Weizenmärkte steigen international, rechnen Analysten mit stark eingeschränkten Wirtschaftsaktivitäten rund um den Globus. Nicht Weizen wird knapp, sondern die Logistik könnte wegen der grassierenden Pandemie größte Probleme bekommen. Deshalb erhöht die Industrie die Lagervorräte, um Transportverzögerungen oder auch Warenausfälle ausgleichen zu können. Hamsterkäufe bei Mehl und Chinas Präsenz für Weizenimporte aus Frankreich und der Ukraine pushen den Markt. Russland wird durch gefallenen Rubel wieder wettbewerbsfähig.
Getreide
18.03.2020

Mais: Rohöl-Preisabsturz zwingt Markt in die Knie

PARIS. Die Maiskurse gerieten wegen Kurseinbrüchen beim Rohöl in den USA kräftig unter Druck. In Westeuropa konnte der Maismarkt wegen geringerem Importdrucks und gefallenem Eurokurs leicht steigen. Rohölmarkt und Covid 19-Pandemie treiben den Markt.
Bio-Gewürze / Kräuter
18.03.2020

Weizen: Covid-19-Monitoring gleicht Preis-Barometer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte froren in den USA auf Vortagsniveau ein, konnten sich jedoch in Westeuropa leicht befestigen. Der EU-Markt schöpfte etwas Mut, nachdem alle westeuropäischen Regierungen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19-Pandemie getroffen haben. Nun muss sich zeigen, dass die Maßnahmen wirken. Reichen diese nicht, könnte der Markt erneut einbrechen.
Getreide
17.03.2020

Mais: Freie Handelswege zwingend erforderlich

PARIS. Die Maiskurse brachen in Chicago gegenüber dem Vortag um über 4 % ein, konnten sich in Paris mit Kursverlusten von 1 % etwas besser halten. In Deutschland geht der Handel von einer sicheren Versorgung bei Körnermais für Lebensmittel- und Futtermittelindustrie aus. Die stark angestiegene Infektionsrate bei Covid-19 in Italien und Spanien, wichtigen Käuferländern für Mais, könnte die Logistik dort aber auf eine harte Probe stellen.
Getreide
17.03.2020

Weizen: Covid 19-Pandemie ändert Konsumverhalten

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA und Westeuropa weiter nach. Der Handel begründete dies mit Auswirkungen der Covid 19-Pandemie, die in Westeuropa und Nordamerika immer stärker die Wirtschaft belastet. Bisher können die Lieferketten aufrechterhalten werden, aber was tun, wenn Sperrbezirke drohen. Die Einschränkungen im öffentlichen Leben verändern auch die Kaufnachfrage der Konsumenten.
Getreide
16.03.2020

Mais: Westeuropa geht in den Katastrophen-Modus

PARIS. Die Maismärkte brachen in den USA und auch Westeuropa weiter ein. Immer mehr Länder rufen nationale Notstände und Katastrophenfälle aus und die Furcht vor einer weltweiten Rezession wächst. Im Lebensmittelbereich versuchen Handel, Speditionen und Industrie die Lieferketten aufrecht zu erhalten, was die Logistik auf eine harte Probe stellen dürfte. In Sachsen wurden bei Legehennen Aviäre Influenza Subtyp H5 nachgewiesen.
Getreide
16.03.2020

Weizen: Bayern ruft den Katastrophenfall aus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte brachen in den USA und auch Westeuropa weiter ein. Immer mehr Länder rufen nationale Notstände und Katastrophenfälle aus und die Furcht vor einer weltweiten Rezession wächst. Im Lebensmittelbereich versuchen Handel, Speditionen und Industrie die Lieferketten aufrecht zu erhalten, was die Logistik auf eine harte Probe stellen dürfte. Wir müssen uns rund um die Uhr auf Veränderungen einstellen, hieß es beim Handel.
Getreide
13.03.2020

Mais: Liefersicherheit und Versorgung stehen im Vordergrund

PARIS. Die internationalen Maismärkte brachen wegen der Covid 19-Pandemie weiter ein. In Westeuropa schreitet die Infektionswelle spürbar voran. Der Ausnahmezustand Italiens und zunehmende Risikogebiete in Frankreich sowie auch auf der iberischen Halbinsel schränken das öffentliche Leben mehr und mehr ein. Der wichtige Maishandel nach Italien brach stark ein.
Getreide
13.03.2020

Weizen: Preisrückgang mitnehmen, Versorgung sicherstellen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte haben international weiter nachgegeben. Grund ist die starke Ausbreitung der Covid 19-Pandemie zuletzt wesentlich in Westeuropa, sofern man den rückläufigen Zahlen aus China Glauben schenken darf. In Italien und Spanien sind die Zahlen der Infizierten stärker angestiegen als in Deutschland. Aber die Logistik dürfte hart auf die Probe gestellt werden.
Getreide
12.03.2020

Mais: Frankreich erklärt Elsass und Lothringen zu Covid 19-Risikogebieten

PARIS. Die Maismärkte brechen international wegen der Covid 19-Pandemie ein. Die WHO hat offiziell den Virus als Pandemie eingestuft. Die Ankündigung eines Einreisestopps für Europäer in die USA setzte die Börsen weltweit unter Druck. In Italien herrscht der Ausnahmezustand. Auch Frankreich hat erste Coronavirus-Risikogebiete ausgewiesen. Der Maishandel kam in Frankreich und Deutschland nahezu zum Erliegen.
Getreide
12.03.2020

Weizen: Geschäft kommt wegen Covid 19-Pandemie zum Erliegen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte brechen international wegen der Covid 19-Pandemie ein. Die WHO hat offiziell den Virus als Pandemie eingestuft. Die Ankündigung eines Einreisestopps für Europäer in die USA setzte die Börsen weltweit unter Druck. In Italien herrscht der Ausnahmezustand. Auch Frankreich hat erste Coronavirus-Risikogebiete. Der Getreidehandel kam in Frankreich und Deutschland nahezu zum Erliegen.
Getreide
11.03.2020

Mais: Verbraucher greifen zu mehr Konserven

PARIS. Die Maismärkte konnten sich aufgrund wieder leicht gestiegener Rohölpreise, die den Markt über Ethanol stützen, etwas erholen. Sorge bereitet dagegen das Einkaufsverhalten von Verbrauchern, die wegen des Corona-Virus-Infektionsrisikos mehr zu Konserven greifen und Frischeartikel meiden, was auch Metzgereien vermehrt zu spüren bekommen. Dies könnte den Futtermittelmarkt beeinträchtigen.
Getreide
11.03.2020

Weizen: Logistikprobleme und Hamsterkäufe voraus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten international überwiegend leichten Aufwärtstrend. Der WASDE-Report aus den USA lieferte wenig Neuigkeiten. Vielmehr steht die Entwicklung beim Corona-Virus im Fokus. Langsam dämmert es auch in Deutschland, dass mehr Vorsorge notwendig wird. Der Handel empfiehlt mehr Bevorratung, um logistischen Engpässen vorzubeugen.