Marktnachrichten zu Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
10.03.2020

Mais: Pleitewelle der US-Schieferöl-Industrie erwartet

PARIS. Die Maismärkte konnten sich nach dem gestrigen Preissturz in den USA, in Westeuropa und auch am Schwarzmeer wieder etwas erholen. Aber den USA droht eine Pleitewelle der Schieferöl-Industrie, wenn der Rohölpreis so niedrig bleibt. Westeuropa steuert beim Covid-19 auf eine schlimme Epidemie zu. Die Auswirkungen auf Lieferketten und Wirtschaft sind kaum einschätzbar.
Getreide
10.03.2020

Weizen: Italien im Ausnahmezustand 

FRANKFURT. Die Weizenmärkte stehen wegen massiver Abstürze der Aktien- und Rohstoffbörsen, der gescheiterten OPEC-Plus-Verhandlungen und der fortschreitenden Verbreitung des Covid-19 unter Druck. In der Folge sinken auch die Währungen in Rohöl-Lieferländern wie Russland. Der landesweite Ausnahmezustand Italiens wegen des Corona-Virus zeigt, wie sich die Lage auch in Westeuropa zuspitzen könnte.
Getreide
09.03.2020

Mais: OPEC-Plus Konferenz gescheitert

PARIS. Die Maismärkte in den USA, in Westeuropa und auch am Schwarzmeer zeigten massive Kursverluste. Die Ausbreitung der Corona-Virus-Epidemie sorgte für ein Beben an den Finanz- und Rohstoffmärkten. Italien verhängt eine Ein- und Ausreisesperre für 16 Millionen Menschen. Am Morgen brach Rohöl um bis zu 30 % ein.
Getreide
09.03.2020

Weizen: Börsen erleben Corona-Crash

FRANKFURT. Die Weizenmärkte erleben in Westeuropa einen weiteren Preiseinbruch. Die Ausbreitung der Corona-Virus-Epidemie sorgt für ein Beben an den Finanz- und Rohstoffmärkten. In Italien verhängt die Regierung eine Ein- und Ausreisesperre für 16 Millionen Menschen. Der Einkauf bei Backindustrie und Weizenmühlen erhielt Einkaufsstopp für Rohwaren.
Getreide
06.03.2020

Mais: Preisrückgang in Frankreich und am Niederrhein

PARIS. Der Maismarkt zeigte in den USA und in Westeuropa leichte Schwächetendenz, legte aber am Schwarzmeer wieder etwas zu. Der auf 1,13 USD/EUR gestiegene Eurokurs verbilligt Importmais in die EU. Wie es am Markt weitergeht, hängt auch vom Rohölmarkt ab. Heute will die OPEC in Wien über die Drosselung der Rohöl-Fördermenge entscheiden. Auch soll China weniger Mais importieren.
Getreide
06.03.2020

Weizen: Märkte neigen zur Schwäche

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendieren aufgrund der Sorge über die Ausbreitung der Corona-Virus-Epidemie schwächer, weil der Handel temporäre Nachfrageeinbrüche erwartet, sei es aus logistischen und wirtschaftlichen Gründen. Auch höhere Weizenernten zur kommen Saison in Russland, Indien und Australien sprechen für Preisschwäche. Zudem dürften die Währungsrisiken spürbar zunehmen.
Getreide
05.03.2020

Mais: Kraftfutter-Industrie wartet auf günstigere Angebote

PARIS. Der Maismarkt konnte sich in den USA und in Westeuropa zwar leicht befestigen, aber die Preistendenz zeigt vorerst eher nach unten. Die Befürchtungen über eine Pandemie beim Corona-Virus lässt weniger Nachfrage bei Mais erwarten, meinte der Handel. Käufer waren auf fallende Preise, die mit gestiegenen Ernteerwartungen in Brasilien und Argentinien sehr wahrscheinlich werden.
Getreide
05.03.2020

Weizen: Corona-Virus-Epidemie schwächt Nachfrage

FRANKFURT. Die Weizenmärkte ruderten in den USA und am Schwarzmeer deutlich zurück, nur in Westeuropa konnte sich das Preisniveau knapp halten, wenn auch französischer Weizen leicht nachgab. Die Befürchtungen über eine Pandemie beim Corona-Virus lässt weniger Nachfrage bei Weizen erwarten, meinte der Handel. Insofern blieb die Stimmung am Weizenmarkt gedrückt.
Getreideerzeugnisse / Mehle
04.03.2020

Mais: US-Leitzinssenkung sendet Panik-Signal für die Wirtschaft

PARIS. Der Maismarkt konnte sich in den USA und in Westeuropa leicht erholen, am Schwarzmeer ging es aber weiter abwärts. Die US-Zentralbank senkte gestern den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte, worauf zunächst Aktien- und Rohstoffmärkte mit Kursanstiegen reagierten. Zuletzt drehten diese wieder ins Minus, die Zinssenkung wurde so interpretiert, dass die Folgen des Coronavirus die Wirtschaft noch schlimmer treffen könnte, als erwartet.
Getreide
04.03.2020

Weizen: Handel blickt mit Sorge auf Italien

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konnten sich leicht erholen. Wesentlicher Grund ist, dass die Politik angekündigt hat, die Wirtschaft im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Coronavirus zu unterstützen. Die US-Zentralbank senkte gestern den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte. Die EZB arbeitet an geeigneten Finanzhilfen für von der Epidemie betroffenen Unternehmen. Am Schwarzmeer gab Weizen deutlich nach.
Getreide
03.03.2020

Mais: Importmais wird wieder preiswerter

PARIS. Der Maismarkt zeigte leicht unterschiedliche Entwicklungen zwischen den USA, in Westeuropa und dem Schwarzmeer. Brasiliens Maisexporte fielen im Februar überraschend niedrig aus. Die EU-Maisimporte gingen tendenziell leicht zurück. Die Exportkontrolle für US-Mais lag im Erwartungshorizont des Handels. Die Kraftfutterindustrie ist vorerst gut bevorratet, wartet die Kursentwicklung beim Real in Brasilien und Entwicklung der Vogelgrippe in Westeuropa ab.
Getreide
03.03.2020

Weizen: Marokko und Äthiopien geben neue Ausschreibungen bekannt

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten weitere Kurskorrekturen nach unten. Dabei stand die neue Ernte stärker im Fokus mit deutlich höheren Erwartungen in Indien und auch Australien nach der Missernte im Vorjahr. Auch der Preisrückgang in Russland setzte die Weizenkurse in Paris unter Druck. Dennoch gab es neue Weizenausschreibungen von Marokko und Äthiopien, die Türkei hatte bereits Weizen nachgekauft. Den Mühlen fehlt das Mehlneugeschäft, weil Bäckereien spürbare Preissenkungen am Markt erwarten.
Getreide
02.03.2020

Mais: Stärke- und Futtermittelindustrie warten mit Käufen ab

PARIS. Der Maismarkt geriet international unter Druck. Pandemie-Ängste und höhere Anbauerwartungen für Mais in den USA und in der EU drücken die Kurse. Besorgt ist der Handel über die weltweite Nachfragentwicklung wegen zunehmender Ausbreitung des Corona-Virus. Der gestiegene Eurokurs verbilligt zwar Importe, aber Stärke- und Futtermittelindustrie halten sich mit Käufen zurück.
Getreide
02.03.2020

Weizen: Besorgnis über Nachfrageentwicklung und Transport

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen weltweit unter Druck. Dabei wächst die Besorgnis über die Lebensmittel-Nachfrageentwicklung in den nächsten 3 bis 6 Monaten, weil die Corona-Virus-Epidemien auf nahezu 60 Länder übergegriffen haben und es noch keinen Impfstoff gibt, der die Ausbreitung eindämmen könnte. Der gestiegene Eurokurs verschlechtert die Exportchancen für EU-Weizen, umgekehrt sorgt der gefallene Rubel für stärkeren Exportdruck Russlands.
Getreide
28.02.2020

Mais: Moody's hat Covid19-Pandemie-Risiko auf 40 % verdoppelt

PARIS. Der Maismarkt gab international nach. Schwache Exportentwicklung bei Mais in den USA, steigende Ernteprognosen und höhere Lagervorräte weltweit zur alten und zur kommenden Maisernte, lassen eher sinkende Preistrends erwarten. Die Ausbreitung des Coronavirus, jetzt auch in Westeuropa, schürte Absatzängste und lässt den Handel vorsichtiger taktieren. Der gestiegene Eurokurs verbilligt Importmais.
Getreide
28.02.2020

Weizen: IGC rechnet mit Allzeithoch zur kommenden Welt-Weizenernte

FRANKFURT. Die Weizenmärkte verzeichneten heute Vormittag kräftige Kursverluste. Höhere Weizenprognosen des IGC für die alte und besonders für die kommende Ernte sorgten für erheblichen Preisdruck an den Märkten. Dabei erwartet der IGC 2020-21 ein Allzeithoch bei der Welt-Weizenernte und weiterem Aufbau von Lagerbeständen.
Getreide
27.02.2020

Mais: Ukrainischer Maisexport ging stark zurück

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer nach. Die Ausbreitung des Coronavirus schürte Absatzängste, wobei die Auswirkungen am Markt schwer einschätzbar blieben. Argentiniens Regierung wird die Exportsteuer für Weizen, Mais und Soja anheben, was zu festeren Impulsen am Markt führen könnte. Die ukrainischen Maisexporte fielen im Februar um 24 % zurück.
Getreide
27.02.2020

Weizen: Russland gibt wieder Gas beim Export

FRANKFURT. Die Weizenmärkte entwickelten sich unterschiedlich, mit leicht festeren Impulsen in den USA, deutlich schwächeren am Schwarzmeer. Auf den Corona-Virus reagiert der Weizenmarkt derzeit ohne klare Tendenz. Argentiniens Regierung wird die Exportsteuer für Weizen, Mais und Soja anheben, was zu festeren Impulsen am Markt führen könnte. Russland verzeichnete wegen der Rubelabwertung einen deutlichen Exportanstieg bei Weizen.
Getreide
26.02.2020

Mais: Asiens Mais-Nachfrage in Gefahr

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer schwächer. Die Befürchtungen über eine Pandemie beim Corona-Virus nehmen zu und machen weitere Markteinschätzungen schwer. China kann Importe nur noch stark verzögert abwickeln. Die Virusausbreitung in Südkorea, dem Iran und Italien sorgt für Unsicherheit an den Märkten.
Getreide
26.02.2020

Weizen: Preis-Blase am Schwarzmeer geplatzt

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten mit Ausnahme von Westeuropa erneut deutlich schwächer. Die Befürchtungen über eine Pandemie beim Corona-Virus nehmen zu und machen weitere Markteinschätzungen schwer. Russlands hohe Weizenprognosen zur kommenden Saison und die Abwertung des Rubels zeigen jedoch bereits, wohin der Zug gehen könnte.
Getreide
25.02.2020

Mais: Schwächelnde Märkte in unsicherem Umfeld

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA schwächer, in Westeuropa blieb der Markt weiterhin stabil, am Schwarzmeer scheint der Export nach China und Südost-Asien einzubrechen. Weltweit sollen inzwischen in 30 Ländern bestätigte Corona-Virus-Infektionen festgestellt worden sein, wodurch sich das Risiko einer Pandemie erhöhen kann und vorerst die Importnachfrage nachließ. Peking hat die Einfuhr von Geflügel und Geflügelprodukten auch aus Deutschland gestoppt.
Getreide
25.02.2020

Weizen: Börsenverluste wegen Gefahr einer Corona-Virus-Pandemie

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten international einen weiteren Preisrückfall. Die Verbreitung des Corona-Virus außerhalb Chinas in Südkorea, im Iran und in Italien, hatten an den Börsen massive Kursverluste zur Folge. Das USDA ging davon aus, dass China seine Importverpflichtungen gegenüber den USA im Phase-1-Abkommen in 2020 nicht einhalten kann. Den Zuschlag für den Weizentender Saudi-Arabiens erhielten Deutschland und Polen.
Getreide
24.02.2020

Mais: Sorge um Corona-Virus gestiegen

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA schwächer, in Westeuropa blieb der Markt vorerst stabil und am Schwarzmeer scheint der Export nach China und Südost-Asien etwas einzubrechen. Die Verbreitung des Corona-Virus ist weltweit weiter fortgeschritten als die WHO zugibt. Die Epidemie führte zu einer Abkühlung der Börsen- und Rohstoffmärkte. Peking hat die Einfuhr von Geflügel und Geflügelprodukten auch aus Deutschland gestoppt.
Getreide
24.02.2020

Weizen: Markt gerät vorerst unter Druck

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer einen deutlichen Preisrückfall. Die Verbreitung des Corona-Virus ist weltweit schon weiter fortgeschritten, als die WHO dies zugibt. Die Epidemie führte zu einer Abkühlung der Börsen- und Rohstoffmärkte.
Getreide
21.02.2020

Mais: Steigende Maisprognosen in den USA und der EU-27

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA schwächer, blieb in Westeuropa und am Schwarzmeer stehen. In den USA veranschlagte das USDA Outlook-Forum die kommende Maisaussaat um knapp 5 % höher, was mit Blick auf die erneut hohen Ernteerwartungen in Südamerika eher Preisdruck erwarten lässt. Coceral sah die kommende EU-Maisernte um 6,5 % höher.
Getreide
21.02.2020

Weizen: Saudi-Arabien eröffnet Tender über 715.000 mt Weichweizen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA nach, blieben in Westeuropa und am Schwarzmeer stabil. In Russland zeigten neue Weizenprognosen weiter nach oben. Die EU-27 plus Großbritannien dürfte laut Coceral bei der kommenden Weizenernte gut 6 % weniger ernten. Der Handel ging zuletzt von niedrigerem Exporttempo Brüssels aus.
Getreide
20.02.2020

Mais: US-Maisanbau könnte um 4,3 % zulegen

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA schwächer, blieb in Westeuropa nahezu stehen, konnte am Schwarzmeer leicht zulegen. Erste Umfragen beim USDA-Outlook-Forum ergaben, dass der US-Maisanbau um 4,3 % zulegen dürfte, was mit Blick auf Brasiliens hohe Ernteerwartungen mehr Preisdruck bei Mais erwarten lässt. An der Rheinschiene hat die Fünfte Jahreszeit den Markt übernommen.
Getreide
20.02.2020

Weizen: Neue Produktionserwartungen vom Schwarzmeer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte drehten in den USA und in Westeuropa wieder ins Minus, nur am Schwarzmeer zog Weizen leicht an. Moskau erwartet eine 3 bis 5 % höhere Weizenernte im Sommer, korrigierte auch die Exporterwartungen um 1 Mio. mt nach unten. EU-Weizen profitiert durch schwachen Eurokurs unter 1,08 USD/EUR von umfangreichen Exporten nach Nord- und Ostafrika. Am Rhein hat der Karneval den Markt übernommen.
Getreide
19.02.2020

Mais: Gefallener Eurokurs blockiert Mais-Importe

PARIS. Der Maismarkt konnte in den USA zunächst zulegen, bröckelte dann aber wieder ab, nachdem es keine nennenswerten Exportaufträge am Vormittag gab. China will zum 3. März die Importzölle für knapp 700 US-Güter senken. Auch sagte US-Präsident Donald Trump in einem Tweet eine positive Entwicklung im Handel mit China vorher, woraus der US-Handel verbesserte Exportchancen nach Asien ableitete. In Westeuropa blockiert der gefallene Eurokurs jegliche Mais-Importe aus Übersee.
Getreide
19.02.2020

Weizen: Die Währung macht die Musik

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten in den USA und in Westeuropa weiter zu, gaben aber am Schwarzmeer nach. China will zum 3. März die Importzölle für knapp 700 US-Exportgüter senken. Australiens Abstinenz am Exportmarkt fördert US-Exporte nach Asien. EU-Weizen profitiert durch schwachen Eurokurs unter 1,08 USD/EUR von umfangreichen Exporten nach Nord- und Ostafrika.
Getreide
18.02.2020

Mais: Westeuropäische Kunden kaufen Mais aus Ungarn und Serbien

PARIS. Der Maismarkt legte in Chicago und Paris leicht zu. Der US-Handel positionierte sich mit höheren Exporterwartungen für Mais, DDGS und Ethanol nach China. Peking kaufte letzte Woche viel Mais aus ukrainischen Lagerbeständen. Die EU importierte bis 16. Februar gut 10,4 % weniger Mais als im Vorjahr. Westeuropäische Kunden kaufen vermehrt Mais vom Balkan und auch Ungarn.
Getreide
18.02.2020

Weizen: Exporte am Schwarzmeer gehen zurück

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konnten sich in den USA befestigen, liefen in Westeuropa und am Schwarzmeer eher seitwärts. Australiens Weizenernte geht weiter zurück. Der US-Handel positionierte sich mit höheren Exporterwartungen nach China. Die EU exportiert mit 18 Mio. mt gut 69,6 % mehr Weizen als im Vorjahr. Der Export am Schwarzmeer ging zurück.
Getreide
17.02.2020

Mais: Markt wartet auf preiswerte Offerten Brasiliens

PARIS. Der Maismarkt gab in Chicago und Paris leicht nach. In den USA blieben die Börsen wegen des Feiertages President‘s Day geschlossen. In den USA beschäftigte den Handel die Frage, ob China die eingegangen Importverpflichtungen beim Phase-1-Deal bereits in der ersten Woche nach Inkrafttreten einlösen wird oder vielmehr auf Zeit spielt. China kaufte nämlich größere Mengen Mais in der Ukraine. Norddeutsche Verarbeiter finden offenbar kostengünstigere Maisursprünge.
Getreide
17.02.2020

Weizen: Schwacher Eurokurs hält Weizenpreis hoch

FRANKFURT. Die Weizenmärkte blieben in den USA und am Schwarzmeer nahezu stehen, drehten in Westeuropa jedoch weiter ins Plus. In den USA blieben die Börsen wegen des Feiertages President‘s Day geschlossen. In Westeuropa treibt der niedrige Eurokurs die Exportentwicklung bei Weizen kräftig an. Russland könnte auf eine neue Rekordernte zusteuern, hieß es im Handel.
Getreide
14.02.2020

Mais: Eurokurs sinkt auf niedrigsten Stand seit drei Jahren

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA und auch in Südamerika etwas nach. Die massiv gestiegenen Infektionsfälle beim Corona-Virus in China verunsichern Menschen und Märkte und schüren Ängste vor einer weltweiten Pandemie. In Westeuropa sorgte der Abstieg des Eurokurses auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren für höhere Importpreise bei Drittlandmais. Die Kraftfutterhersteller disponieren wegen der Vogelgrippe in Teilen Asiens vorsichtiger am Markt.
Getreide
14.02.2020

Weizen: Pandemie-Ängste drehten die Weizenkurse ins Minus

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gab in den USA und am Schwarzmeer nach. Der massive Anstieg der Infizierten mit dem Corona-Virus in China sorgte für Ängste vor einer weltweiten Pandemie. In Westeuropa überwogen dagegen positive Impulse den Markt, gestützt durch eine gute Exportnachfrage. Der Handel erwartet eine um 3 Mio. mt geringere EU-Weizenernte, dafür ein deutlich höheres Ergebnis in Russland.
Getreide
13.02.2020

Mais: Frankreichs Handel profitiert von weniger Importdruck

PARIS. Der Maismarkt legte an den Terminbörsen in den USA und in Westeuropa zu. Am Kassamarkt blieben die Maispreise eher gedrückt, auch wenn die Importe an Drittlandmais in die EU sichtbar abnahmen. Da ukrainischer Mais stärker nach China verladen wird, entlastet dies Frankreichs Markt nach Spanien und Italien. Mais ist für Futtermittelhersteller attraktiver als Weizen.
Getreide
13.02.2020

Weizen: Hoffnungen über Konjunkturerholung bröckeln

FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte in den USA zu, blieb in Westeuropa stehen und gab am Schwarzmeer weiter leicht nach. Hoffnungen auf eine rasche Konjunkturerholung in China hatten in den USA die Kurse in Chicago unterstützt. Wegen sprunghaft gestiegener Infektionsfälle Chinas relativierten sich die Exporterwartungen wieder. In Frankreich stützte der Weizentender nach Algerien den Markt.
Getreide
12.02.2020

Mais: WASDE-Report sorgt für Verkaufsdruck

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA und in Westeuropa nach. Der WASDE-Report sorgte mit wenig veränderten Zahlen für weiterhin Verkaufsdruck. Die Corona-Virus-Epidemie erschwert die Logistik Chinas zunehmend, könnte sich dadurch das ehrgeizige Ziel höherer Ethanol-Mandate im Benzin hinauszögern. Die Vogelgrippe in Teilen Vietnams und anderswo machten die Futtermittelhersteller hellhörig.
Getreide
12.02.2020

Weizen: Frankreich gewinnt Algerien- und verliert Ägypten-Tender

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gab weltweit nach, nachdem der WASDE-Report nicht die erwartete leichte Verminderung der Welt-Weizenbestände brachte. Auch wuchs die Skepsis darüber, dass Russland tatsächlich das hohe Exportziel von 34 Mio. mt einlösen wird. Beim ägyptischen Weizentender kamen Russland und Rumänien zum Zuge. Beim Algerientender schlug Frankreich zu.
Getreide
11.02.2020

Mais: EU-Maisimporte gehen weiter zurück

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA und in Westeuropa seitwärts. Insgesamt erwartet der Handel leicht sinkende Bestände in den USA, in Brasilien und Argentinien im Vergleich zum WASDE-Report im Januar. Regen verzögert die Maisaussaat in Brasilien. Der ukrainische Maismarkt geriet wegen der Coronavirus-Epidemie in China wieder unter Druck.
Getreide
11.02.2020

Weizen: Ägypten gibt neue Ausschreibung bekannt

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in den USA und am Schwarzmeer schwächer, in Westeuropa fester. Ägypten eröffnete eine neue Weizenausschreibung, wobei Weizen vom Schwarzmeer wieder wettbewerbsfähiger werden könnte, Frankreich und Rumänien jedoch vom noch schwächeren Eurokurs profitieren. Beim WASDE-Report könnte das USDA die hohe Exportprognose für russischen Weizen zurücknehmen.
Getreide
10.02.2020

Mais: Wintereinbruch in der Ukraine verteuert Mais

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA und in Westeuropa leicht nach, legte dagegen in der Ukraine erneut zu. In Polen, Tschechien und Russland wurde Mais aber etwas preiswerter. Ebenso tendierte der französische Maismarkt schwächer. Das regnerische Wetter mit Orkantief Sabine hatte jedoch wenig Einfluss auf den Mark. Aber der Wintereinbruch in der Ukraine setzte die Preisforderungen des Handels spürbar hoch.
Getreide
10.02.2020

Weizen: Algerien eröffnet neue Ausschreibung

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in den USA und in Westeuropa seitwärts, nur am Schwarzmeer ging es leicht aufwärts. In den USA erwartet der Handel leicht sinkende US-Weizenbestände. Algerien gab eine neue Ausschreibung für Weizen bekannt. China kauft mehr Weizen in Frankreich. Die Ukraine verzeichnete einen späten Wintereinbruch mit viel Schnee, insofern wenig Frostgefahr für dortiges Getreide.
Getreide
07.02.2020

Mais: Preise am Schwarzmeer bröckeln

PARIS. Die Terminkurse für Mais hielten sich in Chicago und Paris zwar stabil. Aber in den USA kippte die gute Stimmung beim US-Handel, weil es keine höhere Nachfrage Chinas gab, die Zölle auf US-Mais, Ethanol und DDGS nach China voraussichtlich nur halbiert werden sollen. Die Maispreise gingen am Schwarzmeer leicht zurück, obwohl die Ukraine einen späten Wintereinbruch verzeichnete.
Getreide
07.02.2020

Weizen: China kauft in Frankreich

FRANKFURT. Der internationale Weizenmarkt geriet wieder etwas unter Druck, nachdem die US-Weizenexporte sehr niedrig ausfielen und die Zölle auf US-Weizen nach China voraussichtlich nur halbiert werden sollen. Frankreichs Handel bestätigte den Kauf von zwei Schiffen mit Weichweizen nach China. In der EU stützt ein sehr niedriger Eurokurs unter 1,10 USD/EUR den Exportmarkt. Die Ukraine verzeichnete einen späten Wintereinbruch mit viel Schnee.
Getreide
06.02.2020

Mais: Ukrainische Importware zu teuer

PARIS. Die Terminkurse für Mais gaben in Chicago und Paris nach. In den USA folgten Spekulationen über höhere Exporte für Mais, DDGS und Ethanol nach China noch keine konkreten Taten. Der Coronavirus verliert an Schrecken. Brasiliens Maisaussaat bleibt regenbedingt zurück, was die Ernte vermindern könnte. Frankreichs Mais profitiert von zu hohen Maispreisen am Schwarzmeer.
Getreide
06.02.2020

Weizen: China will USA im Handelsstreit entgegen kommen

FRANKFURT. Der internationale Weizenmarkt setzte den Erholungskurs fort, nachdem der Schrecken über eine Pandemie wegen des Coronavirus deutlich nachließ und China den USA im Handelsstreit weiter entgegenkommen will. Gerüchte darüber, dass China Weizen in Frankreich und Deutschland kaufen würde, aber auch die gute Nachfrage Afrikas und in Nahost stützten den Markt.