Marktnachrichten zu Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
05.02.2020

Mais: Ukrainischer Handel hofft auf Griwna-Abwertung

PARIS. Die Terminkurse für Mais stiegen in Chicago und Paris. Offenbar setzt sich die Erkenntnis an den Märkten darüber durch, dass die Coronavirus-Epidemie nur eine Wachstumsdelle verursachen könnte. Brasiliens zweite Maisaussaat kommt regenbedingt etwas verzögert in den Boden. Der ukrainische Handel hofft auf Abwertung der Griwna, um wieder wettbewerbsfähiger am Markt zu werden.
Getreide
05.02.2020

Weizen: Geldregen Pekings sorgt für mehr Zuversicht

FRANKFURT. Die Weizenkurse legten in den USA, Westeuropa und am Schwarzmeer zu. Chinas Zentralbank pumpte gut 220 Mrd. Euro zur Stabilisierung in das heimische Finanzsystem, um die Folgen der Coronavirus-Epidemie abzumildern. Ostaustralien soll Regen bekommen. Am Schwarzmeer soll es kältere Temperaturen geben. Frankreich verlädt trotzt Streiks hohe Weizenmengen im Export. Hamburg hält Prämie von 4 Euro über MATIF.
Getreide
04.02.2020

Mais: Pekings Pläne zur Lebensmittelversorgung

PARIS. Die Terminkurse für Mais legten nach Kursrückgang in Chicago und Paris wieder zu. Chinas Wirtschaft muss wegen der Corona-Virus-Epidemie mit Finanzmitteln der Notenbank gestützt werden. Angesichts der schwierigen Transportbedingungen im Land will China vermehrt auf Maisimporte zurückgreifen. Brasilien erwartet Rekord-Maisaussaat bei zweiter Ernte.
Getreide
04.02.2020

Weizen: Peking öffnet Geldschleusen

FRANKFURT. Die Weizenkurse konnten sich in den USA befestigen, in Westeuropa und am Schwarzmeer gab Weizen weiter nach. In China gingen Aktien und Rohstoffmärkte nach dem Ende des Neumondfest auf breiter Front auf Talfahrt. Russlands kommende Weizenernte soll um 6 Mio. mt wachsen. In Westeuropa und am Schwarzmeer gehen die Preise am Kassamarkt weiter zurück.
Getreide
03.02.2020

Mais: Südamerika macht heftigen Druck

PARIS. Die Terminkurse für Mais gaben in Chicago und Paris weiter nach. Die Ausbreitung des Corona-Virus in China und Teilen Asiens sowie eine sich abkühlende Weltwirtschaft drücken den Markt. In den USA rechnet kaum jemand damit, dass China seine Zusagen im Phase-1-Deal bald erfüllen kann. Die Ukraine nimmt hohe Preisforderungen zurück. Frankreichs Kassamarkt tendiert schwächer.
Getreide
03.02.2020

Weizen: Russlands neue Weizenernte auf 79,5 Mio. mt taxiert

FRANKFURT. Die Weizenkurse fielen in Chicago und Paris, konnten sich nur am Schwarzmeer schwach halten. Die Ausbreitung des Corona-Virus in China und Teilen Asiens, eine sich abkühlende Weltwirtschaft und hohe Erwartungen zur kommenden Weizenernte Russlands, setzten den Markt unter Druck. In Frankreich gab der Kassamarkt leicht nach, auch in Norddeutschland tendierte Weizen schwächer.
Getreide
31.01.2020

Mais: Norddeutscher Kassamarkt tendiert fester

PARIS. Die Terminkurse für Mais gaben in Chicago und Paris leicht nach. Auch am Schwarzmeer ist der Preisanstieg gestoppt. In den USA überzeugte ein gutes Ergebnis beim Wochenexport von Mais den Markt. Jedoch belastet die Ausbreitung des Corona-Virus den Markt. Der Druck zweier guter südamerikanischer Maisernten ist am Markt bereits präsent. In Nordwestdeutschland zog Mais jedoch leicht an.
Getreide
31.01.2020

Weizen: Ägypten kauft 180.000 mt in Frankreich

FRANKFURT. Die Kursentwicklung für Weizen zeigte in Chicago leicht nach oben, in Paris etwas schwächer, auch am Schwarzmeer ging es weiter abwärts. Der Wochenexport für US-Weizen lag im oberen Erwartungshorizont des Handels. Aber die Verbreitung des Coronavirus dämpft weltweit den Handel. Frankreich kam beim Weizentender nach Ägypten allein zum Zug. Der nordwestdeutsche Futterweizenmarkt tendierte leicht fester. Mühlen und Backindustrie hielten sich mit Käufen weitgehend zurück.
Getreide
30.01.2020

Mais: Ukrainischer Handel nimmt Preisforderungen zurück

PARIS. Der Maismarkt tendierte international etwas schwächer. Die Ausbreitung des Coronavirus begrenzt die Exporterwartungen in den USA und am Schwarzmeer nach Asien. Der US-Ethanolmarkt entwickelte sich schwach. Brasiliens Safrinha-Aussaat verzögert sich wegen Regen. Ukrainische Händler nahmen ihre Preisforderung zurück.
Getreide
30.01.2020

Weizen: Schwarzmeermarkt gibt deutlich nach

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gab weltweit nach. Wegen der Verbreitung des Coronavirus in China und Asien befürchtet der Handel geringe Exportaufträge dorthin. Besonders der Preisrückgang am Schwarzmeer sorgte für Aufsehen, setzten Regenprognosen mit besseren Ertragserwartungen den Markt unter Druck. Frankreich riskiert durch anhaltende Streiks seine Wettbewerbsfähigkeit in Nordafrika. Die Preistendenz war in Frankreich und Deutschland zuletzt eher schwach.
Getreide
29.01.2020

Mais: EU-Maispreise im leichten Sinkflug

PARIS. Der Maismarkt entwickelte sich zuletzt unterschiedlich. Chicago glänzte mit leichten Kursgewinnen, während Mais in Paris den Kurs halten konnte. Jedoch setzten sich am französischen und westdeutschen Markt sinkende Preistendenzen durch. In Südamerika verbesserten sich regenbedingt die Wachstumsbedingungen. In Südafrika soll der Maisanbau zunehmen.
Getreide
29.01.2020

Weizen: Westeuropäische Preise taumeln zurück

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gab in den USA, in West- und Osteuropa nach. Die Verbreitung des Coronavirus in China und Asien setzte den Markt vehement unter Druck. Hinzu kommt eine weltweite Konjunkturabkühlung. Indiens kommende Weizenernte könnte um 6,3 % auf 109 Mio. mt ansteigen. Westeuropas Weizenpreisentwicklung zeigt Korrekturbedarf.
Getreide
28.01.2020

Mais: Coronavirus und Konjunkturabkühlung drücken Markt

PARIS. Der Maismarkt gab bis auf die Schwarzmeerregion etwas nach. Befürchtungen über eine weltweite Konjunkturabkühlung, die Risiken wegen des Coronavirus in China und Asien, trübten den Markt ein. Wegen Regenfällen in Nord-Argentinien und Zentral-Brasilien kommt die Entwicklung bei Mais gut voran. Der EU-Maisimport fiel zurück.
Getreide
28.01.2020

Weizen: Leichter Verkaufsdruck in Westeuropa

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte nur in den USA leicht fester. In Paris und am Schwarzmeer gaben die Kurse nach. Befürchtungen über eine weltweite Konjunkturabkühlung, die Risiken wegen des Coronavirus in China und Asien, trübten jedoch den Markt. Saudi-Arabien kauft 900.000 mt Futtergerste zu Anteilen in der EU. Russlands kommende Weizenernte dürfte größer werden.
Getreide
27.01.2020

Mais: Preisrutsch und Qualitätsprobleme in den USA

PARIS. Der Maismarkt erlebte in den USA einen deutlichen Dämpfer. Unsichere Erwartungen zur Weltwirtschaft, keine Anzeichen für eine baldige Nachfragebelebung Chinas für US-Mais, sowie eine schlechtere Qualität bei US-Mais, drückten in Chicago die Kurse. Die Ukraine bedienst die Nachfrage Süd-Ostasiens und Chinas, dadurch zog ukrainischer Mais weiter an.
Getreide
27.01.2020

Weizen: Mehr Nachfrage für vordere Termine

FRANKFURT. Der Weizenmarkt startete leicht schwächer in die neue Woche. Die unsichere Weltwirtschaft, keine Zeichen für eine baldige Nachfrage Chinas auch für US-Weizen, Gerüchte über Chinas Käufe in Australien, setzten den Markt unter Druck. In Westeuropa hielten der Weizentender nach Algerien und ausgeschriebene Futtergerstentender nach Saudi-Arabien den Markt noch stabil. Der Handel berichtet über regere Nachfrage für Mahl- und Futterweizen für Liefertermine bis April.
Getreide
24.01.2020

Mais: IGC-Prognose mit Kurskorrektur nach oben

PARIS. Der Maismarkt zog in den USA seitwärts, gab in Paris etwas nach und blieb am westeuropäischen Kassamarkt nahezu stehen. Im Fokus stand der neue Report des Internationalen Getreiderats (IGC), der die Welt-Maisernte um 8,5 Mio. mt auf 1.111,3 Mio. mt nach oben korrigierte, wovon 5,4 Mio. mt mehr Mais auf das Konto Chinas gingen. Der ukrainische Handel nahm die hohen Preisforderungen für Mais teilweise zurück.
Getreide
24.01.2020

Weizen: Preisrückgang in Frankreich und Deutschland

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in Chicago leicht schwächer, in Paris fester, obwohl Weizen am Kassamarkt in Frankreich und Deutschland nachgaben. Der Internationalen Getreiderats (IGC) senkte die Welt-Weizenernte marginal um 500.000 mt. Saudi-Arabien gab die Ausschreibung von 0,9 Mio. mt Futtergerste bekannt. Die Exportabwicklung in Frankreich klemmt weiterhin.
Getreide
23.01.2020

Mais: Ukraine hob Preisforderung weiter an

PARIS. Der Maismarkt entwickelte sich unterschiedlich. In den USA tendierte der Markt schwächer, weil die Exportnachfrage Chinas ausblieb. Auch dass Kanada das USMCA-Abkommen als einziges Partnerland noch nicht unterzeichnet hat, schwächte den Markt. In der EU hebelte sich der Markt leicht nach oben, weil die Weizenpreise stiegen und die Streiks in Frankreich die Frachtraten nach oben zogen. Die Ukraine setzte ihre Preisforderung weiter hoch.
Getreide
23.01.2020

Weizen: Argentinien verzögert Rückzahlung von Auslandsschulden

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in Chicago und Paris leicht schwächer, am Schwarzmeer fester. Argentinien kommt der Rückzahlung von Auslandsschulden nicht nach, was Exporteure stark verunsichert hat. Australien fällt als Weizenexporteur weitgehend aus. Die andauernden Streiks in Frankreich gefährden die Exportwirtschaft und Backindustrie zunehmend. Frankreich erhält den Zuschlag für den Algerientender zu hohem Anteil.
Getreide
22.01.2020

Mais: Brasiliens Safrinha-Maisanbau verzögert sich leicht

PARIS. Der Maismarkt legte am Mittag weiter zu. In den USA hofft der Handel auf US-Mais-, DDGS- und Ethanolkäufe Chinas. In Brasilien verzögert sich leicht der Anbau der Safrinha-Maisernte, auch könnte ein Trucker-Streik bevorstehen. China erweitert die Erlaubnis für GVO-Maissorten. Westdeutscher Mais konnte sich weiter befestigen. In Frankreich behindern massive Streiks auch den Handel mit Mais.
Getreide
22.01.2020

Weizen: Hamburg hat die 200 Euro-Marke genommen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte erneut zu. Australiens geringere Exportverfügbarkeit bietet Argentinien die Chance, die gestiegene Nachfrage in Südost-Asien verstärkt zu bedienen. Dadurch hat Frankreich beim Export nach Nordafrika einen Konkurrenten weniger, was den westeuropäischen Markt grundsätzlich stützt. Die Exportabwicklung Frankreichs nach Nordafrika könnte wegen der umfangreichen Streiks auf norddeutsche Seehäfen umgeleitet werden.
Getreide
21.01.2020

Mais: EU-Maisimport wieder rückläufig

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA und auch in Westeuropa nach. In den USA blieb der Handel gestern wegen des Martin-Luther-King-Days geschlossen. Mehr Regen hat in Südamerika für bessere Wachstumsbedingungen bei Mais gesorgt. Aber die Aussaat der Safrinha-Maisernte verzögerte sich leicht. Die EU importierte weniger Drittlandmais.
Getreide
21.01.2020

Weizen: Frankreich hofft auf Algerien-Tender

FRANKFURT. Der Weizenmarkt zeigte unterschiedliche Tendenzen. In den USA fielen die Kurse wegen Gewinnmitnahmen und wenig wettbewerbsfähiger Weizenangebote. In der EU zog Weizen hoch, gestützt durch gestiegene Weizenexporte in Drittländer. Dabei hofft Frankreich, den Zuschlag für den Weizentender nach Algerien zu erhalten. Argentinien konzentriert sich auf die asiatische Nachfrage, nachdem Australien weniger liefern kann.
Getreide
20.01.2020

Mais: Kurs-Rebound in den USA

PARIS. Der Maismarkt erlebte in den USA einen leichten Kurs-Rebound. Hintergrund waren Spekulationen über bevorstehende US-Maisexporte nach China. Auch unterstützte der Abschluss des United States Mexico Canada Agreement (USMCA) den Maismarkt. Mehr Regen hat in Südamerika für bessere Wachstumsbedingungen bei Mais gesorgt. In Frankreich behindern Streiks das Maisgeschäft beträchtlich.
Getreide
20.01.2020

Weizen: Frankreich und Deutschland profitieren von Nordafrika

FRANKFURT. Der Weizenmarkt zeigte nach Preisrückgang wieder leichte Erholungstendenz. Mehr Exportnachfrage in Frankreich und Deutschland ließ die Kurse steigen. Tunesien kauft erneut EU-Weizen, Algerien hat einen neuen Tender ausgeschrieben. Der Führungswechsel in Moskau könnte in eine aggressivere Exportpolitik Russlands münden. Die Backindustrie hält sich mit höheren Mehlkäufen zurück.
Getreide
17.01.2020

Mais: Storno-Welle in Frankreich

PARIS. Der Phase-1-Deal mit China brachte keine Erleichterung für den US-Maisexport nach China. Ergiebige Regenfälle in Argentinien und Brasilien lassen höhere Maisernten erwarten. Der US-Senat verabschiedete das USMCA-Abkommen mit Kanada und Mexiko, was den USA höhere Mais- und Fleischexporte nach Mexiko sichert. Frankreichs Streiks behindern das Maisgeschäft beträchtlich. Dies führte angeblich zu Storno von Kontrakten.
Getreide
17.01.2020

Weizen: Russlands Regierungswechsel im Fokus

FRANKFURT. Der US-Weizenmarkt tendierte am Morgen deutlich schwächer, erholte sich leicht, ähnlich in Westeuropa, während am Schwarzmeer sich schwächerer Trend fortsetzte. Der Phase-1-Deal mit Peking bringt keine Vorteile für den Weizenexport nach China. Der Rücktritt von Dmitrij Medwedjew könnte eine andere Exportpolitik Russlands im Blickfeld haben. Frankreich erlebt Stornowelle bei Kontrakten.
Getreide
16.01.2020

Mais: Ausufernde Streiks in Frankreich

PARIS. In den USA reagierte der Markt auf den Phase-1-Deal mit heftigen Kursverlusten. Zwar sind die Exportwerte im Vertragstext detailliert bei Mais und Ethanol festgeschrieben. Aber Peking behält die Option, nach Lage des Marktes über Importe von US-Agrargütern nach China zu entscheiden. Der Wochenexport für US-Mais lag über der Vorwoche. Frankreichs Streiks behindern das Maisgeschäft beträchtlich.
Getreide
16.01.2020

Weizen: Phase-1-Deal kann wenig überzeugen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt entwickelte sich dies- und jenseits des Atlantiks unterschiedlich. Auf den Abschluss des Phase-1-Deal mit China gestern in Washington reagierten die Märkte verhalten, konnte das Ergebnis wenig überzeugen. Die Buenos Aires Exchange hob Argentiniens Weizenernte an. Russland limitiert die Getreideexportquote auf hohem Niveau. Norddeutschlands Handel nutzt die Stunde der Gunst und wickelt Weizenexporte ab.
Getreide
15.01.2020

Mais: Brasilien erhielt mehr Regen

PARIS. In den USA reagierte der Markt abwartend auf den heute bevorstehenden Abschluss des Phase-1-Deals mit China. Der US-Handel wartet gespannt darauf, ob China noch vor Chinese New Year nennenswerte Käufe in den USA realisiert. Die ukrainische Währung gibt wieder nach, insofern könnte ukrainischer Mais wieder preiswerter werden. Die Maispreise in Frankreich und Deutschland zogen weiter an.
Getreide
15.01.2020

Weizen: EU-Weizen tendiert in Richtung 200 EUR/mt

FRANKFURT. Die Preise an den Weizenmärkten sind weiter gestiegen. Der US-Handel erwartet nach dem Phase-1-Deal um 3 bis 4 Mio. mt höhere Weizenexporte nach China. Der Weizentender Ägyptens wurde wie erwartet vom Schwarzmeer zugeschlagen. Russland limitiert die Exportquote auf hohem Niveau. Der Preisanstieg in Frankreich ist hausgemacht.
Getreide
14.01.2020

Mais: Brasiliens Handel erwartet höhere Safrinha-Ernte

PARIS. Der Maismarkt holte in den USA leicht auf, blieb jedoch in Westeuropa nahezu stehen. In Brasilien rechnet der Handel mit einer höheren Safrinha-Ernte, weil die Inlandspreise dort deutlich zugelegt haben. Ukrainischer Mais hat wegen der höheren Griwna an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. In Frankreich sorgen relativ günstige Preisangebote für gute Nachfrage, wenn auch Bahnstreiks und gestiegene Frachtraten der Speditionen Verladungen nach Deutschland und Spanien verteuern.
Getreide
14.01.2020

Weizen: Frankreichs Streiks verteuern EU-Weizen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA leicht nach, blieben am Schwarzmeer relativ unverändert und legten in Westeuropa erneut zu. In Frankreich verteuern Bahnstreiks und gestiegene Frachtraten der Speditionen den Weizenexport. Ägypten gab die Ausschreibung über einen Weizentender bekannt. Brüssel hat seit 23. Dezember aufgrund technischer Probleme keine konkreten Exportzahlen mehr veröffentlicht. Daher nehmen die Konsumenten die Prämien auf die Matifkurse zurück.
Getreide
13.01.2020

Mais: USA wollen 6 Mio. mt mehr Mais verfüttern

PARIS. Der Maismarkt setzte mit leichten Aufschlägen den Kursanstieg fort. Im WASDE-Report erwartet das USDA eine höhere US-Maisernte, sinkende Maisexporte, jedoch einen Anstieg des US-Maisverbrauchs über den Futtermittelsektor von immerhin 6 Mio. mt US-Mais. Auch die EU-Maisernte wurde leicht angehoben. Südamerikas wichtige Maisernten blieben dagegen unverändert. China verzögert die angekündigte Einführung der E10-Quote für Benzinkraftstoffe.
Getreide
13.01.2020

Weizen: USDA erwartet 2 Mio. mt höhere EU-Weizenexporte

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten leicht schwächer. Der neue WASDE-Report lieferte unterschiedliche Ergebnisse, besonders die höhere EU-Weizenernte, noch viel mehr der weiter nach oben veranschlagte EU-Weizenexport mit sinkenden EU-Weizenbeständen, überraschten den Markt. Dagegen verminderte das USDA die russische Weizenernte und senkte auch die Exporterwartungen dort. In Westeuropa gab A-Weizen nach, Futterweizen legte dagegen etwas zu.
Getreide
10.01.2020

Mais: China verzögert Einführung der E10-Quote für Benzinkraftstoffe

PARIS. Der Maismarkt setzte den Aufwärtstrend leicht fort. In den USA erwartet der Handel eine geringere Maisernte. Druck kam dagegen vom Rohöl- und Ethanolmarkt. China verzögert die angekündigte Einführung der E10-Quote für Benzinkraftstoffe. Argentiniens Maisernte profitierte von jüngsten Niederschlägen. Auch die brasilianische Maisernte dürfte von Regenfällen partizipieren. In Westeuropa legte Körnermais um gut 1 EUR/mt zu.
Getreide
10.01.2020

Weizen: Australischer Weizen nach Süd-Ostasien wird knapp

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten weltweit zu. Die USA erwarten eine geringere US-Weizenfläche zur kommenden Ernte. Südostasiatische Importeure sprechen über den Kauf von zusätzlichem Weizen, weil Australiens Ernte stärker ausfällt. In Sibirien häufen sich die Beschwerden illegaler Weizenexporte nach Kasachstan. Preisauftrieb gab es auch aus Frankreich, wo die Drittlandexporte von EU-Weizen im Dezember ein Vierjahreshoch erreichten. In Polen mehren sich die Fälle von Afrikanischer Schweinepest an Wildschweinen.
Getreide
09.01.2020

Mais: Preisanstieg in Norddeutschland

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer fester. In den USA erwarten die Analysten eine Senkung der US-Maisernte. Auch die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nahmen im Nahen Osten ab, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, dass er auf einen Vergeltungsschlag gegen den Iran verzichten werde. Kontrovers wird die Entwicklung der brasilianischen Maisernte diskutiert.
Getreide
09.01.2020

Weizen: Norddeutscher Weizenmarkt zieht weiter an

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten in den USA und Westeuropa weiter zu. Dabei rechnet der Handel mit leicht sinkenden Weizenendbeständen in den USA und niedrigerer US-Weizenanbaufläche 2019/20. Der ägyptischen Tender über 300.000 mt Weizen ging an Frankreich vorbei und wurde von Russland, der Ukraine und Rumänien zugeschlagen. In Norddeutschland zogen die Weizenpreise weiter an.
Getreide
08.01.2020

Mais: Argentinien nimmt Preisforderungen zurück

PARIS. Der US-Maismarkt gab weiter nach, auch Argentiniens Preisforderungen legten den Rückwärtsgang ein. In der EU und am Schwarzmeer zogen die Preise jedoch leicht an. Hintergrund sind die gestiegene Griwna, zunehmende Trockenheit in Südosteuropa und eingeschränkter Handel im Schwarzmeerraum wegen der orthodoxen Weihnachtsfeiertage.
Getreide
08.01.2020

Weizen: Wetterkapriolen am Schwarzmeer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konnten in den USA und in Westeuropa leicht zulegen, gaben am Schwarzmeer leicht nach. Ägypten hat eine Weizenausschreibung bekannt gegeben, die von Argentinien und dem Schwarzmeer bedient werden könnte. Die zunehmende Trockenheit in Südosteuropa lässt vorerst höhere Preisforderungen erwarten. Dem stehen gute Ernteaussichten in Nordwesteuropa entgegen.
Getreide
07.01.2020

Mais: US-Exporteure befürchten Exportnachteile in Nahen Osten

PARIS. Der US-Maismarkt setzte den Abwärtstrend fort. US-Exporteure befürchten nach dem Luftanschlag in Bagdad Exportnachteile in den Nahen Osten. Mit Fokus auf die neuen Ernten in Südamerika erwartet der Handel spätestens ab März mit Preisrücknahmen am Maismarkt. Wegen gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa in der Futterration wettbewerbsfähiger. Aufgrund der orthodoxen Weihnachten verkürzt sich die Handelswoche am Schwarzmeer.
Getreide
07.01.2020

Weizen: Am Schwarzmeer rudert Weizen zurück

FRANKFURT. Die Weizenmärkte setzten in Chicago und Paris den Abwärtstrend fort, auch am Schwarzmeer ging der Weizenpreis zurück. US-Exporteure befürchten nach dem Luftanschlag in Bagdad Exportnachteile in den Nahen Osten. Argentinien exportiert mit Hochdruck Weizen, nachdem die Regierung weitere Steuererhöhungen in Erwägung zog. In Norddeutschland sorgt die Exportabwicklung in den Iran und nach Ostafrika für erneut festere Weizenkurse, während Mühlen und Backindustrie Bedarfsdeckungen wegen gestiegener Preise zurückhalten.
Getreide
06.01.2020

Mais: Ukrainischer Mais verliert seinen Reiz

PARIS. Der US-Maismarkt entwickelte sich wegen niedriger Exporte schwach. Auch der geplante Abschluss zum Phase-1-Deals mit China unterstützte den Markt wenig. In Westeuropa und am Schwarzmeer legte Mais dagegen seit Weihnachten um gut 2 bis 3 EUR/mt zu. Wegen gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa in der Futterration deutlich wettbewerbsfähiger. Aufgrund der orthodoxen Weihnachten verkürzt sich die Handelswoche am Schwarzmeer.
Getreide
06.01.2020

Weizen: Preise übers Ziel hinausgeschossen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in Chicago und Paris nach, einzig der Handel am Schwarzmeer hob seine Preisforderungen an. Aufgrund des US-Militärschlags letzte Woche gegen den Chef der iranischen Elite-Quds Force sind die Spannungen zwischen USA und dem Iran gewachsen, was Aktien- und Rohstoffmärkte mit Ausnahme von Rohöl unter Druck brachte. Der Mühlen- und Backindustrie ist das gestiegene Preisniveau bei Weizen zu hoch, was Kaufzurückhaltung bedeutet.
Getreide
03.01.2020

Mais: Brasiliens Exporte legten im Dezember kräftig zu

PARIS. Der US-Maismarkt tendierte nach Kursgewinnen wieder schwächer. In Westeuropa konnte sich Mais am französischen Kassamarkt leicht befestigen, in Deutschland und in den Niederlanden blieb der Maispreis stehen. Angesichts gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa in der Futterration jedoch wettbewerbsfähiger. In Polen sind über den Jahreswechsel acht neue Schweinepestfälle bestätigt worden.
Getreide
03.01.2020

Weizen: Der Markt rudert wieder leicht zurück

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in Chicago und Paris wieder etwas schwächer. In den USA zogen schwache Exporterwartungen den Weizen nach unten. Die Türkei gab eine internationale Weizenausschreibung über 650.000 mt bekannt. In Polen sind über den Jahreswechsel acht neue Schweinepestfälle bestätigt worden.