Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Mais: Ukrainischer Handel hofft auf Griwna-Abwertung

5. Februar 2020 um 12:47 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

PARIS. Die Terminkurse für Mais stiegen in Chicago und Paris. Offenbar setzt sich die Erkenntnis an den Märkten darüber durch, dass die Coronavirus-Epidemie nur eine Wachstumsdelle verursachen könnte. Brasiliens zweite Maisaussaat kommt regenbedingt etwas verzögert in den Boden. Der ukrainische Handel hofft auf Abwertung der Griwna, um wieder wettbewerbsfähiger am Markt zu werden.

US-Mais notierte in Chicago am Vormittag mit 3,83 US-Dollar je Bushel um 1,50 Cent fester als gestern. In Paris legte Mais um 25 Cent auf 169,25 EUR/mt zu. Gestützt wurden die Märkte durch die Geldpolitik Pekings. Die chinesische Zentralbank pumpte nach eigener Auskunft am Montag und Dienstag umgerechnet 220 Mrd. Euro zur Stabilisierung in das heimische Finanzsystem. Offenbar setzt sich die Erkenntnis an den Märkten darüber durch, dass die Coronavirus-Epidemie nur eine Wachstumsdelle verursachen könnte. Dies, nachdem Nachbarländer die Grenzen zu China schlossen

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.07.2026
DALIAN/KYJIW. Geringe Verfügbarkeit sorgt im chinesischen Markt für eingeschränkte Handelsaktivität. In der Ukraine ist Anbaufläche deutlich kleiner ausgefallen als im Vorjahr. Die EU-Importe sind 2025/2026 um 20% zurückgegangen.
Getreide
01.07.2026
DALIAN/KYJIW. Während der Sommermonate verläuft der Handel im chinesischen Markt üblicherweise etwas zäher. Die neue Ernte soll die Marktlage entspannen. Ukrainische Bauern haben ihr Aussaatziel übertroffen.
Bio-Rohstoffe
11.06.2026
ASUNCIÓN/SUCRE. In Paraguay steht der neuen Ernte die kritischste Zeit des Jahres bevor. Noch erlauben die Wetteraussichten einen zuversichtlichen Ausblick. Boliviens Handel wird durch Straßenblockaden beeinträchtigt.
Getreide
27.05.2026
KYJIW/DALIAN. Die Hirseaussaat in der Ukraine liegt weit hinter den Erwartungen zurück. In China gleichen sich Angebot und Nachfrage aus. Die EU-Importe sind um 16% zurückgegangen.