Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Weizen: Leichter Verkaufsdruck in Westeuropa

28. Januar 2020 um 11:24 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte nur in den USA leicht fester. In Paris und am Schwarzmeer gaben die Kurse nach. Befürchtungen über eine weltweite Konjunkturabkühlung, die Risiken wegen des Coronavirus in China und Asien, trübten jedoch den Markt. Saudi-Arabien kauft 900.000 mt Futtergerste zu Anteilen in der EU. Russlands kommende Weizenernte dürfte größer werden.

In Chicago notierte Weizen mit 5,70 US-Dollar je Bushel gut 5 Cent fester als gestern. In Paris gab Weizen um 1,25 Euro auf 194,25 EUR/mt nach. Am Schwarzmeer sank der Februartermin um 75 Cent auf 230,75 USD/mt. In Chicago gingen Anleger bei Weizen long, weil sie nach Chinas Neujahrsfest mit höherer Nachfrage für US-Weizen rechnen, Australien als potenzieller Weizenanbieter ziemlich ausfällt und Russland die Getreideexporte limitierte. Dabei gab es letzte Woche bestätigte Einkäufe von 150.000 mt australischem Weizen nach China, dabei soll Peking angeblich insgesamt

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Bio-Rohstoffe
16.07.2026
ASUNCIÓN. Verzögerungen bei der Ernte bergen Risiken für die Qualität der diesjährigen Ernte. Dramatische Frostereignisse wie im Vorjahr sollen aber ausbleiben. Erzeuger haben Rekordflächen besät.
Bio-Rohstoffe
07.07.2026
ASUNCIÓN. In diesem Jahr ist das Wetter in Südamerika nicht der einzige Preistreiber für Chiasaat. In Paraguay kam es zu Frost.
Getreide
01.07.2026
DALIAN/KYJIW. Geringe Verfügbarkeit sorgt im chinesischen Markt für eingeschränkte Handelsaktivität. In der Ukraine ist Anbaufläche deutlich kleiner ausgefallen als im Vorjahr. Die EU-Importe sind 2025/2026 um 20% zurückgegangen.
Getreide
01.07.2026
DALIAN/KYJIW. Während der Sommermonate verläuft der Handel im chinesischen Markt üblicherweise etwas zäher. Die neue Ernte soll die Marktlage entspannen. Ukrainische Bauern haben ihr Aussaatziel übertroffen.