Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Weizen: Am Schwarzmeer rudert Weizen zurück

7. Januar 2020 um 11:05 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte setzten in Chicago und Paris den Abwärtstrend fort, auch am Schwarzmeer ging der Weizenpreis zurück. US-Exporteure befürchten nach dem Luftanschlag in Bagdad Exportnachteile in den Nahen Osten. Argentinien exportiert mit Hochdruck Weizen, nachdem die Regierung weitere Steuererhöhungen in Erwägung zog. In Norddeutschland sorgt die Exportabwicklung in den Iran und nach Ostafrika für erneut festere Weizenkurse, während Mühlen und Backindustrie Bedarfsdeckungen wegen gestiegener Preise zurückhalten.

Der US-Weizenmarkt setzte den schwächeren Trend fort und gab beim Fronttermin in Chicago um weitere 1,75 Cent auf 549,50 Cent je Bushel nach. Die US-Exporteure von US-Weizen sorgen sich um den Zugang zu den Märkten im Nahen Osten, nachdem letzte Woche ein iranischer General durch einen gezielten US-Luftschlag ums Leben kam. Vom Weizenimportbedarf dieser Region von rund 17,3 Mio. mt haben die USA in den letzten Jahren gut 1,5 Mio. mt geliefert. Die Exportinspektion fiel mit 345.190 mt um 33.019 mt höher aus als in der Vorwoche. In Argentinien verkaufen die Exporteure unte

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Bio-Rohstoffe
05.08.2026
VANCOUVER. In Südamerika herrschen derzeit regnerische Wetterbedingungen. Die Preise entsprechen nicht ganz den Erwartungen.
Getreide
29.07.2026
DALIAN/BRÜSSEL. Der chinesische Buchweizenmarkt lebt derzeit vom Abverkauf der alterntigen Bestände. Die Preise haben leicht angezogen. EU-Länder haben im Juli 2026 deutlich weniger Buchweizen importiert als im Vorjahresmonat.
Getreide
29.07.2026
DALIAN/BRÜSSEL. Der chinesisch Hirsemarkt zeigt sich aktuell stabil. EU-Länder haben im Juli 2026 77% weniger Hirse importiert als letztes Jahr um diese Zeit.
Bio-Rohstoffe
16.07.2026
ASUNCIÓN. Verzögerungen bei der Ernte bergen Risiken für die Qualität der diesjährigen Ernte. Dramatische Frostereignisse wie im Vorjahr sollen aber ausbleiben. Erzeuger haben Rekordflächen besät.