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Weizen: Hamburg hat die 200 Euro-Marke genommen

22. Januar 2020 um 11:27 , Der AUDITOR
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FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte erneut zu. Australiens geringere Exportverfügbarkeit bietet Argentinien die Chance, die gestiegene Nachfrage in Südost-Asien verstärkt zu bedienen. Dadurch hat Frankreich beim Export nach Nordafrika einen Konkurrenten weniger, was den westeuropäischen Markt grundsätzlich stützt. Die Exportabwicklung Frankreichs nach Nordafrika könnte wegen der umfangreichen Streiks auf norddeutsche Seehäfen umgeleitet werden.

In Chicago notierte der Fronttermin mit 585,75 Cent je Bushel um 12,50 Cent, in Paris bei 198,25 EUR/mt um 2,50 Euro und am Schwarzmeer mit 323,50 USD/mt um 4,50 EUR/mt höher als gestern. Maßgebend waren zwei Faktoren. Durch den starken Exportrückgang Australiens bedient Argentinien verstärkt den südostasiatischen Raum mit preiswerterem Weizen als aus den USA und Kanada. Damit verringert sich der Exportdruck Argentiniens nach Westeuropa, was auch durch den zurückhaltenden Export Russlands die Weizenpreise in Westeuropa nach oben trieb. Der zweite Faktor betrif

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