Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Weizen: Frankreich und Deutschland profitieren von Nordafrika

20. Januar 2020 um 11:20 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt zeigte nach Preisrückgang wieder leichte Erholungstendenz. Mehr Exportnachfrage in Frankreich und Deutschland ließ die Kurse steigen. Tunesien kauft erneut EU-Weizen, Algerien hat einen neuen Tender ausgeschrieben. Der Führungswechsel in Moskau könnte in eine aggressivere Exportpolitik Russlands münden. Die Backindustrie hält sich mit höheren Mehlkäufen zurück.

Dabei notiert SRW-Weizen am Vormittag in Chicago mit 571,25 Cent je Bushel um 2,75 Cent höher als letzten Freitag, in Paris stieg Weizen 50 Cent auf 191,00 EUR/mt und am Schwarzmeer und 75 Cent auf 228,00 USD/mt. In den USA profitierte US-Sommerweizen von guter Exportnachfrage. Auch US-Fonds spekulierten auf höhere US-Weizenexporte nach China. Der französische Analyst Tallage rechnet damit, dass die EU-Weichweizenexporte 2019/20 auf 30,5 Mio. mt steigen werden, im November lag die Exportprognose bei 28,7 Mio. mt. Hintergrund ist, dass die Weizenexporte Richtung Asien zugenomm

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Bio-Rohstoffe
05.08.2026
VANCOUVER. In Südamerika herrschen derzeit regnerische Wetterbedingungen. Die Preise entsprechen nicht ganz den Erwartungen.
Getreide
29.07.2026
DALIAN/BRÜSSEL. Der chinesische Buchweizenmarkt lebt derzeit vom Abverkauf der alterntigen Bestände. Die Preise haben leicht angezogen. EU-Länder haben im Juli 2026 deutlich weniger Buchweizen importiert als im Vorjahresmonat.
Getreide
29.07.2026
DALIAN/BRÜSSEL. Der chinesisch Hirsemarkt zeigt sich aktuell stabil. EU-Länder haben im Juli 2026 77% weniger Hirse importiert als letztes Jahr um diese Zeit.
Bio-Rohstoffe
16.07.2026
ASUNCIÓN. Verzögerungen bei der Ernte bergen Risiken für die Qualität der diesjährigen Ernte. Dramatische Frostereignisse wie im Vorjahr sollen aber ausbleiben. Erzeuger haben Rekordflächen besät.