Das führende Nachrichtenportal für den Lebensmittel- und Futtermittelrohstoffmarkt
Tagesaktuell, Unabhängig und direkt am Markt
Öle
29.05.2020

Raps: Eurokurs setzt EU-Raps unter Druck

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps gaben deutlich nach, nachdem der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou nun die Auslieferung nach Amerika bevorstehen dürfte. Kanadas Handel erwartet Gegenmaßnahmen Chinas, die auch weitere kanadische Agrarprodukte bei Exporten nach China betreffen könnte. Der gestiegene Eurokurs setzte EU-Raps kräftig unter Druck. Auch traf kanadischer Canola in Frankreich ein.
Öle
29.05.2020

Sojabohnen: Trader erwarten Trumps Antwort auf China

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt lief kurz vor Pfingsten weiter abwärts. Der Wochenexport blieb unter der Vorwoche. Dabei dominierte der Hongkong-Konflikt vollends die Szene, nachdem Chinas Volkskongress ein umstrittene Sicherheitsgesetz gebilligt hat, was in den USA auf heftige Kritik stieß.
Getreide
29.05.2020

Mais: IGC sieht Schwarzmeer-Maisernte nicht so rekordhoch

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago und Paris fester. In USA stützten Prognosen über trockenwarmes Wetter und eine höhere US-Ethanol-Nachfrage den Markt. In Brasilien sorgte der gestiegene Real für höhere Preisforderungen bei Mais. Der Internationale Getreiderrat hob seine Schätzung zur Welt-Maisernte um knapp 1% an. Für die EU blieb die Prognose mit 68,4 Mio. mt stabil. Aufgrund des günstigen Preisniveaus läuft in Deutschland vermehrt Mais in die Futtermischungen. Festere Tendenz kommt auch vom Schweinefleischmarkt.
AUDITOR-Ausgaben
29.05.2020

Der AUDITOR Ausgabe 21/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.
Getreide
29.05.2020

Weizen: Kontroverse Marktlage

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten international an den Terminbörsen zu. Die Kassamärkte taten genau das Gegenteil. In Brüssel hat die EU-Kommission die kommende EU-Weizenernte gegenüber April um 3,5 % gesenkt, damit bliebe das Ergebnis um 7,2 % unter dem Vorjahr. Der IGC erhöhte seine Prognose zur Welt-Weizenernte um 2 auf 766 Mio. mt, die Bestände nehmen bei Hauptexportländern um 6,2 % zu. Die Preispolitik Russlands und auch der Ukraine geriet wegen unklarer Fakten in Kritik. Immer mehr Bäckereien geraten wegen Corona in wirtschaftliche Schieflage. Auch die renommierte Osnabrücker Bäckereikette Brinkhege musste leider Insolvenz anmelden.
Öle
28.05.2020

Raps: Huawei-Krise mit China flammt wieder auf

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps gaben deutlich nach, nachdem der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou nun die Auslieferung nach Amerika bevorstehen könnte. Denn eine kanadische Richterin wies Mengs Antrag auf eine Einstellung des Verfahrens am Mittwoch in Vancouver ab. Kanadas Handel nahm dieses Urteil mit Schaudern zur Kenntnis, dürfte China neue Strafmaßnahmen gegen Kanada ergreifen. Die Palmölimporte in die EU haben kräftig zugenommen.
Öle
28.05.2020

Sojabohnen: China kauft zehn Soja-Schiffe in Brasilien

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt fiel in Abwärtstrend, nachdem bekannt wurde, dass China zehn Schiffsladungen Sojabohnen in Brasilien gekauft hatte und damit sich auch hohe Exporthoffnungen des US-Handels nach China in Schall und Rauch auflösten. Dies deutet auf eine weitere wachsende Kluft zwischen den USA und China hin, die zuletzt auf Gesetzesverschärfungen in Hongkong zurückzuführen ist.
Ölsaaten
28.05.2020

Ölsaaten aktuell: Offensive Angebotstaktik

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Gewürze
28.05.2020

Gewürze aktuell: Kardamom-Auktionen wieder gestartet

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Pfeffer, Chilischoten und Kardamom sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Zucker
28.05.2020

Nordzucker rechnet auch im Krisenjahr mit stabilen Zuckerpreisen

BRAUNSCHWEIG. Wie die Nordzucker AG in ihrer aktuellen Pressemeldung mitteilte, konnte der Konzern das Geschäftsjahr 2019/20 mit einem leichten Umsatzanstieg und einem operativen Verlust abschließen, der deutlich geringer als der Vorjahresverlust und als erwartet war.
Getreide
28.05.2020

Mais: Brasiliens währungsbedingte Exportvorteile schmelzen ab

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago und Paris leicht fester. Die Exporterwartungen für Mais und Ethanol aus den USA nach China haben sich nach Handelseinschätzungen wegen des Hongkong-Konfliktes wieder verschlechtert. Keine Preisunterstützung kam vom Rohöl. In Brasilien wird der Maisexport durch steigenden Real erschwert. Die Ukraine hält den Maispreis hoch. Bei uns legt Mais etwas zu.
Ölsaaten
28.05.2020

Leinsaat: Drastische Korrektur der Produktionsschätzung

NUR-SULTAN/OTTAWA. Die Preise für osteuropäische Leinsaat folgen dem Trend der letzten Wochen. Derweil nahm Agriculture and Agri-Food Canada merkliche Anpassungen bei den Prognosen für die kommende Saison vor.
Getreide
28.05.2020

Weizen: Einzelhandelsumsätze weiter in Gefahr

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben regenbedingt nach, nachdem in Teilen Westeuropas zumindest kleinere Niederschläge gefallen sind und die Ernteaussichten etwas aufhellen dürften. Ergiebige Niederschläge werden für den Schwarzmeerraum vorhergesagt, gab es bereits Regenfälle in den kritischen „Trockenzonen“ im Osten der Ukraine und in Südrussland. Sorge bereiten weiterhin rückläufige Umsätze beim Handel, die auf Jahressicht 10 bis 15 % des gesamten Einzelhandelsumsatzes erreichen könnten, warnte der HDE.
Ölsaaten
28.05.2020

Sonnenblumenkerne: Handel wird von subjektiver Wahrnehmung geprägt

SOFIA. Hagelschauer zu Beginn dieser Woche könnten leichte Schäden auf den bulgarischen Anbauflächen verursacht haben, immerhin versorgten die Niederschläge der letzten Tage die Felder mit ausreichend Feuchtigkeit.
Öle
27.05.2020

Raps: EU kauft wieder mehr Palmöl

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich erneut konträr, diesmal mit Kursgewinnen in Winnipeg und Verlusten in Paris. Für Kursunterstützung in Winnipeg sorgten festere Kursverläufe bei Sojabohnen in Chicago. Auch Palmöl befestigte sich beim August-Kontrakt. Die Biodiesel-Nachfrage ist wieder angesprungen, überwiegend westeuropäische Ölmühlen und Biodiesel-Verarbeiter kauften Palmöl. Aus der kommenden EU-Rapsernte werden weniger Vorkontrakte abgeschlossen als im Vorjahr.
Öle
27.05.2020

Sojabohnen: Brasilien steuert auf Rekordergebnis beim Sojaexport im Mai zu

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt legte erneut zu. Brasilien dürfte im Mai die Exportmenge von fast 10 Mio. mt erreichen. Das USDA meldete einen Sojaschrotexport in das Krisengebiet auf den Philippinen, wo die Bevölkerung aktuell mit den Auswirkungen von Taifun „Ambo“ zurechtkommen muss. In Indien müssen sich die Farmer mit dem Zyklon Amphan und einer beginnenden Heuschreckenplage auseinandersetzten. Ukrainische Exporteure erhalten beim Verkauf von Soja, Raps und Sonnenblumen, unabhängig davon, ob sie als Farmer, Händler oder Verarbeiter diese Ölsaaten exportieren, die Mehrwertsteuer zurück.
Getreide
27.05.2020

Sorghum: Importzölle aufgrund niedriger Maispreise

BUDAPEST/BONN. Das Deutsche Maiskomitee e. V. (DMK) gibt in seinem Junibericht einen Überblick über den europäischen Sorghummarkt. Derweil sorgten niedrige Maispreise im Weltmarkt dafür, dass Importzölle auf Sorghum erhoben wurden.
Getreide
27.05.2020

Mais: Indien wird von Heuschreckenplage erfasst

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen in Chicago seitwärts und in Paris leichtfallend. In den USA verliert das Handelsabkommen mit China offenbar an Stellenwert. Angeblich unterstützt die US-Regierung den Rückzug US-amerikanischer Unternehmen in Hongkong und China zurück in die USA. In Indien haben die Farmer mit den Folgen des Zyklons "Amphan" und einer beginnenden Heuschreckenplage zu kämpfen. Im Süden Frankreichs und Deutschlands, in Polen, Rumänien und am Schwarzmeer, profitierte der Maisanbau von Niederschlägen, was vorerst auf gute Maisernten in West- und Osteuropa schließen lässt.
Ölsaaten
27.05.2020

Blaumohn: Alle schauen auf das Wetter

CHRUDIM. Die tschechische Mohnaussaat profitiert weiter von den günstigen Wetterverhältnissen. Bauern und Händler sind mit spekulativen Preisen für die Ernte 2020 dennoch vorsichtig.
Getreide
27.05.2020

Weizen: Taras Vysotskiy verwässert Exportbeschränkungen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten fester. In den USA holte die Sommerweizenaussaat etwas auf. US-Präsident Donald Trump sei über die Verbreitung des Coronavirus und anderen Angelegenheiten so verärgert über Peking, dass das Handelsabkommen zwischen USA und China für ihn an Stellenwert verloren hätte, hieß es aus Washington. Die US-Regierung unterstütze den Rückzug US-amerikanischer Unternehmen in Hongkong und China zurück in die USA. Der Handel ist entsetzt über die laxe Handhabung staatlich angeordneten Exportbeschränkungen in der Ukraine, die zu Preissteigerungen führten, dann nicht eingehalten wurden. Bei uns ist der Preisabstand zwischen alter und neuer Weizenernte weiter geschrumpft. Diese dürfte sich auf die Mehlpreiskalkulation auswirken.
Trockenfrüchte
27.05.2020

Rosinen: Unhaltbar niedrige Preise

TEHERAN. Die Coronavirus-Krise hat nicht nur die Exporte zum Erliegen gebracht, sondern auch zu einer bizarren Marktsituation mit fast unglaublich niedrigen Preisen für Rosinen im Iran geführt. Ein weiteres Problem ist die Qualität. Die Händler im Land sind davon überzeugt, dass drastische Veränderungen notwendig sind.
Öle
26.05.2020

Raps: Wettermärkte drehen an der Preisschraube

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich leicht konträr, mit Kursverlusten in Winnipeg und Kursgewinnen in Paris. In Kanada blieb die Aufholjagd der verspäteten Canola-Saat spannend. Kanadas Handel äußert Zweifel darüber, dass die Aussaatfläche von 20,6 Mio. Acres noch umzusetzen wäre. In Westeuropa dürfte der Regen die Rapserträge stabilisiert haben. Die Ukraine bleibt wegen Mehrwertsteuer-Regelung und kleinerer Anbaufläche im Fokus.
Öle
26.05.2020

Sojabohnen: Brasiliens Exportboom hält an

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt legte spürbar zu. China kam mit Sojaimporten aus den USA zurück, was den Kursverlauf in Chicago leicht nach oben katapultierte. Chinas Sojabohnenimporte aus Brasilien stiegen laut Zolldaten dagegen im April kräftig an. Ukrainische Exporteure erhalten beim Verkauf von Soja, Raps und Sonnenblumen, unabhängig davon, ob sie als Farmer, Händler oder Verarbeiter diese Ölsaaten exportieren, die Mehrwertsteuer zurück. Sojaschrot zog am Kassamarkt leicht nach.
Ölsaaten
26.05.2020

Ölsaaten aktuell: Anbauplus fördert Preissturz

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Trockenfrüchte
26.05.2020

Getrocknete Feigen: Preisanpassungen für den Exportmarkt

AYDIN. Trotz der Feiertagsbedingen schwachen Handelswoche erlebte der türkische Trockenfeigenmarkt merkliche Preiskorrekturen. Gegenüber der Vorwoche…
Nüsse
26.05.2020

Pinienkerne: Schleppende Zollabfertigung erschwert Rohwarenimport

PEKING. Chinesische Pinienkernhändler haben nach wie vor Probleme bei der Rohwarenbeschaffung aus Russland. An der Russisch-Chinesischen-Grenze werden…
Getreide
26.05.2020

Mais: Höhere Schweinefleischnachfrage stützt Markt

PARIS. Mais tendierte an den Terminbörsen unterschiedlich, in Chicago fester, in Paris dagegen schwächer. Im Fokus standen die Entwicklungen beim Rohöl und Wetterentwicklung am Schwarzmeer. Rohöl steigt, erwartet Russlands Energieminister Nowak eine schnellere Erholung bei Rohöl als erwartet. Die hohe Anbauausdehnung bei Mais in der Ukraine bestätigt sich. Brasiliens Safrinha-Maisernte, die in Mato Grosso Anfang Juni beginnt, dürfte an den Märkten für Preisdruck sorgen. Am Fleischmarkt waren in Deutschland über das Wochenende alle Fleischartikel gesucht und die Preise zogen an. Im Fokus bleiben die Corona-Fälle in Schlachtbetrieben, wie jetzt in Holland.
Ölsaaten
26.05.2020

Kürbiskerne: Aussaat 2020 befeuert Preiskorrekturen

PEKING. Berichten zufolge wurde die Aussaat für die chinesische Shine-Skin-Ernte 2020 sowohl in Xinjiang auch in der Inneren Mongolei abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr sollen rund…
Getreide
26.05.2020

Weizen: Belebung der Mehlnachfrage erwartet

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen heute zunächst unter Druck, bedingt durch weitere Regenfälle in Teilen West- und vor allem Osteuropas. US-Anleger rechneten wegen ergiebigeren Regenfällen und Kälteeinbrüchen am Schwarzmeer mit sinkenden Weizenkurse. Trotzdem legten ukrainische Exportpreise bei Weizen zu. APK-Inform senkte seine Prognose zur ukrainischen Weizenernte. Nach guten Handelsumsätzen in Holland und Belgien im Gastrobereich keimen auch in Deutschland Hoffnungen auf eine baldige Erholung bei hiesigen Bäckereien. Mit Bestürzung wurde die wirtschaftliche Schieflage der traditionsreichen Großbäckerei Sternenbäck in Hechingen aufgenommen.
Trockenfrüchte
26.05.2020

Kokosraspel: Philippinen kämpfen mit Doppelbelastung

MANILA. Neben den Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie müssen die Produzenten auf den Philippinen aktuell mit den Auswirkungen von Taifun „Ambo“ zurechtkommen. Diese Doppelbelastung wirft einige Probleme auf.
Trockenfrüchte
26.05.2020

Getrocknete Aprikosen: Neue Ernte rückt in den Fokus

MALATYA. Der Temperatursturz in weiten Teilen der Türkei von über 40 °C auf rund 20 °C wurden in den höheren Lagen von Schneefällen begleitet. Auch in Malatya, der Hauptanbauregion für Trockenaprikosen, hat es geschneit.
Trockenfrüchte
26.05.2020

Sultaninen: Besorgniserregende Wetterumschwünge

MANISA. Vergangene Woche wurden in der Türkei noch Hitzerekorde für diese Jahreszeit geknackt, jetzt kam es in weiten Teilen des Landes in den Höhenlagen zu Schneefällen. Die Erzeuger beobachten diese Entwicklungen mit wachsender Sorge.
Öle
25.05.2020

Raps: AAFC rechnet mit niedrigeren Canola-Beständen

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps tendierten schwächer. Druck kam vom Soja- und Palmölmarkt. Aber Agriculture and Agri-Food Canada (AAFC) senkte seine Bestandsprognosen für die alte und neue Saison. Jedoch verzeichnete Kanada sehr günstige Aussaatbedingungen in den östlichen Prärien. Die Regierung in Kiew geht von nur 966.000 ha Rapsfläche aus, weil 125.000 ha der Trockenheit zum Opfer fielen. In Westeuropa sorgte der Regen für etwas Entspannung an Rapsmärkten.
Öle
25.05.2020

Sojabohnen: Brasilien baut Nordbogen aus

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt stand unter dem Einfluss politischer Spannungen zwischen den USA und China, wobei es um die Autonomie Honkongs ging, was den Dollar- und Rohölkurs antrieb. In den USA bleiben die Börsen heute wegen des Memorial-Day-Feiertages geschlossen. Der Itaipu-Staudamm wurde geöffnet, um den Niedrig-Wasserspiegel am Parana-Flusslauf zu erhöhen. In Brasilien läuft der Ausbau des sogenannten Nordbogens an.
Nüsse
25.05.2020

Mandeln: Produktion 2019 rückwirkend korrigiert

MADRID/SACRAMENTO. Zwei große spanische Vereinigungen im Mandelmarkt haben einen gemeinsame Ernteschätzung für die kommende Saison veröffentlicht. Im gleichen Zug haben sie auch das Produktionsergebnis 2019 angepasst.
Getreide
25.05.2020

Mais: Schatten und Licht bei Weltpolitik

PARIS. Mais legte an den Terminbörsen zu, nach dem Rohöl sich weiter befestigen konnte und Mais sehr konkurrenzfähig gegenüber Futterweizen blieb. Dabei trieben Produktionskürzungen der OPEC Plus Gruppe bei der Rohöl-Fördermenge, die Lage in Hongkong, nachdem Peking stark in die Gesetzgebung dort eingreifen will, sowie Zweifel über eine rasche konjunkturellen Erholung Chinas, den Maismarkt. In Holland sorgt der Corona-Ausbruch von 147 Infizierten im niederländischen Schlachthof in Groenlo für Schlagzeilen.
Nüsse
25.05.2020

Haselnüsse: Mai-Schnee in den Anbauregionen

ORDU. Die niedrigen Temperaturen in den Anbauregionen, begleitet von Schneefällen, spalteten den türkische Haselnussmarkt in zwei Lager. Wurde die Ernte beschädigt oder nicht?
Getreide
25.05.2020

Weizen: Lockerungen bei Lockdown beleben Gastrobereich in Holland

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen heute unter Druck, bedingt durch verbreiteten Regen von Nord-Frankreich bis Rumänien. Niederschläge haben auch die Dürresituation in der Ukraine etwas entspannt, nur im Süden Russlands blieb die Lage kritisch, hieß es beim Handel. Die Lockerungen beim Lockdown zeigen bei unseren Nachbarn Holland und Belgien deutliche Belebungen im Gastro-Bereich. Mit Spannung erwartet der Handel die nahenden Pfingsttage und hofft auf weitere Umsatzbelebung. Aber das Ansteckungsrisiko mit Covid19 ist noch lange nicht gebannt.
Trockenfrüchte
25.05.2020

Getrocknete Feigen: Händler stellen den Verkauf ein

TEHERAN. Die Schließung der Grenzen aufgrund von Covid-19 und die Unsicherheit auf dem Markt haben dazu geführt, dass die Handelsaktivitäten im Iran zum Erliegen gekommen sind. Die Trockenfeigenexporte nach China gingen im März um 10% zurück. Viele Lieferungen stecken hinter den Grenzen fest.
Trockenfrüchte
25.05.2020

Datteln: Exporte gehen um 30% zurück

TEHERAN. Während die iranische Regierung im vergangenen Jahr ein vorübergehendes Verbot für Dattelexporte verhängte, um weitere Preissteigerungen zu verhindern, stellt sich die Situation in diesem Jahr völlig anders dar. Aufgrund von Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Jahr 2020/2021 sind die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 30% zurückgegangen.
Ölsaaten
25.05.2020

Sesam: Bauern liefern unreifen Sesam

NEU-DELHI. Wie indische Marktteilnehmer berichten, waren einige Farmer wohl etwas voreilig mit der Sommerernte. So soll rund ein Drittel des Sesams aus Saurashtra nicht den Qualitätsstandards entsprechen.
Öle
22.05.2020

Raps: Ukraine bleibt im Fokus

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zeigten etwas uneinheitliches Bild. In Winnipeg machten die Spekulanten ordentlich Kasse, was die ICE mit Kursverlusten quittierte. Die Canola-Aussaat kam etwas besser voran. Wieder mehr Nachfrage nach Palmöl erlebt offenbar Malaysia. Nach Angaben chinesischer Behörden war China letzte Woche wieder am Markt und kaufte für Liefertermine Juni bis Oktober. Die Regierung in Kiew geht von nur 966.000 ha Rapsfläche aus, weil 125.000 ha der Trockenheit zum Opfer fielen. Präsident Selenskyj lässt MwSt.-Erstattung für Erzeuger bei Raps wieder zu.
Milchprodukte
22.05.2020

Butter: Dauerhafte Veränderungen auf dem Markt

FRANKFURT/BRÜSSEL. Obwohl in ganz Europa berichtet wird, dass die Milchpreise mit der Lockerung der Beschränkungen ihren Tiefpunkt durchschritten haben, sind die Händler alles andere als optimistisch. Die Essgewohnheiten haben sich nachhaltig verändert, und billigere Angebote werden daran vermutlich nichts ändern. Die Marktteilnehmer geben sich nicht mehr der Illusion hin, dass die Verkaufsmengen wieder das Niveau vor der Pandemie erreichen werden.
Öle
22.05.2020

Sojabohnen: US-Markt bricht deutlich ein

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt setzte spürbar nach unten, obwohl der Wochenexport recht hoch ausfiel und Importe Chinas enthielt. Schlechte Arbeitsmarktdaten und wenig Hoffnung auf schnelle wirtschaftliche Erholung in den USA drückten die Kurse ebenso, wie Chinas Ankündigung, auf eine zweite Konjunkturprognose für das zweite Halbjahr zu verzichten. Die Trump-Regierung will Handelsabkommen über Vieh-Importe einschränken. Sojaschrot tendierte etwas schwächer.
AUDITOR-Ausgaben
22.05.2020

Der AUDITOR Ausgabe 20/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.
Getreide
22.05.2020

Mais: Schwache Vorgaben aus den USA und China

PARIS. Mais gab an den Terminbörsen nach, legte in Frankreich am Kassamarkt jedoch zu. Die Vorgaben für Mais aus den USA blieben schwach. Schlechte Arbeitsmarktdaten und wenig Hoffnung auf schnelle wirtschaftliche Erholung drückten die Kurse ebenso wie Chinas Ankündigung, auf eine zweite Konjunkturprognose für das zweite Halbjahr zu verzichten. In Deutschland soll laut DRV die Maisernte um 707.000 mt auf 4,372 Mio. mt ansteigen. Spaniens Futtergerstenernte naht.
Getreide
22.05.2020

Weizen: In Frankreich steigt der Preis

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen im Kreuzfeuer hochkochender Befürchtungen über trockenheitsbedingte Ernteausfälle in der Ukraine und Teilen Russlands und andererseits ungewisser Nachfrageentwicklung angesichts weltweiter Lockerungen beim Lockdown wegen der Covid19-Pandemie. Die Meteorologen erwarten Regen an diesem Wochenende in Westeuropa, wobei die Regengebiete bis Wochenmitte in den Schwarzmeerraum abziehen sollen. Bei uns schrumpfte der Preisabstand zur neuen Ernte, was Weizen- und Mehleinkäufe wenig profitabel machte.
Öle
20.05.2020

Raps: Ukraine wird 25 % weniger ernten

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps konnten sich leicht stabilisieren. In Kanada unterstützten bessere Wetterbedingungen den Saat-Fortgang bei Canola. Für leichten Auftrieb sorgte auch Palmöl. Kursunterstützung kam nur bedingt vom Rohölmarkt. Laut Voraus-Kalkulation von Bloomberg dürfte die Corona-Pandemie weltweit ein Loch von 1,7 Mrd. Barrel oder 800 Supertanker bei der Ölnachfrage erzeugen. Die Regierung in Kiew geht von nur 966.000 ha Rapsfläche aus, weil 125.000 ha wegen Trockenheit umgepflügt werden mussten.