Marktnachrichten zu Getreide und Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
27.03.2020

Mais: China und EU schwenken auf US-Mais um

PARIS. Der Maismarkt drehte in den USA leicht nach oben, gab in der EU etwas nach, was mit dem festeren Kursverlauf beim Euro zusammenhing. Die Liefersicherheit von Mais in die EU aus Argentinien und vermehrt aus Brasilien stellt der Handel in Frage, weil die Lieferketten in Südamerika durchzunehmende Quarantänen wegen der Covid19-Pandemie unterbrochen werden und Hafenarbeiter sich sträuben, wegen geeigneter Schutzmaßnahmen Verladungen vorzunehmen. Der Handel rät, mehr Mais aus den USA zu importieren.
Getreide
27.03.2020

Weizen: Der große Ansturm flaut etwas ab

FRANKFURT. Die Weizenmärkte drehten nach kräftigen Preiserhöhungen der letzten Wochen wieder leicht ins Minus. Gewinnmitnahmen an den Terminbörsen und ein gestiegener Eurokurs waren wesentliche Gründe. Aber auch der Kassamarkt reagierte mit Preisrücknahmen, nachdem sich der mächtige Ansturm auf die Lebensmittelgeschäfte nach intensiver Bevorratung der Kunden etwas beruhigte. Von Entspannung der Lage kann aber keine Rede sein, hieß es beim Handel.
Getreide
26.03.2020

Buchweizen: Exportstopp ist nur von kurzer Dauer

MOSKAU. Um die Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen in die Russische Föderation zu verhindern, hat die russische Agraraufsichtsbehörde seit dem 20. März Maßnahmen ergriffen, um die Grenzen für den Export von Getreide, einschließlich Buchweizen, für 10 Tage zu schließen. Allerdings wurden diese Auflagen bereits nach wenigen Tagen wieder verworfen.
Getreide
26.03.2020

Mais: Mehr Mais aus den USA und Kanada importieren

PARIS. Der Maismarkt zeigt weiterhin stark gegenläufige Preisentwicklungen zwischen den USA und Westeuropa. Während in den USA der Maismarkt unter der desolaten Verarbeitungskrise der US-Ethanolindustrie leidet, läuft die EU zunehmend Gefahr, nicht mehr genügend Importmais aus Brasilien und Argentinien zu bekommen. Der Rohölmarkt steuert auf eine noch nie zuvor dagewesene Rohölschwemme hin, rechnen Analysten mit einem Preissturz auf unter 20 USD/Barrel.
Getreide
26.03.2020

Weizen: Hamsterkäufe weltweit nicht zu stoppen!

FRANKFURT. Die Weizenmärkte drehen in Folge der schweren Covid19-Pandemie immer weiter nach oben. Die Hamsterkäufe dehnen sich weltweit aus, zuletzt wurden die USA von massenhaften Einkäufen in den Supermärkten betroffen. Dies führt weltweit zu steigenden Weizen- und Mehlpreisen. Logistik und Speditionen stehen permanent unter Druck, um leergefegte Regale des Lebensmitteleinzelhandels wieder zu füllen. Billionenschwere Konjunkturprogramme führen zu massiver Staatsverschuldung in den USA.
Getreide
26.03.2020

Mais: Die unsichere Situation auf dem ukrainischen Maismarkt

KIEW. Die Corona-Pandemie macht den Landwirten weiterhin einen Strich durch die Rechnung. Die ukrainischen Landwirte haben bereits einen Rückgang der Nachfrage und unzureichende Gewinne gespürt.
Getreide
25.03.2020

Mais: Weniger Importe aus Südamerika durch Covid19-Pandemie

PARIS. Der EU-Maismarkt legte zwar eine Verschnaufpause ein. Aber eingeschränkte Importmöglichkeiten aus Südamerika und höhere Nachfrage Chinas am Schwarzmeer lassen kaum Zweifel darüber aufkommen, dass auch der Maismarkt angesichts der Pandemie-Entwicklung weiter nach oben zieht. Bei vergleichsweise geringen physischen Beständen ist die Mischfutterindustrie anfällig für Lieferunterbrechungen, hieß es aus der Branche.
Getreide
25.03.2020

Weizen: Mehlpreise werden steigen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten international eine Verschnaufpause ein. In den USA soll ein 2 Billionen US-Dollar schweres Konjunkturprogramm die US-Wirtschaft bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützen, ist die Zahl der Infizierten dort bedrohlich angestiegen. Trotzdem legte der Eurokurs in der EU zu, was Importpreise für Weizen, soweit verfügbar, verbilligte. In Deutschland dürfte der Mehlpreis wegen angezogener Weizenpreise und höherer Logistikkosten steigen, darauf muss sich der Lebensmitteleinzelhandel und auch die Backwarenindustrie einstellen, hieß es aus der Branche.
Getreide
24.03.2020

Mais: Hamsterkäufe jetzt auch bei der Mischfutterindustrie

PARIS. Der EU-Maismarkt holt den Preisabstand zu Weizen langsam auf. Wegen der Zuspitzung der Covid19-Epidemie in den USA und Südamerika hat auch die Futtermittelindustrie damit begonnen, höhere Lagervorräte für Stärke- und Proteinträger aufzubauen. Die hiesige Futtermittelindustrie steht vor ähnlichen Problemen wie der Lebensmittelindustrie, für möglichst uneingeschränkte Liefersicherheit zu sorgen. Deshalb fordern COCERAL und FEDIOL die EU-Kommission auf, Tierfutter in die Liste der wesentlichen Güter aufzunehmen. Dies betrifft auch die Versorgung mit Industriemais.
Getreide
24.03.2020

Weizen: Irrationale Hamsterkäufe bei Toastbrot und Pasta

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer erneut um 2,5 % zu. In den USA und in Westeuropa nehmen die Hamsterkäufe weiter zu, obwohl Landwirtschaftsministerien keine Engpässe bei Nahrungsmitteln sehen. In Deutschland bringen irrationale Hamsterkäufe die Logistik an die Grenzen der Kapazitäten, hieß es beim Handel. Mehr dazu im Beitrag.
Getreide
23.03.2020

Mais: Fake-News über Exportstopp in der Ukraine

PARIS. Der EU-Maismarkt zieht unter dem Sog von Weizen mit nach oben. Futtermittelwerke erhöhen Lagerbestände, um Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Die Ukraine schränkt Export-Agrargüter auf keinen Fall ein. In den USA wurde die Weizen- und Maiskäufe Chinas als Comeback ihrer Handelbeziehungen gewertet. Der niedrige Rohölpreis belastet den US-Ethanolmarkt so stark, das Ethanol-Werke schließen müssen.
Getreide
23.03.2020

Weizen: Mehr Lagerkapazität muss Logistik entlasten

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konnten international weiter zulegen, in den Chicago um über 4 %, in Paris um knapp 3 % und am Schwarzmeer um 1 %. In den USA wurde die Weizen- und Maiskäufe Chinas als Comeback gewertet. Sorge bereitet die Logistik, die wegen personeller Engpässe in den USA und besonders in Westeuropa an Grenzen gerät. Der Shutdown führt zu geringerer Personalverfügbarkeit. Freie Lagerkapazitäten stehen hoch im Kurs, um die Lieferketten aufrechtzuerhalten.
Getreide
20.03.2020

Mais: Rebound wegen Rohölpreiserholung

PARIS. Der Maismarkt erhielt durch starke Nachfrage aus den Benelux-Ländern und auch Nordwestdeutschland festere Preissignale. Vor allem die leichte Kurserholung beim Rohöl und der weiter gefallene Eurokurs stützten die Maispreise. Der Handel sprach von leichtem Rebound, die Logistikprobleme nehmen jedoch zu. Wie geht es aber jetzt weiter?
Getreide
20.03.2020

Weizen: Die Logistik wird das Problem

FRANKFURT. Die Weizenmärkte liegen weiter im Aufwärtstrend. Übermäßiger Konsum von Mehl und Teigwaren im Zusammenhang mit der Covid19-Pandemie leeren die Läger. Der Nachschub wird durch Grenzkontrollen behindert und von massiven logistischen Problemen im LKW- und Schienenverkehr eingebremst. Viele Einkäufer halten Ausschau auf mögliche Lieferungen. Der Shutdown führt zu geringerer Personalverfügbarkeit.
Getreide
19.03.2020

Mais: China ist für Mais in der Ukraine wieder am Markt

PARIS. Der Maismarkt leidet unter der Covid 19-Pandemie am stärksten, weil historische Kursabstürze beim Rohöl die Etanolverarbeitung in den USA lahmlegen. Der Shutdown in Nordamerika und in Westeuropa senkt den Rohölverbrauch dramatisch. Eine Rohölschwemme im März und April ist die Folge. In der EU befürchten Handel und Industrie zunehmende Logistikprobleme, was zu höherer Bevorratung der Lebens- und Futterindustrie führen dürfte. China kommt nach angeblich günstigerem Pandemieverlauf im eigenen Land wieder verstärkt mit Importnachfrage in der Ukraine an den Markt. Dabei droht China längst eine zweite Pandemiewelle, die durch Rückkehrer aus dem Ausland dort ausgelöst werden könnte.
Bio-Gewürze / Kräuter
19.03.2020

Weizen: Shutdown bringt Logistik in die Bredouille

FRANKFURT. Die Weizenmärkte steigen international, rechnen Analysten mit stark eingeschränkten Wirtschaftsaktivitäten rund um den Globus. Nicht Weizen wird knapp, sondern die Logistik könnte wegen der grassierenden Pandemie größte Probleme bekommen. Deshalb erhöht die Industrie die Lagervorräte, um Transportverzögerungen oder auch Warenausfälle ausgleichen zu können. Hamsterkäufe bei Mehl und Chinas Präsenz für Weizenimporte aus Frankreich und der Ukraine pushen den Markt. Russland wird durch gefallenen Rubel wieder wettbewerbsfähig.
Getreide
18.03.2020

Mais: Rohöl-Preisabsturz zwingt Markt in die Knie

PARIS. Die Maiskurse gerieten wegen Kurseinbrüchen beim Rohöl in den USA kräftig unter Druck. In Westeuropa konnte der Maismarkt wegen geringerem Importdrucks und gefallenem Eurokurs leicht steigen. Rohölmarkt und Covid 19-Pandemie treiben den Markt.
Bio-Gewürze / Kräuter
18.03.2020

Weizen: Covid-19-Monitoring gleicht Preis-Barometer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte froren in den USA auf Vortagsniveau ein, konnten sich jedoch in Westeuropa leicht befestigen. Der EU-Markt schöpfte etwas Mut, nachdem alle westeuropäischen Regierungen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19-Pandemie getroffen haben. Nun muss sich zeigen, dass die Maßnahmen wirken. Reichen diese nicht, könnte der Markt erneut einbrechen.
Getreide
17.03.2020

Mais: Freie Handelswege zwingend erforderlich

PARIS. Die Maiskurse brachen in Chicago gegenüber dem Vortag um über 4 % ein, konnten sich in Paris mit Kursverlusten von 1 % etwas besser halten. In Deutschland geht der Handel von einer sicheren Versorgung bei Körnermais für Lebensmittel- und Futtermittelindustrie aus. Die stark angestiegene Infektionsrate bei Covid-19 in Italien und Spanien, wichtigen Käuferländern für Mais, könnte die Logistik dort aber auf eine harte Probe stellen.
Getreide
17.03.2020

Weizen: Covid 19-Pandemie ändert Konsumverhalten

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA und Westeuropa weiter nach. Der Handel begründete dies mit Auswirkungen der Covid 19-Pandemie, die in Westeuropa und Nordamerika immer stärker die Wirtschaft belastet. Bisher können die Lieferketten aufrechterhalten werden, aber was tun, wenn Sperrbezirke drohen. Die Einschränkungen im öffentlichen Leben verändern auch die Kaufnachfrage der Konsumenten.
Getreide
16.03.2020

Mais: Westeuropa geht in den Katastrophen-Modus

PARIS. Die Maismärkte brachen in den USA und auch Westeuropa weiter ein. Immer mehr Länder rufen nationale Notstände und Katastrophenfälle aus und die Furcht vor einer weltweiten Rezession wächst. Im Lebensmittelbereich versuchen Handel, Speditionen und Industrie die Lieferketten aufrecht zu erhalten, was die Logistik auf eine harte Probe stellen dürfte. In Sachsen wurden bei Legehennen Aviäre Influenza Subtyp H5 nachgewiesen.
Getreide
16.03.2020

Weizen: Bayern ruft den Katastrophenfall aus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte brachen in den USA und auch Westeuropa weiter ein. Immer mehr Länder rufen nationale Notstände und Katastrophenfälle aus und die Furcht vor einer weltweiten Rezession wächst. Im Lebensmittelbereich versuchen Handel, Speditionen und Industrie die Lieferketten aufrecht zu erhalten, was die Logistik auf eine harte Probe stellen dürfte. Wir müssen uns rund um die Uhr auf Veränderungen einstellen, hieß es beim Handel.
Getreide
13.03.2020

Mais: Liefersicherheit und Versorgung stehen im Vordergrund

PARIS. Die internationalen Maismärkte brachen wegen der Covid 19-Pandemie weiter ein. In Westeuropa schreitet die Infektionswelle spürbar voran. Der Ausnahmezustand Italiens und zunehmende Risikogebiete in Frankreich sowie auch auf der iberischen Halbinsel schränken das öffentliche Leben mehr und mehr ein. Der wichtige Maishandel nach Italien brach stark ein.
Getreide
13.03.2020

Weizen: Preisrückgang mitnehmen, Versorgung sicherstellen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte haben international weiter nachgegeben. Grund ist die starke Ausbreitung der Covid 19-Pandemie zuletzt wesentlich in Westeuropa, sofern man den rückläufigen Zahlen aus China Glauben schenken darf. In Italien und Spanien sind die Zahlen der Infizierten stärker angestiegen als in Deutschland. Aber die Logistik dürfte hart auf die Probe gestellt werden.
Getreide
12.03.2020

Mais: Frankreich erklärt Elsass und Lothringen zu Covid 19-Risikogebieten

PARIS. Die Maismärkte brechen international wegen der Covid 19-Pandemie ein. Die WHO hat offiziell den Virus als Pandemie eingestuft. Die Ankündigung eines Einreisestopps für Europäer in die USA setzte die Börsen weltweit unter Druck. In Italien herrscht der Ausnahmezustand. Auch Frankreich hat erste Coronavirus-Risikogebiete ausgewiesen. Der Maishandel kam in Frankreich und Deutschland nahezu zum Erliegen.
Getreide
12.03.2020

Weizen: Geschäft kommt wegen Covid 19-Pandemie zum Erliegen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte brechen international wegen der Covid 19-Pandemie ein. Die WHO hat offiziell den Virus als Pandemie eingestuft. Die Ankündigung eines Einreisestopps für Europäer in die USA setzte die Börsen weltweit unter Druck. In Italien herrscht der Ausnahmezustand. Auch Frankreich hat erste Coronavirus-Risikogebiete. Der Getreidehandel kam in Frankreich und Deutschland nahezu zum Erliegen.
Getreide
11.03.2020

Mais: Verbraucher greifen zu mehr Konserven

PARIS. Die Maismärkte konnten sich aufgrund wieder leicht gestiegener Rohölpreise, die den Markt über Ethanol stützen, etwas erholen. Sorge bereitet dagegen das Einkaufsverhalten von Verbrauchern, die wegen des Corona-Virus-Infektionsrisikos mehr zu Konserven greifen und Frischeartikel meiden, was auch Metzgereien vermehrt zu spüren bekommen. Dies könnte den Futtermittelmarkt beeinträchtigen.
Getreide
11.03.2020

Weizen: Logistikprobleme und Hamsterkäufe voraus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten international überwiegend leichten Aufwärtstrend. Der WASDE-Report aus den USA lieferte wenig Neuigkeiten. Vielmehr steht die Entwicklung beim Corona-Virus im Fokus. Langsam dämmert es auch in Deutschland, dass mehr Vorsorge notwendig wird. Der Handel empfiehlt mehr Bevorratung, um logistischen Engpässen vorzubeugen.
Getreide
10.03.2020

Mais: Pleitewelle der US-Schieferöl-Industrie erwartet

PARIS. Die Maismärkte konnten sich nach dem gestrigen Preissturz in den USA, in Westeuropa und auch am Schwarzmeer wieder etwas erholen. Aber den USA droht eine Pleitewelle der Schieferöl-Industrie, wenn der Rohölpreis so niedrig bleibt. Westeuropa steuert beim Covid-19 auf eine schlimme Epidemie zu. Die Auswirkungen auf Lieferketten und Wirtschaft sind kaum einschätzbar.
Getreide
10.03.2020

Weizen: Italien im Ausnahmezustand 

FRANKFURT. Die Weizenmärkte stehen wegen massiver Abstürze der Aktien- und Rohstoffbörsen, der gescheiterten OPEC-Plus-Verhandlungen und der fortschreitenden Verbreitung des Covid-19 unter Druck. In der Folge sinken auch die Währungen in Rohöl-Lieferländern wie Russland. Der landesweite Ausnahmezustand Italiens wegen des Corona-Virus zeigt, wie sich die Lage auch in Westeuropa zuspitzen könnte.
Getreide
09.03.2020

Mais: OPEC-Plus Konferenz gescheitert

PARIS. Die Maismärkte in den USA, in Westeuropa und auch am Schwarzmeer zeigten massive Kursverluste. Die Ausbreitung der Corona-Virus-Epidemie sorgte für ein Beben an den Finanz- und Rohstoffmärkten. Italien verhängt eine Ein- und Ausreisesperre für 16 Millionen Menschen. Am Morgen brach Rohöl um bis zu 30 % ein.
Getreide
09.03.2020

Weizen: Börsen erleben Corona-Crash

FRANKFURT. Die Weizenmärkte erleben in Westeuropa einen weiteren Preiseinbruch. Die Ausbreitung der Corona-Virus-Epidemie sorgt für ein Beben an den Finanz- und Rohstoffmärkten. In Italien verhängt die Regierung eine Ein- und Ausreisesperre für 16 Millionen Menschen. Der Einkauf bei Backindustrie und Weizenmühlen erhielt Einkaufsstopp für Rohwaren.
Getreide
06.03.2020

Mais: Preisrückgang in Frankreich und am Niederrhein

PARIS. Der Maismarkt zeigte in den USA und in Westeuropa leichte Schwächetendenz, legte aber am Schwarzmeer wieder etwas zu. Der auf 1,13 USD/EUR gestiegene Eurokurs verbilligt Importmais in die EU. Wie es am Markt weitergeht, hängt auch vom Rohölmarkt ab. Heute will die OPEC in Wien über die Drosselung der Rohöl-Fördermenge entscheiden. Auch soll China weniger Mais importieren.
Getreide
06.03.2020

Weizen: Märkte neigen zur Schwäche

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendieren aufgrund der Sorge über die Ausbreitung der Corona-Virus-Epidemie schwächer, weil der Handel temporäre Nachfrageeinbrüche erwartet, sei es aus logistischen und wirtschaftlichen Gründen. Auch höhere Weizenernten zur kommen Saison in Russland, Indien und Australien sprechen für Preisschwäche. Zudem dürften die Währungsrisiken spürbar zunehmen.
Getreide
05.03.2020

Mais: Kraftfutter-Industrie wartet auf günstigere Angebote

PARIS. Der Maismarkt konnte sich in den USA und in Westeuropa zwar leicht befestigen, aber die Preistendenz zeigt vorerst eher nach unten. Die Befürchtungen über eine Pandemie beim Corona-Virus lässt weniger Nachfrage bei Mais erwarten, meinte der Handel. Käufer waren auf fallende Preise, die mit gestiegenen Ernteerwartungen in Brasilien und Argentinien sehr wahrscheinlich werden.
Getreide
05.03.2020

Weizen: Corona-Virus-Epidemie schwächt Nachfrage

FRANKFURT. Die Weizenmärkte ruderten in den USA und am Schwarzmeer deutlich zurück, nur in Westeuropa konnte sich das Preisniveau knapp halten, wenn auch französischer Weizen leicht nachgab. Die Befürchtungen über eine Pandemie beim Corona-Virus lässt weniger Nachfrage bei Weizen erwarten, meinte der Handel. Insofern blieb die Stimmung am Weizenmarkt gedrückt.
Getreideerzeugnisse / Mehle
04.03.2020

Mais: US-Leitzinssenkung sendet Panik-Signal für die Wirtschaft

PARIS. Der Maismarkt konnte sich in den USA und in Westeuropa leicht erholen, am Schwarzmeer ging es aber weiter abwärts. Die US-Zentralbank senkte gestern den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte, worauf zunächst Aktien- und Rohstoffmärkte mit Kursanstiegen reagierten. Zuletzt drehten diese wieder ins Minus, die Zinssenkung wurde so interpretiert, dass die Folgen des Coronavirus die Wirtschaft noch schlimmer treffen könnte, als erwartet.
Getreide
04.03.2020

Weizen: Handel blickt mit Sorge auf Italien

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konnten sich leicht erholen. Wesentlicher Grund ist, dass die Politik angekündigt hat, die Wirtschaft im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Coronavirus zu unterstützen. Die US-Zentralbank senkte gestern den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte. Die EZB arbeitet an geeigneten Finanzhilfen für von der Epidemie betroffenen Unternehmen. Am Schwarzmeer gab Weizen deutlich nach.
Getreide
03.03.2020

Mais: Importmais wird wieder preiswerter

PARIS. Der Maismarkt zeigte leicht unterschiedliche Entwicklungen zwischen den USA, in Westeuropa und dem Schwarzmeer. Brasiliens Maisexporte fielen im Februar überraschend niedrig aus. Die EU-Maisimporte gingen tendenziell leicht zurück. Die Exportkontrolle für US-Mais lag im Erwartungshorizont des Handels. Die Kraftfutterindustrie ist vorerst gut bevorratet, wartet die Kursentwicklung beim Real in Brasilien und Entwicklung der Vogelgrippe in Westeuropa ab.
Getreide
03.03.2020

Weizen: Marokko und Äthiopien geben neue Ausschreibungen bekannt

FRANKFURT. Die Weizenmärkte zeigten weitere Kurskorrekturen nach unten. Dabei stand die neue Ernte stärker im Fokus mit deutlich höheren Erwartungen in Indien und auch Australien nach der Missernte im Vorjahr. Auch der Preisrückgang in Russland setzte die Weizenkurse in Paris unter Druck. Dennoch gab es neue Weizenausschreibungen von Marokko und Äthiopien, die Türkei hatte bereits Weizen nachgekauft. Den Mühlen fehlt das Mehlneugeschäft, weil Bäckereien spürbare Preissenkungen am Markt erwarten.
Getreide
02.03.2020

Mais: Stärke- und Futtermittelindustrie warten mit Käufen ab

PARIS. Der Maismarkt geriet international unter Druck. Pandemie-Ängste und höhere Anbauerwartungen für Mais in den USA und in der EU drücken die Kurse. Besorgt ist der Handel über die weltweite Nachfragentwicklung wegen zunehmender Ausbreitung des Corona-Virus. Der gestiegene Eurokurs verbilligt zwar Importe, aber Stärke- und Futtermittelindustrie halten sich mit Käufen zurück.
Getreide
02.03.2020

Weizen: Besorgnis über Nachfrageentwicklung und Transport

FRANKFURT. Die Weizenmärkte standen weltweit unter Druck. Dabei wächst die Besorgnis über die Lebensmittel-Nachfrageentwicklung in den nächsten 3 bis 6 Monaten, weil die Corona-Virus-Epidemien auf nahezu 60 Länder übergegriffen haben und es noch keinen Impfstoff gibt, der die Ausbreitung eindämmen könnte. Der gestiegene Eurokurs verschlechtert die Exportchancen für EU-Weizen, umgekehrt sorgt der gefallene Rubel für stärkeren Exportdruck Russlands.
Getreide
28.02.2020

Getreide und Ölsaaten: „Preise werden weiter fallen“

FRANKFURT. In den vergangenen Tagen erlebten Getreide und Ölsaaten an den Börsen regelrechte Kurseinbrüche. Aber auch bei kleineren Commodities machen sich die Auswirkungen der Covid-19-Epidemie bemerkbar.
Getreide
28.02.2020

Mais: Moody's hat Covid19-Pandemie-Risiko auf 40 % verdoppelt

PARIS. Der Maismarkt gab international nach. Schwache Exportentwicklung bei Mais in den USA, steigende Ernteprognosen und höhere Lagervorräte weltweit zur alten und zur kommenden Maisernte, lassen eher sinkende Preistrends erwarten. Die Ausbreitung des Coronavirus, jetzt auch in Westeuropa, schürte Absatzängste und lässt den Handel vorsichtiger taktieren. Der gestiegene Eurokurs verbilligt Importmais.
Getreide
28.02.2020

Weizen: IGC rechnet mit Allzeithoch zur kommenden Welt-Weizenernte

FRANKFURT. Die Weizenmärkte verzeichneten heute Vormittag kräftige Kursverluste. Höhere Weizenprognosen des IGC für die alte und besonders für die kommende Ernte sorgten für erheblichen Preisdruck an den Märkten. Dabei erwartet der IGC 2020-21 ein Allzeithoch bei der Welt-Weizenernte und weiterem Aufbau von Lagerbeständen.
Getreide
28.02.2020

Buchweizen: Abrupter Preisrückgang in Russland

MOSKAU. Der Preisanstieg für Buchweizen Mitte Februar wurde durch einen Preissturz Ende letzter Woche abgelöst. Experten berichten, dass eine solche Situation am Vortag der Aussaatkampagne vorherzusehen war.
Getreide
27.02.2020

Mais: Ukrainischer Maisexport ging stark zurück

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer nach. Die Ausbreitung des Coronavirus schürte Absatzängste, wobei die Auswirkungen am Markt schwer einschätzbar blieben. Argentiniens Regierung wird die Exportsteuer für Weizen, Mais und Soja anheben, was zu festeren Impulsen am Markt führen könnte. Die ukrainischen Maisexporte fielen im Februar um 24 % zurück.
Getreide
27.02.2020

Weizen: Russland gibt wieder Gas beim Export

FRANKFURT. Die Weizenmärkte entwickelten sich unterschiedlich, mit leicht festeren Impulsen in den USA, deutlich schwächeren am Schwarzmeer. Auf den Corona-Virus reagiert der Weizenmarkt derzeit ohne klare Tendenz. Argentiniens Regierung wird die Exportsteuer für Weizen, Mais und Soja anheben, was zu festeren Impulsen am Markt führen könnte. Russland verzeichnete wegen der Rubelabwertung einen deutlichen Exportanstieg bei Weizen.