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Getreide
25.03.2020

Weizen: Mehlpreise werden steigen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten international eine Verschnaufpause ein. In den USA soll ein 2 Billionen US-Dollar schweres Konjunkturprogramm die US-Wirtschaft bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützen, ist die Zahl der Infizierten dort bedrohlich angestiegen. Trotzdem legte der Eurokurs in der EU zu, was Importpreise für Weizen, soweit verfügbar, verbilligte. In Deutschland dürfte der Mehlpreis wegen angezogener Weizenpreise und höherer Logistikkosten steigen, darauf muss sich der Lebensmitteleinzelhandel und auch die Backwarenindustrie einstellen, hieß es aus der Branche.
Ölsaaten
25.03.2020

Sesam: Handel und Export für drei Wochen stillgelegt

NEU-DELHI. Immer mehr indische Händler melden sich, um ihren ausländischen Kunden mitzuteilen, dass in den kommenden Wochen vorerst kein Handel zu erwarten ist.
Interviews
25.03.2020

Toilettenpapier: Hersteller sind ausgelastet

FRANKFURT. Toilettenpapier ist das neue „weiße Gold“. Für Neukunden ist es derzeit kaum möglich, Ware direkt von den Herstellern zu beziehen. Sie wollen sicherstellen, dass ihre Kapazitäten den Bestandskunden zur Verfügung stehen.
Öle
24.03.2020

Raps: Nordamerika erwartet eine zweite Pandemie-Welle

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps werden steigen, weil die Nachfrage der Industrie wegen gestiegenen Verbrauchs höhere Lagerbestände an Ölen, Fetten, Mehlen und Ölschroten anlegen wird, um in Notfällen auf höhere Reserven zurückgreifen zu können. Hamsterkäufe haben den Lebensmittelmarkt inzwischen weltweit im Griff, immer mehr Länder wie zuletzt Indien und Südafrika verhängen Ausgangssperren, um die Pandemie zu verzögern.
Öle
24.03.2020

Sojabohnen: Der Sojamarkt hamstert nach oben

CHICAGO. Der Sojabohnenmarkt legte in Chicago zwar eine Verschnaufpause ein. Aber die Marktargumente bleiben bullish, hieß es im Handel. Das Desaster bei der US-Ethanolproduktion lässt die DDGS-Vorräte stark absinken. In der Folge muss die Industrie auf Soja umschwenken. Das geplante 2 Billionen-US-Dollar-Konjunkturpaket fand im Senat bisher keine Zustimmung, was den Druck auf die US-Wirtschaft extrem erhöht. Die Ölmühlen registrieren für Sojaschrot Hamsterkäufe bei Mischfutterunternehmen. Die hiesige Futtermittelindustrie steht vor ähnlichen Problemen wie die Lebensmittelindustrie, für möglichst uneingeschränkte Liefersicherheit zu sorgen. Deshalb fordern COCERAL und FEDIOL die EU-Kommission auf, Tierfutter in die Liste der wesentlichen Güter aufzunehmen.
Trockenfrüchte
24.03.2020

Getrocknete Feigen: Vorläufige Betriebsschließungen

AYDIN. Die zahlreichen vorzeitigen Kontraktabrufe sorgen dafür, dass einige Unternehmen ihre Tore vorläufig schließen werden, wenn die laufenden Bestellungen abgehandelt sind.
Getreide
24.03.2020

Mais: Hamsterkäufe jetzt auch bei der Mischfutterindustrie

PARIS. Der EU-Maismarkt holt den Preisabstand zu Weizen langsam auf. Wegen der Zuspitzung der Covid19-Epidemie in den USA und Südamerika hat auch die Futtermittelindustrie damit begonnen, höhere Lagervorräte für Stärke- und Proteinträger aufzubauen. Die hiesige Futtermittelindustrie steht vor ähnlichen Problemen wie der Lebensmittelindustrie, für möglichst uneingeschränkte Liefersicherheit zu sorgen. Deshalb fordern COCERAL und FEDIOL die EU-Kommission auf, Tierfutter in die Liste der wesentlichen Güter aufzunehmen. Dies betrifft auch die Versorgung mit Industriemais.
Getreide
24.03.2020

Weizen: Irrationale Hamsterkäufe bei Toastbrot und Pasta

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer erneut um 2,5 % zu. In den USA und in Westeuropa nehmen die Hamsterkäufe weiter zu, obwohl Landwirtschaftsministerien keine Engpässe bei Nahrungsmitteln sehen. In Deutschland bringen irrationale Hamsterkäufe die Logistik an die Grenzen der Kapazitäten, hieß es beim Handel. Mehr dazu im Beitrag.
Nüsse
24.03.2020

Mandeln: Spanische Blüte verlief positiv

MADRID/SACRAMENTO. Experten berichten von guten Wetterbedingungen während Blüteperiode in den spanischen Mandelgebieten. Frost könnte der Ernte allerdings noch zum Verhängnis werden.
Ölsaaten
24.03.2020

Kürbiskerne: Abrufzahlen sorgen für Preisanpassungen

PEKING. Die steigenden Verarbeitungszahlen im chinesischen Kürbiskernmarkt machen sich bei den Rohwarenpreisen bemerkbar, was sich auch auf die Exportpreise überträgt.
Trockenfrüchte
24.03.2020

Getrocknete Aprikosen: Keine neuen Aufträge

MALATYA. Auf den Aprikosenmärkten gibt es wenig Bewegung, da keine neuen Aufträge abgeschlossen werden. Stattdessen werden die Aufträge aus bestehenden Kontrakten vorgezogen.
Trockenfrüchte
24.03.2020

Sultaninen: Keine Frostschäden zu verzeichnen

MANISA. Laut Marktteilnehmern hängen die Handelsaktivitäten vom Erfolg im Kampf gegen das neue Coronavirus ab. Trotz landwirtschaftlicher Frostwarnungen in Manisa ist es laut den Erzeugern zu keinen Schäden gekommen.
Ankündigungen und Verordnungen
24.03.2020

Befristeter Rahmen soll KMU während Corona-Pandemie unterstützen

BRÜSSEL. Um vor allem mittelständische und Kleinunternehmen finanziell zu unterstützen, hat die EU-Kommission neue Maßnahmen ergriffen. Die Mittel müssen trotz allem von den Mitgliedsstaaten erbracht werden.
Öle
23.03.2020

Raps: Russland katapultiert Rohöl nach unten

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps gaben nach. Der Rückenwind vom Sojakomplex reichte nicht aus, um dem starken Druck vom Rohölmarkt wirklich Paroli zu bieten. In Frankreich sprach der Handel weiterhin von massiven logistischen Problemen im LKW- und Schienenverkehr. Aber die Wartezeiten an den Grenzübergängen haben spürbar abgenommen.
Öle
23.03.2020

Sojabohnen: Comeback für US-Handelsbeziehungen mit China

CHICAGO. FRANKFURT. Der Sojabohnenmarkt ging in die nächste Preisrunde mit erneutem Anstieg von über 2 %. Beim US-Handel wuchsen Exporthoffnungen nach China, nachdem Peking erste Importkäufe in den USA tätigte. China ist wieder am Markt, dass zeigte in den USA volle Wirkung. Das Desaster bei der US-Ethanolerzeugung stützte zusätzlich den Sojamarkt, ist die Branche dazu gezwungen, den Futterbestandteil DDGS durch Soja zu strecken. Südamerikas Hafenarbeiter blockieren den Sojaexport. Der weiter gefallene Eurokurs katapultierte den Sojaschrotpreis noch zusätzlich nach oben.
Unternehmensnachrichten
23.03.2020

Bundesregierung beschließt „Corona-Paket“ für Land- und Ernährungswirtschaft

BERLIN. Bei der heutigen Bundeskabinettssitzung wurden wichtige Hilfen für Ernährung und Landwirtschaft in Zeiten der Corona-Krise beschlossen.
Nüsse
23.03.2020

Pistazien: Weltweite Nachfrage wächst

SACRAMENTO. Während die Nachfrage nach Pistazien weiter steigt, bleibt das Angebot konstant, was die Preise stabil hält. Die US-Exporte sind im Vorjahresvergleich merklich gesunken.
Getreide
23.03.2020

Mais: Fake-News über Exportstopp in der Ukraine

PARIS. Der EU-Maismarkt zieht unter dem Sog von Weizen mit nach oben. Futtermittelwerke erhöhen Lagerbestände, um Lieferfähigkeit zu gewährleisten. Die Ukraine schränkt Export-Agrargüter auf keinen Fall ein. In den USA wurde die Weizen- und Maiskäufe Chinas als Comeback ihrer Handelbeziehungen gewertet. Der niedrige Rohölpreis belastet den US-Ethanolmarkt so stark, das Ethanol-Werke schließen müssen.
Interviews
23.03.2020

Darum sollte die Auszahlung von Hilfsgeldern über die Finanzämter erfolgen

SEEHEIM-JUGENHEIM. Michael Gütlich, CEO der Dedere Deutschland GmbH, erläutert, weshalb eine unbürokratische Ausschüttung von Finanzhilfe kommen muss. Und zwar schnell!
Getreide
23.03.2020

Weizen: Mehr Lagerkapazität muss Logistik entlasten

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konnten international weiter zulegen, in den Chicago um über 4 %, in Paris um knapp 3 % und am Schwarzmeer um 1 %. In den USA wurde die Weizen- und Maiskäufe Chinas als Comeback gewertet. Sorge bereitet die Logistik, die wegen personeller Engpässe in den USA und besonders in Westeuropa an Grenzen gerät. Der Shutdown führt zu geringerer Personalverfügbarkeit. Freie Lagerkapazitäten stehen hoch im Kurs, um die Lieferketten aufrechtzuerhalten.
Nüsse
23.03.2020

Haselnüsse: Schneefälle verunsichern Marktteilnehmer

ORDU. Schneefälle im östlichen Teil der Schwarzmeerregion sorgten vergangene Woche für Verunsicherungen bei den Marktteilnehmern. Ersten Berichten zufolge wird der Schaden auf…
Gewürze
23.03.2020

Safran: Exporte brechen um 80% ein

TEHERAN. Im Iran wurde am Wochenende das persische Neujahrsfest Nowruz gefeiert, was dazu führte, dass viele Iraner die Bitte, zu Hause zu bleiben, ignorierten. Währenddessen gab die Saffron Exporters Union bekannt, dass die Reisebeschränkungen zu einem Rückgang der Safranexporte um 80% geführt haben. Covid-19 breitet sich weiter im Land aus und es werden Sorgen geäußert, dass die Todesrate auf 3,5 Millionen Menschen steigen könnte, wenn nicht entsprechend gehandelt wird.
AUDITOR-Ausgaben
20.03.2020

Der AUDITOR Ausgabe 11/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.
Öle
20.03.2020

Raps: Unterstützung durch Soja und Euro

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps konnten sich weiter befestigen. Unterstützung lieferte ein festerer Kursverlauf bei US-Sojabohnen in Chicago. Rückenwind bekam der Markt schlechthin von umfangreichen Konjunkturprogrammen in den USA und auch in der EU. In Frankreich sprach der Handel jedoch von massiven logistischen Problemen im LKW- und Schienenverkehr.
Öle
20.03.2020

Sojabohnen: Sojaschrot geht durch die Decke

CHICAGO. FRANKFURT. Der Sojabohnenmarkt legte in den USA erneut kräftig zu. Die Sojaschrotpreise stiegen überraschend hoch an. China ist wieder am Markt, dass zeigte in den USA volle Wirkung. Das Desaster bei der US-Ethanolerzeugung stützte zusätzlich den Sojamarkt, ist die Branche dazu gezwungen, den Futterbestandteil DDGS durch Soja zu strecken. Der gefallene Eurokurs katapultierte den Sojaschrotpreis noch zusätzlich nach oben.
Getreide
20.03.2020

Mais: Rebound wegen Rohölpreiserholung

PARIS. Der Maismarkt erhielt durch starke Nachfrage aus den Benelux-Ländern und auch Nordwestdeutschland festere Preissignale. Vor allem die leichte Kurserholung beim Rohöl und der weiter gefallene Eurokurs stützten die Maispreise. Der Handel sprach von leichtem Rebound, die Logistikprobleme nehmen jedoch zu. Wie geht es aber jetzt weiter?
Getreide
20.03.2020

Weizen: Die Logistik wird das Problem

FRANKFURT. Die Weizenmärkte liegen weiter im Aufwärtstrend. Übermäßiger Konsum von Mehl und Teigwaren im Zusammenhang mit der Covid19-Pandemie leeren die Läger. Der Nachschub wird durch Grenzkontrollen behindert und von massiven logistischen Problemen im LKW- und Schienenverkehr eingebremst. Viele Einkäufer halten Ausschau auf mögliche Lieferungen. Der Shutdown führt zu geringerer Personalverfügbarkeit.
Interviews
20.03.2020

Corona und Home-Office: Fehlende Digitalisierung ist ein Problem

FRANKFURT. Social Distancing und Home-Office sind in Zeiten der Corona-Krise das Gebot der Stunde. Allerdings zeigt sich, dass viele Firmen in der Agrar- und Lebensmittelindustrie nicht darauf eingestellt sind, dass ihre Büroangestellten auch von zu Hause uneingeschränkt arbeiten können. Sie müssen daher weiter ins Büro fahren.
Ölsaaten
20.03.2020

Ölsaaten aktuell: Volle Lager wegen fehlender Transportmöglichkeiten

FRANKFURT. Monitoring des Ölsaatensektors mit Angabe der Veränderung zum Vortag.
Öle
19.03.2020

Raps: Kanada erhöht den Exportdruck bei Canola

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps konnten sich befestigen. Unterstützung lieferte ein festerer Kursverlauf bei US-Sojabohnen in Chicago. In Kanada fielen die Crush-Margins stark zurück, was den Exportdruck Kanadas bei Canola in der ersten Märzhälfte erhöhte. Heftiger Druck für die Ölsaat kam vom Rohölmarkt mit Kursverlusten in der Spitze von 24 %. Malaysia und Indonesien wollen die Palmöl-Produktion drosseln, wegen der Covid19-Pandemie und gesunkener Palmöl-Nachfrage.
Gewürze
19.03.2020

Gewürze aktuell: Grenzkontrollen führen zu Transportproblemen

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Pfeffer, Chilischoten und Kardamom sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Öle
19.03.2020

Sojabohnen: Geringeres DDGS-Angebot muss durch Soja gestreckt werden

CHICAGO. FRANKFURT. Der Sojabohnenmarkt hat eine Verschnaufpause eingelegt, nachdem die Trump-Regierung die durch Covid-19 krisengeschüttelte Wirtschaft mit einem Konjunkturprogramm von 1 Billion US-Dollar stützen will. Auch profitiert der Sojakomplex von der gegenwärtigen Ethanolschwäche, wird durch den Kursabsturz bei Rohöl weniger Ethanol produziert. Deshalb ist die Branche dazu gezwungen, den Futterbestandteil DDGS durch Soja zu strecken.
Getreide
19.03.2020

Mais: China ist für Mais in der Ukraine wieder am Markt

PARIS. Der Maismarkt leidet unter der Covid 19-Pandemie am stärksten, weil historische Kursabstürze beim Rohöl die Etanolverarbeitung in den USA lahmlegen. Der Shutdown in Nordamerika und in Westeuropa senkt den Rohölverbrauch dramatisch. Eine Rohölschwemme im März und April ist die Folge. In der EU befürchten Handel und Industrie zunehmende Logistikprobleme, was zu höherer Bevorratung der Lebens- und Futterindustrie führen dürfte. China kommt nach angeblich günstigerem Pandemieverlauf im eigenen Land wieder verstärkt mit Importnachfrage in der Ukraine an den Markt. Dabei droht China längst eine zweite Pandemiewelle, die durch Rückkehrer aus dem Ausland dort ausgelöst werden könnte.
Ölsaaten
19.03.2020

Blaumohn: Hafenabfertigung läuft normal

CHRUDIM/ANKARA. Blaumohnhändler in den Ursprüngen berichten von geringem Nachfrageaufkommen für neue Kontrakte. Die meisten Kunden sind allerdings daran interessiert, Ware aus laufenden Kontrakten so schnell wie möglich abzurufen.
Getreide
19.03.2020

Weizen: Shutdown bringt Logistik in die Bredouille

FRANKFURT. Die Weizenmärkte steigen international, rechnen Analysten mit stark eingeschränkten Wirtschaftsaktivitäten rund um den Globus. Nicht Weizen wird knapp, sondern die Logistik könnte wegen der grassierenden Pandemie größte Probleme bekommen. Deshalb erhöht die Industrie die Lagervorräte, um Transportverzögerungen oder auch Warenausfälle ausgleichen zu können. Hamsterkäufe bei Mehl und Chinas Präsenz für Weizenimporte aus Frankreich und der Ukraine pushen den Markt. Russland wird durch gefallenen Rubel wieder wettbewerbsfähig.
Ölsaaten
19.03.2020

Sonnenblumenkerne: Kontraktabrufe häufen sich

SOFIA. In Bulgarien wechseln sich klarer Himmel und Schneevorhersagen täglich ab. So unbeständig wie das Wetter zeigt sich auch der Ölsaatenmarkt.
Interviews
19.03.2020

Die Sorgfalt des Geschäftsführers in der Coronakrise

SEEHEIM/KARLSRUHE. Welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf bestehende Lieferantenverträge und Arbeitsverhältnisse? Welche Maßnahmen muss ich als Geschäftsführer ergreifen? Prof. Dr. Schindler erläutert Pflichten und Rechte eines Geschäftsführers in der Coronakrise.
Ölsaaten
18.03.2020

Leinsaat: Steigende Exportzahlen

NUR-SULTAN/OTTAWA. Marktanalyst Oil World geht in seinem aktuellen Bericht von einem weltweiten Anstieg der Leinsaatexporte aus.
Öle
18.03.2020

Raps: Massiver Druck vom Rohöl bleibt

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps legten eine Verschnaufpause ein. Auch zwischen den USA und Kanada dürften wegen der Covid19-Pandemie die Landesgrenze in Kürze geschlossen werden. Die Palmölproduktion soll in Malaysia und in Indonesien wegen der Pandemie zurückgehen, müssen die Erzeuger die Palm-Plantagen dort bis zum 31. März schließen. Analysten erwarten, dass die Rohölschwämme im März und April zum absoluten Preistief bei Rohöl führen wird.
Ankündigungen und Verordnungen
18.03.2020

+++ Tschechien: Mundschutzpflicht und exklusive Einkaufszeiten für Senioren +++

PRAG. Ab morgen werden die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Infektionen Berichten zufolge verschärft.
Öle
18.03.2020

Sojabohnen: Trump-Regierung stützt US-Wirtschaft mit 1 Billion US-Dollar

CHICAGO. Der US-Sojabohnenmarkt legte eine Verschnaufpause ein, nach die Trump-Regierung die durch den Covid-19 krisengeschüttelte Wirtschaft über ein Konjunkturprogramm von 1 Billion US-Dollar stützen will. In den USA kochen Befürchtungen hoch, dass die Covid19-Pandemie das US-Gesundheitssystem lahmlegen könnte, weil viele US-Bürger nicht krankenversichert sind. Sowohl in den USA, als auch in Brasilien, brachen im März die Sojaexporte pandemiebedingt stark ein, was zu höheren Preisforderungen des hiesigen Handels bei Sojaschrot führte.
Unternehmensnachrichten
18.03.2020

Coronavirus: Wie geht es an den EU-Grenzen weiter?

FRANKFURT. Die EU-Kommission veröffentlichte Anfang der Woche Leitlinien zum richtigen Verhalten an den europäischen Grenzen. Das Problem ist, dass die Länder individuell über Maßnahmen entscheiden und es keine EU-weite Regelung gibt.
Ölsaaten
18.03.2020

Kürbiskerne: Der Betrieb geht weiter

PEKING. Chinesische Lieferanten berichten von guter Nachfrage und geringer Verfügbarkeit von Bio-Kürbiskernen. Auch bei konventioneller Ware wird es bei einigen Sorten knapp.
Getreide
18.03.2020

Mais: Rohöl-Preisabsturz zwingt Markt in die Knie

PARIS. Die Maiskurse gerieten wegen Kurseinbrüchen beim Rohöl in den USA kräftig unter Druck. In Westeuropa konnte der Maismarkt wegen geringerem Importdrucks und gefallenem Eurokurs leicht steigen. Rohölmarkt und Covid 19-Pandemie treiben den Markt.
Zucker
18.03.2020

Südzucker gewährleistet Versorgung trotz Corona-Pandemie

MANNHEIM. Wie die Südzucker-Gruppe in einer aktuellen Pressemitteilung erklärte, kann die Versorgung der Kunden trotz hoher Nachfrage aktuell gewährleistet werden.
Getreide
18.03.2020

Weizen: Covid-19-Monitoring gleicht Preis-Barometer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte froren in den USA auf Vortagsniveau ein, konnten sich jedoch in Westeuropa leicht befestigen. Der EU-Markt schöpfte etwas Mut, nachdem alle westeuropäischen Regierungen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19-Pandemie getroffen haben. Nun muss sich zeigen, dass die Maßnahmen wirken. Reichen diese nicht, könnte der Markt erneut einbrechen.
Trockenfrüchte
18.03.2020

Getrocknete Feigen: TMO trennt sich von Bestandsware

AYDIN. In der zweiten Märzhälfte bietet die TMO die im vergangenen Jahr eingekauften Trockenfeigen zum Verkauf an. Die Preise liegen auf einem Niveau von…
Trockenfrüchte
18.03.2020

Rosinen: Transporte praktisch unmöglich

TEHERAN. Das Coronavirus hat im Iran mindestens 16.000 Menschen infiziert. Experten warnen davor, dass das medizinische System zusammenbrechen wird, wenn das Land seine Bürger nicht dazu bringt, die Richtlinien zu befolgen. Die Sorgen und Schwierigkeiten schlagen sich auch auf den Rosinenmarkt nieder.