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Öle
10.06.2020

Raps: Ernteaussichten in Westeuropa gar nicht so schlecht

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich konträr, mit Kursgewinnen in Winnipeg und Kursverlusten in Paris. In Kanada dürfte wegen Regen der geplante Anbau sprichwörtlich ins Wasser fallen. Aber Kanadas Farmer rudern offenbar auch wegen mangelnder Exportaussichten nach China beim Anbau zurück. In Westeuropa wird Raps gar nicht so knapp wie befürchtet.
Ölsaaten
10.06.2020

Sonnenblumenkerne: Aktuelle Ernteprognosen weichen ab

SOFIA. Coceral hat in dieser Woche neue Schätzungen für die Anbauflächen veröffentlicht. Diese decken sich allerdings nicht mit den Angaben des bulgarischen Agrarministeriums.
Öle
10.06.2020

Sojabohnen: Sinograin kauft am Nord-Pazifik US-Bohnen

CHICAGO. In den USA wird mit Blick auf den morgigen WASDE-Report eine Anhebung der Sojabohnenernte und Sojabohnenbestände in den USA erwartet. Auch Korrekturen für Südamerika liegen nahe. Chinas Einkäufer Sinograin kaufte gestern US-Sojabohnen am Nord-Pazifik, die COFCO erkundigte sich über die Preiskonditionen weiterer Sojalieferungen nach China. Brasiliens Fleischverarbeitung steht in der Kritik wegen zunehmend höherer bestätigter Covid19-Fälle in den Betrieben.
Gewürze
10.06.2020

Gewürze aktuell: Kurkuma-Markt erholt sich

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Pfeffer, Chilischoten und Kardamom sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Getreide
10.06.2020

Mais: Brasiliens Fleischverarbeiter in heftiger Kritik

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris schwächer, auch am Schwarzmeer gab Mais nach. In den USA werden mit Blick auf den morgigen WASDE-Report höhere US-Maisbestände erwartet, wodurch die Kurse in Chicago unter Druck gerieten. Brasiliens Fleischverarbeitung steht in der Kritik wegen zunehmend höherer bestätigter Covid19-Fälle in den Betrieben. Die Ernteerwartungen für EU-Mais sind gestiegen. Der ukrainische Handel senkte die Maispreise zur kommenden Ernte.
Unternehmensnachrichten
10.06.2020

BMEL: Neuregelung für Saisonarbeitskräfte schafft Planungssicherheit für die Landwirte

BERLIN. Bundeslandwirtschaftsministerin stellt neues Konzept im Kabinett vor – Regelungen gelten ab dem 16. Juni bis Jahresende
Getreide
10.06.2020

Weizen: Wettermärkte bestimmen das Preisbild

FRANKFURT. Die Weizenmärkte stehen im Einfluss der bevorstehenden Ernten Westeuropas, am Schwarzmeer sowie der laufenden in den USA, damit verbunden mit Wettereinflüssen auf Qualität und Ertrag. In den USA, Westeuropa und in der Ukraine werden schwächere Weizenernten erwartet, während Kanadas und Russlands steigen dürften. Der Regen in Westeuropa könnte noch für Ertragszuwächse bei Weizen führen. In Frankreich und in Polen gab der Markt nach.
Ölsaaten
10.06.2020

Sesam: Indien entscheidet kompletten Tender für sich

NEU-DELHI. Das Ergebnis der aktuellen Ausschreibung Südkoreas über 9.000 mt Sesam fiel eindeutig und wenig überraschend aus.
Trockenfrüchte
10.06.2020

Getrocknete Feigen: Irakische Kurden unterbrechen Importe aus dem Iran

TEHERAN. Die Regionalregierung Kurdistans im Nordirak hat ein saisonales Verbot für getrocknete Feigen aus dem Iran verhängt, um die einheimische Produktion zu unterstützen. Marktteilnehmer im Iran geben an, dass diese Entscheidung einen schweren Schlag für den Markt bedeutet.
Nüsse
10.06.2020

Kokosraspel: Das vierte Quartal rückt in den Fokus

MANILA. Die Situation auf den Philippinen verbessert sich auch für die Kokosproduzenten, dennoch sind noch nicht alle Probleme überwunden. Das Augenmerk liegt mittlerweile bereits auf dem vierten Quartal.
Ölsaaten
10.06.2020

Leinsaat: Positive Aussichten sorgen für Entspannung

NUR-SULTAN. Marktteilnehmer blicken optimistisch auf die kommende Leinsaatsaison und auch im Ursprung werden leichte Preiskorrekturen vorgenommen.
Ankündigungen und Verordnungen
10.06.2020

Import- und Exportstatistiken auf Mundus Agri

SEEHEIM-JUGENHEIM. Wie viele Tonnen Haselnüsse hat Deutschland 2016 aus der Türkei importiert? Wie hoch war der Exportwert für Weißzucker aus Deutschland im letzten Jahr? Diese und weitere Daten können Sie ab sofort über unser neues Feature abrufen.
Interviews
10.06.2020

E-Mailmarketing: Darauf muss der Werbende auch in Corona-Zeiten achten

SEEHEIM/KARLSRUHE. Die AUDITOR-Redaktion hat sich mit Rechtsanwalt Thomas Steinle über die Chancen und Hürden im E-Mailmarketing unterhalten. Gerade in Zeiten, in denen Kontakte reduziert werden sollen, wäre E-Mailmarketing für viele kleine und mittelständische Unternehmen eine kostengünstige Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und mit potenziellen Neukunden in Kontakt zu treten. Was müssen Unternehmen bei der Kontaktaufnahme per E-Mail beachten? Gibt es Unterschiede, ob ich mich als Unternehmen an andere Firmen oder direkt an den Verbraucher wende?
Öle
09.06.2020

Raps: Geschäft für neue Ernte springt nicht an

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps tendierten schwächer, nachdem die Preise für Rohöl und Palmöl wieder nachgaben. Indien war für Palmöl wegen Corona ein schlechter Abnehmer, wie die vorläufigen Zahlen der Solvent Extractors Association zeigen. Druck kam vom Rohölmarkt. Saudi-Arabien gab bekannt, dass freiwillige Förderkürzungen ab Juli nicht mehr fortgesetzt werden. Bei den Preisvorstellungen für Raps zur neuen Ernte sind Ölmühlen-Industrie und Erzeuger noch weit auseinander. Aber der Preisabstand verkürzt sich weiter.
Öle
09.06.2020

Sojabohnen: Tropensturm in den USA lässt Chicago bisher kalt

CHICAGO. In den USA sorgte ein gutes Crop-Rating bei Sojabohnen für leichten Kursdruck in Chicago. Ob sich mit Tropensturm „Cristobal“ in den USA die Lage ändert, bleibt abzuwarten. Die Exportkontrolle für US-Sojabohnen lag nur knapp im Rahmen der Handelserwartungen. Das USDA gab keine neuen Sojaexporte bekannt. In Westeuropa flaute die Sojanachfrage wegen schlechter Margen und wenig Kaufinteresse der Mischfutterindustrie ab, die wegen Corona einige Lagerreserven aufgebaut hatte.
Ölsaaten
09.06.2020

Senfsaat: Produktionsschätzungen geringer als erwartet

OTTAWA/NUR-SULTAN. Agriculture and Agrifoods Canada hat die Prognose für die einheimische Senfsaatproduktion 2020 in seinem aktuellen Bericht nach unten korrigiert. Statt der bisher erwarten…
Trockenfrüchte
09.06.2020

Rosinen: Exportpreise variieren

TEHERAN. Während sich die Produzenten in der Region Zandschan mit zahlreichen Problemen konfrontiert sehen, haben sich die Exportpreise für unterschiedliche Rosinensorten in verschiedene Richtungen entwickelt.
Trockenfrüchte
09.06.2020

Getrocknete Feigen: TMO verkauft erneut Trockenfeigen

AYDIN. Die TMO hat erneut Rohwarenpreise für Trockenfeigen bekanntgegeben, auf die sich Händler bewerben können. In der ersten Junihälfte liegen die Preise je nach Qualität und Größe zwischen…
Getreide
09.06.2020

Mais: Coceral erwartet in Frankreich hohes Ergebnis

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris leicht schwächer, auch am Schwarzmeer gab Mais etwas nach. In den USA sorgte ein gutes Crop-Rating für Mais für etwas Kursdruck in Chicago, die Exportkontrolle für US-Mais lag im Rahmen der Handelserwartungen. Ob sich mit Tropensturm „Cristobal“ in den USA die Lage ändert, bleibt abzuwarten. In der EU erwartet Coceral eine 2,9 % höhere Maisernte. Frankreich soll 2,6 Mio. mt mehr Mais ernten. Der ukrainische Handel ruderte beim Maispreis zurück.
Ölsaaten
09.06.2020

Blaumohn: Erntebeginn verzögert sich

CHRUDIM. Der Juni bescherte den tschechischen Mohnbauern bisher ausreichend Niederschlag, die eher kühlen Temperaturen sorgen allerdings dafür, dass sich die Entwicklung der Pflanzen verzögert.
Trockenfrüchte
09.06.2020

Datteln: Die Nachfrage stagniert

TEHERAN. Während sich die Ware nach wie vor in den Kühlhäusern stapelt, hat in Hormozgan bereits die Ernte begonnen. Marktteilnehmer berichten von einer extrem schwachen Nachfrage.
Getreide
09.06.2020

Weizen: „Cristobal“ wütet in den USA

FRANKFURT. Die Weizenmärkte setzten den Abwärtstrend in den USA und in Westeuropa fort, am Schwarzmeer legte der Kurs zu. In den USA drückten eine schwache Exportkontrolle und zügige US-Weizenernte die Kurse. Ob sich mit Tropensturm „Cristobal“ in den USA die Ernte verzögert, bleibt abzuwarten. Coceral erwartet in der EU eine um 11,7 % geringere EU-Weizenernte. Mühlen und Backindustrie hoffen, dass durch Regenwetter die Weizenpreise noch etwas zurückgehen. Das Weizen- und Mehlgeschäft ist ziemlich zum Erliegen gekommen.
Trockenfrüchte
09.06.2020

Sultaninen: Bis zu 50% Verlust

MANISA. Nachdem der Mai ein kurzer Handelsmonat in der Türkei war, bedingt durch die Ramadan-Feierlichkeiten und die Ausgangssperren an den Wochenenden, haben die Exporte in der vergangenen Woche wieder zugelegt.
Trockenfrüchte
09.06.2020

Getrocknete Aprikosen: Große Unsicherheiten im Markt

MALATYA. In Teilen der Türkei haben die Aprikosenbauern mit der Ernte für den Frischverzehr begonnen, die Trockenfruchtproduktion startet in den kommenden Wochen. Über die Produktionsmenge ist man sich weiter uneinig.
Öle
08.06.2020

Raps: Wieder mehr Verkehr treibt Biodiesel-Nachfrage

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps tendierten fester, nachdem die Preise für Rohöl und Palmöl zugelegt haben. Auch erwartet der Handel eine wieder ansteigende Biodiesel-Nachfrage, nachdem der Verkehrsfluss in Deutschland und in Westeuropa durch Lockerungen beim Lockdown wieder zugenommen hat. Bei den Preisvorstellungen für Raps zur neuen Ernte sind Ölmühlen-Industrie und Erzeuger noch weit auseinander. Aber der Preisabstand verkürzt sich.
Öle
08.06.2020

Sojabohnen: Chinas offensichtliche Strategie

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt gab wieder etwas. Im Fokus stand die Importentwicklung bei Soja nach China, die vom Umfang her auf Hamsterkäufe schließen lässt. China deckt sich mit Soja ein. Dahinter steckt sicher die Strategie, sich im Herbst nicht in Anhängigkeit von der US-amerikanischen Sojaernte zu begeben, die dann vom Angebot den Weltmarkt bis zur kommenden Sojaernte Brasiliens im März dominieren dürfte.
Nüsse
08.06.2020

Mandeln: Spanische Bauern empfinden Preisrückgang als ungerechtfertigt

MADRID. Die spanischen Mandelbauern beobachten den Abwärtstrend der vergangenen Wochen mit zunehmendem Unmut. Ihrer Ansicht nach gibt es keinen Grund, weshalb die Preise aktuell so günstig sein sollen.
Getreide
08.06.2020

Mais: Steigende Rohölpreise und Regen bewegen den Markt

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris fester. In den USA hatte das trockenere Wetter wenig Einfluss auf die Kursentwicklung. Etwas Unterstützung lieferten gestiegene Rohöl- und Ethanolpreise, geht die Nachfrage nach Benzin und anderen Treibstoffen in den USA wieder langsam hoch. Regen verbesserte in Westeuropa die Wachstumsbedingungen für Mais. Die FAO geht in ihrer Juni-Prognose von einer 5,6 % höheren Welt-Maisernte aus.
Nüsse
08.06.2020

Walnüsse: Chilenische Angebote überraschend fest

SACRAMENTO/SANTIAGO. Trotz des soliden Ernteergebnisses können sich Walnüsse aus Chile anders als im letzten Jahr nicht gegen die US-Preise durchsetzen.
Getreide
08.06.2020

Weizen: Mit "Corona-Cent" versuchen Bäckereien Zusatzkosten aufzufangen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte starteten leicht schwächer in die neue Woche. Gewinnmitnahmen an den Terminbörsen und Regenwetter am Schwarzmeer und Teilen Westeuropas waren Gründe hierfür. Die US-Weizenernte dürfte wegen gutem Erntewetter deutlich weiter fortgeschritten sein. Mit Blick auf neue Ernte finden Verkäufer und Käufer preislich noch nicht zueinander. Über einen „Corona-Cent“ beteiligt die Kaiserslauterner Bäckerei Barbarossa in Rheinland-Pfalz die Verbraucher an gestiegene Zusatzkosten zum Schutz der Verbraucher.
Interviews
08.06.2020

„Pandemie duldet keinen Aufschub“

BERLIN. Ortsgespräch mit Torsten Spill, Geschäftsführer der Solana Gruppe und Co-Vorsitzender der German Agribusiness Alliance
Nüsse
08.06.2020

Haselnüsse: Marktteilnehmer trennen sich von Positionen

ORDU. Die Ernteprognosen für die türkische Haselnussernte 2020 entsprachen nicht dem, worauf einige Exporteure spekuliert hatten. Das wirkt sich auch auf die Preise aus.
Getreide
05.06.2020

Bio-Agrarpreisprognose/Bio-Dinkel dürfte auch in der neuen Saison die "Wundertüte" sein

Preise für Bio-Weizen wie erwartet gestiegen - Dinkel bleibt auch 2020/21 die "Wundertüte"
Öle
05.06.2020

Raps: Erzeugern ist Preis zu niedrig

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps tendierten unterschiedlich, in Kanada fester, in Westeuropa leicht schwächer. Für Preisdruck in Frankreich und Deutschland sorgt der gestiegene Eurokurs. Der EU-Kassamarkt zeigte kaum Angebot aus der neuen Ernte, auch Ölmühlen hielten sich zurück. Den Erzeugern ist der Rapspreis zur neuen Ernte zu niedrig. Die Preise für Rapsschrot sind weiter gefallen. Kanadischer Canola profitierte dagegen von festeren Kursverläufen bei Sojabohnen in Chicago.
Öle
05.06.2020

Sojabohnen: USA treten beim Export kräftig aufs Gaspedal

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt setzte den Aufwärtstrend weiter fort. Dabei profitieren US-Sojaexporteure von der Kursschwäche vom US-Dollar und können US-Sojabohnen an den Exporthäfen um 10 bis 15 USD/mt günstiger anbieten als brasilianische Konkurrenten. China greift am Markt zu und verfügt über bereits höhere Lagerbestände als im Vorjahr. Dabei muss China noch gut 20 Mio. mt aus den USA für das 4. Quartal kaufen, um den wachsenden Bedarf an Futtermitteln für Schweine zu decken.
AUDITOR-Ausgaben
05.06.2020

Der AUDITOR Ausgabe 22/2020

Anbei erhalten Sie den Link für die aktuelle Ausgabe des Rohstoffinformationsdienstes „Der AUDITOR“.
Getreide
05.06.2020

Mais: FAO rechnet mit 5,6 % höherer Welternte

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris fester. Dabei war Weizen der Preistreiber für Mais. Die von Meteorologen angekündigte Hitzewelle im Süden des Mittleren Westens der USA, in Süd-Russlands und Teilen der Ukraine hatte für Mais nicht so viel Bedeutung, ist bis zur Ernte noch weit hin. Schwer wiegen die Mais-Prognosen für die USA, Kanada und der Ukraine wegen starker Flächenausdehnung. Die FAO geht in ihrer Juni-Prognose von einer 5,6 % höheren Welt-Maisernte aus.
Getreide
05.06.2020

Weizen: Meteorologen erwarten neue Hitzewelle

FRANKFURT. Die Weizenmärkte schossen deutlich nach oben. Von Meteorologen vorhergesagte Hitzewellen im Süden der USA, in der Zentral-Ukraine und in Süd-Russland treiben die Weizenkurse nach oben. Handelseinschätzungen gehen davon aus, dass die Weizenernten in Westeuropa und am Schwarzmeer nochmals nach unten korrigiert werden, weil auch die Niederschläge im Mai zu niedrig blieben und die vorhergesagte Hitzewelle zu weiteren Ernteeinbußen führe wird. Der gestiegene Eurokurs kann den Preisanstieg am Schwarzmeer nur wenig kompensieren.
Gewürze
05.06.2020

Gewürze aktuell: Chilischoten verfolgen Abwärtstrend

GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Pfeffer, Chilischoten und Kardamom sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Öle
04.06.2020

Raps: Der Markt wiegt schwer wie Blei

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps konnten sich weiter befestigen. Die Canola-Aussaat kommt in Kanada langsam zum Ende. Die von StatsCan avisierte Fläche dürfte nicht erreicht werden. Rohöl schloss wieder schwächer. Die EU-Rapsimporte zur kommenden Saison werden auf 6 Mio. mt veranschlagt, gut 200.000 mt höher als in der laufenden Saison. Das Geschäft an den Kassamärkten blieb unterentwickelt.
Öle
04.06.2020

Sojabohnen: US-Soja-Exporte profitieren von US-Dollarschwäche

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt konnte den gestrigen Preisanstieg fortsetzen. US-Sojabohnen sind preiswerter als südamerikanische Ursprünge. China setzte seine Einkaufstour bei Soja auch in den USA fort. Nun bleibt abzuwarten, wie sich der Honkong-Konflikt zwischen den USA und China auf die weitere Sojanachfrage Pekings in den USA auswirken wird. Westeuropäische Importeure profitieren weiterhin durch den gestiegenen Eurokurs bei Sojaeinkäufen.
Bio-Rohstoffe
04.06.2020

Mais: Brasilien glänzt mit guter Ernte, schockiert mit Corona-Infektionen

PARIS. Mais tendierte in Chicago und in Paris unterschiedlich, mit Kursgewinnen in den USA und Kursverlusten in Frankreich. In den USA treibt die Kursschwäche die Exporterwartungen für US-Mais hoch, während in Brasilien ein gestiegener Real den Export erschwert. Unterstützt wurde der Kursverlauf bei Mais über eine höhere US-Ethanolproduktion zur Vorwoche. In Brasilien belasten den Markt jedoch Corona-Virus-Ausbrüche in großen Schlachtunternehmen, was zu geringeren Vieh-Bestandsergänzungen bei Farmern führt.
Ölsaaten
04.06.2020

Leinsaat: Erste Preisschätzungen für die neue Ernte

NUR-SULTAN. Die aktuellen Bedingungen sprechen für eine überdurchschnittlich gute Ernte in Kasachstan. Die ersten Preisschätzungen für September kursieren mittlerweile auf dem Markt.
Getreide
04.06.2020

Weizen: Neue Ernte im Visier

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten international nach gestrigem Einbruch wieder zu. In den USA trieb die Kursschwäche beim US-Dollar die Exporterwartungen hoch. In der Ukraine blieben die Ernteerwartungen für Weizen widersprüchlich, ging das Wirtschaftsministerium von niedrigen Ernten aus als der ukrainische Getreideverband. Auch könnte der Regen dort die Qualität inzwischen beeinträchtigen. In Westeuropa liegt der Fokus auf der neuen Ernte mit niedrigerem Preisniveau. Der monatliche Ifo-Geschäftsklimaindex, ein Indikator für die Ernährungsindustrie, liegt den dritten Monat in Folge im negativen Bereich.
Ölsaaten
04.06.2020

Blaumohn: Wenig Aktivität auf dem Markt

CHRUDIM. Trotz großer Mengen an verfügbarer Ware weigern sich Produzenten, die Blaumohnpreise zu senken, um keine Verluste einzufahren. Das Wetter spielt weiterhin die wichtigste Rolle im Blick auf die neue Ernte.
Öle
03.06.2020

Raps: Schwacher US-Dollar und teures Rohöl stimulieren Import

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zeigten sich fester. In Kanada profitierte Canola von steigenden Sojakursen und Rohölpreisen. Auch Palmöl zog nach oben. Die Nachfrage nach Rohöl entwickelt sich offenbar schneller als erwartet, entsprechend zieht Rohöl nach oben. Für die EU steht fest, Rapsimporte müssen den fehlenden Bedarf der kleinen EU-Rapsernte ergänzen. Der niedrige US-Dollar spielt den EU-Importeuren jetzt mehre Trümpfe ins Blatt.
Ölsaaten
03.06.2020

Kürbiskerne: Preiskampf der Exporteure

PEKING. Chinesische Kürbiskernexporteure liefern sich derzeit einen erbitterten Preiskampf. Um potenzielle Käufer für sich zu gewinnen, unterbietet jeder jeden.
Öle
03.06.2020

Sojabohnen: Peking überrascht den Markt

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt zeigte einen unerwartet hohen Kursanstieg in Chicago. Obwohl Peking seinen Handel aufgefordert hatte, wegen des Hongkong-Konflikts keine Sojabohnen mehr in den USA zu kaufen, kam es doch anders. Die US-Dollarschwäche machte US-Sojabohnen selbst in China wieder konkurrenzfähig. Auch EU-Importeure profitieren von niedrigen Preisen für Sojabohnen und Sojaschrot.