Marktnachrichten zu Ölen mit aktuellen Preistrends
Öle
05.05.2020

Sojabohnen: Brasilien stellt neuen Exportrekord auf

CHICAGO. Am US-amerikanischen Sojabohnenmarkt herrscht weiterhin große Unsicherheit darüber, wie stark die Corona-Krise die Futtermittelnachfrage einengen wird. Die Trump-Regierung plant offenbar neue Strafzölle für China, wird das Phase1-Abkommen nur zögerlich eingehalten und macht der US-Präsident Pekings Regierung für die Ausbreitung des Corona-Virus verantwortlich.
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04.05.2020

Raps: Palmöl sinkt nach Verlängerung Indiens Ausgangssperre

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zogen abwärts. Schwächere Kurse bei US-Sojaöl und Palmöl brachten Raps unter Druck. Der Palmölmarkt brach in Malaysia spürbar ein, nachdem Indien die Ausgangssperre um weitere zwei Wochen verlängert hat. Die Nachfrage hiesiger Ölmühlen ist sehr verhalten, da sie ihre Verarbeitung gedrosselt haben.
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04.05.2020

Sojabohnen: IGC erwartet höhere Lagerbestände

CHICAGO. Am US-amerikanischen Sojabohnenmarkt herrschte große Unsicherheit darüber, wie stark sich die Corona-Krise auf die Futtermittelnachfrage auswirken wird. US-Präsident Donald Trump beschuldigte Chinas Regierung für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich zu sein, was Befürchtungen über eine Wiederaufnahme des Handelskrieges hochkochen ließ. Der US-Sojabohnen-Crush erreichte nach NOPA-Report im März einen neuen Rekordstand.
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30.04.2020

Raps: Australien und Kanada legen bei EU-Importen kräftig nach

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zogen unterstützt vom Sojakomplex und Rohölmarkt leicht an. Brasiliens hoher Sojaexport im April, sowie nachdem Argentiniens Sojaernte durch ungewöhnlich heftige Stürme im Getreidegürtel der Pampa zum Stillstand kam, stützten ebenso den Raps- und Canola-Markt. Dass Australien mit weit über 500.000 mt Canola-Exporten in die EU in den letzten drei Monaten nachlegte, war wegen der Dürrernte Australiens nicht erwartet worden.
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30.04.2020

Sojabohnen: Rohöl, Argentiniens Regen, Brasiliens Exporttempo stützen Markt

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt zeigte leichte Aufwärtstendenz, nachdem sich die Rohölpreise schwach erholten, Brasilien im April einen Rekordexport hinlegen dürfte und Argentiniens Sojaernte durch ungewöhnlich heftige Stürme im Getreidegürtel der Pampa zum Stillstand kam.
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29.04.2020

Raps: Ernte in der Ukraine im Fokus

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps tendierten gegenläufig. In Winnipeg sank der Kurs, in Paris stieg dieser leicht. Am Diensttag hatten Broker mitgeteilt, dass China die Wiederaufnahme der kanadischen Rapsimporte zugelassen hat, in welchem Umfang blieb aber unklar. Gleichzeitig gab es Bedenken, dass in Westkanada die Aussaat von Canola wetterbedingt verzögert werden könnte. Im Fokus stand die Ernteentwicklung bei Raps in der Ukraine. In Westeuropa gab es verbreitet erste Niederschläge, wodurch sich die Wachstumsbedingungen für Raps verbessern sollten.
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29.04.2020

Sojabohnen: US-Präsident Trump zwingt Schlachtbetriebe per Executive-Order zum Weiterbetrieb

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt legte weiter den Rückwärtsgang ein. Schwache Exporterwartungen und die eskalierende Lage bei der US-Schlachtviehbetriebe trieben den Sojapreis weiter nach unten. US-Präsident Donald Trump forderte die US-Schlachtunternehmen auf, die Fleischverarbeitungsbetriebe geöffnet zu lassen, um die Lebensmittelversorgung zu gewährleisten. Dabei beklagten die US-Schlachtunternehmen aber auch Absatzeinbrüche beim Fleischverbrauch durch die Covid19-Pandemie.
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28.04.2020

Raps: Comeback für Canola nach China

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps konnten sich nach dem Niedergang wieder etwas erholen. Der Druck vom Rohöl blieb zwar. Aber China hat die Wiederaufnahme von kanadischen Canola-Importen zugelassen, hieß es im Handel. In Westeuropa gab es verbreitet erste Niederschläge, wodurch sich die Wachstumsbedingungen für Raps verbessern sollten.
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28.04.2020

Sojabohnen: Das Schweigen der Lämmer

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt zeigt nur schwache Aufwärtstendenz. Die Realitäten bei den US-Schlachthöfen sind brutal und grauenvoll, müssen wegen der pandemiebedingten Schlachthofschließungen Millionen von Schweinen, Hühnern und Rindern eingeschläfert werden, weil es dafür keine Fleischnachfrage gibt. Der Fleischabsatz zeigt bisher keine Erholungstendenz. Entsprechend werden weniger Jungtiere bei US-Farmern eingestallt. Dies bedeutet weniger Sojaverbrauch. Die Branche fordert Lockerungen beim Shutdown in den USA.
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27.04.2020

Raps: Höhere Nachfrage durch Ramadan könnte Pflanzenöl stützen

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps gerieten leicht unter Druck. Schwache Vorgaben bei Sojabohnen und Sojaöl, sowie beim Rohöl, waren der Hauptgrund. Auch Palmöl gab in Malaysia nach, obwohl die Nachfrage wegen des Ramadans saisonbedingt nach Bangladesch und Pakistan, sowie auch nach Indien, kräftig zulegte. In Westeuropa hält trockene Witterung die Erzeuger davon ab, schon Raps aus der neuen Ernte zu verkaufen.
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27.04.2020

Sojabohnen: USA lockert Covid19-Beschränkungen

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt steht zwischen zwei Flanken, dem starken Preisverfall bei Rohöl, der Sojaöl mit nach unten zieht, sowie Exporthoffnungen nach China, wobei Peking seiner Verpflichtung von Agrarimporten im Zuge des Phase1-Abkommens jetzt stärker nachkommen könnte. In den USA sind immer mehr Bundesstaaten bereit, die Beschränkungen wegen der Covid19-Pandemie wieder zu lockern, obwohl Gesundheitsexperten warnen, dass es immer noch zu wenig diagnostische Tests gibt.
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24.04.2020

Raps: Australischer Canola in Frankreich eingetroffen

HAMBURG. An den Märkten für Canola und Raps blieb die Entwicklung eher flau. Sojaöl wurde billiger und auch gefallene Palmölpreise in Malaysia setzten die Kurse für Canola und Raps unter Druck. Der Rohölmarkt liegt infolge der Rohölschwemme völlig am Boden. In Kanada könnten Wetterrisiken in den Prärien die restliche Ernte und neue Aussaat von Canola etwas behindern. In Frankreich ist australischer Canola an den Exporthäfen eingetroffen. Trockene Witterung, sowie Frostschäden vor einigen Wochen, halten Erzeuger davon ab, schon Raps aus der neuen Ernte anzubieten.
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24.04.2020

Sojabohnen: Brasiliens Exporte laufen zur Hochform auf

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt konnte die Vortagsgewinne nicht halten. Die Gerüchteküche über deutliche Sojakäufe Chinas, um seinen Verpflichtungen im Phase1-Deal nachzukommen, bestätigten sich nicht. Brasilien wertete innerhalb von 90 Tagen den Real gegenüber dem US-Dollar um fast 24 % ab. Brasilien dürfte im April einen Sojabohnenexport von 12 Mio. mt erreichen. China tätigt
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23.04.2020

Raps: Die Preislage zur neuen Ernte

HAMBURG. An den Märkten für Canola und Raps ging es weiter aufwärts. In Kanada profitierte Canola von leichter Erholung der Sojabohnen- und Rohölkurse. Die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump der US-Marine befohlen hat, im Fall gezielter Störungen im Persischen Golf, iranische Patrouillenboote zu versenken, befeuerte gleichfalls den Rohölkurs. In Kanada berichtete der Handel über Wetterverschlechterungen in kanadischen Prärien, stellte die zögerliche Schneeschmelze aber noch kein Problem dar. In Frankreich teilte der Handel mit, dass australischer Canola an den Exporthäfen eingetroffen ist. Doch sind die Preise zur neuen Ernte für Erzeuger noch nicht attraktiv genug.
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23.04.2020

Sojabohnen: Brasiliens Farmer vergolden ihre Sojabohnen

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt überraschte erneut mit gestiegenen Notierungen für Bohnen, Schrot und Öl. Präsident Donald Trump will der US-Ölindustrie mit Milliarden Staatshilfen unter die Arme greifen. China kaufte erneut Sojabohnen in den USA. Die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump der US-Marine befohlen hat, im Fall gezielter Störungen im Persischen Golf, iranische Patrouillenboote zu versenken, stützte den Rohölkurs. Brasiliens Farmer vergolden ihre Sojabohnen.
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22.04.2020

Raps: Wieder geöffnete Restaurants in Nordamerika und Geschäfte bei uns stützen Markt

HAMBURG. An den Märkten für Canola und Raps ging es wieder aufwärts. Leicht steigende Rohölpreise und nach Wiederöffnung von Geschäften kommt die Fleischnachfrage in Nordamerika wieder etwas in Schwung, was Raps und Canola über die Schrotkomponente etwas stützte. Auch der Palmölmarkt erhielt etwas Auftrieb. US-Präsident Donald Trump will der US-Ölindustrie mit Staatshilfen in Milliardenhöhe unter die Arme greifen. Das zeigt offenbar Wirkung am Markt, wie lange, das steht auf einem anderen Blatt. Die Öffnung von Restaurants in den USA und Geschäften bei uns erhöht das Infektionsrisiko mit dem Corona-Virus allerdings wieder.
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22.04.2020

Sojabohnen: Leichte Preisimpulse nach oben

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt überraschte mit gestiegenen Notierungen für Bohnen, Schrot und Öl. Präsident Donald Trump will der US-Ölindustrie mit Milliarden Staatshilfen unter die Arme greifen. China kaufte endlich Sojabohnen in den USA. Erste Schlachtbetriebe öffnen wieder seit der Schließung vor zwei Wochen. In Westeuropa könnten nachgebende Schweinepreise den Sojamarkt belasten.
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21.04.2020

Raps: Der Markt geht in Warteposition

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps gerieten wegen der Eskalation am Rohölmarkt unter Druck. Dabei erlebte der Rohölmarkt ein Waterloo, erzielte WTI erstmals einen Negativ-Preis in der Geschichte der Öl-Futures. Aus Kanada wurde nur bekannt, dass die Ergebnisse der Flächenerhebung zur Canolaernte wegen der Covid19-Pandemie nur verspätet bekanntgegeben werden können. Auch die Nachricht Malaysias, das angekündigte B20-Programm auf unbestimmte Zeit zu verschieben, brachte den Markt unter Druck.
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21.04.2020

Sojabohnen: US-Schlachtunternehmen machen dicht

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt setzte den massiven Abwärtstrend fort. Preissenkend wirkte sich die Eskalation am Rohölmarkt und die Schließungen vieler Schlachtunternehmen in den USA auf den Sojakomplex aus. China bleibt mit Sojaimporten weit zurück, weil entsprechende Tierbestände nach der Afrikanischen Schweinepest im Vorjahr und der Covid19-Pandemie in diesem Jahr nicht aufgebaut werden konnten. Die Lage bei US-Schlachtunternehmen spitzt sich zu, kündigte nach Smithfield Foods und Cargill nun auch JBS Schließungen an. Auch am westeuropäischen Fleischmarkt ziehen dunkle Wolken auf.
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20.04.2020

Raps: Rohölpreis fällt auf 16-Jahrestief

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps entwickelten sich etwas uneinheitlich, mit Kursverlusten in Winnipeg, schwachen Kursgewinnen in Paris. Laut Canadian Grain Commission (CGC) lieferten Kanadas Farmer fast 19 % mehr Canola ab, die Exporte sanken jedoch. Problem ist der starke Rohölpreisverfall. Saudische Öltanker müssen sich auf verspätete Löschungen oder sogar spätere Abnahmen in den Zielhäfen einstellen. Die Anbau- und Ernteprognosen für Raps bleiben für die EU weniger, für Kanada, Australien und Ukraine jedoch sehr optimistisch. Die Erzeuger halten sich mit Kontraktabschlüssen über die kommende Ernte sehr zurück.
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20.04.2020

Sojabohnen: US-Hilfsprogramm über 19 Mrd. US-Dollar

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt geriet stark unter Druck. Laut National Bureau of Statistics ist Chinas Schweinefleischprodukton im ersten Quartal 2020 um 29 % gesunken. Die Rohölpreise schmieren weiter ab. Insofern kündigte US-Präsident Donald Trump ein Hilfsprogramm über 19 Mrd. US-Dollar an, um Farmern bei Bewältigung der Auswirkungen des Coronavirus zu helfen.
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17.04.2020

Raps: Optimistische Ernteerwartungen bei ukrainischem Raps

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zeigten nach Kursverlusten wieder leichten Auftrieb. Dabei spielten Währungseinflüsse in Kanada und in der EU eine Rolle. Frankreichs Handel sprach von leicht verbesserten Margen der Ölmühlen. Die Perspektiven bei Palmöl in Malaysia blieben trübe, könnten die Palmölexporte im April um 6 bis 12 % weiter einbrechen. Indien fällt weiterhin als wichtigster Abnehmer von Palmöl aus. Die Anbau- und Ernteprognosen bleiben für die EU weniger, für Kanada, Australien und Ukraine jedoch sehr optimistisch.
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17.04.2020

Sojabohnen: Drei-Phasen-Programm soll US-Wirtschaft wieder in Schwung bringen

CHICAGO. Der US-amerikanische Sojabohnenmarkt zeigte wenig Erholungstendenzen. Schließungen und Produktionseinschränkungen von US-Schlachtunternehmen beherrschen in den USA nebst steigenden Arbeitslosenzahlen und schlechten Industriezahlen thematisch die Szene. Gut 30 % Konsumeinbruch beim Fleisch in Nordamerika sind kein Pappenstiel. Deshalb hat die Trump-Regierung ein Dreiphasen-Lockerungsprogramm auf den Weg gebracht.
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16.04.2020

Raps: Frost- und erste Trockenschäden in Westeuropa

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zeigten nach Kursverlusten wieder leichten Auftrieb. Dabei belastete in Kanada der schwache Sojakomplex und ein gestiegener Loonie die Canola-Kurse. Die Perspektiven bei Palmöl in Malaysia blieben trübe, könnten die Palmölexporte im April um 6 bis 12 % weiter einbrechen. In Frankreich berichtete der Handel über Frostschäden im Osten des Landes. Auch von ersten Trockenschäden bei Raps ist die Rede.
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16.04.2020

Sojabohnen: Brasilien bedient Chinas eingebrochene Nachfrage

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte zeigen klare Trends: Erstens geht die Nachfrage nach Sojabohnen in China deutlich zurück. Zweitens kauft China preiswerter Bohnen in Brasilien als in den USA. Drittens bricht gerade die Sojanachfrage auch in den USA durch geringeren Fleischkonsum erheblich ein. Viertens verbessert Argentinien gerade die Logistik, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Die Covid19-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren auf den US-amerikanischen und brasilianischen Fleischexportmärkten. Der Nachfragerückgang in China lässt nur vermuten, dass die Covid19-Pandemie dort viel schlimmer ist, als dort zugegeben wird.
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15.04.2020

Raps: Markt stemmt sich gegen Indiens Nachfrage-Einbruch

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps tendierten seitwärts. In Kanada stützte ein schwächerer Loonie den Markt. Die Restmengen der alten Conalernte werden derzeit geborgen. Indiens Regierung verlängerte die Quarantäne bis zum 3. Mai, wodurch die Nachfrage nach Pflanzenölen weiter zurückfallen dürfte. In Westeuropa ist der Bedarf von Raps der Ölmühlen aufgrund der nachlassenden Nachfrage nach Biodiesel kleiner geworden. Die neue Rapsernte wird noch nicht besprochen.
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15.04.2020

Sojabohnen: USA stehen massiv unter Druck

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte zeigen sich derzeit stark anfällig gegenüber dem Preisverfall beim Rohöl und komplexer Absatzeinbrüche auf dem US-amerikanischen Fleischsektor. Viele US-Schlachtunternehmen müssen wegen mangelndem Fleischabsatz und Quarantänen ihrer Belegschaft ihren Betrieb einstellen. Der Preisdruck bei Sojaöl ist eine Folge des Rohölpreisverfalls. Chinas Importerwartungen bleiben gedämpft.
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14.04.2020

Raps: Palmöl und US-Fleischnachfrage brechen ein

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps legten am Nachmittag den Rückwärtsgang ein. Wesentlicher Preisfaktor blieb Rohöl. Die von der OPEC-Plus-Gruppe beschlossene Senkung der Rohöl-Fördermenge wird nach Ansicht des Handels nicht ausreichen, um den Nachfrageinbruch durch die Covid19-Pandemie von 30 bis 35 Mio. Barrel/Tag auszugleichen. Druck kam auch vom Palmöl, wobei die MPOB-Daten für März überraschend einen Anstieg der malaysischen Palmölproduktion um 8,44 % zeigten. Auch die Ölschrotpreise gerieten unter Druck. Laut Rabobank ist der Fleischkonsum in den USA und Kanada im März um 30 % eingebrochen.
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14.04.2020

Sojabohnen: US-Schweinefleischmarkt unter Druck

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte legten wieder den Rückwärtsgang ein. Druck kam vom Rohöl und eingebrochener Schweinefleischnachfrage in den USA. Die von der OPEC-Plus-Gruppe beschlossene Senkung der Rohöl-Fördermenge um 9,7 Mio. Barrel wird nicht ausreichen, um den Covid19-bedingten Nachfrage-Einbruch auszugleichen. Die Einführung der Quarantäne, zuerst in China, dann in den USA, verringert die Nachfrage nach Schweinefleisch in beiden Ländern, was sich nachteilig auf die Soja-Nachfrage auswirken wird.
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09.04.2020

Raps: Der Marktausblick für Pflanzenöle ist alles andere als rosig

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zeigten am Nachmittag leichten Auftrieb. Wesentlicher Preisfaktor blieb Rohöl. Obwohl die gigantische Rohölschwemme kaum über Regulierungen der Fördermenge eingedämmt werden kann, blieb der Handel optimistisch, dass sich der Rohölpreis zumindest graduell nach oben entwickeln wird. Unterstützung kam zeitweilig vom Palmöl, wuchsen die Befürchtungen über Quarantäne-Ausweitungen bei Palmöl-Plantagen in Malaysia.
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09.04.2020

Sojabohnen: WASDE-Report könnte Pandemie-Korrekturen enthalten

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte präsentierten sich vor Veröffentlichung des WASDE-Reports am Abend eher zurückhaltend und vorsichtig. Wegen der starken Verbreitung des Corona-Virus könnte der Bericht wesentliche Bestandskorrekturen enthalten. Der Wochenexport blieb eher unter den Erwartungen des Handels.
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08.04.2020

Raps: OPEC-Plus-Gruppe hat wenig Spielraum

HAMBURG. Bei den Märkten für Canola und Raps blieb die Entwicklung uneinheitlich. Leichte Unterstützung kam vom Palmöl, wuchsen die Befürchtungen über Quarantäne-Ausweitungen bei Palmöl-Plantagen in Malaysia. Der Rohölmarkt setzte den Raps- und Canola-Markt eher unter Druck, erwartet der Handel kaum, dass die OPEC-Plus-Gruppe noch entscheidenden Einfluss auf den Preisverfall beim Rohöl nehmen kann.
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08.04.2020

Sojabohnen: Chinas Lagerbestände schrumpfen stark

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte zeigten einen regelrechten Schlingerkurs, der auf unterschiedliche Einflussfaktoren wie die Entwicklung der US-Sojabohnenendbestände, dem Stand am Rohölmarkt und der südamerikanischen Sojaernten zurückzuführen war. Nach Meinung des Handels versucht China als wesentlicher Hauptimporteur für Sojabohnen das Preisniveau niedrig zu halten. Doch die Sojavorräte Pekings schrumpfen, die Regierung muss auf nationale Lagerbestände zurückgreifen.
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07.04.2020

Raps: Spekulationen um ukrainische Ernte

HAMBURG. Bei den Märkten für Canola und Raps dreht sich weiterhin alles ums Öl und die Entwicklung der Biodieselnachfrage. Die ist wegen der geringen Kraftstoffnachfrage in Westeuropa und aller Welt stark eingebrochen. Folglich besteht weniger Nachfrage nach Raps oder Canola zur Biodieselherstellung. Dies belastet den Rapsmarkt in der EU stärker als das geschrumpfte Rapsangebot. Doch neue Marktimpulse könnte es aus der Ukraine geben.
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07.04.2020

Sojabohnen: Sojaschrot verliert, Sojaöl gewinnt

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte legten wieder etwas zu. Sojaschrot wurde preiswerter, Sojaöl teurer. In den USA läuft bisher alles darauf hinaus, dass die US-Sojaendbestände und auch globalen Sojaendvorräte steigen werden. Die Lage in Südamerika bleibt wegen der Covid19-Pandemie sehr unübersichtlich. Argentinien soll mehr Sojaschrot exportieren, die Nachfrage nach Biodiesel dürfte im April wegen der Einschränkungen im öffentlichen Leben stark einbrechen.
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06.04.2020

Raps: Wegen schwacher Biodieselnachfrage ist Ölmühlendeckung komfortabler

HAMBURG. Bei den Märkten für Canola und Raps dreht sich derzeit viel ums Öl. Der Rohölmarkt hat jegliche Marktbalance verloren. Spekulationen über einen geringeren Rohölausstoß oder zuletzt die Ankündigung, dass die USA selbst Schutzzölle auf Rohölimporte erheben wollen, führten wiederholt zu Preisanstiegen, die dann wegen fehlender Konzepte wieder in sich zusammenbrachen. Durch die schwache Biodieselnachfrage sieht die Deckung der Ölmühlen bei Raps sehr komfortabel aus, wenn Importe bei pflanzlichen Ölen und Schroten nicht abreißen.
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06.04.2020

Sojabohnen: Mehr Preisspielraum nach unten

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte zeigten schwächere Tendenz. Der US-Handel rechnet mit höheren Sojaendbeständen in den USA mit Blick auf den neuen WASDE-Report am kommenden Donnerstag. Auch hat das USDA die Februar-Prognose für den Soja-Crush erheblich nach unten revidiert. Die neuerlicher Prognosekorrekturen für Südamerika lassen allerdings erhebliche Zweifel über die Erhebungen aufkommen.
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03.04.2020

Raps: Trump will Rohöl-Fördermenge erheblich senken

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps driften wieder einmal in stürmische See, nachdem die Trump-Regierung den Rohöl-Ausstoß erheblich senken will. Am Montag soll die OPEC-Plus Gruppe über massive Förderdros¬selungen beraten. Dies könnte je nach Fördermengenbegrenzung mehr oder weniger starke Auswirkungen auch für den Rapsmarkt haben.
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03.04.2020

Sojabohnen: Südamerika rudert bei Ernten trockenheitsbedingt zurück

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkte konnten sich leicht erholen, nachdem die USA ein gutes Exportergebnis bei Sojabohnen präsentierten und es trotz widersprüchlicher Meldungen zum Rohölmarkt etwas Unterstützung vom Öl gab. Die neuerlicher Prognosekorrekturen für Südamerika lassen allerdings erhebliche Zweifel über deren Richtigkeit bei den Erhebungen aufkommen.
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02.04.2020

Raps: Kanada überrascht mit flottem Export

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps bremsten den Abwärtstrend etwas ab, obwohl die Vorgaben aus den USA bei Sojaöl und erst recht bei Palmöl aus Malaysia schwach blieben. Aber ein guter Exportfortschritt Kanadas bei Canola und ein schwächerer Loonie stützten den Markt. Gerüchte in Kanada, dass China seinen Importstopp auf kanadische Canolassaat aufheben würde, bestätigten sich nicht. Saudi-Arabien möchte seine tägliche Rohöl-Fördermenge um 2 Mio. Barrel auf 12 ,3 Mio Barrel täglich steigern, was zu einer Rohölschwemme im April führen dürfte. In Westeuropa gab Raps in Frankreich deutlich nach.
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02.04.2020

Sojabohnen: Quarantänen beherrschen zunehmend die Szene

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkt gerieten im Zuge der explosionsartigen Ausbreitung des Coronavirus in den USA stark unter Druck. US-Präsidenten Donald Trump warnte vor anstehendenden fürchterlichen Wochen und bis zu 240.000 Toten in den kommenden Wochen in den USA. Der US-Handel rechnet mit quarantänebedingten Exportverzögerung bei US-Sojabohnen. In Argentinien geht die Sojaverarbeitung stark zurück, in Brasilien legte der Export im März zu.
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01.04.2020

Raps: Richardson und Viterra dürften nicht nach China liefern

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps gerieten wieder in den Abwärtstrend. Dabei machten in Kanada Gerüchte die Runde, dass China seinen Importstopp auf kanadische Canolassaat aufheben würde, was später dementiert wurde. Die Lage an Malaysias Palmölmarkt entwickelt sich die Covid19-Pandemie desaströs.
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01.04.2020

Sojabohnen: In Brasilien wächst Unmut über mangelnde Schutzmaßnahmen

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkt tendierten in den USA und Südamerika etwas schwächer, nachdem zwar die US-Sojaquartalsbestände um 17 % gegenüber dem Vorjahr gesunken sind, aber die US-Farmer fast 10 % mehr Sojabohnen anbauen wollen. In Argentinien schien sich die prekäre Lage wegen der Covid19-Pandemie etwas zu entspannen, die Transporte zu den Lägern und Hafenplätzen wären gesichert, hieß es. Aber in Brasilien wächst der Unmut über mangelnde Schutzmaßnahmen der Regierung. Sojaschrot bleibt für vordere Termine teuer.
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31.03.2020

Raps: Rohöl-Preiskampf zwischen Russland und Saudi-Arabien tobt

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zogen leicht nach oben. Dabei waren die Preiserhöhungen bei Canola in Kanada auf leichte gestiegene Preise für Soja- und Palmöl zurückzuführen. Dabei belasten Absatzsorgen den malaysischen Handel, weil die Covid19-Pandemie gerade Indiens öffentliche Leben und Wirtschaft lahmlegt. Die Trump-Regierung will Moskau zu 20 % Rohölfördermengenbegrenzung bewegen, um die drohende US-Pleitewelle für Schieferölproduzenten abzuwenden. Im Gegenzug verlangt Moskau die Aussetzung von Sanktionen und Handelskrieg für die Zeit der Coronavirus-Krise.
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31.03.2020

Sojabohnen: Südamerikas Kommunen verschärfen Kontrollen gegen Willen ihrer Regierungen

CHICAGO. Die Sojabohnenmärkt tendierten in den USA und Südamerika etwas schwächer, in Westeuropa dagegen fest. Zwischen den USA und Russland laufen Bemühungen, den abgestürzten Rohölmarkt über 20 %ige Drosselung des Rohölausstoßes zu stützen, um die drohende US-Pleitewelle für Schieferölproduzenten abzuwenden. Im Gegenzug verlangt Moskau die Aussetzung von Sanktionen und Handelskrieg. Argentiniens und Brasiliens Kommunen haben die Grenzkontrollen wegen der Covid19-Pandemie verschärft gegen den Willen ihrer Regierungen.
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30.03.2020

Raps: Covid19-Pandemie dominiert die Märkte

HAMBURG. Die Märkte für Canola und Raps zogen leicht nach oben. Dabei waren die Preiserhöhungen bei Canola in Kanada auf die starke Ausbreitung der Covid19-Pandemie zurückzuführen, decken sich immer mehr Länder mit Agrarrohstoffen ein, weil sie Schließungen bei Exporthäfen befürchten und Lieferunterbrechungen vermeiden wollen.
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30.03.2020

Sojabohnen: Brasiliens Exportlogistik gerät ins Wanken

CHICAGO. Der Sojabohnenmarkt ist aufgrund der Covid19-Pandemie weiter im Aufwärtstrend. Nachdem Argentinien wegen hoher Fallzahlen bei Covid19-Infizierten den Sojaexport vorübergehend einstellen muss, gerät auch Brasiliens Exportlogistik samt Vorleistungen stark ins Wanken. Brasilien und Argentinien haben ihre Grenzübergänge wegen der Covid19-Pandemie geschlossen.
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27.03.2020

Sojabohnen: Nachschub aus Argentinien versiegt

CHICAGO. Der Sojabohnenmarkt erhielt nur vordergründig einen Dämpfer. Gewinnmitnahmen der US-Fonds setzten die Kurse in Chicago unter Druck. Die Covid19-Pandemie scheint den Exportbetrieb in Argentinien vollständig lahmzulegen. Die Preise für Sojaschrot sind explodiert. Der Preisanstieg ist für die Mischfutterindustrie bereits ruinös, kann die Preissteigerung nicht unmittelbar an Lieferkunden weitergegeben werden.