Marktnachrichten zu Getreide und Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
13.01.2020

Mais: USA wollen 6 Mio. mt mehr Mais verfüttern

PARIS. Der Maismarkt setzte mit leichten Aufschlägen den Kursanstieg fort. Im WASDE-Report erwartet das USDA eine höhere US-Maisernte, sinkende Maisexporte, jedoch einen Anstieg des US-Maisverbrauchs über den Futtermittelsektor von immerhin 6 Mio. mt US-Mais. Auch die EU-Maisernte wurde leicht angehoben. Südamerikas wichtige Maisernten blieben dagegen unverändert. China verzögert die angekündigte Einführung der E10-Quote für Benzinkraftstoffe.
Getreide
13.01.2020

Weizen: USDA erwartet 2 Mio. mt höhere EU-Weizenexporte

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten leicht schwächer. Der neue WASDE-Report lieferte unterschiedliche Ergebnisse, besonders die höhere EU-Weizenernte, noch viel mehr der weiter nach oben veranschlagte EU-Weizenexport mit sinkenden EU-Weizenbeständen, überraschten den Markt. Dagegen verminderte das USDA die russische Weizenernte und senkte auch die Exporterwartungen dort. In Westeuropa gab A-Weizen nach, Futterweizen legte dagegen etwas zu.
Getreide
10.01.2020

Mais: China verzögert Einführung der E10-Quote für Benzinkraftstoffe

PARIS. Der Maismarkt setzte den Aufwärtstrend leicht fort. In den USA erwartet der Handel eine geringere Maisernte. Druck kam dagegen vom Rohöl- und Ethanolmarkt. China verzögert die angekündigte Einführung der E10-Quote für Benzinkraftstoffe. Argentiniens Maisernte profitierte von jüngsten Niederschlägen. Auch die brasilianische Maisernte dürfte von Regenfällen partizipieren. In Westeuropa legte Körnermais um gut 1 EUR/mt zu.
Getreide
10.01.2020

Weizen: Australischer Weizen nach Süd-Ostasien wird knapp

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten weltweit zu. Die USA erwarten eine geringere US-Weizenfläche zur kommenden Ernte. Südostasiatische Importeure sprechen über den Kauf von zusätzlichem Weizen, weil Australiens Ernte stärker ausfällt. In Sibirien häufen sich die Beschwerden illegaler Weizenexporte nach Kasachstan. Preisauftrieb gab es auch aus Frankreich, wo die Drittlandexporte von EU-Weizen im Dezember ein Vierjahreshoch erreichten. In Polen mehren sich die Fälle von Afrikanischer Schweinepest an Wildschweinen.
Getreide
09.01.2020

Mais: Preisanstieg in Norddeutschland

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer fester. In den USA erwarten die Analysten eine Senkung der US-Maisernte. Auch die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nahmen im Nahen Osten ab, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, dass er auf einen Vergeltungsschlag gegen den Iran verzichten werde. Kontrovers wird die Entwicklung der brasilianischen Maisernte diskutiert.
Bio-Getreide
09.01.2020

Buchweizen: Preistrend soll anhalten

WARSCHAU. Wie Marktteilnehmer berichten, veranlasst die hohe Nachfrage nach pflanzlichen Proteinquellen viele osteuropäische Bauern dazu, vermehrt Hülsenfrüchte anzubauen. Oft zu Lasten anderer Agrarrohstoffe wie Buchweizen.
Getreide
09.01.2020

Weizen: Norddeutscher Weizenmarkt zieht weiter an

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten in den USA und Westeuropa weiter zu. Dabei rechnet der Handel mit leicht sinkenden Weizenendbeständen in den USA und niedrigerer US-Weizenanbaufläche 2019/20. Der ägyptischen Tender über 300.000 mt Weizen ging an Frankreich vorbei und wurde von Russland, der Ukraine und Rumänien zugeschlagen. In Norddeutschland zogen die Weizenpreise weiter an.
Getreide
08.01.2020

Hirse: Gute Ernte lässt Einfuhr steigen

KIEW. Deutschland importierte gegenüber dem Vorjahr deutlich mehr Hirse aus der Ukraine. Dennoch ging das Einfuhrvolumen insgesamt zurück.
Getreide
08.01.2020

Mais: Argentinien nimmt Preisforderungen zurück

PARIS. Der US-Maismarkt gab weiter nach, auch Argentiniens Preisforderungen legten den Rückwärtsgang ein. In der EU und am Schwarzmeer zogen die Preise jedoch leicht an. Hintergrund sind die gestiegene Griwna, zunehmende Trockenheit in Südosteuropa und eingeschränkter Handel im Schwarzmeerraum wegen der orthodoxen Weihnachtsfeiertage.
Getreide
08.01.2020

Weizen: Wetterkapriolen am Schwarzmeer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konnten in den USA und in Westeuropa leicht zulegen, gaben am Schwarzmeer leicht nach. Ägypten hat eine Weizenausschreibung bekannt gegeben, die von Argentinien und dem Schwarzmeer bedient werden könnte. Die zunehmende Trockenheit in Südosteuropa lässt vorerst höhere Preisforderungen erwarten. Dem stehen gute Ernteaussichten in Nordwesteuropa entgegen.
Getreide
07.01.2020

Mais: US-Exporteure befürchten Exportnachteile in Nahen Osten

PARIS. Der US-Maismarkt setzte den Abwärtstrend fort. US-Exporteure befürchten nach dem Luftanschlag in Bagdad Exportnachteile in den Nahen Osten. Mit Fokus auf die neuen Ernten in Südamerika erwartet der Handel spätestens ab März mit Preisrücknahmen am Maismarkt. Wegen gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa in der Futterration wettbewerbsfähiger. Aufgrund der orthodoxen Weihnachten verkürzt sich die Handelswoche am Schwarzmeer.
Getreide
07.01.2020

Weizen: Am Schwarzmeer rudert Weizen zurück

FRANKFURT. Die Weizenmärkte setzten in Chicago und Paris den Abwärtstrend fort, auch am Schwarzmeer ging der Weizenpreis zurück. US-Exporteure befürchten nach dem Luftanschlag in Bagdad Exportnachteile in den Nahen Osten. Argentinien exportiert mit Hochdruck Weizen, nachdem die Regierung weitere Steuererhöhungen in Erwägung zog. In Norddeutschland sorgt die Exportabwicklung in den Iran und nach Ostafrika für erneut festere Weizenkurse, während Mühlen und Backindustrie Bedarfsdeckungen wegen gestiegener Preise zurückhalten.
Getreide
06.01.2020

Mais: Ukrainischer Mais verliert seinen Reiz

PARIS. Der US-Maismarkt entwickelte sich wegen niedriger Exporte schwach. Auch der geplante Abschluss zum Phase-1-Deals mit China unterstützte den Markt wenig. In Westeuropa und am Schwarzmeer legte Mais dagegen seit Weihnachten um gut 2 bis 3 EUR/mt zu. Wegen gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa in der Futterration deutlich wettbewerbsfähiger. Aufgrund der orthodoxen Weihnachten verkürzt sich die Handelswoche am Schwarzmeer.
Getreide
06.01.2020

Weizen: Preise übers Ziel hinausgeschossen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in Chicago und Paris nach, einzig der Handel am Schwarzmeer hob seine Preisforderungen an. Aufgrund des US-Militärschlags letzte Woche gegen den Chef der iranischen Elite-Quds Force sind die Spannungen zwischen USA und dem Iran gewachsen, was Aktien- und Rohstoffmärkte mit Ausnahme von Rohöl unter Druck brachte. Der Mühlen- und Backindustrie ist das gestiegene Preisniveau bei Weizen zu hoch, was Kaufzurückhaltung bedeutet.
Getreide
03.01.2020

Mais: Brasiliens Exporte legten im Dezember kräftig zu

PARIS. Der US-Maismarkt tendierte nach Kursgewinnen wieder schwächer. In Westeuropa konnte sich Mais am französischen Kassamarkt leicht befestigen, in Deutschland und in den Niederlanden blieb der Maispreis stehen. Angesichts gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa in der Futterration jedoch wettbewerbsfähiger. In Polen sind über den Jahreswechsel acht neue Schweinepestfälle bestätigt worden.
Getreide
03.01.2020

Weizen: Der Markt rudert wieder leicht zurück

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in Chicago und Paris wieder etwas schwächer. In den USA zogen schwache Exporterwartungen den Weizen nach unten. Die Türkei gab eine internationale Weizenausschreibung über 650.000 mt bekannt. In Polen sind über den Jahreswechsel acht neue Schweinepestfälle bestätigt worden.
Getreide
02.01.2020

Mais: EU-Mais profitiert vom festen Weizenpreis

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA schwächer, in Deutschland leicht fester. Der US-Handel hofft, dass vor dem Hintergrund des Phase 1-Deals mit Peking China bald wieder mehr DDGS in den USA kaufen wird. Die Exportkontrolle für US-Mais konnte den Markt keineswegs überzeugen. Angesichts gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa wieder in der Futterration wettbewerbsfähiger.
Getreide
02.01.2020

Weizen: Frankreich und Deutschland starten fest ins Neue Jahr 2020

FRANKFURT. Die Weizenmärkte blieben auch nach dem Jahreswechsel 2020 fest. In den USA treiben Spekulationen über höhere Weizenkäufe Chinas in 2020 den Markt. In der EU sorgen geringere Erwartungen zur kommenden EU-Weizenernte, stärkere EU-Futterweizennachfrage und schlechte Wachstumsbedingungen bei ukrainischen Weizen wegen Trockenheit für steigende Preise.
Getreide
30.12.2019

Mais: In Westdeutschland zieht Mais weiter an

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA seitwärts, in Deutschland leicht fester. Der US-Handel hofft, dass vor dem Hintergrund des Phase 1-Deals mit Peking China bald wieder mehr DDGS in den USA kaufen wird. Der wöchentliche US-Maisexport fiel schwach aus. Die US-Ethanolbestände sanken leicht. In Deutschland legte Mais nach Weihnachten etwas zu.
Getreide
30.12.2019

Weizen: Weiterer Preisschub nach Weihnachten

FRANKFURT. Die Weizenmärkte holten nach Weihnachten deutlich auf. Hintergrund für den Preisanstieg in den USA sind Spekulationen über höhere Weizenkäufe Chinas in 2020. Die wöchentlichen US-Exportverkäufe bei Weizen lagen im oberen Erwartungshorizont des Handels. In Russland gehen die Inlandspreise leicht zurück. In Westeuropa sorgt der Futtermittelsektor für höhere Nachfrage und Preisanstieg, auch schwächere Weizenprognosen stützten den Markt.
Getreide
27.12.2019

Weizen: Marktverlauf mit leichtem Plus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte hielten sich nach Weihnachten auf festem Niveau. Hintergrund waren angekündigte Zollsenkungen Pekings für 850 US-Industrie- und Agrargüter, darunter US-Schweinefleisch. Auch senkte Moskaus Regierung seine Prognose zur Weizenernte Russlands.
Getreide
23.12.2019

Weizen: Norddeutschland legt leicht zu

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten fest vor Weihnachten, dabei gab es kaum mehr Handel vor den Festtagen. Sehr fest ist der Weizenmarkt in Norddeutschland wegen Exportverladungen und Verkäufen nach England.
Getreide
20.12.2019

Mais: Fester Trend in Westeuropa und am Schwarzmeer

PARIS. Der US-Maismarkt zeigte in Westeuropa und am Schwarzmeer recht feste Preistendenz. Allerdings soll die Bevorratung der hiesigen Kraftfutterindustrie hoch sein, sodass auch die Nachfrage im alten Jahr vernachlässigbar bleibt. Der ukrainische Handel spekuliert auf Preiserhöhungen, weil im Export viel Ware abfloss.
Getreide
20.12.2019

Weizen: Iran kauft 1 Mio. mt Weizen

FRANKFURT. Der europäische Weizenmarkt tendierte im frühen Handelsverlauf etwas fester, nachdem bekannt wurde, dass der Iran 1 Mio. mt Weizen aus Russland und offenbar zu Anteilen aus Deutschland gekauft hat. Laut statistischem Bundesamt haben die deutschen Landwirte ihre Weizenanbaufläche in diesem Jahr um 7,1% eingeschränkt. Die EU-Kommission setzte ihre Schätzung für die diesjährige EU-Weizenernte leicht hoch.
Getreide
19.12.2019

Mais: US-Exportverkäufe sollen bis Februar hoch bleiben

PARIS. Der US-Maismarkt geriet durch wenig konkrete Details zum Phase 1-Abkommen ins Schwimmen. Jedoch kamen dem US-Handel höhere Zollankündigungen von Argentinien für Mais gerade recht, stärkt dies die Exportposition für US-Mais. Auch kaufte Mexiko erneut mehr US-Mais. Die Ukraine realisierte mit 10 Mio. mt Mais bis zum Jahresschluss bereits ein Drittel ihrer Exporte.
Getreide
19.12.2019

Weizen: Winterwetterprognosen für West- und Osteuropa

FRANKFURT. Der Weizenmarkt wird durch die Winterwetterprognosen in West- und Osteuropa sowie durch Anbaurückgänge in Frankreich und in der Ukraine beeinflusst. Argentiniens Regierung überrascht mit höherem Exportzoll, was den US-Weizenmarkt leicht stützte. Mit Blick auf die kommende Maisernte Brasiliens relativen sich vorerst größere Preisausbrüche nach oben.
Getreide
18.12.2019

Mais: Argentinien überrascht mit noch höheren Zöllen

PARIS. Der US-Maismarkt wurde zwar durch das Phase 1-Abkommen gestützt, doch der Euphorie müssen jetzt Importe aus China folgen. Argentiniens neue Regierung fordert noch höhere Zolle auf Weizen, Mais und Soja, wodurch die Exportpreise nicht stiegen, sondern in Argentinien und Brasilien einbrachen, was aber auch mit dem Phase 1-Abkommen zusammenhing.
Getreide
18.12.2019

Weizen: Kursrallye zum Jahresende

FRANKFURT. Der Weizenmarkt wird durch niedrigere Anbauprognosen in den USA, der Ukraine und in Westeuropa befeuert. Noch höhere Zölle in Argentinien könnten den Export spürbar bremsen. China befürchtet schlechtere Erträge wegen Gelbrostausbreitung. In Westeuropa läuft der Weizenexport auf vollen Touren. Die Frage ist, setzt sich die Entwicklung auch 2020 so fort?
Getreide
16.12.2019

Weizen: Argentinien erhebt höhere Exportzölle

FRANKFURT. Der Weizenmarkt erhielt neuen Schwung durch das Verhandlungsergebnis im Zollstreit mit China und die Erhöhung der Exportsteuern in Argentinien. Der Markt läuft jedoch immer stärker in geopolitischen Bahnen, wobei die EU aufpassen muss, dass sie nicht den Anschluss verpasst. In Norddeutschland sorgte mehr Export für steigende Preise.
Getreide
16.12.2019

Mais: Argentinien erhält mehr Regen

PARIS. Der Maismarkt wird durch das Verhandlungsergebnis im Zollstreit mit China und die Erhöhung der Exportsteuern in Argentinien gestützt. Argentiniens Wetterdienste melden in den Maisanbaugebieten mehr Regen. In Westeuropa und am Schwarzmeer tendiert Mais leicht fester.
Getreide
13.12.2019

Mais: Mexiko kauft 1,6 Mio. mt US-Mais

PARIS. Der Maismarkt wurde durch den in greifbare Nähe gerückten Abschluss des Phase 1-Deals mit Peking getrieben. Auch der Export von 1,6 Mio. mt US-Mais nach Mexiko beflügelte den Markt. In Westeuropa und in der Ukraine zog Mais leicht mit nach oben.
Getreide
13.12.2019

Weizen: Getrieben durch Handelsabkommen mit China

FRANKFURT. Der Weizenmarkt wurde durch den in greifbare Nähe gerückten Abschluss des Phase 1-Deals mit Peking getrieben. Auch Tunesien gab eine Ausschreibung für Weizen bekannt. Weil Frankreichs Weizenaussaat regenbedingt zurückfiel, rechnet Tallage kommende Saison mit kleinerer EU-Weizenernte. Der gestiegene Eurokurs senkt Importpreise für ukrainischen und russischen Weizen.
Getreide
12.12.2019

Mais: Frankreich senkt den Preis

PARIS. Der Maismarkt verlor international weiter an Boden. In den USA und in Frankreich gab Mais am Kassamarkt etwas nach, während sich ukrainischer Mais durch die gestiegene Griwna verteuerte. In Argentinien fielen die Niederschläge geringer aus, was dort zu leicht höheren Preisforderungen führte. Der Abschluss des Phase 1-Abkommens zwischen USA und China rückt offenbar in weite Ferne.
Getreide
12.12.2019

Weizen: Trend vorerst schwächer

FRANKFURT. Der Weizenmarkt setzte seinen tendenziell rückläufigen Kurs nach unten fort. In den USA und Frankreich gaben die Weizenpreise nach. Nur am Schwarzmeer setzte sich etwas festerer Trend fort, bedingt durch die stark gestiegen ukrainische Griwna, wodurch die Verkaufsbereitschaft auf Erzeugerebene zurückging.
Getreide
11.12.2019

Mais: Chinas Bestände steigen um 5 Mio. mt

PARIS. Der Maismarkt setzte den Abwärtstrend leicht fort, nachdem der WASDE-Report um knapp 5 Mio. mt höhere Maisendbestände auswies, auch das USDA die Prognose für den US-Maisexport nicht senkte, obwohl diese stark zurückfielen. Das neue Handelsabkommen USMCA mit Mexiko und Kanada, worüber im US-Kongress noch debattiert wird, stützte den Markt etwas. In Westeuropa neigt Mais zur Schwäche, nachdem der Preis auch in Brake weiter zurückfiel.
Getreide
11.12.2019

Weizen: Frankreich verkauft 120.000 mt nach Ägypten

FRANKFURT. Der Weizenmarkt zog in den USA zunächst leicht an, gab dann aber ähnlich wie in Westeuropa nach, während am Schwarzmeer der Handel versuchte, dass Preisniveau zu halten. Frankreich erhielt beim Weizentender nach Ägypten einen Zuschlag von 120.000 mt, den Rest erhielt Rumänien, Ukraine und Russland. Der WASDE-Report für Weizen fiel bearish aus.
Getreide
10.12.2019

Mais: Flaue Marktaussichten

PARIS. Der Maismarkt dümpelt regelrecht dahin. Die USA dürften ihre Exportprognose im WASDE-Report deutlich vermindern, weil kaum US-Mais gegenüber billigerer Konkurrenz aus Brasilien und der Ukraine nachgefragt wird. In der EU und am Schwarzmeer gibt es derzeit wenig Gründe, warum Mais teurer werden sollte, von unvorhersehbaren Wettereinflüsse einmal abgesehen.
Getreide
10.12.2019

Weizen: Frankreich wenig wettbewerbsfähig beim Ägypten-Tender

FRANKFURT. Der Weizenmarkt entwickelte sich in den USA schwach, auch in Franktreich und am Schwarzmeer gab Weizen zumindest am Kassamarkt nach. Ein neuer Weizen-Tender nach Ägypten könnte an zu hohen Preisvorstellungen in Frankreich scheitern. Trotzdem legte der EU-Weizenexport um 63 % gegenüber dem Vorjahr zu. Am Niederrhein setzten Mühlen und teils auch Kraftfutterwerke ihre Preise nach unten.
Getreide
09.12.2019

Mais: Griwna verteuert ukrainischen Mais

PARIS. Der Maismarkt neigte in den USA zur Schwäche, tendierte in der EU allerdings fester, weil die Maisernte in Frankreich einfach kein Ende fand. Der WASDE-Report soll am Dienstag wenig Änderung bringen. Kanadas Maisernte wurde leicht heruntergesetzt. Die Maispreise am Schwarzmeer zogen wegen des Kursanstiegs bei der Griwna leicht an.
Getreide
09.12.2019

Weizen: Algerien-Tender lässt Markt kalt

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in den USA schwächer, auch in Westeuropa und am Schwarzmeer gab Weizen zumindest am Kassamarkt nach. Der Algerientender über 500.000 mt Weizen ging bisher fast spurlos am Markt vorbei. Besonders am Niederrhein setzten Mühlen und teils auch Kraftfutterwerke ihre Preise nach unten.
Getreide
05.12.2019

Mais: Preisrücknahmen in Frankreich

PARIS. Der Maismarkt legte erneut den Rückwärtsgang ein, nachdem sich die Exportentwicklung in den USA weiter verschlechterte, der UVP-Report für US-Ethanol bearish ausfiel und Brasiliens Maisprognosen hochblieben. Aber die Maisernte Kanadas wird vorerst niedriger erwartet, auch Argentiniens Maisernte wird zumindest von IEG Vantage niedriger veranschlagt. In Frankreich gab Mais unter dem Druck hoher Maisimporte aus der Ukraine nach.
Getreide
05.12.2019

Weizen: Preisrückgang in Frankreich

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte nur in den USA leicht fester. In Westeuropa und am Schwarzmeer gab Weizen nach. Backindustrie und auch Kraftfutterindustrie empfinden den Preisanstieg für überzogen und setzten auf einen fallenden Markt nach dem Jahreswechsel. Frankreichs Handel nahm die Preisforderungen bereits um 2 EUR/mt zurück.
Getreide
04.12.2019

Mais: US-Zölle setzen Südamerika unter Druck

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA leicht nach, setzte aber in Westeuropa und auch am Schwarzmeer die etwas festere Tendenz fort. Die Trump-Regierung will die Regierungen in Argentinien und Brasilien über höhere Zölle auf Stahl und Aluminium dazu bringen, ihre „künstlichen“ Abwertungen der Währungen in Zukunft zu unterlassen. In Westeuropa und am Schwarzmeer tendiert Mais leicht fester.
Getreide
04.12.2019

Weizen: Westeuropas Kassamarkt gibt wieder nach

FRANKFURT. Weizen kippte wieder am Kassamarkt. Russland erhielt den Zuschlag für den Weizentender nach Ägypten. Die Ausschreibung für Algerien, von der Menge her deutlich geringer als erwartet, läuft bis heute Abend. Am Schwarzmeer gab der Black Sea Wheat Future spürbar nach.
Getreide
03.12.2019

Mais: USA setzen Südamerika mit Stahlzöllen unter Druck

PARIS. Der Maismarkt konnte sich leicht erholen. Die USA werden laut US-Präsident Donald Trump wieder Zölle auf Stahl und Aluminium aus Argentinien und Brasilien verhängen, als Antwort auf die massive Abwertung der Landeswährungen der beiden südamerikanischen Länder. In Frankreich könnten die für ab 5. Dezember angesetzten Streiks im Transportwesen auch bei Mais zu Marktstörungen führen.
Getreide
03.12.2019

Weizen: Algerien und Ägypten geben neue Tender bekannt

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gab in den USA Kursgewinne ab, tendierte auch in Frankreich leicht schwächer, legte aber in Deutschland erneut kräftig zu. Dabei haben Algerien und Ägypten neue Weizenausschreibungen gestern gestartet. Frankreichs Handel braucht den Export, die Weizenpreise sind für die Exporteure in Westeuropa aber viel zu hoch gestiegen, um vom Export zu partizipieren.
Getreide
02.12.2019

Mais: Ukraine wird durch Brasilien eingebremst

PARIS. Auch der Maismarkt startete fester in die neue Woche, wenn auch abgeschwächter als für Weizen. In den USA legte Mais wegen besserer Exportentwicklung und Schneewetter in Corn Belt zu. In Frankreich konnte die schleppende Maisernte den Markt kaum stabilisieren, weil Brüssel die EU-Maisernte leicht nach oben revidierte. Das am 5. Dezember drohende Verkehrschaos in Frankreich wegen landesweit geplanter Streiks im Transportwesen könnte zu Marktstörungen führen
Getreide
02.12.2019

Weizen: Frankreichs Kassamarkt legt kräftig zu

FRANKFURT. Der Weizenmarkt startete fest in die neue Woche. Schneewetter im Mittleren Westen der USA, hoher US-Weizenexport letzte Woche, eine um 3 Mio. mt auf 75 Mio. mt verringerte Weizenernte Russlands und in Frankreich am 5. Dezember drohendes Verkehrschaos wegen landesweiten Streiks im Transportwesen waren Gründe.