Marktnachrichten zu Getreide und Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
27.01.2020

Mais: Preisrutsch und Qualitätsprobleme in den USA

PARIS. Der Maismarkt erlebte in den USA einen deutlichen Dämpfer. Unsichere Erwartungen zur Weltwirtschaft, keine Anzeichen für eine baldige Nachfragebelebung Chinas für US-Mais, sowie eine schlechtere Qualität bei US-Mais, drückten in Chicago die Kurse. Die Ukraine bedienst die Nachfrage Süd-Ostasiens und Chinas, dadurch zog ukrainischer Mais weiter an.
Getreide
27.01.2020

Weizen: Mehr Nachfrage für vordere Termine

FRANKFURT. Der Weizenmarkt startete leicht schwächer in die neue Woche. Die unsichere Weltwirtschaft, keine Zeichen für eine baldige Nachfrage Chinas auch für US-Weizen, Gerüchte über Chinas Käufe in Australien, setzten den Markt unter Druck. In Westeuropa hielten der Weizentender nach Algerien und ausgeschriebene Futtergerstentender nach Saudi-Arabien den Markt noch stabil. Der Handel berichtet über regere Nachfrage für Mahl- und Futterweizen für Liefertermine bis April.
Getreide
24.01.2020

Mais: IGC-Prognose mit Kurskorrektur nach oben

PARIS. Der Maismarkt zog in den USA seitwärts, gab in Paris etwas nach und blieb am westeuropäischen Kassamarkt nahezu stehen. Im Fokus stand der neue Report des Internationalen Getreiderats (IGC), der die Welt-Maisernte um 8,5 Mio. mt auf 1.111,3 Mio. mt nach oben korrigierte, wovon 5,4 Mio. mt mehr Mais auf das Konto Chinas gingen. Der ukrainische Handel nahm die hohen Preisforderungen für Mais teilweise zurück.
Getreide
24.01.2020

Weizen: Preisrückgang in Frankreich und Deutschland

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in Chicago leicht schwächer, in Paris fester, obwohl Weizen am Kassamarkt in Frankreich und Deutschland nachgaben. Der Internationalen Getreiderats (IGC) senkte die Welt-Weizenernte marginal um 500.000 mt. Saudi-Arabien gab die Ausschreibung von 0,9 Mio. mt Futtergerste bekannt. Die Exportabwicklung in Frankreich klemmt weiterhin.
Getreide
23.01.2020

Mais: Ukraine hob Preisforderung weiter an

PARIS. Der Maismarkt entwickelte sich unterschiedlich. In den USA tendierte der Markt schwächer, weil die Exportnachfrage Chinas ausblieb. Auch dass Kanada das USMCA-Abkommen als einziges Partnerland noch nicht unterzeichnet hat, schwächte den Markt. In der EU hebelte sich der Markt leicht nach oben, weil die Weizenpreise stiegen und die Streiks in Frankreich die Frachtraten nach oben zogen. Die Ukraine setzte ihre Preisforderung weiter hoch.
Getreide
23.01.2020

Weizen: Argentinien verzögert Rückzahlung von Auslandsschulden

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in Chicago und Paris leicht schwächer, am Schwarzmeer fester. Argentinien kommt der Rückzahlung von Auslandsschulden nicht nach, was Exporteure stark verunsichert hat. Australien fällt als Weizenexporteur weitgehend aus. Die andauernden Streiks in Frankreich gefährden die Exportwirtschaft und Backindustrie zunehmend. Frankreich erhält den Zuschlag für den Algerientender zu hohem Anteil.
Getreide
22.01.2020

Mais: Brasiliens Safrinha-Maisanbau verzögert sich leicht

PARIS. Der Maismarkt legte am Mittag weiter zu. In den USA hofft der Handel auf US-Mais-, DDGS- und Ethanolkäufe Chinas. In Brasilien verzögert sich leicht der Anbau der Safrinha-Maisernte, auch könnte ein Trucker-Streik bevorstehen. China erweitert die Erlaubnis für GVO-Maissorten. Westdeutscher Mais konnte sich weiter befestigen. In Frankreich behindern massive Streiks auch den Handel mit Mais.
Getreide
22.01.2020

Weizen: Hamburg hat die 200 Euro-Marke genommen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte erneut zu. Australiens geringere Exportverfügbarkeit bietet Argentinien die Chance, die gestiegene Nachfrage in Südost-Asien verstärkt zu bedienen. Dadurch hat Frankreich beim Export nach Nordafrika einen Konkurrenten weniger, was den westeuropäischen Markt grundsätzlich stützt. Die Exportabwicklung Frankreichs nach Nordafrika könnte wegen der umfangreichen Streiks auf norddeutsche Seehäfen umgeleitet werden.
Getreide
21.01.2020

Mais: EU-Maisimport wieder rückläufig

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA und auch in Westeuropa nach. In den USA blieb der Handel gestern wegen des Martin-Luther-King-Days geschlossen. Mehr Regen hat in Südamerika für bessere Wachstumsbedingungen bei Mais gesorgt. Aber die Aussaat der Safrinha-Maisernte verzögerte sich leicht. Die EU importierte weniger Drittlandmais.
Getreide
21.01.2020

Weizen: Frankreich hofft auf Algerien-Tender

FRANKFURT. Der Weizenmarkt zeigte unterschiedliche Tendenzen. In den USA fielen die Kurse wegen Gewinnmitnahmen und wenig wettbewerbsfähiger Weizenangebote. In der EU zog Weizen hoch, gestützt durch gestiegene Weizenexporte in Drittländer. Dabei hofft Frankreich, den Zuschlag für den Weizentender nach Algerien zu erhalten. Argentinien konzentriert sich auf die asiatische Nachfrage, nachdem Australien weniger liefern kann.
Getreide
20.01.2020

Mais: Kurs-Rebound in den USA

PARIS. Der Maismarkt erlebte in den USA einen leichten Kurs-Rebound. Hintergrund waren Spekulationen über bevorstehende US-Maisexporte nach China. Auch unterstützte der Abschluss des United States Mexico Canada Agreement (USMCA) den Maismarkt. Mehr Regen hat in Südamerika für bessere Wachstumsbedingungen bei Mais gesorgt. In Frankreich behindern Streiks das Maisgeschäft beträchtlich.
Getreide
20.01.2020

Weizen: Frankreich und Deutschland profitieren von Nordafrika

FRANKFURT. Der Weizenmarkt zeigte nach Preisrückgang wieder leichte Erholungstendenz. Mehr Exportnachfrage in Frankreich und Deutschland ließ die Kurse steigen. Tunesien kauft erneut EU-Weizen, Algerien hat einen neuen Tender ausgeschrieben. Der Führungswechsel in Moskau könnte in eine aggressivere Exportpolitik Russlands münden. Die Backindustrie hält sich mit höheren Mehlkäufen zurück.
Getreide
17.01.2020

Mais: Storno-Welle in Frankreich

PARIS. Der Phase-1-Deal mit China brachte keine Erleichterung für den US-Maisexport nach China. Ergiebige Regenfälle in Argentinien und Brasilien lassen höhere Maisernten erwarten. Der US-Senat verabschiedete das USMCA-Abkommen mit Kanada und Mexiko, was den USA höhere Mais- und Fleischexporte nach Mexiko sichert. Frankreichs Streiks behindern das Maisgeschäft beträchtlich. Dies führte angeblich zu Storno von Kontrakten.
Getreide
17.01.2020

Weizen: Russlands Regierungswechsel im Fokus

FRANKFURT. Der US-Weizenmarkt tendierte am Morgen deutlich schwächer, erholte sich leicht, ähnlich in Westeuropa, während am Schwarzmeer sich schwächerer Trend fortsetzte. Der Phase-1-Deal mit Peking bringt keine Vorteile für den Weizenexport nach China. Der Rücktritt von Dmitrij Medwedjew könnte eine andere Exportpolitik Russlands im Blickfeld haben. Frankreich erlebt Stornowelle bei Kontrakten.
Getreide
16.01.2020

Mais: Ausufernde Streiks in Frankreich

PARIS. In den USA reagierte der Markt auf den Phase-1-Deal mit heftigen Kursverlusten. Zwar sind die Exportwerte im Vertragstext detailliert bei Mais und Ethanol festgeschrieben. Aber Peking behält die Option, nach Lage des Marktes über Importe von US-Agrargütern nach China zu entscheiden. Der Wochenexport für US-Mais lag über der Vorwoche. Frankreichs Streiks behindern das Maisgeschäft beträchtlich.
Getreide
16.01.2020

Weizen: Phase-1-Deal kann wenig überzeugen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt entwickelte sich dies- und jenseits des Atlantiks unterschiedlich. Auf den Abschluss des Phase-1-Deal mit China gestern in Washington reagierten die Märkte verhalten, konnte das Ergebnis wenig überzeugen. Die Buenos Aires Exchange hob Argentiniens Weizenernte an. Russland limitiert die Getreideexportquote auf hohem Niveau. Norddeutschlands Handel nutzt die Stunde der Gunst und wickelt Weizenexporte ab.
Getreide
15.01.2020

Mais: Brasilien erhielt mehr Regen

PARIS. In den USA reagierte der Markt abwartend auf den heute bevorstehenden Abschluss des Phase-1-Deals mit China. Der US-Handel wartet gespannt darauf, ob China noch vor Chinese New Year nennenswerte Käufe in den USA realisiert. Die ukrainische Währung gibt wieder nach, insofern könnte ukrainischer Mais wieder preiswerter werden. Die Maispreise in Frankreich und Deutschland zogen weiter an.
Getreide
15.01.2020

Weizen: EU-Weizen tendiert in Richtung 200 EUR/mt

FRANKFURT. Die Preise an den Weizenmärkten sind weiter gestiegen. Der US-Handel erwartet nach dem Phase-1-Deal um 3 bis 4 Mio. mt höhere Weizenexporte nach China. Der Weizentender Ägyptens wurde wie erwartet vom Schwarzmeer zugeschlagen. Russland limitiert die Exportquote auf hohem Niveau. Der Preisanstieg in Frankreich ist hausgemacht.
Getreide
14.01.2020

Mais: Brasiliens Handel erwartet höhere Safrinha-Ernte

PARIS. Der Maismarkt holte in den USA leicht auf, blieb jedoch in Westeuropa nahezu stehen. In Brasilien rechnet der Handel mit einer höheren Safrinha-Ernte, weil die Inlandspreise dort deutlich zugelegt haben. Ukrainischer Mais hat wegen der höheren Griwna an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. In Frankreich sorgen relativ günstige Preisangebote für gute Nachfrage, wenn auch Bahnstreiks und gestiegene Frachtraten der Speditionen Verladungen nach Deutschland und Spanien verteuern.
Getreide
14.01.2020

Weizen: Frankreichs Streiks verteuern EU-Weizen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA leicht nach, blieben am Schwarzmeer relativ unverändert und legten in Westeuropa erneut zu. In Frankreich verteuern Bahnstreiks und gestiegene Frachtraten der Speditionen den Weizenexport. Ägypten gab die Ausschreibung über einen Weizentender bekannt. Brüssel hat seit 23. Dezember aufgrund technischer Probleme keine konkreten Exportzahlen mehr veröffentlicht. Daher nehmen die Konsumenten die Prämien auf die Matifkurse zurück.
Getreide
13.01.2020

Mais: USA wollen 6 Mio. mt mehr Mais verfüttern

PARIS. Der Maismarkt setzte mit leichten Aufschlägen den Kursanstieg fort. Im WASDE-Report erwartet das USDA eine höhere US-Maisernte, sinkende Maisexporte, jedoch einen Anstieg des US-Maisverbrauchs über den Futtermittelsektor von immerhin 6 Mio. mt US-Mais. Auch die EU-Maisernte wurde leicht angehoben. Südamerikas wichtige Maisernten blieben dagegen unverändert. China verzögert die angekündigte Einführung der E10-Quote für Benzinkraftstoffe.
Getreide
13.01.2020

Weizen: USDA erwartet 2 Mio. mt höhere EU-Weizenexporte

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten leicht schwächer. Der neue WASDE-Report lieferte unterschiedliche Ergebnisse, besonders die höhere EU-Weizenernte, noch viel mehr der weiter nach oben veranschlagte EU-Weizenexport mit sinkenden EU-Weizenbeständen, überraschten den Markt. Dagegen verminderte das USDA die russische Weizenernte und senkte auch die Exporterwartungen dort. In Westeuropa gab A-Weizen nach, Futterweizen legte dagegen etwas zu.
Getreide
10.01.2020

Mais: China verzögert Einführung der E10-Quote für Benzinkraftstoffe

PARIS. Der Maismarkt setzte den Aufwärtstrend leicht fort. In den USA erwartet der Handel eine geringere Maisernte. Druck kam dagegen vom Rohöl- und Ethanolmarkt. China verzögert die angekündigte Einführung der E10-Quote für Benzinkraftstoffe. Argentiniens Maisernte profitierte von jüngsten Niederschlägen. Auch die brasilianische Maisernte dürfte von Regenfällen partizipieren. In Westeuropa legte Körnermais um gut 1 EUR/mt zu.
Getreide
10.01.2020

Weizen: Australischer Weizen nach Süd-Ostasien wird knapp

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten weltweit zu. Die USA erwarten eine geringere US-Weizenfläche zur kommenden Ernte. Südostasiatische Importeure sprechen über den Kauf von zusätzlichem Weizen, weil Australiens Ernte stärker ausfällt. In Sibirien häufen sich die Beschwerden illegaler Weizenexporte nach Kasachstan. Preisauftrieb gab es auch aus Frankreich, wo die Drittlandexporte von EU-Weizen im Dezember ein Vierjahreshoch erreichten. In Polen mehren sich die Fälle von Afrikanischer Schweinepest an Wildschweinen.
Getreide
09.01.2020

Mais: Preisanstieg in Norddeutschland

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer fester. In den USA erwarten die Analysten eine Senkung der US-Maisernte. Auch die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nahmen im Nahen Osten ab, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, dass er auf einen Vergeltungsschlag gegen den Iran verzichten werde. Kontrovers wird die Entwicklung der brasilianischen Maisernte diskutiert.
Bio-Getreide
09.01.2020

Buchweizen: Preistrend soll anhalten

WARSCHAU. Wie Marktteilnehmer berichten, veranlasst die hohe Nachfrage nach pflanzlichen Proteinquellen viele osteuropäische Bauern dazu, vermehrt Hülsenfrüchte anzubauen. Oft zu Lasten anderer Agrarrohstoffe wie Buchweizen.
Getreide
09.01.2020

Weizen: Norddeutscher Weizenmarkt zieht weiter an

FRANKFURT. Die Weizenmärkte legten in den USA und Westeuropa weiter zu. Dabei rechnet der Handel mit leicht sinkenden Weizenendbeständen in den USA und niedrigerer US-Weizenanbaufläche 2019/20. Der ägyptischen Tender über 300.000 mt Weizen ging an Frankreich vorbei und wurde von Russland, der Ukraine und Rumänien zugeschlagen. In Norddeutschland zogen die Weizenpreise weiter an.
Getreide
08.01.2020

Hirse: Gute Ernte lässt Einfuhr steigen

KIEW. Deutschland importierte gegenüber dem Vorjahr deutlich mehr Hirse aus der Ukraine. Dennoch ging das Einfuhrvolumen insgesamt zurück.
Getreide
08.01.2020

Mais: Argentinien nimmt Preisforderungen zurück

PARIS. Der US-Maismarkt gab weiter nach, auch Argentiniens Preisforderungen legten den Rückwärtsgang ein. In der EU und am Schwarzmeer zogen die Preise jedoch leicht an. Hintergrund sind die gestiegene Griwna, zunehmende Trockenheit in Südosteuropa und eingeschränkter Handel im Schwarzmeerraum wegen der orthodoxen Weihnachtsfeiertage.
Getreide
08.01.2020

Weizen: Wetterkapriolen am Schwarzmeer

FRANKFURT. Die Weizenmärkte konnten in den USA und in Westeuropa leicht zulegen, gaben am Schwarzmeer leicht nach. Ägypten hat eine Weizenausschreibung bekannt gegeben, die von Argentinien und dem Schwarzmeer bedient werden könnte. Die zunehmende Trockenheit in Südosteuropa lässt vorerst höhere Preisforderungen erwarten. Dem stehen gute Ernteaussichten in Nordwesteuropa entgegen.
Getreide
07.01.2020

Mais: US-Exporteure befürchten Exportnachteile in Nahen Osten

PARIS. Der US-Maismarkt setzte den Abwärtstrend fort. US-Exporteure befürchten nach dem Luftanschlag in Bagdad Exportnachteile in den Nahen Osten. Mit Fokus auf die neuen Ernten in Südamerika erwartet der Handel spätestens ab März mit Preisrücknahmen am Maismarkt. Wegen gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa in der Futterration wettbewerbsfähiger. Aufgrund der orthodoxen Weihnachten verkürzt sich die Handelswoche am Schwarzmeer.
Getreide
07.01.2020

Weizen: Am Schwarzmeer rudert Weizen zurück

FRANKFURT. Die Weizenmärkte setzten in Chicago und Paris den Abwärtstrend fort, auch am Schwarzmeer ging der Weizenpreis zurück. US-Exporteure befürchten nach dem Luftanschlag in Bagdad Exportnachteile in den Nahen Osten. Argentinien exportiert mit Hochdruck Weizen, nachdem die Regierung weitere Steuererhöhungen in Erwägung zog. In Norddeutschland sorgt die Exportabwicklung in den Iran und nach Ostafrika für erneut festere Weizenkurse, während Mühlen und Backindustrie Bedarfsdeckungen wegen gestiegener Preise zurückhalten.
Getreide
06.01.2020

Mais: Ukrainischer Mais verliert seinen Reiz

PARIS. Der US-Maismarkt entwickelte sich wegen niedriger Exporte schwach. Auch der geplante Abschluss zum Phase-1-Deals mit China unterstützte den Markt wenig. In Westeuropa und am Schwarzmeer legte Mais dagegen seit Weihnachten um gut 2 bis 3 EUR/mt zu. Wegen gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa in der Futterration deutlich wettbewerbsfähiger. Aufgrund der orthodoxen Weihnachten verkürzt sich die Handelswoche am Schwarzmeer.
Getreide
06.01.2020

Weizen: Preise übers Ziel hinausgeschossen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in Chicago und Paris nach, einzig der Handel am Schwarzmeer hob seine Preisforderungen an. Aufgrund des US-Militärschlags letzte Woche gegen den Chef der iranischen Elite-Quds Force sind die Spannungen zwischen USA und dem Iran gewachsen, was Aktien- und Rohstoffmärkte mit Ausnahme von Rohöl unter Druck brachte. Der Mühlen- und Backindustrie ist das gestiegene Preisniveau bei Weizen zu hoch, was Kaufzurückhaltung bedeutet.
Getreide
03.01.2020

Mais: Brasiliens Exporte legten im Dezember kräftig zu

PARIS. Der US-Maismarkt tendierte nach Kursgewinnen wieder schwächer. In Westeuropa konnte sich Mais am französischen Kassamarkt leicht befestigen, in Deutschland und in den Niederlanden blieb der Maispreis stehen. Angesichts gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa in der Futterration jedoch wettbewerbsfähiger. In Polen sind über den Jahreswechsel acht neue Schweinepestfälle bestätigt worden.
Getreide
03.01.2020

Weizen: Der Markt rudert wieder leicht zurück

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten in Chicago und Paris wieder etwas schwächer. In den USA zogen schwache Exporterwartungen den Weizen nach unten. Die Türkei gab eine internationale Weizenausschreibung über 650.000 mt bekannt. In Polen sind über den Jahreswechsel acht neue Schweinepestfälle bestätigt worden.
Getreide
02.01.2020

Mais: EU-Mais profitiert vom festen Weizenpreis

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA schwächer, in Deutschland leicht fester. Der US-Handel hofft, dass vor dem Hintergrund des Phase 1-Deals mit Peking China bald wieder mehr DDGS in den USA kaufen wird. Die Exportkontrolle für US-Mais konnte den Markt keineswegs überzeugen. Angesichts gestiegener Weizenpreise wurde Körnermais in Westeuropa wieder in der Futterration wettbewerbsfähiger.
Getreide
02.01.2020

Weizen: Frankreich und Deutschland starten fest ins Neue Jahr 2020

FRANKFURT. Die Weizenmärkte blieben auch nach dem Jahreswechsel 2020 fest. In den USA treiben Spekulationen über höhere Weizenkäufe Chinas in 2020 den Markt. In der EU sorgen geringere Erwartungen zur kommenden EU-Weizenernte, stärkere EU-Futterweizennachfrage und schlechte Wachstumsbedingungen bei ukrainischen Weizen wegen Trockenheit für steigende Preise.
Getreide
30.12.2019

Mais: In Westdeutschland zieht Mais weiter an

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA seitwärts, in Deutschland leicht fester. Der US-Handel hofft, dass vor dem Hintergrund des Phase 1-Deals mit Peking China bald wieder mehr DDGS in den USA kaufen wird. Der wöchentliche US-Maisexport fiel schwach aus. Die US-Ethanolbestände sanken leicht. In Deutschland legte Mais nach Weihnachten etwas zu.
Getreide
30.12.2019

Weizen: Weiterer Preisschub nach Weihnachten

FRANKFURT. Die Weizenmärkte holten nach Weihnachten deutlich auf. Hintergrund für den Preisanstieg in den USA sind Spekulationen über höhere Weizenkäufe Chinas in 2020. Die wöchentlichen US-Exportverkäufe bei Weizen lagen im oberen Erwartungshorizont des Handels. In Russland gehen die Inlandspreise leicht zurück. In Westeuropa sorgt der Futtermittelsektor für höhere Nachfrage und Preisanstieg, auch schwächere Weizenprognosen stützten den Markt.
Getreide
27.12.2019

Weizen: Marktverlauf mit leichtem Plus

FRANKFURT. Die Weizenmärkte hielten sich nach Weihnachten auf festem Niveau. Hintergrund waren angekündigte Zollsenkungen Pekings für 850 US-Industrie- und Agrargüter, darunter US-Schweinefleisch. Auch senkte Moskaus Regierung seine Prognose zur Weizenernte Russlands.
Getreide
23.12.2019

Weizen: Norddeutschland legt leicht zu

FRANKFURT. Die Weizenmärkte tendierten fest vor Weihnachten, dabei gab es kaum mehr Handel vor den Festtagen. Sehr fest ist der Weizenmarkt in Norddeutschland wegen Exportverladungen und Verkäufen nach England.
Getreide
20.12.2019

Mais: Fester Trend in Westeuropa und am Schwarzmeer

PARIS. Der US-Maismarkt zeigte in Westeuropa und am Schwarzmeer recht feste Preistendenz. Allerdings soll die Bevorratung der hiesigen Kraftfutterindustrie hoch sein, sodass auch die Nachfrage im alten Jahr vernachlässigbar bleibt. Der ukrainische Handel spekuliert auf Preiserhöhungen, weil im Export viel Ware abfloss.
Getreide
20.12.2019

Weizen: Iran kauft 1 Mio. mt Weizen

FRANKFURT. Der europäische Weizenmarkt tendierte im frühen Handelsverlauf etwas fester, nachdem bekannt wurde, dass der Iran 1 Mio. mt Weizen aus Russland und offenbar zu Anteilen aus Deutschland gekauft hat. Laut statistischem Bundesamt haben die deutschen Landwirte ihre Weizenanbaufläche in diesem Jahr um 7,1% eingeschränkt. Die EU-Kommission setzte ihre Schätzung für die diesjährige EU-Weizenernte leicht hoch.
Getreide
19.12.2019

Mais: US-Exportverkäufe sollen bis Februar hoch bleiben

PARIS. Der US-Maismarkt geriet durch wenig konkrete Details zum Phase 1-Abkommen ins Schwimmen. Jedoch kamen dem US-Handel höhere Zollankündigungen von Argentinien für Mais gerade recht, stärkt dies die Exportposition für US-Mais. Auch kaufte Mexiko erneut mehr US-Mais. Die Ukraine realisierte mit 10 Mio. mt Mais bis zum Jahresschluss bereits ein Drittel ihrer Exporte.
Getreide
19.12.2019

Weizen: Winterwetterprognosen für West- und Osteuropa

FRANKFURT. Der Weizenmarkt wird durch die Winterwetterprognosen in West- und Osteuropa sowie durch Anbaurückgänge in Frankreich und in der Ukraine beeinflusst. Argentiniens Regierung überrascht mit höherem Exportzoll, was den US-Weizenmarkt leicht stützte. Mit Blick auf die kommende Maisernte Brasiliens relativen sich vorerst größere Preisausbrüche nach oben.
Getreide
18.12.2019

Mais: Argentinien überrascht mit noch höheren Zöllen

PARIS. Der US-Maismarkt wurde zwar durch das Phase 1-Abkommen gestützt, doch der Euphorie müssen jetzt Importe aus China folgen. Argentiniens neue Regierung fordert noch höhere Zolle auf Weizen, Mais und Soja, wodurch die Exportpreise nicht stiegen, sondern in Argentinien und Brasilien einbrachen, was aber auch mit dem Phase 1-Abkommen zusammenhing.
Getreide
18.12.2019

Weizen: Kursrallye zum Jahresende

FRANKFURT. Der Weizenmarkt wird durch niedrigere Anbauprognosen in den USA, der Ukraine und in Westeuropa befeuert. Noch höhere Zölle in Argentinien könnten den Export spürbar bremsen. China befürchtet schlechtere Erträge wegen Gelbrostausbreitung. In Westeuropa läuft der Weizenexport auf vollen Touren. Die Frage ist, setzt sich die Entwicklung auch 2020 so fort?