Marktnachrichten zu Getreide und Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
13.02.2020

Mais: Frankreichs Handel profitiert von weniger Importdruck

PARIS. Der Maismarkt legte an den Terminbörsen in den USA und in Westeuropa zu. Am Kassamarkt blieben die Maispreise eher gedrückt, auch wenn die Importe an Drittlandmais in die EU sichtbar abnahmen. Da ukrainischer Mais stärker nach China verladen wird, entlastet dies Frankreichs Markt nach Spanien und Italien. Mais ist für Futtermittelhersteller attraktiver als Weizen.
Getreide
13.02.2020

Weizen: Hoffnungen über Konjunkturerholung bröckeln

FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte in den USA zu, blieb in Westeuropa stehen und gab am Schwarzmeer weiter leicht nach. Hoffnungen auf eine rasche Konjunkturerholung in China hatten in den USA die Kurse in Chicago unterstützt. Wegen sprunghaft gestiegener Infektionsfälle Chinas relativierten sich die Exporterwartungen wieder. In Frankreich stützte der Weizentender nach Algerien den Markt.
Getreide
12.02.2020

Mais: WASDE-Report sorgt für Verkaufsdruck

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA und in Westeuropa nach. Der WASDE-Report sorgte mit wenig veränderten Zahlen für weiterhin Verkaufsdruck. Die Corona-Virus-Epidemie erschwert die Logistik Chinas zunehmend, könnte sich dadurch das ehrgeizige Ziel höherer Ethanol-Mandate im Benzin hinauszögern. Die Vogelgrippe in Teilen Vietnams und anderswo machten die Futtermittelhersteller hellhörig.
Getreide
12.02.2020

Weizen: Frankreich gewinnt Algerien- und verliert Ägypten-Tender

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gab weltweit nach, nachdem der WASDE-Report nicht die erwartete leichte Verminderung der Welt-Weizenbestände brachte. Auch wuchs die Skepsis darüber, dass Russland tatsächlich das hohe Exportziel von 34 Mio. mt einlösen wird. Beim ägyptischen Weizentender kamen Russland und Rumänien zum Zuge. Beim Algerientender schlug Frankreich zu.
Getreide
11.02.2020

Mais: EU-Maisimporte gehen weiter zurück

PARIS. Der Maismarkt tendierte in den USA und in Westeuropa seitwärts. Insgesamt erwartet der Handel leicht sinkende Bestände in den USA, in Brasilien und Argentinien im Vergleich zum WASDE-Report im Januar. Regen verzögert die Maisaussaat in Brasilien. Der ukrainische Maismarkt geriet wegen der Coronavirus-Epidemie in China wieder unter Druck.
Getreide
11.02.2020

Weizen: Ägypten gibt neue Ausschreibung bekannt

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in den USA und am Schwarzmeer schwächer, in Westeuropa fester. Ägypten eröffnete eine neue Weizenausschreibung, wobei Weizen vom Schwarzmeer wieder wettbewerbsfähiger werden könnte, Frankreich und Rumänien jedoch vom noch schwächeren Eurokurs profitieren. Beim WASDE-Report könnte das USDA die hohe Exportprognose für russischen Weizen zurücknehmen.
Getreide
11.02.2020

Hirse: Deutschland reduziert Gesamtimport

KIEW/FRANKFURT. Die Analysten von APK-Inform schätzen das Ergebnis der ukrainischen Hirseproduktion 2019 auf 159.000 mt, damit hat sich der Anbau gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die daraus resultierenden…
Getreide
10.02.2020

Mais: Wintereinbruch in der Ukraine verteuert Mais

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA und in Westeuropa leicht nach, legte dagegen in der Ukraine erneut zu. In Polen, Tschechien und Russland wurde Mais aber etwas preiswerter. Ebenso tendierte der französische Maismarkt schwächer. Das regnerische Wetter mit Orkantief Sabine hatte jedoch wenig Einfluss auf den Mark. Aber der Wintereinbruch in der Ukraine setzte die Preisforderungen des Handels spürbar hoch.
Getreide
10.02.2020

Weizen: Algerien eröffnet neue Ausschreibung

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in den USA und in Westeuropa seitwärts, nur am Schwarzmeer ging es leicht aufwärts. In den USA erwartet der Handel leicht sinkende US-Weizenbestände. Algerien gab eine neue Ausschreibung für Weizen bekannt. China kauft mehr Weizen in Frankreich. Die Ukraine verzeichnete einen späten Wintereinbruch mit viel Schnee, insofern wenig Frostgefahr für dortiges Getreide.
Getreide
07.02.2020

Mais: Preise am Schwarzmeer bröckeln

PARIS. Die Terminkurse für Mais hielten sich in Chicago und Paris zwar stabil. Aber in den USA kippte die gute Stimmung beim US-Handel, weil es keine höhere Nachfrage Chinas gab, die Zölle auf US-Mais, Ethanol und DDGS nach China voraussichtlich nur halbiert werden sollen. Die Maispreise gingen am Schwarzmeer leicht zurück, obwohl die Ukraine einen späten Wintereinbruch verzeichnete.
Getreide
07.02.2020

Weizen: China kauft in Frankreich

FRANKFURT. Der internationale Weizenmarkt geriet wieder etwas unter Druck, nachdem die US-Weizenexporte sehr niedrig ausfielen und die Zölle auf US-Weizen nach China voraussichtlich nur halbiert werden sollen. Frankreichs Handel bestätigte den Kauf von zwei Schiffen mit Weichweizen nach China. In der EU stützt ein sehr niedriger Eurokurs unter 1,10 USD/EUR den Exportmarkt. Die Ukraine verzeichnete einen späten Wintereinbruch mit viel Schnee.
Getreide
06.02.2020

Roggen: Roggenproduktion in Russland bedroht

MOSKAU. Die Roggenproduktion in Russland ist 2019 auf ein 10-Jahrestief gesunken. Trotzdem wächst laut Experten die Roggenmehlproduktion in Russland.
Getreide
06.02.2020

Mais: Ukrainische Importware zu teuer

PARIS. Die Terminkurse für Mais gaben in Chicago und Paris nach. In den USA folgten Spekulationen über höhere Exporte für Mais, DDGS und Ethanol nach China noch keine konkreten Taten. Der Coronavirus verliert an Schrecken. Brasiliens Maisaussaat bleibt regenbedingt zurück, was die Ernte vermindern könnte. Frankreichs Mais profitiert von zu hohen Maispreisen am Schwarzmeer.
Getreide
06.02.2020

Weizen: China will USA im Handelsstreit entgegen kommen

FRANKFURT. Der internationale Weizenmarkt setzte den Erholungskurs fort, nachdem der Schrecken über eine Pandemie wegen des Coronavirus deutlich nachließ und China den USA im Handelsstreit weiter entgegenkommen will. Gerüchte darüber, dass China Weizen in Frankreich und Deutschland kaufen würde, aber auch die gute Nachfrage Afrikas und in Nahost stützten den Markt.
Getreide
05.02.2020

Mais: Ukrainischer Handel hofft auf Griwna-Abwertung

PARIS. Die Terminkurse für Mais stiegen in Chicago und Paris. Offenbar setzt sich die Erkenntnis an den Märkten darüber durch, dass die Coronavirus-Epidemie nur eine Wachstumsdelle verursachen könnte. Brasiliens zweite Maisaussaat kommt regenbedingt etwas verzögert in den Boden. Der ukrainische Handel hofft auf Abwertung der Griwna, um wieder wettbewerbsfähiger am Markt zu werden.
Getreide
05.02.2020

Weizen: Geldregen Pekings sorgt für mehr Zuversicht

FRANKFURT. Die Weizenkurse legten in den USA, Westeuropa und am Schwarzmeer zu. Chinas Zentralbank pumpte gut 220 Mrd. Euro zur Stabilisierung in das heimische Finanzsystem, um die Folgen der Coronavirus-Epidemie abzumildern. Ostaustralien soll Regen bekommen. Am Schwarzmeer soll es kältere Temperaturen geben. Frankreich verlädt trotzt Streiks hohe Weizenmengen im Export. Hamburg hält Prämie von 4 Euro über MATIF.
Getreide
04.02.2020

Mais: Pekings Pläne zur Lebensmittelversorgung

PARIS. Die Terminkurse für Mais legten nach Kursrückgang in Chicago und Paris wieder zu. Chinas Wirtschaft muss wegen der Corona-Virus-Epidemie mit Finanzmitteln der Notenbank gestützt werden. Angesichts der schwierigen Transportbedingungen im Land will China vermehrt auf Maisimporte zurückgreifen. Brasilien erwartet Rekord-Maisaussaat bei zweiter Ernte.
Getreide
04.02.2020

Weizen: Peking öffnet Geldschleusen

FRANKFURT. Die Weizenkurse konnten sich in den USA befestigen, in Westeuropa und am Schwarzmeer gab Weizen weiter nach. In China gingen Aktien und Rohstoffmärkte nach dem Ende des Neumondfest auf breiter Front auf Talfahrt. Russlands kommende Weizenernte soll um 6 Mio. mt wachsen. In Westeuropa und am Schwarzmeer gehen die Preise am Kassamarkt weiter zurück.
Getreide
03.02.2020

Mais: Südamerika macht heftigen Druck

PARIS. Die Terminkurse für Mais gaben in Chicago und Paris weiter nach. Die Ausbreitung des Corona-Virus in China und Teilen Asiens sowie eine sich abkühlende Weltwirtschaft drücken den Markt. In den USA rechnet kaum jemand damit, dass China seine Zusagen im Phase-1-Deal bald erfüllen kann. Die Ukraine nimmt hohe Preisforderungen zurück. Frankreichs Kassamarkt tendiert schwächer.
Getreide
03.02.2020

Weizen: Russlands neue Weizenernte auf 79,5 Mio. mt taxiert

FRANKFURT. Die Weizenkurse fielen in Chicago und Paris, konnten sich nur am Schwarzmeer schwach halten. Die Ausbreitung des Corona-Virus in China und Teilen Asiens, eine sich abkühlende Weltwirtschaft und hohe Erwartungen zur kommenden Weizenernte Russlands, setzten den Markt unter Druck. In Frankreich gab der Kassamarkt leicht nach, auch in Norddeutschland tendierte Weizen schwächer.
Getreide
31.01.2020

Mais: Norddeutscher Kassamarkt tendiert fester

PARIS. Die Terminkurse für Mais gaben in Chicago und Paris leicht nach. Auch am Schwarzmeer ist der Preisanstieg gestoppt. In den USA überzeugte ein gutes Ergebnis beim Wochenexport von Mais den Markt. Jedoch belastet die Ausbreitung des Corona-Virus den Markt. Der Druck zweier guter südamerikanischer Maisernten ist am Markt bereits präsent. In Nordwestdeutschland zog Mais jedoch leicht an.
Getreide
31.01.2020

Weizen: Ägypten kauft 180.000 mt in Frankreich

FRANKFURT. Die Kursentwicklung für Weizen zeigte in Chicago leicht nach oben, in Paris etwas schwächer, auch am Schwarzmeer ging es weiter abwärts. Der Wochenexport für US-Weizen lag im oberen Erwartungshorizont des Handels. Aber die Verbreitung des Coronavirus dämpft weltweit den Handel. Frankreich kam beim Weizentender nach Ägypten allein zum Zug. Der nordwestdeutsche Futterweizenmarkt tendierte leicht fester. Mühlen und Backindustrie hielten sich mit Käufen weitgehend zurück.
Getreide
30.01.2020

Mais: Ukrainischer Handel nimmt Preisforderungen zurück

PARIS. Der Maismarkt tendierte international etwas schwächer. Die Ausbreitung des Coronavirus begrenzt die Exporterwartungen in den USA und am Schwarzmeer nach Asien. Der US-Ethanolmarkt entwickelte sich schwach. Brasiliens Safrinha-Aussaat verzögert sich wegen Regen. Ukrainische Händler nahmen ihre Preisforderung zurück.
Getreide
30.01.2020

Weizen: Schwarzmeermarkt gibt deutlich nach

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gab weltweit nach. Wegen der Verbreitung des Coronavirus in China und Asien befürchtet der Handel geringe Exportaufträge dorthin. Besonders der Preisrückgang am Schwarzmeer sorgte für Aufsehen, setzten Regenprognosen mit besseren Ertragserwartungen den Markt unter Druck. Frankreich riskiert durch anhaltende Streiks seine Wettbewerbsfähigkeit in Nordafrika. Die Preistendenz war in Frankreich und Deutschland zuletzt eher schwach.
Getreide
29.01.2020

Mais: EU-Maispreise im leichten Sinkflug

PARIS. Der Maismarkt entwickelte sich zuletzt unterschiedlich. Chicago glänzte mit leichten Kursgewinnen, während Mais in Paris den Kurs halten konnte. Jedoch setzten sich am französischen und westdeutschen Markt sinkende Preistendenzen durch. In Südamerika verbesserten sich regenbedingt die Wachstumsbedingungen. In Südafrika soll der Maisanbau zunehmen.
Getreide
29.01.2020

Weizen: Westeuropäische Preise taumeln zurück

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gab in den USA, in West- und Osteuropa nach. Die Verbreitung des Coronavirus in China und Asien setzte den Markt vehement unter Druck. Hinzu kommt eine weltweite Konjunkturabkühlung. Indiens kommende Weizenernte könnte um 6,3 % auf 109 Mio. mt ansteigen. Westeuropas Weizenpreisentwicklung zeigt Korrekturbedarf.
Getreide
28.01.2020

Mais: Coronavirus und Konjunkturabkühlung drücken Markt

PARIS. Der Maismarkt gab bis auf die Schwarzmeerregion etwas nach. Befürchtungen über eine weltweite Konjunkturabkühlung, die Risiken wegen des Coronavirus in China und Asien, trübten den Markt ein. Wegen Regenfällen in Nord-Argentinien und Zentral-Brasilien kommt die Entwicklung bei Mais gut voran. Der EU-Maisimport fiel zurück.
Getreide
28.01.2020

Weizen: Leichter Verkaufsdruck in Westeuropa

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte nur in den USA leicht fester. In Paris und am Schwarzmeer gaben die Kurse nach. Befürchtungen über eine weltweite Konjunkturabkühlung, die Risiken wegen des Coronavirus in China und Asien, trübten jedoch den Markt. Saudi-Arabien kauft 900.000 mt Futtergerste zu Anteilen in der EU. Russlands kommende Weizenernte dürfte größer werden.
Getreide
27.01.2020

Mais: Preisrutsch und Qualitätsprobleme in den USA

PARIS. Der Maismarkt erlebte in den USA einen deutlichen Dämpfer. Unsichere Erwartungen zur Weltwirtschaft, keine Anzeichen für eine baldige Nachfragebelebung Chinas für US-Mais, sowie eine schlechtere Qualität bei US-Mais, drückten in Chicago die Kurse. Die Ukraine bedienst die Nachfrage Süd-Ostasiens und Chinas, dadurch zog ukrainischer Mais weiter an.
Getreide
27.01.2020

Weizen: Mehr Nachfrage für vordere Termine

FRANKFURT. Der Weizenmarkt startete leicht schwächer in die neue Woche. Die unsichere Weltwirtschaft, keine Zeichen für eine baldige Nachfrage Chinas auch für US-Weizen, Gerüchte über Chinas Käufe in Australien, setzten den Markt unter Druck. In Westeuropa hielten der Weizentender nach Algerien und ausgeschriebene Futtergerstentender nach Saudi-Arabien den Markt noch stabil. Der Handel berichtet über regere Nachfrage für Mahl- und Futterweizen für Liefertermine bis April.
Getreide
24.01.2020

Mais: IGC-Prognose mit Kurskorrektur nach oben

PARIS. Der Maismarkt zog in den USA seitwärts, gab in Paris etwas nach und blieb am westeuropäischen Kassamarkt nahezu stehen. Im Fokus stand der neue Report des Internationalen Getreiderats (IGC), der die Welt-Maisernte um 8,5 Mio. mt auf 1.111,3 Mio. mt nach oben korrigierte, wovon 5,4 Mio. mt mehr Mais auf das Konto Chinas gingen. Der ukrainische Handel nahm die hohen Preisforderungen für Mais teilweise zurück.
Getreide
24.01.2020

Weizen: Preisrückgang in Frankreich und Deutschland

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in Chicago leicht schwächer, in Paris fester, obwohl Weizen am Kassamarkt in Frankreich und Deutschland nachgaben. Der Internationalen Getreiderats (IGC) senkte die Welt-Weizenernte marginal um 500.000 mt. Saudi-Arabien gab die Ausschreibung von 0,9 Mio. mt Futtergerste bekannt. Die Exportabwicklung in Frankreich klemmt weiterhin.
Getreide
23.01.2020

Mais: Ukraine hob Preisforderung weiter an

PARIS. Der Maismarkt entwickelte sich unterschiedlich. In den USA tendierte der Markt schwächer, weil die Exportnachfrage Chinas ausblieb. Auch dass Kanada das USMCA-Abkommen als einziges Partnerland noch nicht unterzeichnet hat, schwächte den Markt. In der EU hebelte sich der Markt leicht nach oben, weil die Weizenpreise stiegen und die Streiks in Frankreich die Frachtraten nach oben zogen. Die Ukraine setzte ihre Preisforderung weiter hoch.
Getreide
23.01.2020

Weizen: Argentinien verzögert Rückzahlung von Auslandsschulden

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in Chicago und Paris leicht schwächer, am Schwarzmeer fester. Argentinien kommt der Rückzahlung von Auslandsschulden nicht nach, was Exporteure stark verunsichert hat. Australien fällt als Weizenexporteur weitgehend aus. Die andauernden Streiks in Frankreich gefährden die Exportwirtschaft und Backindustrie zunehmend. Frankreich erhält den Zuschlag für den Algerientender zu hohem Anteil.
Getreide
22.01.2020

Mais: Brasiliens Safrinha-Maisanbau verzögert sich leicht

PARIS. Der Maismarkt legte am Mittag weiter zu. In den USA hofft der Handel auf US-Mais-, DDGS- und Ethanolkäufe Chinas. In Brasilien verzögert sich leicht der Anbau der Safrinha-Maisernte, auch könnte ein Trucker-Streik bevorstehen. China erweitert die Erlaubnis für GVO-Maissorten. Westdeutscher Mais konnte sich weiter befestigen. In Frankreich behindern massive Streiks auch den Handel mit Mais.
Getreide
22.01.2020

Weizen: Hamburg hat die 200 Euro-Marke genommen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte erneut zu. Australiens geringere Exportverfügbarkeit bietet Argentinien die Chance, die gestiegene Nachfrage in Südost-Asien verstärkt zu bedienen. Dadurch hat Frankreich beim Export nach Nordafrika einen Konkurrenten weniger, was den westeuropäischen Markt grundsätzlich stützt. Die Exportabwicklung Frankreichs nach Nordafrika könnte wegen der umfangreichen Streiks auf norddeutsche Seehäfen umgeleitet werden.
Getreide
21.01.2020

Mais: EU-Maisimport wieder rückläufig

PARIS. Der Maismarkt gab in den USA und auch in Westeuropa nach. In den USA blieb der Handel gestern wegen des Martin-Luther-King-Days geschlossen. Mehr Regen hat in Südamerika für bessere Wachstumsbedingungen bei Mais gesorgt. Aber die Aussaat der Safrinha-Maisernte verzögerte sich leicht. Die EU importierte weniger Drittlandmais.
Getreide
21.01.2020

Weizen: Frankreich hofft auf Algerien-Tender

FRANKFURT. Der Weizenmarkt zeigte unterschiedliche Tendenzen. In den USA fielen die Kurse wegen Gewinnmitnahmen und wenig wettbewerbsfähiger Weizenangebote. In der EU zog Weizen hoch, gestützt durch gestiegene Weizenexporte in Drittländer. Dabei hofft Frankreich, den Zuschlag für den Weizentender nach Algerien zu erhalten. Argentinien konzentriert sich auf die asiatische Nachfrage, nachdem Australien weniger liefern kann.
Getreide
20.01.2020

Mais: Kurs-Rebound in den USA

PARIS. Der Maismarkt erlebte in den USA einen leichten Kurs-Rebound. Hintergrund waren Spekulationen über bevorstehende US-Maisexporte nach China. Auch unterstützte der Abschluss des United States Mexico Canada Agreement (USMCA) den Maismarkt. Mehr Regen hat in Südamerika für bessere Wachstumsbedingungen bei Mais gesorgt. In Frankreich behindern Streiks das Maisgeschäft beträchtlich.
Getreide
20.01.2020

Weizen: Frankreich und Deutschland profitieren von Nordafrika

FRANKFURT. Der Weizenmarkt zeigte nach Preisrückgang wieder leichte Erholungstendenz. Mehr Exportnachfrage in Frankreich und Deutschland ließ die Kurse steigen. Tunesien kauft erneut EU-Weizen, Algerien hat einen neuen Tender ausgeschrieben. Der Führungswechsel in Moskau könnte in eine aggressivere Exportpolitik Russlands münden. Die Backindustrie hält sich mit höheren Mehlkäufen zurück.
Getreide
17.01.2020

Mais: Storno-Welle in Frankreich

PARIS. Der Phase-1-Deal mit China brachte keine Erleichterung für den US-Maisexport nach China. Ergiebige Regenfälle in Argentinien und Brasilien lassen höhere Maisernten erwarten. Der US-Senat verabschiedete das USMCA-Abkommen mit Kanada und Mexiko, was den USA höhere Mais- und Fleischexporte nach Mexiko sichert. Frankreichs Streiks behindern das Maisgeschäft beträchtlich. Dies führte angeblich zu Storno von Kontrakten.
Getreide
17.01.2020

Weizen: Russlands Regierungswechsel im Fokus

FRANKFURT. Der US-Weizenmarkt tendierte am Morgen deutlich schwächer, erholte sich leicht, ähnlich in Westeuropa, während am Schwarzmeer sich schwächerer Trend fortsetzte. Der Phase-1-Deal mit Peking bringt keine Vorteile für den Weizenexport nach China. Der Rücktritt von Dmitrij Medwedjew könnte eine andere Exportpolitik Russlands im Blickfeld haben. Frankreich erlebt Stornowelle bei Kontrakten.
Getreide
16.01.2020

Mais: Ausufernde Streiks in Frankreich

PARIS. In den USA reagierte der Markt auf den Phase-1-Deal mit heftigen Kursverlusten. Zwar sind die Exportwerte im Vertragstext detailliert bei Mais und Ethanol festgeschrieben. Aber Peking behält die Option, nach Lage des Marktes über Importe von US-Agrargütern nach China zu entscheiden. Der Wochenexport für US-Mais lag über der Vorwoche. Frankreichs Streiks behindern das Maisgeschäft beträchtlich.
Getreide
16.01.2020

Weizen: Phase-1-Deal kann wenig überzeugen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt entwickelte sich dies- und jenseits des Atlantiks unterschiedlich. Auf den Abschluss des Phase-1-Deal mit China gestern in Washington reagierten die Märkte verhalten, konnte das Ergebnis wenig überzeugen. Die Buenos Aires Exchange hob Argentiniens Weizenernte an. Russland limitiert die Getreideexportquote auf hohem Niveau. Norddeutschlands Handel nutzt die Stunde der Gunst und wickelt Weizenexporte ab.
Getreide
15.01.2020

Mais: Brasilien erhielt mehr Regen

PARIS. In den USA reagierte der Markt abwartend auf den heute bevorstehenden Abschluss des Phase-1-Deals mit China. Der US-Handel wartet gespannt darauf, ob China noch vor Chinese New Year nennenswerte Käufe in den USA realisiert. Die ukrainische Währung gibt wieder nach, insofern könnte ukrainischer Mais wieder preiswerter werden. Die Maispreise in Frankreich und Deutschland zogen weiter an.
Getreide
15.01.2020

Weizen: EU-Weizen tendiert in Richtung 200 EUR/mt

FRANKFURT. Die Preise an den Weizenmärkten sind weiter gestiegen. Der US-Handel erwartet nach dem Phase-1-Deal um 3 bis 4 Mio. mt höhere Weizenexporte nach China. Der Weizentender Ägyptens wurde wie erwartet vom Schwarzmeer zugeschlagen. Russland limitiert die Exportquote auf hohem Niveau. Der Preisanstieg in Frankreich ist hausgemacht.
Getreide
14.01.2020

Mais: Brasiliens Handel erwartet höhere Safrinha-Ernte

PARIS. Der Maismarkt holte in den USA leicht auf, blieb jedoch in Westeuropa nahezu stehen. In Brasilien rechnet der Handel mit einer höheren Safrinha-Ernte, weil die Inlandspreise dort deutlich zugelegt haben. Ukrainischer Mais hat wegen der höheren Griwna an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. In Frankreich sorgen relativ günstige Preisangebote für gute Nachfrage, wenn auch Bahnstreiks und gestiegene Frachtraten der Speditionen Verladungen nach Deutschland und Spanien verteuern.
Getreide
14.01.2020

Weizen: Frankreichs Streiks verteuern EU-Weizen

FRANKFURT. Die Weizenmärkte gaben in den USA leicht nach, blieben am Schwarzmeer relativ unverändert und legten in Westeuropa erneut zu. In Frankreich verteuern Bahnstreiks und gestiegene Frachtraten der Speditionen den Weizenexport. Ägypten gab die Ausschreibung über einen Weizentender bekannt. Brüssel hat seit 23. Dezember aufgrund technischer Probleme keine konkreten Exportzahlen mehr veröffentlicht. Daher nehmen die Konsumenten die Prämien auf die Matifkurse zurück.