Marktnachrichten zu Getreideerzeugnissen mit aktuellen Preistrends
Getreide
11.10.2019

Mais: WASDE-Report setzt Markt unter Druck

PARIS. Der Maismarkt geriet durch den neuen WASDE-Report zunächst stark unter Druck, erholte sich dann aber wieder leicht. Dabei überraschte das USDA mit leicht höher veranschlagten US-Maiserträgen und weniger stark sinkenden Maisbeständen in den USA. Brasilien baut Maisbestände auf, in der Ukraine gehen diese zurück. In Westeuropa behindert Regen den Fortgang der Maisernte.
Getreide
11.10.2019

Weizen: WASDE-Report schickt Preise in den Keller

FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte nach dem bearishen Ergebnis des WASDE-Reports wieder den Rückwärtsgang ein. Gestiegene Weizenbestände in den USA, Russland und in der EU sorgten für Preisschwäche am Weizenmarkt. Besonders die höhere Ernte Russlands wirft einige Fragen auf, fand diese beim USDA keine Berücksichtigung. Dies könnte für die Backindustrie Impulse für günstigere Mehlpreiskontrakte liefern.
Getreide
10.10.2019

Mais: Handelsgespräche und WASDE-Report im Fokus

PARIS. Der Maismarkt blieb vor Bekanntgabe neuer Zahlen im WASDE-Report und angekündigtem Schneesturm im nordwestlichen Corn-Belt ohne nennenswerte Kursbewegungen stehen. In Westeuropa behindert Regen den Fortgang der Maisernte.
Getreide
10.10.2019

Weizen: Frankreich erwartet gute Exportchancen

FRANKFURT. Der nordamerikanische Weizenmarkt wird durch Kaltfronten getrieben, kommt besonders die kanadische Sommerweizenernte schlecht voran. In Frankreich bleibt der Handel wegen steigender Exportchancen nach Marokko optimistisch. Aber Russlands Weizenernte wurde nochmals angehoben.
Getreide
09.10.2019

Mais: Wetter-Szenario in Nordamerika stärkt Markt

PARIS. In Nordamerika sorgten schlechte Wetterprognosen über starke Schneefälle und Frosttemperaturen im nordwestlichen Con Belt für mehr Nervosität am Maismarkt. Die US-Maisernte dürfte im WASDE-Report am Donnerstag nach unten korrigiert werden. Frankreichs Maisernte fällt kleiner aus.
Getreide
09.10.2019

Weizen: Weizentender Ägyptens fällt auf Schwarzmeerländer

FRANKFURT. Der nordamerikanische Weizenmarkt erhielt weiterhin Preisauftrieb durch die für den im nordwestlichen Corn Belt vorhergesagten Schneefälle, wodurch die Ernte schaden nehmen könnte. In Frankreich herrschte herbe Enttäuschung darüber, dass der Zuschlag für den Weizentender Ägyptens an die Schwarzmeerländer ging.
Getreide
08.10.2019

Mais: Sorge über Kälteeinbruch im Corn Belt

PARIS. In Nordamerika wächst die Sorge über weitere Verzögerung der US-Maisernte. US-Wetterdienste erwarten teils starke Schneefälle vom westlichen Corn Belt bis hoch in die kanadischen Prärien. In Westeuropa kommt die Maisernte nur zögerlich voran. Brasiliens Maisexporte in die EU legen weiter zu.
Getreide
08.10.2019

Weizen: Kälteeinbruch in Nordamerika

FRANKFURT. Nordamerikas Weizenmarkt gerät in die Flanken zwischen mangelnder Wettbewerbsfähigkeit und einem möglicherweise früheren Wintereinbruch. Mit Spannung erwartet der Handel die für Donnerstag geplante Fortsetzung der Handelsgespräche zwischen den USA und China. In der EU treibt Exportnachfrage den Weizenmarkt. Im Fokus steht heute der Weizentender nach Ägypten.
Getreide
07.10.2019

Mais: E15 machte Fortschritte in den USA

PARIS. In den USA verbuchte Mais leichte Kursgewinne. Geringere Ertragserwartungen zur US-Maisernte und Fortschritte bei den Biokraftstoffmandaten unterstützten den Markt. In Westeuropa nahm die Maisernte an Fahrt auf. Ukrainischer Mais ist weiterhin sehr wettbewerbsfähig am Markt.
Getreide
07.10.2019

Weizen: Russischer Weizen erstaunlich teuer

FRANKFURT. Der Weizenmarkt profitiert derzeit von guter Exportnachfrage. Ob dies so anhält, bezweifeln einige Experten. Aber Australien dürfte deutlich weniger Weizen exportieren und auch Argentiniens Exportdruck lässt nach. Russischer Weizen bleibt zu teuer, aber ukrainische Ursprünge sind derzeit sehr attraktiv. Frankreich hofft auf weitere Exporte nach Marokko.
Getreide
04.10.2019

Mais: Schwache Vorgaben aus den USA

PARIS. In den USA setzte Mais seine leichten Kursverluste fort. Der UVP-Report war bearish. Die US-Ethanolindustrie wartet auf eine Entscheidung der Trump-Regierung bei den Beimischungsmandaten. In Südamerika kommt die Maisaussaat nur zögerlich voran. In Westeuropa beeinträchtigt kühlnasse Witterung die Maisernte.
Getreide
04.10.2019

Weizen: Marokkos Tender über 576.000 mt stimuliert Markt

FRANKFURT. Der Weizenmarkt gab in den USA leicht nach, belasten schwache Exportzahlen den Markt. Auch melden die Wetterdienste beständigeres Wetter in den nördlichen Plains. Argentiniens Weizenernte verschlechtert sich. EU-Weizen profitiert von guter Nachfrage aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Frankreich hofft auf Zuschlag für den Weizentender nach Marokko.
Getreide
02.10.2019

Mais: US-Maisverbrauch steigt durch höhere Tierbestände

PARIS. In den USA gab Mais wieder etwas nach, obwohl die Ernte wegen Regen im Corn Belt schlecht vorankommt. Auch in Westeuropa verzögert sich die Maisernte, während in Südamerika die Aussaat wegen zu trockener Böden sich hinschleppt. Die europäische Futtermittelindustrie deckt sich daher weiterhin mit brasilianischem und ukrainischem Mais ein.
Getreide
02.10.2019

Weizen: Ägypten kehrt am Markt zurück

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte mit Ausnahme von US-Sommerweizen, der wegen trockener Wettermeldungen wieder zurückfiel, fester. Grund sind höhere Weizenexporte der EU und der Ukraine, während russische Weizenexporte zurückfielen. Auch die verzögerten Maisernten in den USA, zuletzt auch in Westeuropa, stützen vom Futtermittelsektor den Weizenmarkt.
Getreide
01.10.2019

Mais: US-Lagerbestände gehen zurück

PARIS. Der Maismarkt konnte in den USA, in Westeuropa und am Schwarzmeer leicht zulegen. Niedrigere US-Maisbestände, Frostmeldungen für den nördlichen Corn Belt und ein niedriger Eurokurs in der EU waren Gründe. Dabei verlor der Maisimport in die EU an Tempo. Niederschläge in West- und teils auch Osteuropa verzögern den Start bzw. Fortgang der Maisernte.
Getreide
01.10.2019

Weizen: Wetterprämien für Nordamerikas Ernte

FRANKFURT. Der Weizenmarkt legte erneut zu. Regen und Schneefälle behindern Nordamerikas Sommerweizenernte. Die EU exportierte mit 6,25 Mio. mt deutlich mehr Weizen in Drittländer als im Vorjahr. Von Saudi-Arabiens Futtergersten-Tender könnte auch die EU profitieren. Am Schwarzmeer steigen die Weizenpreise.
Getreide
30.09.2019

Mais: Argentinien drohen höhere Exportzölle

PARIS. Der Markt für Mais konnte sich nur leicht stabilisieren. Zwar sorgten Schneefälle in den Northern Plains und in Kanada für einige Überraschung, soll es zur Wochenmitte auch im nördlichen Corn Belt frostige Temperaturen geben. Aber hohe US-Lagerbestände und ein gestiegener Exportdruck aus Südamerika setzten die Kurse wieder unter Druck, drohen höhere Exportzölle in Argentinien. Auch soll heute über den Zuschlag des neuen Futtergersten-Tenders nach Saudi-Arabien entschieden werden.
Getreide
30.09.2019

Weizen: Schneefälle Nordamerikas überraschen Markt

FRANKFURT. Der Weizenmarkt wird durch schwächere Ernteprognosen auf der Südhalbkugel und durch Ernteverzögerungen wegen Schneefällen in Kanada und nördlichen Plains in den USA gestützt. In der EU hält die gestiegene Weizennachfrage den Markt auf Trab. Jedoch korrigierte die EU-Kommission die EU-Weizenernte leicht nach oben. Die Würfel für den Zuschlag des Futtergersten-Tenders nach Saudi-Arabien sollen heute fallen.
Getreide
27.09.2019

Mais: Die Marktlage bleibt flau

PARIS. Die Marktlage für Mais blieb trotz festerer Preisentwicklung bei Weizen flau. Ein niedriger Wochenexport bei US-Mais, die anhaltende Schwäche am US-Ethanolmarkt und Regenmeldungen für Argentinien zur neuen Maisaussaat, zogen den Markt leicht nach unten. In Westeuropa unterstützte die Ausschreibung eines neuen Futtergersten-Tenders nach Saudi-Arabien den Markt.
Getreide
27.09.2019

Weizen: Saudi-Arabien kauft 1 Mio. mt Futtergerste

FRANKFURT. Die Weizenpreise legten am Kassamarkt in Westeuropa und am Schwarzmeer deutlich zu. Grund hierfür ist die gestiegene Exportnachfrage für EU-Getreide und der Preisanstieg für Weizen am Schwarzmeer. Saudi-Arabien eröffnete laut französischem Handel gestern eine Ausschreibung über 1 Mio. mt Futtergerste.
Getreide
26.09.2019

Mais: US-Exportabkommen mit Taiwan sorgt für Lichtblick

PARIS. In den USA fiel die Ethanolverarbeitung auf das niedrigste Produktionsniveau seit April 2016. Aber ein Vertrag über den Export von US-Mais und SSGS nach Taiwan sorgte für leichten Aufwind. Die Perspektiven für die westeuropäische Körnermaisernte bleiben moderat, während die ukrainische Maisernte bei hohen Erträgen gut vorankam.
Getreide
26.09.2019

Weizen: Russland und Frankreich erhalten Ägypten-Tender

FRANKFURT. In Nordamerika unterstützen Ertrags- und Qualitätsverluste der Sommerweizenernte den Kursverlauf, mangelnde Exportwettbewerbsfähigkeit drückt jedoch den Markt. Frankreich erhält einen Teilzuschlag beim letzten Ägyptentender. Russlands Regierung erwartet höhere Weizenernte
Getreide
25.09.2019

Mais: Warten auf günstige Angebote der neuen Ernte

PARIS. Der US-Maismarkt verzeichnete leichte Kursgewinne, bedingt durch neue Maisexporte nach Mexiko und eine freundliche Stimmung bei den Handelsgesprächen mit China. In Südamerika hielt das trockene Wetter in den westlichen Maisanbaugebieten an. In Frankreich gaben die Maispreise leicht nach.
Getreide
25.09.2019

Weizen: Mühlen und Kraftfutterindustrie kaufen in Litauen

FRANKFURT. In Nordamerika treiben Auswuchsprobleme die Preise für Sommerweizen etwas nach oben, während der übrige Weizenmarkt schwächer tendiert. In der EU sorgt guter und preiswerter Weizen aus den Baltic-Staaten für Druck am Markt. Ägyptens GASC gab eine weitere Weizen-Ausschreibung für Lieferung Ende Oktober bis Anfang November bekannt
Getreide
24.09.2019

Mais: Ukrainischer Exportdruck nimmt zu

PARIS. Erste Meldungen über die begonnene Maisernte in den USA zeigten schwächere Erträge als im Vorjahr. Die Lobby Big Corn setzt sich vehement für höhere Biokraftstoffmandate in den USA ein. Brasiliens und Argentiniens Farmer warten weiter auf Regen zur Maisaussaat. Die ukrainische Maisernte kommt mit hohem Tempo voran. Die EU-Importe bei Drittlandmais gingen etwas zurück.
Getreide
24.09.2019

Weizen: Russland hebt Preisniveau leicht an

FRANKFURT. In Nordamerika beschäftigt die verspätete Sommerweizenernte den Markt. Auswuchs vermindert das verfügbare Qualitätsweizenangebot. In der EU läuft der Export recht gut, dabei erwartet der Handel neue Weizenausschreibungen aus den Maghreb-Ländern. Die Ukraine legt enormes Exporttempo vor, Russland hebt die Weizenpreise leicht an.
Getreide
23.09.2019

Weizen: Kanada verzeichnet erhebliche Auswuchsmängel

FRANKFURT. Nordamerikas Sommerweizenernte zeigt vermehr Auswuchsprobleme. Handelsgespräche mit China erhalten einen Dämpfer. Argentiniens Exporte steigen wegen Gerüchte über höhere Exportbesteuerung. Tallage schätzt EU-Weizenernte höher.
Getreide
20.09.2019

Mais: Tallage erwartet höhere EU-Maisernte

PARIS. Die Maispreise blieben nahezustehen. Trotz hoher Maisexporte waren die Vorgaben aus den USA eher schwach. Immer mehr US-Ethanolwerke müssen in den USA schließen. In Südamerika warten die Farmer wegen der beginnenden Maisaussaat auf Regen. Die EU-Maisernte wird vom Analyst Tallage höher eingeschätzt.
Getreide
20.09.2019

Weizen: Marokkos Weizentender im Fokus Frankreichs

FRANKFURT. An den internationalen Weizenmärkten blieb die Nachfrage der großen Importeure präsent. Brasilien, Tunesien und Marokko starteten hohe Weizenausschreibungen. Vor allem die Nachfrageentwicklung in den Maghreb-Länder bleibt spannend.
Getreide
19.09.2019

Mais: US-Regierung will Ethanol-Mandate anheben

PARIS. Die Maispreise tendierten in den USA und der EU seitwärts. Die Trump-Regierung will einen Plan genehmigen, um die Beimischung von Biokraftstoffen im nächsten Jahr um weitere 10 Prozent anzuheben. Auch die Frage über Chinas Ethanol-Mandate für Benzin beschäftigten den Markt. Die Maiserträge am Schwarzmeer sind höher als im Vorjahr.
Getreide
19.09.2019

Weizen: 600.000 mt Algerien-Tender erhält Frankreich

FRANKFURT. An den internationalen Weizenmärkten kehrt die Nachfrage der großen Importeure zurück. Brasilien, Ägypten, Algerien, Tunesien starteten hohe Weizenausschreibungen oder teilten bereits ihre Zuschläge mit. Vor allem die Maghreb-Länder sorgen für Spannung am Markt.
Getreide
18.09.2019

Mais: Chinas Ethanol-Mandate in Gefahr

PARIS. Die Maispreise tendierten in den USA und der EU nur wenig schwächer. Chinas Sojaeinkäufe in den USA und die Frage über die Ethanol-Mandate für Benzin im Reich der Mitte beschäftigten den Markt. Das Tempo bei den EU-Maisimporten ging etwas zurück.
Getreide
18.09.2019

Weizen: Exportmarkt gibt Gas

FRANKFURT. Die Preise für Weizen tendieren wieder fester. Exportausschreibungen Japans, Ägyptens, Äthiopiens sorgen für frischen Wind am Markt. Marokkos Regierung hat beschlossen, die Zölle auf Weizeneinfuhren ab 1. Oktober zu senken.
Getreide
16.09.2019

Mais: Unsicherheit für US-Ernte bleibt bestehen

PARIS. Die Maispreise erholten sich leicht in den USA und der EU. Chinas Ankündigung, nun doch einen Teil der US-Schweinefleisch- und Sojaimporte steuerbefreit einzuführen, festigte den Markt. Auch die Unsicherheit über die US-amerikanische Maisernte nach niedrigerer Septemberschätzung führte zu Kursgewinnen in Chicago. Die EU importiert weiterhin Drittlandmais, was die Preise auf bisherigem Niveau hält.
Getreide
16.09.2019

Weizen: Gut 27 % mehr EU-Export als im Vorjahr

FRANKFURT. Die Weizenmärkte stützten sich auf Ankündigungen Chinas, die Zölle auf US-Sojaimporte für private Käufer zu senken. Auch der hohe US-Weizenexport stützte den Markt. EU-Weizen profitierte von etwas günstigerer Exportentwicklung. Am Kassamarkt ging es deshalb leicht nach oben.
Getreide
12.09.2019

Mais: Preissenkung setzt sich durch

PARIS. Nach gestriger Preiserholung gab Mais in den USA und der EU wieder nach. Während in den USA ausstehende Biokraftstoffmandate und Handelsgespräche mit China den Markt bewegen, sorgt die begonnene Maisernte in der Ukraine und auch in Teilen der EU für Preisdruck. Der Importdruck blieb zudem hoch.
Getreide
12.09.2019

Weizen: Frankreich schraubt Exportziel hoch

FRANKFURT. Nach nur kurzer Preiserholung ging es bei Weizen wieder abwärts. Frankreich setzt seine Exportziele hoch, trotzdem werden die Weizenbestände zulegen. Der ukrainische Handel korrigiert seine Ernteprognose ebenfalls nach oben, was auf ein noch besseres Weizenangebot in der EU schließen lässt. Auf der Südhalbkugel tendieren die Ernten dagegen abwärts.
Getreide
11.09.2019

Mais: Trockenheit droht Argentiniens Aussaat

PARIS. Die Maispreise zogen international leicht an. Die Trockenheit in Teilen West-Argentinien, aber auch in Frankreich stützen den Markt. In Argentinien rechnet der Handel wegen Trockenheit mit verzögerter Maisaussaat. In Frankreich senkte Agreste seine Maisprognose um 300.000 mt. In den USA wartet der Markt auf eine Entscheidung über die Anhebung der Biokraftstoffmandate.
Getreide
11.09.2019

Weizen: Markt tendiert fester

FRANKFURT. Die Weizenpreise scheinen international das saisonale Tief erreicht zu haben, denn sowohl die Terminkurse an den Börsen als auch Preise am Kassamarkt legten wieder zu. Schwächere Ernteerwartungen auf Südhalbkugel, leicht verbesserte Absatzchancen für US-Getreide und die Abwicklung des Saudi-Arabien-Tender auch mit EU-Weizen stützten den Markt.
Getreideerzeugnisse / Mehle
10.09.2019

Sojabohnen: Chinas Importpolitik im Fokus

CHICAGO. Sojabohnen und Sojaschrot legten leicht zu, Sojaöl blieb in Hamburg stabil. Mit Blick auf den WASDE-Report rechnet der Handel mit einer leicht schwächeren Sojabohnenprognose des USDA. Mit Spannung verfolgt der Handel die Entwicklungen Chinas, sollen Maßnahmen die Schweineproduktion dort wieder kräftig ankurbeln. Brasiliens Sojaaussaat steigt auf Kosten des Regenwaldes.
Getreide
10.09.2019

Mais: USA forcieren Ethanolexport nach Asien

PARIS. In den USA wird vor dem WASDE-Report am Donnerstag zwar eine leicht schwächere Maisernte erwartet, die aber durch geringere Exporte für den Markt kaum Ausschlag haben dürfte. Die US-Regierung setzt auf höhere Ethanolexporte nach Asien, ausgenommen China, um Exportausfälle Pekings zu kompensieren. Die nahende Maisaussaat Brasiliens und bald beginnende Maisernte in der Ukraine, dürfte den Maispreis in der EU weiter unter Druck bringen.
Getreide
10.09.2019

Weizen: EU profitiert beim Saudi-Arabien-Tender

FRANKFURT. Der Weizenmarkt zeigte leichte Befestigungstendenzen, nachdem in Australien und Argentinien die Weizenernte etwas schwächer ausfallen könnte. Der der saudi-arabische Weizentender über 780.000 mt wurde gestern gehandelt, wobei die Schwarzmeerregion rund 60 % Zuschlag erhielt, der Rest ging an die EU.
Getreideerzeugnisse / Mehle
09.09.2019

Raps: Kanada will Chinas Importverbot anfechten

HAMBURG. StatsCan schätzte Kanadas Canolabestände überraschend hoch. China importierte gut eine Million Tonnen weniger Canola, was mit der Huawei-Krise im kausalen Zusammenhang steht. Deshalb kündigte Kanadas Regierung jetzt eine Anfechtung gegen Chinas Importverbot bei der WTO an, weil bisherige Bemühungen der kanadischen Regierung ins Leere liefen.
Getreideerzeugnisse / Mehle
09.09.2019

Sojabohnen: Brasiliens Sojaaussaat startet

CHICAGO. Sojabohnen und Sojaschrot gaben leicht nach, Sojaöl blieb in Hamburg stabil. In den USA sind Sojabohnen trotz niedriger Preise wenig wettbewerbsfähig. Südamerika erhöht den Sojaölexport zweistellig. In Brasilien hat die Sojaaussaat begonnen.
Getreide
09.09.2019

Mais: Viel Wind um US-Biokraftstoffmandate

PARIS. In den USA belastet die Schließung von US-Ethanolwerken und schwache Exportentwicklung den Markt. Höhere Biokraftstoff-Mandate sollen Abhilfe bieten, ob es zur Einigung kommt, blieb noch unklar. Preismanipulationen bei US-Ethanol ziehen millionenschwere Klagen nach sich. Brüssel importiert 74 % mehr Mais als im Vorjahr.
Getreide
09.09.2019

Weizen: Saudi-Arabien-Tender vor dem Zuschlag

FRANKFURT. Der Weizenmarkt startete schwach in die neue Woche. Die Vorgaben aus den USA blieben wegen geringer Exporte flau. Argentinien erwartet eine Rekordernte, Australiens Weizenernte soll jedoch geringer ausfallen. Über den Zuschlag Saudi-Arabiens Weizentender dürften heute die Würfel fallen. Ukrainischer Weizen drückt weiterhin in die EU.
Getreide
30.08.2019

Mais: Frankreich könnte schwächer ernten

PARIS. In den USA gab Mais wieder leicht nach. Die Probleme der US-Ethanolindustrie wogen schwerer als die Nachricht darüber, dass die USA die Handelsgespräche mit China wieder aufnehmen wollen. Der IGC hob die Welt-Maisernte um 8 Mio. mt an, bedingt durch höhere Prognosen für die USA und Ukraine. Die Prognose für Frankreich ging zurück.
Getreide
30.08.2019

Weizen: IGC rechnet in Frankreich mit 39,7 Mio. mt

FRANKFURT. Am Weizenmarkt setzte sich der Preisdrück auch zum Wochenende hin fort. Höhere Weizenernten in Frankreich und in der Ukraine erhöhen den Exportdruck. Die Qualität Frankreichs und Deutschlands Weizenernte fällt zufriedenstellend aus. Der Handel rechnet damit, dass die Versorgung der Mühlen und Kraftfutterindustrie diese Saison wieder mit ausreichend Ursprüngen aus der EU gedeckt werden kann.