Zwiebeln: Russland greift Rohware ab

15. November 2016 um 09:10 , Der AUDITOR
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BERLIN. Nachdem die Daten der Ernte für Frischzwiebeln in Europa nun vorliegen zeigt sich ein klarer Trend – die Verfügbarkeit von frischen Zwiebeln ist stets gewährleistet.

Anders sieht es auf dem Markt der Zwiebel-Derivate aus. Zwar begünstigen die Sanktionen der russischen Regierung gegen europäische Exporteure das Angebot auf dem europäischen Markt, haben aber zur Folge, dass die Frischzwiebel-Exporte aus Ägypten und Indien stark angezogen haben. Alleine aus Ägypten wurden im Sommer 2016 rund 60.000 mt nach Russland exportiert, 89% der gesamten Importmenge für diesen Zeitraum. Die Schwäche der ägyptischen Währung fordert die Händler dazu auf, ihre Produkte direkt dem Exportmarkt zur Verfügung zu stellen, gegen US-Devisen. Den heimischen Produzenten von Zwiebel-Derivaten stehen infolge dessen weniger Rohstoffe zur Verfügung.

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