Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Raps: Preisschere zwischen Kanada und EU wächst

5. März 2020 um 16:14 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

HAMBURG. Der Markt für Canola und Raps lief stark auseinander mit ordentlichen Kursgewinnen in Kanada, weiteren Kursverlusten in Westeuropa. Der malaysische Palmölmarkt setzte den Aufwärtstrend fort. Beim Rohölmarkt geht der Handel davon aus, dass die OPEC am Freitag in Wien eine Drosselung der Rohöl-Fördermenge beschließen wird. ABARES erwartet im Australien eine deutlich höhere Canolaernte.

Die Märkte bei Canola und Raps entwickelten sich gegenläufig. Dabei legte Canola in Winnipeg beim Fronttermin um 8 CAD auf 472 CAD/mt zu. Raps notierte dagegen in Paris um 5 Euro niedriger bei 383,50 EUR/mt. Am französischen Kassamarkt verlor Raps gut 1 EUR/mt, an der Rheinschiene bei uns sogar 3 EUR/mt. In Kanada profitierte Canola vom deutlich gestiegenen Palmölkurs in Kula Lumpur, wobei der Mai-Kontrakt abermals um 29 auf 2.524 Ringgit anzog. Dabei schien sich Palmöl durch den Regierungswechsel in Malaysia und die nahende Fastenzeit Ramadan, die am 23. April begi

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
10.06.2026
KYJIW/SOFIA. In der Ukraine haben die Bauern die Aussaat für die kommende Ernte nahezu abgeschlossen. In Bulgarien bleiben die Preise stabil. EU-Länder haben in dieser Saison mehr als eine halbe Million Tonnen Sonnenblumenkerne aus Argentinien importiert.
Ölsaaten
10.06.2026
PRAG/BRÜSSEL. In Anbetracht der tschechischen Mohnernte 2026 zeigen sich Marktteilnehmer vorsichtig optimistisch. Geringe Bestände stützen die Preise. Die EU-Exporte legten zum Ende der Saison noch einmal zu.
Nüsse
08.06.2026
NEU-DELHI/WASHINGTON. Indische Händler wollen sich von ihren Beständen trennen. In den USA ist die Aussaat für die Ernte 2026 fast abgeschlossen, es wird eine geringere Ernte erwartet.
Ölsaaten
04.06.2026
NEU-DELHI/ADDIS ABEBA. In Indien bleibt der Sesammarkt weitgehend fest. In Äthiopien steht indes die Aussaat der neuen Ernte bevor. Südkoreas Importe gingen leicht zurück, die Preise bleiben nahezu stabil.