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Weizenernte: Optimismus im Westen Australiens

16. August 2018 um 15:12 , dfv Mediengruppe
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Während die Farmer in New South Wales unter Dürre leiden, steigt in Western Australia die Hoffnung auf eine sehr gute Weizenernte. Für Canola sind die Aussichten weniger gut.

 

 Die Farmer im Westen Australiens blicken mit Zuversicht auf ihre Weizenfelder. Die Grain Industry Associacion of Western Australia (GIWA) hält sogar eine Rekordernte für möglich. Den aktuellen Beständen von Weizen und Gerste bescheinigt die Organisation ein überdurchschnittliches Ertragspotential. Seit der Aussaat seien die Bedingungen nahezu perfekt gewesen. Bis zur Ernte könnten noch Probleme auftreten, wenn die Pflanzen plötzlichem Hitzestress ausgesetzt werden. Auch Frosteinbrüche seien noch eine Gefahr, allerdings werde das Risiko in diesem Jahr als gering eingeschätzt. Wegen der aktuell hohen Getreidepreise hätten die Farmer die Produktion intensiviert und würden mehr Stickstoff düngen.

Für die Weizenernte prognostiziert die GIWA 9,9 Mio. t, das wären 30,3 Prozent mehr als im vergangenen Jahr und würde 10 Prozent über dem fünfjährigen Durchschnitt liegen. Die Menge ist deutlich größer als die jüngste ABARES-Schätzung von 8,1 Mio. t, die allerdings noch aus dem Juni stammt. Bei Gerste liegen die Erwartungen der GIWA 3,55 Mio. t und von ABARES mit 3,53 Mio.t nicht weit auseinander. Die Canola-Ernte sieht GIWA mit 1,23 Mio. t deutlich kleiner als ABARES. Begründet wird die kleinere Menge mit schlechten Bedingungen bei der Aussaat, unter deren Folgen die Bestände noch immer leiden. In Western Australia werden rund ein Drittel der australischen Getreideernte erzeugt. Der Bundesstaat ist damit der mit Anstand wichtigste Produzent.

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agrarzeitung

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