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Sojabohnen: US-Sojamarkt in der Sackgasse

4. Dezember 2019 um 13:39 , Der AUDITOR
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CHICAGO. In den USA rutschten Sojabohnen weiter ab, konnten sich am Mittag aber leicht erholen. Einen baldigen Deal bei den Handelsgesprächen mit China scheitert an Protesten in Hongkong und den daraus gefolgten Spannungen zwischen Peking und Washington. Nun agiert die US-Regierung auch gegen Südamerikas Währungspolitik mit Strafzöllen auf Stahl und Aluminium. Brasiliens Sojaexport läuft hoch.

In den USA konnten sich Sojabohnen zwar von heute Morgen 872 Cent auf 876 Cent je Bushel am Mittag hochangeln, aber der Markt blieb weit entfernt von Preisbefestigungen. Die befürchtete Schneefront, die von der Ostküste nach Midwest ziehen sollte, scheint geringere Auswirkungen zu haben, dabei standen noch 6 % der US-Sojaernte auf dem Feld. Neue Exportbestellungen aus China gab es nicht. Der Handel muss offenbar realisieren, dass China angesichts der Entwicklung der Handelsgespräche mit den USA vorerst keine weiteren Sojabohnen in den USA bestellen wird. US-Präsident Don

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