Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sojabohnen: Nach dem Sieg der Peronisten droht Exportsteuer

28. Oktober 2019 um 15:08 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO. Der Kursverlauf bei US-Sojabohnen blieb schwach, weil die sich US-Sojabohnenernte wetterbedingt beschleunigte und die Nachfrage für US-Sojabohnen aus China enttäuschte. China kaufte im September weit mehr Sojabohnen in Brasilien als in den USA. In Argentinien übernehmen nach dem Wahlsieg am Wochenende die Peronisten das Ruder, jetzt drohen angekündigte Exportsteuern für Soja.

Der US-Sojamarkt erholte sich am Mittag wieder auf 923,25 US-Dollar je Bushel, nachdem der Kurs um fast 9 Cent zuvor eingebrochen war. Dabei meldete das USDA zuletzt Exportverkäufe von 135.000 mt Sojabohnenschrot in Richtung Philippinen. Aber die Exportzahlen des USDA lagen letzte Woche mit 475.000 mt deutlich hinter den Erwartungen des Handels von 800.000 mt bis 1,6 Mio mt. Damit fielen die Ausfuhren auf den niedrigsten Wert seit Juli. Die Gesamtexporte lagen zwar mit rund 6,37 Mio. mt um 4,9 % über dem vom Handelsstreit geprägten schwachen Vorjahr. Aber China kaufte im Sept

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
20.05.2026
ASTANA/BRÜSSEL. In Kasachstan geht die Leinsaataussaat gut voran. Gute Wetterverhältnisse unterstützen die positiven Erwartungen. Experten sprechen sich gegen die Erhebung möglicher Exportzölle auf kasachische Ölsaaten aus.
Ölsaaten
20.05.2026
SOFIA/KYJIW. Die Saison 2025/2026 schreitet stetig voran. Mit jedem Monat der vergeht, bevor die neue Ernte im Sommer verfügbar wird, verringern sich die ohnehin schon knappen Bestände weiter.
Nüsse
18.05.2026
NEU-DELHI. Die indische Regierung verkauft ihre Erdnussbestände teurer als erwartet, was dem Markt eine gewisse Unterstützung bietet. Geopolitische Faktoren erschweren zudem den Import anderer Speiseöle. Dennoch könnte es bald zu Preisrückgängen kommen.
Ölsaaten
14.05.2026
NEU-DELHI/DODOMA. In Tansania wurde letzte Woche die Sesamsaison 2026/27 eröffnet, und die Erzeuger zeigen sich optimistisch bezüglich der Preisentwicklung. In Indien zeigt die Sommerernte ein uneinheitliches Bild. Chinas hohe Bestände dämpfen die Kaufaktivität.