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Sojabohnen: LEH empört über Brasiliens Brandrodungen

30. August 2019 um 13:19 , Der AUDITOR
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CHICAGO. Sojabohnen und Sojaschrot legten zu. Der Internationale Getreiderat (IGC) kappte seine Prognose zur Welt-Sojabohnenernte und auch zu den Weltvorräten. Die Brandrodungen des Regenwaldes in Brasilien ernten heftige Kritik. Erste Lebensmittelhersteller, wie der weltgrößte Lachsproduzent, der Norweger Mowi ASA, drohen mit Kaufstopp für brasilianische Sojabohnen.

Der US-Sojamarkt wurde wieder durch die Aufnahme der Handelsgespräche mit China gestützt. Das chinesische Handelsministerium bestätigte, dass im September die Gespräche mit den USA wieder aufgenommen werden. Auch Befürchtungen über kaltes und feuchtes Wetter im Mittleren Westen gaben den Notierungen Auftrieb. Dadurch stieg der Fronttermin in Chicago heute Vormittag um 4 Cent auf 8,61 US-Dollar je Bushel, was aber immer noch niedrig war.

Der Internationale Getreiderat (IGC) kappte seine Augustprognose zur Welt-Sojabohnenernte um 4 auf 344 Mio. mt und auc

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