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Sojabohnen: Käufermarkt entwickelt sich

23. Januar 2020 um 15:36 , Der AUDITOR
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CHICAGO. Der US-Sojamarkt tendierte wieder spürbar abwärts. China kauft nach Abschluss des Phase-1-Abkommens keine Sojabohnen in den USA. Die Erwartungen zur brasilianischen Sojabohnenernte steigen an und lassen eine Rekordernte erwarten. Dies nutzt der Markt und wartet auf sinkende Sojapreise.

In den USA notierten US-Sojabohnen am Nachmittag in Chicago mit 908,50 Cent je Bushel erneut um 9 Cent niedriger als gestern, nachdem auf das Phase-1-Abkommen mit China keine Sojakäufe folgten. Dies war laut hiesigem Handel auch nicht anders zu erwarten, nachdem China im Dezember bereits 9,5 Mio. mt Sojabohnen importierte, im Januar nochmals mit Sojakäufen in Brasilien nachgelegt hatte. China wartet auf den Preisdruck aus Brasilien. Der dürfte kommen, denn nicht nur AgroConsult hob seine Schätzung auf 124,3 Mio. mt an, gegenüber 119 Mio. mt im Vorjahr. Gut 5 Mio. mt

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