Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sojabohnen: Droht Westeuropa der Shut Down

16. März 2020 um 16:35 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO. Der US-Sojabohnenmarkt erlebte gewaltige Kurseinbrüche, nachdem sich die Lage beim Corona-Virus in Nordamerika und besonders in Westeuropa dramatisch zugespitzt hat. US-Bürger tätigen Hamsterkäufe, sodass Supermärkte den Kauf von Waren begrenzen müssen. Noch dramatischer stellt sich die Lage in Westeuropa dar. Zuletzt hatte die deutsche Bundesregierung wegen der Covid19-Pandemie weitgehende Einschränkungen des Alltagslebens angekündigt. Dies zog Aktien- und Rohstoffmärkte weltweit nach unten.

Die Kursabstürze bei Sojabohnen und anderen Agrarrohstoffen haben nichts mehr mit den üblichen Marktentwicklungen zu tun. Die Lage beim Corona-Virus spitzt sich derart zu, dass weltweit ein Shut Down keineswegs mehr ausgeschlossen ist, der das öffentliche Leben auf Eis legt. In den USA sind bisher nur rund 3.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, in Westeuropa 54.553 Menschen, davon 7.170 in Deutschland, 5.423 in Frankreich, 9.437 in Spanien und 27.980 in Italien. Die deutsche Bundesregierung hatte am Abend angekündigt, dass nur Geschäfte mit Bedarf für da

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
18.08.2026
WASHINGTON, D.C./KYJIW. Mit dem aktuellen WASDE-Report hält das USDA an seinen positiven Ernteprognosen für die Saison 2026/2027 fest. Marktteilnehmern zufolge könnte es im Sonnenblumenölmarkt zu Verschiebungen kommen. EU-Länder verzeichneten zwischen Juli und Mitte August wieder hohe Importe aus Argentinien.
Nüsse
17.08.2026
NEU-DELHI/REUS. Der indische Erdnussmarkt steht nach den jüngsten Preisrückgängen und angesichts höherer Ernteerwartungen unter Druck. Der INC hat neue Schätzungen für die globale Erdnussproduktion 2026/27 bekanntgegeben.
Ölsaaten
13.08.2026
NEU-DELHI/SEOUL. Die Sesampreise sind zuletzt deutlich gefallen, während die Importe nach China und Südkorea sanken. In Indien verlagert sich der Anbau zwischen den Regionen.
Öle
12.08.2026
ANKARA. Vertreter der türkischen Branche sind empört über den zusätzlichen Einfuhrzoll, der in den USA auf Olivenöl erhoben wird. Die Produktion und der Export stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Die Preise sind zudem unverhältnismäßig hoch.