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Sojabohnen: Droht Westeuropa der Shut Down

16. März 2020 um 16:35 , Der AUDITOR
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CHICAGO. Der US-Sojabohnenmarkt erlebte gewaltige Kurseinbrüche, nachdem sich die Lage beim Corona-Virus in Nordamerika und besonders in Westeuropa dramatisch zugespitzt hat. US-Bürger tätigen Hamsterkäufe, sodass Supermärkte den Kauf von Waren begrenzen müssen. Noch dramatischer stellt sich die Lage in Westeuropa dar. Zuletzt hatte die deutsche Bundesregierung wegen der Covid19-Pandemie weitgehende Einschränkungen des Alltagslebens angekündigt. Dies zog Aktien- und Rohstoffmärkte weltweit nach unten.

Die Kursabstürze bei Sojabohnen und anderen Agrarrohstoffen haben nichts mehr mit den üblichen Marktentwicklungen zu tun. Die Lage beim Corona-Virus spitzt sich derart zu, dass weltweit ein Shut Down keineswegs mehr ausgeschlossen ist, der das öffentliche Leben auf Eis legt. In den USA sind bisher nur rund 3.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, in Westeuropa 54.553 Menschen, davon 7.170 in Deutschland, 5.423 in Frankreich, 9.437 in Spanien und 27.980 in Italien. Die deutsche Bundesregierung hatte am Abend angekündigt, dass nur Geschäfte mit Bedarf für da

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