Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sojabohnen: Brasiliens Ernte steigt um 2 Mio. mt

12. Februar 2020 um 13:51 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO. US-Sojabohnen tendierten in Chicago schwächer. Brasiliens Sojabohnenernte wurde erwartungsgemäß vom USDA nach oben korrigiert. Aber auch den Importbedarf Chinas setzte das USDA massiv hoch. Dabei blieb im Handel die Frage, ob Chinas Logistik derzeit genügend Spielraum für höhere Importe bereitstellen kann. Die Vogelgrippe in Teilen Vietnams und anderswo machen derzeit die Futtermittelhersteller hellhörig.

In den USA standen die Sojabohnenkurse am Mittag in Chicago bei 8,84 US-Dollar je Bushel um 2 Cent niedriger als gestern. Der WASDE-Report brachte für Sojabohnen eine spürbare Anhebung der Welt-Sojabohnenernte um 1,7 Mio. mt auf 339,40 Mio. mt, die Weltvorräte wurden um 2,2 Mio. mt höher auf 98,86 Mio. mt veranschlagt. Die wesentlichen Änderungen betrafen Brasilien und China. Brasiliens Sojabohnenernte wurde um 2 Mio. mt auf 125 Mio. mt angehoben, wodurch sich die Lagerendbestände dort um 1 Mio. mt erhöhen. Chinas Sojabohnenimporte wurden um 3 Mio. mt auf

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
08.06.2026
NEU-DELHI/WASHINGTON. Indische Händler wollen sich von ihren Beständen trennen. In den USA ist die Aussaat für die Ernte 2026 fast abgeschlossen, es wird eine geringere Ernte erwartet.
Ölsaaten
04.06.2026
NEU-DELHI/ADDIS ABEBA. In Indien bleibt der Sesammarkt weitgehend fest. In Äthiopien steht indes die Aussaat der neuen Ernte bevor. Südkoreas Importe gingen leicht zurück, die Preise bleiben nahezu stabil.
Ölsaaten
03.06.2026
SOFIA/BRÜSSEL. Die Europäisch Kommission hat einige Korrekturen bei den Ernteschätzungen für die Saison 2026/2027 vorgenommen. Die EU-Importe haben derweil die 1-Million-Tonnen-Marke überschritten. Der Ukrainische Getreideverband rechnet mit einer größeren Sonnenblumenkernproduktion.
Ölsaaten
02.06.2026
DALIAN. Chinesische Kürbiskernexporte stehen unter Druck durch intensiven Wettbewerb, Wechselkursrisiken und Handelshemmnisse. Gleichzeitig wird EU-konforme Ware zunehmend knapp, sodass sich viele Käufer bereits frühzeitig eindecken wollen.