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Sojabohnen: Brasilien baut „Nordbogen“ aus

27. August 2019 um 13:04 , Der AUDITOR
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CHICAGO. Der US-Sojabohnenmarkt schwächelt. Der von Peking angekündigte Strafzoll von 5 % zusätzlich auf US-Sojabohnen ab 1. September setzt den Markt unter Druck. Auch der gestiegene US-Dollar erschwert Exporte. Brasilien baut den „Nordbogen“ aus, was die Logistikosten weiter senkt.

In Chicago setzte der Fronttermin heute Vormittag um weitere 4 US-Dollar auf 8,45 US-Dollar je Bushel nach unten. Zwar gab die Trump-Regierung bekannt, dass China zu einer Wiederaufnahme der Handelsgespräche mit den USA bereit wäre. Aber der Markt reflektierte dies nur kurzfristig. Vielmehr standen die neue US-Sojabohnenernte und die Exportentwicklung im Vordergrund. Die Exportinspektion fiel mit 961.964 mt zwar um 17 % niedriger aus als zur Vorwoche. Aber die Exportmenge enthielt 612.822 mt Sojabohnen für China, die offenbar bereit waren, den Importrückstand bei US-Soja

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