Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sojabohnen: Argentiniens Handel befürchtet doppelt so hohen Exportzoll

29. Oktober 2019 um 14:32 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO. Der Kursverlauf bei US-Sojabohnen blieb schwach, weil die sich US-Sojabohnenernte wetterbedingt beschleunigte und die Nachfrage für US-Sojabohnen aus China erneut enttäuschte. Dabei hatte Peking chinesischen Importeuren eine zollfreie Quote für den Kauf von Sojabohnen zugestanden. In Argentinien rechnet der Handel mit deutlichen Zollanhebungen.

In den USA setzte sich der Abwärtstrends bei US-Sojabohnen wegen guten Erntewetters und fehlender neuer Sojaimporte Chinas fort. In Chicago notierte der Fronttermin am Mittag bei 918,25 US-Dollar je Bushel, gut 5 US-Dollar niedriger als am Vortag. Gutes Erntewetter in den USA setzte die Bohnen unter Druck, wurden laut Crop Progress Report bis 27. Oktober gut 62 % der US-Sojabohnenernte geborgen, mit allerdings 16 % Rückstand zum fünfjährigen Mittel. Über gute Fortschritte zur Vorwoche berichtete der Handel, mit Ausnahme von North Dakota, wo immer noch winterliche We

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
18.08.2026
WASHINGTON, D.C./KYJIW. Mit dem aktuellen WASDE-Report hält das USDA an seinen positiven Ernteprognosen für die Saison 2026/2027 fest. Marktteilnehmern zufolge könnte es im Sonnenblumenölmarkt zu Verschiebungen kommen. EU-Länder verzeichneten zwischen Juli und Mitte August wieder hohe Importe aus Argentinien.
Nüsse
17.08.2026
NEU-DELHI/REUS. Der indische Erdnussmarkt steht nach den jüngsten Preisrückgängen und angesichts höherer Ernteerwartungen unter Druck. Der INC hat neue Schätzungen für die globale Erdnussproduktion 2026/27 bekanntgegeben.
Ölsaaten
13.08.2026
NEU-DELHI/SEOUL. Die Sesampreise sind zuletzt deutlich gefallen, während die Importe nach China und Südkorea sanken. In Indien verlagert sich der Anbau zwischen den Regionen.
Öle
12.08.2026
ANKARA. Vertreter der türkischen Branche sind empört über den zusätzlichen Einfuhrzoll, der in den USA auf Olivenöl erhoben wird. Die Produktion und der Export stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Die Preise sind zudem unverhältnismäßig hoch.