Safran: Markt stürzt in die Rezession
16. Juni 2020 um 09:07 ,
Der AUDITOR
Mögliches Überangebot
Bis zu 85% der Safranproduktion im Iran sind für den Export bestimmt. Das Problem ist, dass diese Exporte fast ausschließlich vom Flugverkehr abhängen, der immer noch weitgehend eingeschränkt ist. Aufgrund der begrenzten Anzahl von Flügen sind auch die Transportkosten explodiert. Die Exporte des letzten Jahres brachten rund 275 Mio. USD ein. In diesem Jahr sind die Aussichten jedoch eher düster, da die Exporte seit März fast zum Erliegen gekommen sind. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Exporte zwischen März und Mai möglicherweise nicht einmal 30 mt erreicht haben. China ist derzeit das Hauptexportziel.
Es besteht die Hoffnung, dass die Fluggesellschaften im Juni den Reiseverkehr wieder aufnehmen und den Exportmarkt beleben werden. Es bleibt jedoch die Schwierigkeit, dass die Nachfrage aus dem Ausland weitgehend gedämpft ist. Darüber hinaus sind die Marktteilnehmer sehr besorgt über ein mögliches hohes Überangebot im Jahr 2020/2021. Obwohl noch Zeit für eine Belebung der Nachfrage bleibt, da die Ernte erst im Oktober beginnt, wird derzeit ein Anstieg der Produktion um 15% auf 575 mt prognostiziert. Damit würde sich das Gesamtangebot auf 700 mt erhöhen.
Überraschend stabile Preise
Auch auf dem heimischen Markt sehen sich die Produzenten mit Problemen konfrontiert, da große Souvenirmärkte, wie z.B. in Mashad, geschlossen sind. Der Inlandsverbrauch soll ebenfalls niedrig sein. Händler berichten jedoch von überraschend stabilen Preisen für die Sorten Poushal und All Red Sargol, die in den letzten zwei Wochen sogar nominell gestiegen sind. Dagegen sind die Preise für Bunch- und Negin-Safran deutlich gesunken, was auch auf die Abwertung des iranischen Rials zurückzuführen ist.
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Safran, Premium-Qualität, Iran |
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Type |
EUR/kg |
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Bunch, Dasteh |
410 |
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Poushal |
473 |
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All Red Sargol |
511 |
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Negin |
618 |
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FOB Iran |
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Für mehr Informationen gehen Sie zu:
- Preischart Safran, getrocknet, Negin, Iran
- Preischarts