Gewürze

Safran: Lieferanten treffen auf Widerstand

10. Mai 2022 14:49, Der AUDITOR
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TEHERAN. Händler sind besorgt um die Position des Irans als führender Safranlieferant. Das Problem ist, dass das Land diese Position mit günstigen Preisen erreicht hat und die Lieferanten nun auf Widerstand stoßen, der es ihnen unmöglich macht, nachhaltigere Preise zu verlangen.

Lieferanten stecken im Teufelskreis fest

Auf den Iran entfallen 95% der globalen Safranproduktion, die in der Regel 300 mt pro Jahr übersteigt. Spanien exportiert jedoch weit mehr als der Iran. Die jährlichen Ausfuhren aus Spanien belaufen sich auf 398 mt, obwohl das Land nur etwa 2,3 mt Safran pro Jahr produziert. Die Jahresexporte des Irans liegen bei niedrigeren 315 mt. Das Problem besteht darin, dass spanische Lieferanten dazu neigen, billigen rohen Safran in hoher Qualität im Iran zu kaufen und ihn dann unter neuem Namen zu verkaufen.

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