Gewürze

Safran: Auf dem Weg in die Katastrophe

16. Juli 2021 08:50, Der AUDITOR
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TEHERAN. Obwohl die Exporte steigen und durchaus Nachfrage vorhanden ist, sind die Lieferanten im Iran alles andere als glücklich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Safranmarkt. Nicht nur, dass die Preise den Tiefpunkt erreicht haben, die Händler sind auch unzufrieden mit den Behörden. Durch die Nichtberücksichtigung der internationalen Entwicklungen befindet sich der Markt nun in einer ziemlich schwierigen Lage. Die Händler halten die Situation für eine totale Katastrophe.

Überangebot belastet den Markt

Obwohl die Exportpreise eingebrochen sind, ermutigen Behörden die Erzeuger, mehr Safran anzubauen. Die Händler sind sehr frustriert, da eine solche Haltung den Preiseinbruch auf dem Exportmarkt nicht berücksichtigt. Während die durchschnittlichen Exportpreise in den Monaten März bis Juni letzten Jahres noch bei 1.073 USD/kg lagen, sind sie in den gleichen drei Monaten dieses Jahres auf bis zu 496 USD/kg eingebrochen. Einige Farmer haben sich in letzter Zeit sogar dazu veranlasst gesehen, Land zu pachten, u

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