Gewürze

Safran: Exportpreis hat sich verdoppelt

20. Juni 2022 um 14:51, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

TEHERAN. Während die Preise für Safran im Vergleich zum Vorjahr um 97% gestiegen sind, sind die Exporte zwischen Januar und Mai eingebrochen, da die letztjährige Sommertrockenheit ihren Tribut auf dem Markt fordert. In die Exportpreise für iranischen Safran kommt indes Bewegung.

Verlierer sind die Lieferanten

Die Schwierigkeit ist, dass die schwere Dürre des letzten Jahres nicht nur die Produktion um mehr als 35% reduziert, sondern auch die Qualität beeinträchtigt hat. So sind die Ausfuhren von Januar bis Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42% auf 77.266 kg zurückgegangen. Dagegen ist der Exportwert um 14% auf 74,995 Mio. USD gestiegen. Die hohen Preise schrecken die Käufer ab. Die durchschnittlichen Exportpreise sind seit dem letzten Jahr um 97% gestiegen und liegen bei 971 USD/kg.

Preis

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Gewürze
26.01.2023
GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Chilischoten, Kardamom und Pfeffer sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Gewürze
19.01.2023
GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Kurkuma und schwarzem Pfeffer sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Gewürze
17.01.2023
TEHERAN. Die Zusammenarbeit Irans mit Russland und das harte Vorgehen des Regimes gegen Demonstranten haben direkte Auswirkungen auf die Kreuzkümmelindustrie des Landes. Die Preise sind eine direkte Reaktion auf die zahlreichen Krisen, die das Land in den letzten Monaten erlebt hat. Bei den Exporten ist die Entwicklung jedoch komplexer.
Gewürze
12.01.2023
GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Chilischoten und Kardamom sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.