Gewürze

Safran: Erschreckende Ertragseinbußen

27. Juli 2022 12:25, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

TORBAT-E HEIDARIJE. Die iranischen Lieferanten sind davon überzeugt, dass die hohen Produktionskosten in Verbindung mit mangelnder Koordination und undurchsichtigen Aktivitäten sowie die Klimakrise die Safranindustrie in Torbat-e Heidarije in der iranischen Provinz Razavi-Chorasan letztlich zerstören werden. Die Erzeuger haben bereits jetzt schockierende Ertragseinbußen zu verzeichnen.

Safranindustrie in Gefahr

Obwohl der Bezirk eines der wichtigsten Zentren für die Safranproduktion ist, fehlt es an Erntehelfern. Da der Anbau und die Ernte von Safran sehr arbeitsintensiv sind, bleibt den Erzeugern nichts anderes übrig, als die geernteten Krokusse zur Reinigung, Verarbeitung und zum Export nach Maschad in der Provinz Razavi-Chorasan oder nach Khezri-Dasht Bayaz in der Provinz Süd-Chorasan zu bringen. In Torbat-e Heidarije wird derzeit auf einer Fläche von 8.750 ha Safran angebaut. Die Jahresproduktion liegt bei 36 mt, von denen

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Gewürze
04.08.2022
GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Chilischoten, Kardamom und Pfeffer sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.
Gewürze
01.08.2022
TEHERAN. Auf dem iranischen Kreuzkümmelmarkt herrscht rege Betriebsamkeit, da die neue Ernte eingetroffen ist. Landwirtschaftsorganisationen haben sich mittlerweile an lokale Produktionsschätzungen gewagt.
Gewürze
01.08.2022
TEHERAN. Der Iran hat zwischen Januar und Juni offiziell nur 87.476 kg Safran im Wert von 87 Mio. USD exportiert. Die hohen Preise sind dabei jedoch nicht das einzige Problem.
Gewürze
29.07.2022
GUJARAT. Wöchentliches Monitoring mit aktuellen Marktinformationen aus Indien zu Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Chilischoten, Kardamom und Pfeffer sowie einer Preisliste mit über 70 Preisen zu Produkten und Rohstoffen.