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Safran: Erschreckende Ertragseinbußen

27. Juli 2022 um 12:25, Der AUDITOR
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TORBAT-E HEIDARIJE. Die iranischen Lieferanten sind davon überzeugt, dass die hohen Produktionskosten in Verbindung mit mangelnder Koordination und undurchsichtigen Aktivitäten sowie die Klimakrise die Safranindustrie in Torbat-e Heidarije in der iranischen Provinz Razavi-Chorasan letztlich zerstören werden. Die Erzeuger haben bereits jetzt schockierende Ertragseinbußen zu verzeichnen.

Safranindustrie in Gefahr

Obwohl der Bezirk eines der wichtigsten Zentren für die Safranproduktion ist, fehlt es an Erntehelfern. Da der Anbau und die Ernte von Safran sehr arbeitsintensiv sind, bleibt den Erzeugern nichts anderes übrig, als die geernteten Krokusse zur Reinigung, Verarbeitung und zum Export nach Maschad in der Provinz Razavi-Chorasan oder nach Khezri-Dasht Bayaz in der Provinz Süd-Chorasan zu bringen. In Torbat-e Heidarije wird derzeit auf einer Fläche von 8.750 ha Safran angebaut. Die Jahresproduktion liegt bei 36 mt, von denen

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