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Safran: Keine Belebung der Nachfrage

2. Juni 2020 um 11:41 , Der AUDITOR
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TEHERAN. Die Coronavirus-Krise hat zu einem Einbruch auf dem Safranmarkt geführt. Das Problem ist, dass sich die Nachfrage aus Europa, Asien, dem Nahen Osten und am Persischen Golf nicht wieder belebt hat. Die Marktteilnehmer im Iran rechnen damit, dass sich die Situation weiter verschärfen wird.

Große Überhangbestände erwartet

Die Schließung der Grenzen hat die Exporte unterbrochen, und die Exportnachfrage hat sich bei weitem noch nicht normalisiert, was bedeutet, dass die Lieferungen auf einen neuen Tiefstand gesunken sind. Wirtschaftliche Probleme haben auch zu einem Rückgang des Inlandsverbrauchs geführt, und die Preise sind in den letzten vier Wochen zurückgegangen. Die Marktteilnehmer gehen derzeit davon aus, dass sich die Überhangbestände in dieser Saison auf 120-140 mt belaufen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die diesjährige Produktion um etwa 15% steigen und damit 575 mt erreichen könnte. Damit würden sich die Gesamtbestände für 2020/2021 auf 700 mt belaufen. Der Verbrauch und die Exporte müssen gefördert werden, um den Produzenten einen Anreiz zu bieten, Safran zu ernten, da die Händler im Iran optimistisch sind, dass sich die Nachfrage in Europa, im Nahen Osten und am Persischen Golf wieder normalisieren wird.

Drastischer Preisrückgang

Die hohen Lagerbestände in Verbindung mit der ausbleibenden Belebung der Nachfrage auf dem Exportmarkt und den wirtschaftlichen Problemen im Iran haben in den letzten vier Wochen zu drastischen Preissenkungen geführt. Vor allem Poushal-Safran wird mit 471 EUR/kg FOB um 19 EUR/kg niedriger gehandelt. Der Preisrückgang für Sargol-Safran fällt moderater aus, hier sind die Preise um 6,00 EUR/kg auf 510 EUR/kg FOB gesunken. 

Safran, Premium-Qualität, Iran

Type

EUR/kg

Bunch, Dasteh

419

Poushal

471

All Red Sargol

510

Negin

628

FOB Iran

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
- Preischart Safran, getrocknet, Negin, Iran
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