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Raps: Rabenschwarzer Handelstag am Freitag

13. März 2020 um 16:33 , Der AUDITOR
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HAMBURG. Der Markt für Canola und Raps konnte von leicht festeren Preisimpulsen bei Sojabohnen nicht profitieren. Bei den Kursen in Winnipeg und Paris ging es erneut abwärts. In Westeuropa wird das öffentliche Leben immer stärker von der COVID 19-Pandemie beeinträchtigt. Nun könnte auch Österreich die Ankündigung, alle Geschäfte im Land zu schließen, umsetzen. In Deutschland schließen fünf Bundesländer Schulen und Kindergärten.

Während sich der Sojamarkt in den USA wieder leicht befestigen konnte, trieb es Canola und noch mehr die Rapssaat in deutlichen Abwärtstrend. Dabei fiel Raps in Paris am Nachmittag um 4,50 Euro auf 351,00 EUR, dies entsprach einem Minus von 1,3 %, war der Kurs am Vortag bereits um 7,8 % gesunken. Der Maikontakt für Canola brach um 8,50 auf 451,60 CAD/mt ein. Der hiesige Handel sprach von einem rabenschwarzen Handelstag für die Rapssaat an der MATIF. Dabei hat Raps seit dem Jahreswechsel mehr als 15 % an Wert eingebüßt. Am Kassamarkt ging es dann richtig abw&au

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