Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Raps: Negativer Palmölmarkt belastet Kurse

16. Oktober 2019 um 14:04 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

HAMBURG. Der Canola- und Rapsmarkt konnte trotz besserer Wetterbedingungen, aber einem leicht höheren kanadischen Dollar leicht zulegen. Dabei belastete der schwächere Palmölmarkt und die zuletzt weniger optimistischen Ergebnisse der Handelsgesprächen zwischen USA und China den Markt. In der EU konzentriert sich die Nachfrage von Raps auf Termine im ersten Halbjahr 2020.

In Kanada zogen die Canolakurse auf knapp 462 Kanadische Dollar an. Nach dem Wintereinbruch am Wochenende melden die Wetterdienste mildere Temperaturen, aber kein beständiges Erntewetter, was auf eine lange Canolaernte hindeuten könnte. Trotz erheblicher Schneemengen letztes Wochenende vor allem in Manitoba, gibt es keine Wetterprämie mehr, obwohl durch die Nässe die Ernte stark verzögert werden könnte, sagten Experten von MarketsFarm. Jedoch überschattet die Entwicklung bei den Handelsgesprächen mit China den Markt. China sei meilenweit davon entfern

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
08.06.2026
NEU-DELHI/WASHINGTON. Indische Händler wollen sich von ihren Beständen trennen. In den USA ist die Aussaat für die Ernte 2026 fast abgeschlossen, es wird eine geringere Ernte erwartet.
Ölsaaten
04.06.2026
NEU-DELHI/ADDIS ABEBA. In Indien bleibt der Sesammarkt weitgehend fest. In Äthiopien steht indes die Aussaat der neuen Ernte bevor. Südkoreas Importe gingen leicht zurück, die Preise bleiben nahezu stabil.
Ölsaaten
03.06.2026
SOFIA/BRÜSSEL. Die Europäisch Kommission hat einige Korrekturen bei den Ernteschätzungen für die Saison 2026/2027 vorgenommen. Die EU-Importe haben derweil die 1-Million-Tonnen-Marke überschritten. Der Ukrainische Getreideverband rechnet mit einer größeren Sonnenblumenkernproduktion.
Ölsaaten
02.06.2026
DALIAN. Chinesische Kürbiskernexporte stehen unter Druck durch intensiven Wettbewerb, Wechselkursrisiken und Handelshemmnisse. Gleichzeitig wird EU-konforme Ware zunehmend knapp, sodass sich viele Käufer bereits frühzeitig eindecken wollen.