Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Raps: Am Markt bröckelt es spürbar

13. Januar 2020 um 13:48 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

HAMBURG. Die Hausse am Raps- und Canolamarkt bröckelt, nachdem vom US-Sojamarkt zuletzt Druck kam, weil die Preise aufgrund schwacher Exporte und stärkerer Käufe Chinas in Brasilien unter Druck gerieten. Auch die Palmölpreise könnten bald den Zenit erreicht haben, wenn China über eine höhere Sojaverarbeitung weniger Pflanzenöle am Weltmarkt abruft.

Während sich der Canolamarkt noch halten konnte, schmierte der Rapsmarkt leicht ab. Dabei notierte Canola am Mittag in Winnipeg mit 475,50 CAD/mt um 0,80 CAD höher als Freitag, in Paris verlor der Fronttermin bei Raps um 1,50 Euro auf 420,00 EUR/mt. In Kanada war der noch feste Markt auf den hohen Canola-Crush von mehr als 4,8 Mio. mt in der Saison zurückzuführen, gut 1 Mio. mt höher als im Vorjahr. Grund hierfür sind hohe Crush-Margen der Ölmühlen von 110 bis 120 CAD/mt, im Vergleich zu 55 CAD/mt im Vorjahr. Der Canola-Export unterschritt den Vorjahr

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
20.05.2026
ASTANA/BRÜSSEL. In Kasachstan geht die Leinsaataussaat gut voran. Gute Wetterverhältnisse unterstützen die positiven Erwartungen. Experten sprechen sich gegen die Erhebung möglicher Exportzölle auf kasachische Ölsaaten aus.
Ölsaaten
20.05.2026
SOFIA/KYJIW. Die Saison 2025/2026 schreitet stetig voran. Mit jedem Monat der vergeht, bevor die neue Ernte im Sommer verfügbar wird, verringern sich die ohnehin schon knappen Bestände weiter.
Nüsse
18.05.2026
NEU-DELHI. Die indische Regierung verkauft ihre Erdnussbestände teurer als erwartet, was dem Markt eine gewisse Unterstützung bietet. Geopolitische Faktoren erschweren zudem den Import anderer Speiseöle. Dennoch könnte es bald zu Preisrückgängen kommen.
Ölsaaten
14.05.2026
NEU-DELHI/DODOMA. In Tansania wurde letzte Woche die Sesamsaison 2026/27 eröffnet, und die Erzeuger zeigen sich optimistisch bezüglich der Preisentwicklung. In Indien zeigt die Sommerernte ein uneinheitliches Bild. Chinas hohe Bestände dämpfen die Kaufaktivität.