Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Raps: Dem Geschäft für neue Ernte fehlt der Schwung

18. Februar 2020 um 15:02 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

HAMBURG. Der kanadische Canola- und auch Rapsmarkt in der EU konnte nochmals zulegen. Während in Kanada hohe Bestände auf den Markt drücken, Blockaden die Verarbeitung und den Export lähmen, spekulieren Händler in Westeuropa auf steigende Preise, bevor sie sich von Restmengen trennen. Das Geschäft für neue Ernte kam noch wenig in Schwung.

In Winnipeg notierte der Fronttermin am frühen Nachmittag mit 461,10 CAD/mt um 1,60 CAD höher als gestern. Raps stieg in Paris beim Fronttermin um 3 Euro auf 402,75 EUR/mt. Auch in Kanada blieben die Börsen am Montag geschlossen. In Kanada beherrschte immer noch das Thema Blockaden wegen der Demonstrationen gegen die geplante Coastal GasLink-Pipeline durch die Provinz Britisch-Kolumbien den Markt. Die Lagerbestände beim Handel sind bereits gestiegen, nachdem Kanadas Farmer in der Vorwoche 380.000 mt Canola veräußerten und kaum Ware in die Verarbeitung und den

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
20.05.2026
ASTANA/BRÜSSEL. In Kasachstan geht die Leinsaataussaat gut voran. Gute Wetterverhältnisse unterstützen die positiven Erwartungen. Experten sprechen sich gegen die Erhebung möglicher Exportzölle auf kasachische Ölsaaten aus.
Ölsaaten
20.05.2026
SOFIA/KYJIW. Die Saison 2025/2026 schreitet stetig voran. Mit jedem Monat der vergeht, bevor die neue Ernte im Sommer verfügbar wird, verringern sich die ohnehin schon knappen Bestände weiter.
Nüsse
18.05.2026
NEU-DELHI. Die indische Regierung verkauft ihre Erdnussbestände teurer als erwartet, was dem Markt eine gewisse Unterstützung bietet. Geopolitische Faktoren erschweren zudem den Import anderer Speiseöle. Dennoch könnte es bald zu Preisrückgängen kommen.
Ölsaaten
14.05.2026
NEU-DELHI/DODOMA. In Tansania wurde letzte Woche die Sesamsaison 2026/27 eröffnet, und die Erzeuger zeigen sich optimistisch bezüglich der Preisentwicklung. In Indien zeigt die Sommerernte ein uneinheitliches Bild. Chinas hohe Bestände dämpfen die Kaufaktivität.